DEM0001161MA - Elektrisches Musikinstrument - Google Patents
Elektrisches MusikinstrumentInfo
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Description
Blektrlaohee Hmatkinstyiaaent
Bie Irfiadtmg betrifft ©in elektrische© laslklnetrumeatf bei dem die Töne durch Sokwisgmggtepeiee erseugt werden,
Sln
ZmmQk
eier Ssflndiiag ist die gleichseitige Jtaeeagung von awei Ι*©»» mittels eines gemeinsamen SehaltgerUte9 z.B. einer
iXaviatujp*
IasifciBströiMnte» deren
Wn®
durch Sehwlngtingskreiee erzeugt «erdent sind bekannt* Sit dieeen feekimate». Xnstromentea te men swar nseaelnender eile föne einer tonleiter erzeugen t indem men bestimmt® Konstant©» dee Sehwingungskreiees äadertf stan kann dealt aber nicht gleichseitig »to eis
einen Ton ersengsn*
Die lndermtg dieser Konsteiten dee Seh»ingangs]qreises erreleht ffisn in der Segel dedareh» dass man einee der Sleaente des SehwlagimgalareiseB
f
«el ee die Xmtttkttvitltf der Widerstand ©der die Kapasität» la einer Eeihe von Iadektifltitenf
Vfldersteadea oder IapasltIten eoleher Sorte
m.1%
eilt t dass
sea j wenn
mm
das lad® der Heihe SMheiamder alt den Yerbindungsfsnktea der eInselaen Stieke verbindet.» naoheiaitader eile Töne der Xonleiter erhält* San benatiät aeietene eine ELa-Ytattor9 deren 5ede !Paete einen elektrischen Kontakt betätigt»
am fön fttr fön ersengen» wobei neeheinender eise mehr oder weniger gr#Se Zahl «en in Serie liegenden SeileXemnten kürzgeschlossen wird«
«Fe neeh der Art dieser Xelleleatente eoleher Serie kenn ston hekesntXieh zwei Tereehiedene 4rten von Sehwi»gua@~
kreieen aatoraeheiden«
In dem einen Iellt in dem die Seileleaente der Beihe aas Widerständen oder JndGktivitlteii bestehen, wird beim
gleichseitigen Anschlagen mehrerer festen der KXfiviatnr nur der aSenete Ton der aageßealagenen fasten erseugt.
-2»
Ia zweiten IaXlf in dem die !Teilelemente der leihe aus Kond ens at or en bestehen* wird "beim gteienzeitigen Anschlagen
von mehreren Tineen mir der tiefste fön erzeugt.
Bie Erfindung "besteht darin, dass man mittels des Ansehlagens der gemeinsamen Klaviatur zwei elektrische Schwingungskreise
betätigt, die sich dadurch unterscheiden, dass der eine von der erstgenannten Art und der zweite von der
letztgenannten Art ist.
Bine solche Kombination von swei einstimmigen elektrischen Maslkinistrumentea9 die durch ein© gemeinsame Havlatar
gesteuert werden and deren eines "beim Anschlag von mehreren Tasten den höchsten angeschlagenen fön. and deren anderes den
tiefsten angeschlagenen Ton aussendet, ermöglicht dem Benutzen folgende musIkaliscIie Effekt® zu erzeugen* Wenn der Benatser
aar eine Taste anschlägt* so erklingen die beiden Instrumente einstimmig, und zwar in dem angeschlagene» Ton. Wenn der Benutzer
gleichzeitig zwei verschiedene Tasten anschlägt, so erklingt sowohl der höchste angeschlagene Ton als auch der
niedrigste angeschlagene Ton. Der musikalische Effekt ist also der gleiche, als ob zwei verschiedene Instrumente, sei es
einen gemeinsamen, seien es zwei verschiedene Töne aussenden.
Bekanntlich kann man die Tomfarbe der elektrischen Musikinstrumente mit Sohwingangskreisen leicht ändern» Wenn
man die beiden von der gleichen Klaviatur betätigten Schwingungskrelse mit Tonfärbem ausstattet, die unabhängig voneinander
gesteuert werden kennen,, so kann der Spieler nach Waaseh den Eiadrack von zwei älinli ehern oder verschiedenartigen Instrumenten erwecken, die einstimmig oder zweistimmig
spielen-,
Me beiden elektrischen lasikinstrimente kSnnen grundsätzlich in beliebiger Weise aufgebaut sein. Bs ist grundsätzlich
gleichgültig, aus .welcher Art von Sohwingungserseugern sie bestehen. Bs können beispielsweise Schwingungskreise
mit einer oder mehreren Eoliren benatzt werden, Schwingungskreise mit Widerständen und Kondensatoren, (Jasent 1 adungsröhren
oder irgendwelchen anderen Ossillatoreaf vorausgesetzt, dass sie den oben genannten Bedingungen genügen, wonach das
eine dieser Instrument© den höchsten und das andere den tief-
sten von zwei gleichzeitig angeschlagene a iönen erzeugt«
Sie Seicimiaag se igt ledlglicli sie ein Aueftthrungebeispiel ein
Musikinstrument entsprechend der Irfindang mit bekannten Selwingm^erEeagern.«
In dieser 2eichnang besteht der erste Schwingungserzeuger aus. zwei -Röhren 1 and 2, der zweite Schwingungserzeuger
aus zwei »Öhren 3 und 4 mit ihren Widerständen und londensatörena
Bte ISleme&t© des ersten Schi&ngiifigskreiees sind der Kendenaator 5, die WlderfffcSade 7» 8» 9, 10, 11, 12, 13, 14,
15» der Aaagaagakondensator 50, die Kathodenwiderstände 52a, 52%, die AaoaeiurlderBtSade 53 und 55, der Sitterwiderstsnd 54,
die eielehBtrom&uelle 62a und die Erdimgspankte 60a, 60b, 60o, 60d, 60e«
Bie .Elemente des zweiten Sehwing«ngskreises sind der Widerstand 6, die Kondensatoren 25, 26, 27, 23, 29, 30, 31,
32, 33, der Ausgmgskondensater 51, die Eathodensiderst Sn de 56a und 561* die taodenwideretäade 57 und 59, der Gitterwiderstand
g8f die Sleichetroomaelle 62b und die Srdungepunkte 61a, 61b, 61c, 61 e. Bie Widerstände S bis 15 können durch.
Schalter 16 bis 24 aus- und eingeschaltet werden, während
die Kondensatoren 26 bis 33 durch Schalter 34 bis 42 ein- und ausgeschaltet werden können*
Im ersten Scteingungsicreis ist noch ein Siebglied 44 and ein Lautstärkeregler 45 dargestellt, während im zweiten
Schwingungsfereiß die gleichen SinridhtOngen mit 46 und 47 bezeichnet sind. Beiden SchwingangBioreisen gemeinsam ist ein
Terstirfcer 48 und ein Lsatspreeher 49· Bie Siebkreiee haben
Brdungspuskte 63a und 63b.
Auf einer ICtsvlatur-© sind die Tasten der löten f, fis, g, giat a, b, c', eis* dargestelltf die gleichzeitig
mit Schsltera 16 bis 24 und 34 bis 42 Terbunden sind.
In diesen bekannten Schmngungskrelsen sind die fiderstände 7 bis 15
die Teilelemente des ersten Schwingungskreisess die man in mehr oder weniger großem Umfang Sittels der Schalter
16 bis 24 kurzschließen kenn, ua dadurch die Qchwingungsfre·' quenz des Kreises zu ändern § wobei der Kondensator konstant
bleibt* Ia Gegensats dazu bestehen die entsprechenden Element»
de© zweiten Sehwingangskrelses aas in Eeihe geschalteten Kondensatoren
25 bis 33* Me Frequenz dieser Schifingungs kreise kann daher durch Kurzschließen einer rashr oder wenige:
große» Zahl dieser KonSeiisatoren mittels der Schalt ar 34 "bis
42 geändert werden» während der Iatte^wideretartd im zweiten
Sahwingimgskreis konstant bleibt. Die Kondensatoren 25 Me 33$ die mit den Schaltern 34 bis 42 verbunden sind, und die
Widerstände 7 bis 15, die mit den Schalt em 16 bis 24 verbunden Sind9 haben solche Werte, dass beim Schließen der
Schalter 34 und 16, die durch die Elaviaturtaste f betätigt
werden, die beiden Schwingungskreise den gleichen Ton f erzeugen, dass ferner beim Schließen der Schelter 35 und 17,
die durch die Taste fis betätigt werden, die beiden Schwingungskreise
den Ton fis erzeugen usw.
Selbstverständlich haben die Töne, die von den beiden Sohwingungskreisesi erzeugt werden, ihre eigene Tonfarbe
und ihre eigene Xt&utstärke, die durch die Segler 44 und 45 für den ersten Schwingungskreis und durch die Regler 46 und
47 für den zweiten Schwinguagskreis eingestellt werden können, wobei
der Ton vom lautsprecher 49 erzeugt wird, nachdem die Schwingung durch den Yerstärker 48 verstärkt worden ist·
Wenn mm zwei verschiedene Töne der Klaviatur anschlägt,
beispielsweise g und c*, so arbeitet die Vorrichtung fOlgendermassene Das Srifeiken der Tasten g und c*
sohliesst die schalter 36» 18, 41 sand 23* Man sieht, dass nur das Schließen des Schalters 36 den die Köhren 3 und 4
UHifaesenden Schwingungserzeuger beeinflusst» denn jeder rechte von 36 geschlossene Schalter bedeutet keine Änderung
der Gesamtkapazltät» die an der Anode der Röhre 3 und am Sitter der Röhre 4 liegt* Diese IapmziMt hat die Größe der
drei wiaefcsaffl bleibenden, In Reihe liegenden Kondensatoren 25* 26, 27· Der Schwingungserzeuger 3« 4 erzeugt daher den
Ton g, welcher der tiefste der beiden angeschlagenen Töne 1st·
Ebenso ist nur das Schließen des Schalters 23 für die Tätigkeit des Schwingungserzeugers, der die Röhren 1 und 2
umfasst, massgebend, da das Schließen eines jeden Schalters, der links von 23 liegt, keine Änderung des Gesamt Widerstandes
bedeutet, der das Gitter des Rohres 2 mit
-S-
der Irde verbindet« Sieser wert v&rd dargestellt duroh die
SiffiBBe der WiderntMade 15 aad 7· Der Schwingungserzeuger 1 said 2 ©rseugt daher den iboä e% der der Moaate der aagesehiageaen
föne ist·
Man. sieht aus der Seicimaag Ieiehtf dass jede Ioabi·»
mti« von owel Tönen Sittels dieser Torriehtangs die Ja ledlglleh
als ein AUeftihrungsbelspiel dargestellt ist, erzeugt werden, kam toad dass mm$ wem. mm nw eine faste dräekt,
beide SehWoagamgekrei se den gleichen fen erzeugen.
Maa bleibt innerhalb des Irfinduagsgedspkeasg wenn man die ßrundfretuenaea der beiden. SehWagraagstesise gegeneinander ver^ehlebt*
Mae solche Veraehiebuiig kenn sehr gering sein, so dass die beide». Schfdngimgsfereimm, wenn ms»
eine einzig© faste drückt? eiastifflffiig Hingea, aber eine geringe
Sxskmhmgl ©eigen, nach Art der "tmc eeXeete"* Bie Verschiebung Jtaan auch, eine oder mehrere OktaTen ö»faasen oder
irgendeine bestlotfste Spanae entag.wehend dem gewünschten smaikallBoiien Effekt»
In dem dargestellten Beispiel sind die beiden Schein* draeeerseuger von gleicher Art, der TevetSrker und der Xoatstrecher
sind beides sefcÄiigmgsergeugers gemeinsam. Bie Terriöhtaö^Ä zum latern der Iiautfarbe sad Lautstärke eind jedem seliwiÄ^mgseraeager
zugeteilt» Man kann aber auch für die beiden Kreis© verseMedenartige Schwingangserzeager benutzen.
Beiefielsireise kwm man den SehWiigtiageerzeuger ä der die ESnrea 3 und 4 umfasst, durch einen Sefewinguagserseuger aue Seltmtindaktlvitat
sad Sapasitat ©rsetseHj, «©bei die SeXbetladuktlTStgt femstaat 'bleibt und der 4£©a4easstor
in IMlieheF Weise aufgeteilt 1st» wie dies die Zeichnung zeigt.. Man ksm. auch Jedea eittselnen Sehwiagimgakrelg eine
Tora anderen Xfeeie «aabhiaglge Aaerdiwmg τοη ferstärker und
X&uts&redaer saor&ae» und Jfeaaan auch die Ausgänge der beiden
Ereile alt ©ia©M geaeinesmea Siebkreis versehen* durch den
die SonXarbe geändert wird und alt einem gemeinsamen Xotttstärker regeln, sowie einer gemeinsames Einheit τοη Verstärker und lautsprecher verseilen.»
Claims (7)
1*) Elektrisches HasikinBtrQaest9 das mit einem Schaltgerät,
z.B. mit einer HaTistor9 versehen ist, das sowohl das Einschalten
eines Sones als auch das gleichzeitige Einschalten von zwei THnen gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass mit
dera Sehaltgerät zwei Schwingungskreise verbunden sind, die sich voneinender dadurch unterscheiden, dass beim gleichzeitigen. Einschalten von mehreren verschieden hohen Tönen die
Sehwln&mgsfre^ae&z des einen SehwisigmgBkreises bestimmt wird von einem Element dieses Exeises, das dem höchsten der
elngesehalteten Töne entspricht und die Schwingungsfrequenz des anderen Schwingisagskreise© bestimmt wird von einem Element dieses Kreises, das dem tiefsten der eingeschalteten
föne entspricht«
2«) Elektrischee laeikinstriment nach Anspruch 1, dadurch gekssxLzelohnet, dass die SehwingongskTeise Widerstands»
Kapazitätskreise sind und die Verbindung mit dem gemeinsamen SchaltgerSt derart ist, dass beim Einschalten eines I1Q-nes in einem
Ireis die Kapazität, im anderen Kreis der Widerstand entsprechend geändert wird-
3·) Elektrisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwlngsiagskreiee Induktivitäts-Ka^azitätskreise sind und die Verbindung mit dem g®meinsamen
Schaltgerät derart ist, dass beim Einschalten eines Tones in einem Kreis die Kapazität, im anderen Kreis die Induktivität entsprechend geändert wird«
4«) Elektrisches Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kreis mit einem vom anderen Kreis
unabhängigen Tonfärber versehen ist»
5·) Elektrisches Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 - 4*
dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kreis mit einem eigenen Lautstärkenregler versehen ist·
6.) llektrlsehes Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekssnseichnety dass jeder Kreis mit einem eigenen Verstärker und Lautsprecher versehen ist-
7.) Elektrisches Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 ~ 5?
dadurch gekennzeichnet^ dass beide Kreise einen gemeinsamen Verstärker and Lautsprecher besitzen.
Family
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