DEM0000739MA - Elektrische Klemme - Google Patents
Elektrische KlemmeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Klemme für die Herstellung von Verbindungen, Abzweigen oder Anschlüssen; sie hat insbesondere mit solchen Klemmen zu tun, die mit einer seitlich offenen, vertieften Ausnehmung versehen sind, die zur Einlagerung des oder der Leiter dient, und in welche eine Klemmschraube zwecks Festlegung des oder der Leiter einschraubbar ist.
Für die Herstellung von Verbindungen, Abzweigen oder Anschlüssen hat man lange zeit die sogenannte Schlitzklemme verwendet, bei welcher der Schlitz der Klemme in Richtung der Klemmschraubenbohrung verläuft und durch die Klemmschraube geschlossen wird. Die schwierige Handhabung dieser Schlitzklemme, insbesondere das Erfordernis, die Klemmschraube bei der Montage vom Klemmkörper zu lösen, führte zu der Entwicklung der sogenannten G-Klemme. Diese G-Klemme hat eine seitlich offene, vertiefte Ausnehmung, in welche der oder die Leiter ohne vollständige Lösung der Klemmschraube eingeführt werden können. Die seitlich offene Ausnehmung hat im allgemeinen wiNKlige Form, und diese Winkelform bedingt die Fertigung der Klemmkörper aus Profilbändern, die im Spritz-Guss-Verfahren hergestellt werden müssen.
Durch das Spritzguss-Bandmaterial wird die Gesamtfertigung der G-Klemmen erheblich verteuert. Es besteht der weitere Nachteil, dass die Tiefe der Ausnehmung im voraus durch das Profil des Bandmaterials festgelegt ist. Unterschiedliche Einlagerungstiefen lassen sich nur verwirklichen, wenn unterschiedlich profiliertes Bandmaterial verfügbar gemacht wird, wodurch aber Lagerhaltung und Fertigung zusätzlich verteuert und erschwert werden.
Die Handhabung der G-Klemme ist zwar wesentlich leichter als die Handhabung der früher üblichen Schlitzklemme; es hat sich aber herausgestellt, dass die wiNKlige Form der Ausnehmung die Einlagerung der Leiter erschwert, weil es leicht vorkommen kann, dass ein eingelegter Leiter den für die EiNKlemmung in Frage kommenden Teil der Ausnehmung sperrt und die Einführung eines zweiten oder dritten Leiters behindert.
Die Erfindung zielt auf eine Klemmenform ab, die ebenso wie die G-Klemme die Einlagerung der Leiter von der Seite her ermöglicht, zugleich aber die aufgezeigten Mängel der G-Klemme sowohl hinsichtlich des Ausgangsmaterials, der Fertigungskosten und der Handhabung vermeidet. Die erfindungsgemässe Klemme zeichnet sich dadurch aus, dass die seitlich offene Ausnehmung für die Einlagerung des oder der Leiter die Form eines Schrägschlitzes hat. Dabei empfiehlt es sich, die schlitzförmige Ausnehmung am Boden abzurunden, um durch Kerbwirkung bedingte Beeinträchtigung der Festigkeit des Klemmkörpers zu vermeiden.
Für die Fertigung der erfindungsgemässen Klemme kann jedes beliebige stab- und bandförmige Material verwendet werden, dessen Querschnitt als Quer- oder Längsschnitt des Klemmkörpers anwendbar ist. Z.B. ist es möglich, runde, ovale oder prismatische Stäbe oder Bandmaterial mit rechteckigem Querschnitt als Ausgangsmaterial zu benutzen. Durch diese Möglichkeit ist die Lagerhaltung des Ausgangsmaterials erheblich vereinfacht, zumal solches Material auch für viele andere Zwecke verwendbar ist; damit wird zugleich die Fertigung wesentlich verbilligt.
Die erfindungsgemässe Klemme zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass keine Festlegung auf eine bestimmte Ausnehmungstiefe besteht; die Schlitzung lässt sich nämlich
unter verschieden grossem Winkel durchführen, und demgemäss ist es möglich, die Ausnehmungstiefe in verhältnismässig weiten Grenzen lediglich durch die Schlitzanordnung zu ändern.
Schliesslich wird durch die Schlitzform der Ausnehmung die Handhabung der Klemme sehr erleichtert, weil die Einführung der Leiter in den Schlitz sehr bequem gemacht ist. Es genügt, die Leiter in der Schlitzrichtung einzuführen. Eine Sperrung des Klemmlagers, wie sie bei der wiNKligen Ausnehmung der G-Klemme möglich ist, ist grundsätzlich ausgeschlossen.
Damit die Schrägschlitzung des Klemmenkörpers insbesondere die automatische Fertigung der Klemmen nicht erschwert, empfiehlt die Erfindung, in der Weise zu verfahren, dass man zunächst die Gewindebohrung für die Klemmschraube im vollen Material herstellt und danach den die Gewindebohrung kreuzenden Schrägschlitz einschneidet. Bei nachträglicher Herstellung der Gewindebohrung würde die Gefahr bestehen, dass das Werkstück oder das Werkzeug wegen der ungleichförmigen Gegenkraft im Schlitzbereich seitwärts abgedrängt wird.
Die erfindungsgemässe Klemme ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigt
Abb. 1) einen Längsschnitt durch die Klemme
Abb. 2) die Klemme in Seitenansicht.
Die dargestellte Klemme besteht aus dem Klemmenkörper 1 und der Klemmschraube 2, die in einer Gewindebohrung 3 des Klemmenkörpers sitzt. Der Klemmenkörper 1 ist mit einem seitlich offenen Schrägschlitz 4 versehen, der zur Aufnahme der Leiter 5 dient und eine Ausnehmung bildet, in welcher die Leiter 5 mittels der Klemmschraube 2 festgelegt werden können. Der Boden 6 des Schlitzes 4 ist zwecks Vermeidung einer Kerbwirkung abgerundet. An
seinem unteren Ende ist der Klemmenkörper 1 mit einer Riffelung 7 versehen, welche eine zuverlässige Festlegung des Klemmenkörpers in einem Sockel aus Isoliermaterial ermöglicht.
Der Klemmenkörper kann runde, ovale oder prismatische Querschnittsform haben. Die Neigung des Schrägschlitzes 4 richtet sich nach der gewünschten Einlagerungstiefe. Je steiler die Schlitzrichtung gewählt wird, desto grösser ist die für die Verklemmung ausnutzbare Schlitztiefe.
Im übrigen ist es natürlich möglich, den Klemmenkörper für Sonderzwecke so zu gestalten, dass sich mehrere Schlitze anbringen lassen, deren jeder mittels einer Klemmschraube verschliessbar ist. Ebenso kann die Gestaltung des Klemmenkörpers so eingerichtet werden, dass in einem Schlitz mehrere Befestigungsschrauben angreifen.
Die Fertigung des Klemmenkörpers erfolgt zweckmässig in der Weise, dass man in den vollen Stab oder in das volle Band zunächst die Gewindebohrung 3 einarbeitet und dann den Schlitz 4 anbringt.
Claims (3)
1). Elektrische Klemme für die Herstellung von Verbindungen, Abzweigen oder Anschlüssen, mit einer seitlich offenen, vertieften Ausnehmung, die zur Einlagerung des oder der Leiter dient, und in welche eine Klemmschraube zwecks Festlegung des oder der Leiter einschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung die Form eines Schrägschlitzes hat.
2). Klemme nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmige Ausnehmung am Boden abgerundet ist.
3). Verfahren zur Herstellung von Klemmen nach Anspruch 1) oder 2) aus Stab- oder Bandmaterial von einem dem Quer- bezw. Längsschnitt des Klemmenkörpers entsprechenden Profil, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Gewindebohrung für die Klemmschraube im vollen Material hergestellt und danach der die Gewindebohrung kreuzende Querschlitz eingeschnitten werden.
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