DEM0000289MA - Frequenzregler zum nachträglichen Einbau in Hochfrequenz-Generatoren für industrielle und medizinische Zwecke - Google Patents

Frequenzregler zum nachträglichen Einbau in Hochfrequenz-Generatoren für industrielle und medizinische Zwecke

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Publication number
DEM0000289MA
DEM0000289MA DEM0000289MA DE M0000289M A DEM0000289M A DE M0000289MA DE M0000289M A DEM0000289M A DE M0000289MA
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DE
Germany
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frequency
transmitter
motor
discriminator
adjustment
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Expired
Application number
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Inventor
Hubert Martin Dipl.-Ing. Schmidt
Original Assignee
METO Medizinisch-Technische Vertriebs-gesellschaft mbH, München
Publication date

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Description

Keto G.in.Id.H. _ . . . _ _
EjMnchen 27, Rauchst*. 6 Drixtes Exemplar
,28.1o.49
Frequenzregler zum nachträglichen Einbau in ffochfrequenzgeneratoren für industrielle und medizinische Zwecke.
Durch die gesetzliche irequenzfestsetzung für industrielle und medizinische nochfrequ^nzgeneratorpn, die insbesondere als Eurzwellentherapiegprät.p vj&lt verbrritPt sind, ist ein technisches Problem großer volkswirtschaftlicher Bedeutung entstanden, da die "bereits vorhandenen G'-rä·* e in gesetzlich festgelegten Fristen auf dic vorgeschrieben0!! Sollfrequenzen mit vorgeschriebener Genauigkeit gebracht werden müssen.
Die laeisten in Betrieb befindlichen Lurzwellentherapiegeräte sind als einstufige, selbst schwingende Röhrengencratoreu gebaut, deren Frequenz durch die schwankende Belastung ( z.B. bei Behandlung verschiedener Körperteile ) in weiteren urenapn verändert wird, als nach den endgültigen gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist. Der Laststromkreis, in dessen Kondensator- oder Spulenfeld z.B. der Patient liegt, ist in der Regel mit den Senderschwingkreis eng gekoppelt, da aus Gründen eine^wirtschaftIiehen Höhrenausnutzung in derHegel eine Anpassung der durchschnittlich auftretenden l-astwiderstände an den ^eistungsinnenwiderstand des Senders dur c hg e ftihr t ist.
IJm miti eis eines nachträglichen Umbaus ein°s fertigen Gerätes die gesetzlich zulässige i'requenz-J-oleranz bei Lastschwankungen einhalten zu können, bestehen mehrere Möglichkeiten, von denen bereits zwei aus d«r anrrikanisehen Literatur bekannt sind. Die einfachste besteht darin, di'1 Ankopflung des ^ast- (Paxi<=nten)Kreises an den .Tender schwingkreis so lose cu machen, daß di° dur ei Last Schwankungen bervorgoru>iPij jr^uqrnzsehwanlrnrigpii innerhalb des zulässigen
ζ
T'oleranbereic'-s bleiben. Diese :lpt"ode bringt den Facet eil ej ner
mit sie1' und ist somit ujiwirischa'tlie' . ^ine andere bekann1 e Möglichkeit besteht darin, restzusi^lJ pn, ob die Scnderfr^quenz innerhalb der !»andbreite rines auf di« Sollire ;uf-nz abgestiaauat en rai' den oender lose gekoppelten i.eonaiizkreises bleibt. Die gleichgerichtete Resonanzcpannung dieses Kreises steuert ein Relais, das den Sender ausschaltet, wenn die Spannung am Resonanzkreis durch Verstimmen der Senderfrequenz unter einem festgelegten Tert abgesunken ist.
Met o G.m.b.H.
München 27, Rauchstr.6
28.10.49
Frequenzregler zum nachträglichen ""inbau in Hochfrequenzgeneratoren für industrielle und medizinische Zwecke.
Der ilachteil dieser Anordnung besteht dariu, daß bei jeder größeren Frequenzschwankung das Gerät ausgeschaltet wird und die Hachregeluiig der Senderfrequenz mittels Hand erfolgen muß.
Das Ziel der Erfindung ist, die «achtpile der beschriebenen Anordnungen zu vermeiden und folgende Eigenschaften zu gewährleisten, die einen wesentlichen Fortschritt gegenüber dem Verhalten der bekannten Anordnungen und Verfahren mit sich bringen.
1) die abgebbare Leistung des umgebauten Gerätes soll gegenüber den früheren Zustand im wesentlichen erhalten bleiben.
2) Zur Kons+antbaltung der Frequenz soll keine Nachstellung von Hand nötig sein.
3) Während des MachStellvorganges soll dpr Betrieb des Senders nicht unterbrochen "werden.
Diese Fordrrungen wprdnn er "indungsgemäß dadurch erreicht, daß zum Senderschwingkreis ein veränderbarer Kondensator parallelgeschaltet wird, der durch einen Verstellmotor in dem Sinne eingestellt wird, daß eine etwa vorhandene Abweichung der Senderfrequenz vom Sollwert zum Verschwinden gebracht wird. Die Steuerung dieses Motors erfolgt durch eine der zahlreichen bekannten sog.Diskriminatorschaltungen. Es sind dies Schaltungen, die bei Beaufschlagung mit einer Wechselspannung eine Gleichspannung abgeben, die nach Größe und Polung der Abweichung der Beaufschlagungsfrequenz von einer durch die Diskriminatorschaltung gegebenen Sollfrequenz proportional ist. Mit dieser Spannung wird der Verstellmotor inmittelbar gespeist, wenn aws der Diskriminatorschaltung genügend Leistung entnommen werden kann. Bei Geräten mit kleinerer Senderleistung kann diese -^eistungsentnahme störend sein. Dann wird vorgeschlagen, den Verstellmotor über ein Relais zu steuern, dessen Wicklung von der Ausgangs-Gleichspannung des Diskriminators gespeist wird, liiezu wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ein polarisiertes Relais mit stabiler llull-^age verwcmdetü. Bei geringen Frequenzabweichungen, d.h. kleinen Ausgangs-Gleichspannungen des
s
Dikriminators spricht das Relais nicht an und der Verstellmotor bleibt stromlos. Bei Erreichung des positiven oder negativen Schwellwerts des Relais spricht dieses an und schaltet den Verstellmotor ein
M e t o G.m.b.H.
Münc he el 27, Raue hs fc r. 6
28.1ο.49
Frequensregler sum nachträglichen Einbau in Hochfrequenzgeneratoren für industrielle und medizinische Zwecke.
Die Verstellrichtung "wird mittels des Relais derart gesteuert, daß die Richtung, in deifsie erfolgt, die "bestehende Frequenzabweichung des Senders zu verringern trachtet. Der Verstellmotor läuft so lange, bis die Diskriminator-Ausgangsspannung den Abfall-Schwellwert des Relais erreicht und dieses abfallt. Dadurch wird der Verstellmotor stromlos und der Regelvorgang; ist beendet. Da die industriellen und medizinischen Hochfrequenzgeneratoren häufig keine Gleichrichter enthalten, wird vorgeschlagen, E1™ "R den durch die Gleichrichterwirkung der Senderuhre selbst erzeugten Anodengleichstrom zum Betrieb eines Gleichstrom-Verstellmotors zu verwenden. Die gleiche Art der Gleichstromversorgung wird vorgeschlagen, wenn in der Diskriminatorschaltung Verstärkerröhren verwendet werden. Je nach dem Verwendungszweck und der leistung des zu regelnden Senders kann der beschriebene Erfindungsgedanke abgewandelt werden. "Wenn keine galvanische Verbindung zwischen Regelgerät und Senderschwingkreis hergestellt werden soll, wie sie durch den Anschluß des Regelkondensatora entsteht, wird vorgeschlagen, mittels des V=rs t-ellmo*~ors einen Hochfrequenz-Eisenkern bezw. eine Metallscheibe der Senderschwingkrpisspule mehr oder weniger zu nahlr^n und dadurch eine Hegelmöglichkeit des Senders zu erreichen.

Claims (1)

  1. M e t o G.m.b.H.
    MünClien 27, Rauchstr.6 Drittes Exemplar
    23.10.49
    nactfträgliehejSr-JIinbau/in" j nd medizhmfsehe ^BLeiSke.
    Patentansprüche:
    1 . j Anordnung zu ra nachträglichen Mnbau in bereits bestehende eigenerregte Hochfrequenzgeneratoren zum Zwecke der Konstanthaltung ihrer Frequenz" auf einen festgelegten Wert dadurch gekennzeichnet, daß ein frequenz bestimmendes Element des SenderSchwingkreises, das nachträglich eingebaut sein kann, durch einen Motor verstellt wird, der durch die Ausgangs spannung eineijmil dem Sender gekoppelten bekannten Uiskriminatorsciialtung gesteuert wird, dergestalt, daß die Ausgangsspannung des Distriminators den Motor unmittelbar oder über Relais in der Richtung steuert, die die Senderfrequenz der Abgleichfrequenz des Diskriminators nähert, derart daß bei deren Erreichung die Ausgangsspannung des Diokriminators
    verschwindet, wodurch der Verstellmotor stehen bleibt, bezw. dessen Steuerrelais abfällt.
    2.) Anordnung nach Anspruch 1.) dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmotor als Bebenschluß-Motor geschaltet wird, dessen Läufer den ßelastungswiderstand der Diskriraiuatorsclialtung bildet. 3') Anordnung nach Anspruch 1.) dadureb gekennzeichnet, daß der Belastungs-widerstand des Diskriminators durch die Wicklung eines polarisierten Relais gebildet wird, das einen Anker mit stabiler Bull-Lage besitzt, durch dessen Ansprechen der Mol or in einer Drehrichtung eingeschaltet wird, die das frequenzbes timmend'= element des Senderschwingkreises in Richtung der Abgl^ichfrequenz des Diskriminators verstellt und durch dessen Abfallen bei Erreichung der Abigleichfrequenz der Verstellmotor ausgeschaltet wird.
    4.) Anordnungen nach den Ansprüchen 1, 2,3 dadurch gekennzeichnet, daß die zum Betrieb des Verstellmotors b~zw. etxvaiger Verstärkerröhre η des Diskriminators nötigen Gleichspannungen aus dem Anodenkreis der Senderrölare bezogen werden.

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