DEM0000283MA - Durch Elektromagnet einrückbare Lamellenkupplung - Google Patents

Durch Elektromagnet einrückbare Lamellenkupplung

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DEM0000283MA
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DE
Germany
Prior art keywords
clutch
electromagnet
engaged
air gap
disc
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Horstmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Stromag GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Stromag GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine durch Elektromagnet einrückbare Lamellenkupplung. Das Neue besteht darin, daß der das Einrücken der Kupplung vermittelnde Elektromagnet als ein mit der Kupplung nicht mitumlaufendes Teil ausgebildet und zur Kupplungsachse konzentrisch und ortsunveränderlich angeordnet ist. Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß der Elektromagnet mit einer die Einrückteile betätigenden Ankerscheibe zusammenarbeitet, die für den Fall ihres Mitumlaufens auf Restluftspalt zwischen ihr und dem Magneten gehalten ist, daß Kupplung und Elektromagnet keine unmittelbare Berührung miteinander haben, daß die Größe des Restluftspaltes und damit das von abhängige übertragbare Drehmoment und zwar unter gleichzeitiger Mitberücksichtigung des Verschleißes der Kupplung einregelbar gehalten sind, daß die Einregelung des Restluftspaltes zwischen Magnet und Ankerscheibe und die Ausgleichung des Verschleißes der Kupplung durch eine Stellmutter bewerkstelligt wird, die selbst ein Einrückteil ist, ferner, daß der Spulenkäfig oeldicht abgeschlossen ist.
Durch Elektromagnet einrückbare Lamellenkupplungen sind an sich bekannt, jedoch laufen bei ihnen die Magnet mit um, so daß die Schleifringe erfordern, die sich besonders dann ungünstig auswirken, wenn die Kupplungen im Getriebekasten unter Oel laufen, weil in diesem Falle ein einwandfreies Fließen des Stromes nicht gewährleistet ist und das Oel durch die Einwirkung des Stromes Zersetzungserscheinungen zeigt. Es traten aber auch noch eine Reihe von weiteren Fehlern auf, die den Einbau dieser Kupplungen überhaupt in Frage stellten und die darauf zurückzuführen waren, daß der Kraftlinienfluß durch die Lamellen ging und Restmagnetismus erzeugte, welcher sich bei gelüfteter
Kupplung außerordentlich schädlich auswirkte und zwar dadurch, daß ein einwandfreies Lüften eben garnicht stattfinden konnte, weil die Lamellenpaare durch den soeben geschilderten Umstand miteinander verhaftet blieben.
Durch den Vorschlag gemäß der Erfindung werden alle diese Mängel und Nachteile restlos beseitigt. Es findet weder eine Oelbeeinflussung statt, noch kann schädlich wirkender Restmagnetismus auftreten, denn die Kraftlinien nehmen einen Verlauf, der das Lamellenpaket nicht berührt und nicht beeinflußt. Schleifringe entfallen gänzlich, die Lüftung des Lamellenpaketes ist einwandfrei, während die Einregelung des zu übertragenden Drehmomentes und die Ausgleichung des Verschleißes der Kupplung, wie überhaupt die günstigste Einstellung der Kupplung und ihre Betriebssicherheit in denkbar einfachster Weise mit Hilfe der Erfindung möglich macht.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt
Abb. 1 einen senkrechten Mittelschnitt,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A - B der Abb. 1.
Die durch Elektromagnet einrückbare Lamellenkupplung ist in Abb. 1 in eingerückter Stellung dargestellt. Der über eine Stromzuführung 4 an eine Gleichstromquelle angeschlossene Elektromagnet 1 erzeugt in seinem Spulengehäuse ein elektromagnetisches Kraftfeld, durch welches die Ankerscheibe 2 angezogen wird. Der Elektromagnet 1 ist als ein mit der Kupplung nicht mitumlaufendes Teil ausgebildet und zur Kupplungsachse konzentrisch und ortsunveränderlich angeordnet. Kupplung und Elektromagnet haben keine unmittelbare Berührung miteinander, und es ist das Spulengehäuse 11 des Elektromagneten 1 an irgendeiner Stelle der Maschine befestigt, wozu man sich der am Gehäuse 11 vorgesehenen Nute oder eines am Gehäuse 11 angebrachten Fußes oder sonstiger Befestigungsmittel bedienen kann.
Der Elektromagnet 1 arbeitet mit einer Ankerscheibe 2 zusammen, die mitumläuft, aber nicht mitumzulaufen braucht. Für den Fall ihres Mitumlaufens ist zwischen ihr und dem Magneten 1 ein Restluftspalt 5 als verbleibend vorgesehen und alsdann die Ankerscheibe 2 mit einer Büchse 6 fest verbunden, die wiederum auf einem Innenkörper 7 in Längsrichtung beweglich ist.
Die Größe des Restluftspaltes 5 und damit das von ihr mitabhängige übertragbare Drehmoment und zwar unter gleichzeitiger Mitberücksichtigung des Verschleißes der Kupplung sind einregelbar gehalten. Diese Einregelung des Restluftspaltes 5 zwischen Magnet 1 und Ankerscheibe 2 und die Ausgleichung des Verschleißes der Kupplung wird durch eine Stellmutter 3 bewerkstelligt, die selbst ein Einrückteil ist, denn sie ist der Büchse 6 aufgeschraubt, und es erfolgt über sie das Zusammenpressen des Lamellenpaketes und damit der erforderliche Reibungsschluß zur Kupplung. Ist der Innenkörper 7 treibend, so wird durch diesen Reibungsschluß der Außenkörper 8 mitgenommen, der wiederum ein Zahnrad o.dgl. antreibt.
Beim Abschalten der Gleichstromquelle drücken Druckfedern 9 die Büchse 6 und damit die mit ihr verbundene Stellmutter 3 und Ankerscheibe 2 zurück. Im Lamellenpaket angeordnete Federringe 10 sorgen für eine einwandfreie Lüftung des Lamellenpakets. Bei diesen, den ausgerückten Zustand der Kupplung erbringenden Vorgängen vergrößert sich auf der Luftspalt 5.
Die gemäß der Erfindung ausgebildete Lamellenkupplung gestattet ein oeldichtes Abschließen des Spulenkäfigs.

Claims (5)

1.) Durch Elektromagnet einrückbare Lamellenkupplung, dadurch gekennzeichnet, dass der das Einrücken der Kupplung vermittelnde Elektromagnet als ein mit der Kupplung nicht mitumlaufender Teil ausgebildet und zur Kupplungsachse konzentrisch und ortsunveränderlich angeordnet ist.
2.) Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Elektromagnet und Ankerscheibe auch nach dem Einrücken der Kupplung noch ein Restluftspalt besteht.
3.) Lamellenkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplung und Elektromagnet keine unmittelbare Berührung miteinander haben.
4.) Lamellenkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lamellen zusammenpressende Ring als Ringmutter (3) ausgebildet und auf der den Anker tragenden Distanzbüchse (6) je nach Verschleiss der Kupplung und dem erforderlichen Restluftspalt verstellbar ist.
5.) Lamellenkupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper oeldicht abgeschlossen ist.

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