DEG0010353MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 27. November 1952
Bekanmtgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel mit mehreren an i'hren, Enden übereinanderliegend angeordneten
Verischiluißklappen, einer Klebverbindung
zwischen, einem Teil der obersten Verschlußklappe und der darunterliegenden Verschlußklappe
sowie Einschnitten und. Perfoirierungen in den beiden Verschlußklappen zur Bildung eines Zungenverschlusses
zwischen diesen nach dem Aufreißen der Perfoirierungen. Bei den bekannten Faltschachteln
dieser Art sind die Parforierungen zu lang und die Zungenverschlüsse zu schmal ausgeführt,
so daß beim Aufreißen der Perforierungen häufig die Verschlußteifc beschädigt werden, und
der wiederholte Verschluß nach, dem ersten, öffnen infolge der schmalen Zungen unzureichend ist.
Durch ungünstige Unterteilungen, der mit Perforierungen versehenen Verschilußkliappe werden deren
für Reklameaufdrucke bestimmte Flächen verkleinert oder unterbrochen, so daß die Faltschachtel
nach ihrem ersten öffnen ein unischönes Aussehen erhäLt.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser
Nachteile und die. Schaffung einer Faltschachtel, welche allen Wünschen der Praxis nach sicherem
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G 10353 XII/81 c
Verschluß und leichter Handhabung Rechnung trägt.
Erreicht wird dies, dadurch, daß bei einer Faltschachtel der vorgenannten Art der vom Klebstoff
freie Teil der obersten VerschluißklappeJ von, derem
mit Klebstoff versehenen Teil mittels eines mittleren Einschnittes und sich beiderseits diesem
anschließender, geradlinig oder bogenförmig nach dem mittleren Teil gegenüberliegender Sei ten kanten
verlaufender Perfo'rierungen getrennt ist
und an der darunterliegenden Verschlußklappe eine Haltezunge1 für den vom Klebstoff freien, von dem
mit Klebstoff versehenen Teil der obersten Verschlußklappe getrennten Teil angeordnet ist.
Weitere Einzelheiten, der Erfindung sind in der
Beschreibung im Zusammenhang. mit der Zeichr
nung erläutert.
In der Zeichnung- sind zwei Ausführungsbeispiele
des Gegenstandes der Erfindung scheinatisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι den Kartonausschnitt einer Ausführungsform der Faltschachtel,
Fig. 2 die gleiche: Faltschachtel mit durch Klebwirkung
hergestelltem Verschluß der gefüllten Schachtel,
Fig. 3 die gleiche Faltschachtel nach Abtrennung des klebfreien Teiles der obersten, Verschlußklappe
von derem Kilehteil bei der ersten Öffnung und
beginnendem erneutem Verschluß der Schachtel durch die Haltezunge in der unteren Verschlußklappe,
Fig. 4 den Kartenabschnitt einer weiteren Aueführungsform
der Faltschachtel,
Fig. 5 die gleiche Faltschachtel mit durch Klebwirkung
hergestelltem Verschluß,
Fig. 6 die gleiche Faltschachtel nach ihrer ersten öffnung und beginnendem erneutem Verschluß
mittels der Haltezunge.
Der Kartonauisschnitt für eine Faltschachtel, nach
Fig. ι besteht aus den, Seitenwänden 1, 2, 3, 4, den
A^erschlußklappen, 5, 6, 7, 8 am einen Ende, von
denen die oberste Verschlußklappe 8 an der Unterseite mit Klebstoffauftrag versehen, ist, und: den
Verschlußklappen 9, 10, 11, 12 am anderen Ende.
Die oberste Verschlußklappe 10 hat einen mit Klebstoffauftrag
versehenen Teil 13 und einen klebstofffreien Teil 14, welche Teile im mittleren. Gebiet
durch einen vorzugsweise bogenförmigen; Einschnitt 15 und beiderseits· desselben durch. Perioderungen
16, 17 voneinander getrennt sind. Die Perfo'rierungeni 16, 17 verlaufen, nach dem mittleren
Teil der gegenüberliegenden Schmal seitenkante! der obersten! Verschlußklappe 10. Die unter der
obersten Venschlußkilappe 10 liegende Verschlußklappe
12 hat eine durch Einschnitt 18 hergestellte Haltezunge 19 für den klebstofffreien Teil 14 der
obersten Verschlußklappe 10. In dem Klebeteil 13
der obersten Verschlußklappe 10 ist außerdem im Bereich des Einschnittes 15 eine beispielsweise
bogenförmige Aussparung 20 vorgesehen, um das Untergreifen der obersten Verschlußklappe beim
Aufreißen dfer Perforierungen. 16, 17 zu erleichtern,
An Stelle der bogenförmigen Aussparung 20 kann auch an dem, klebfreien Teil 14 der obersten Verschlußklappe
ein diese Aussparung 20 abdeckender Vorsprung angebracht werden, so daß in, der anfänglichen Versehlußlage der Packung der klebfreie Teil 14 und der KlebeteiLi3 eine zusammenhängende
Fläche bilden.
Das Öffnen der Faltschachtel erfolgt durch Untergreifen der obersten; Verschlußklappe 10 an
der Aussparung 20 und Aufreißen, dar schrägen Perforierungen 16, 17. Nach dem erstmaligen
Öffnen der Faltschachtel kann diese wieder geschlossen werden, indem die Haltezunge 19 der
unteren Verschlußklappe 12 etwas, hochgedrückt
und über die oberste Verschlußklappe 10 gelegt
wird, wie dies aus Fig. 3 angedeutet ersichtlich ist.
Bei der Ausführungisform nach Fig. 4 bis 6 ist der Einschnitt 15 in der obersten Verschlußklappe
10 geradlinig und parallel zu deren Längeseitenkante ausgeführt, während die Perforierungen 16,
17 schräg nach der Mitte der Schmalseitenkanten der obersten Venschluß klappe 10 verlaufen. Der
Einschnitt 18 für die Haltezunge 19 verläuft hier nach Art einer gebrochenen, geraden Linie, wobei
der mittlere Teil derselben parallel zu den Längsseitenkanten der Verschlußklappe 12 und die anschließenden
Teile schräg dazu verlaufen. Der Einschnitt 18 kann auch nach Art eineis Polygons au.sgeführt:
werden.
Die Reklameauf drucke auf der Außenseite der Faltschachtel können bei den Verschlußklappen so
angebracht werden-, daß sie auch bei dem erneuten Verschluß der Faltschachtel nach deren erster
Öffnung so verbleiben, wie sie bei dem ersten Verschluß durch Klebwirkung waren. Zu diesem
Zweck erhält dann namentlich die Haltezunge 19 der unter der obersten Verschlußklappe liegenden
Verschlußklappe den gleichen Aufdruck wie der von ihr verdeckte Teil der obersten Verschlußklappe.
Claims (6)
- Patentansprüche:ι . Faltschachtel mit mehreren an ihren Enden, übereinanderliegend angeordneten Verschlußklappen, einer Klebverbindung zwischen einem Teil der obersten Verschlußklappe und, der darunterliegenden Verschlußklappe sowie Einschnitten und Perforierungen in, den beiden Verschlußklappen zur Bildung eines Zungen,-verschluisses zwischen diesen nach, dem. Aufreißen der Perforierungen, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Klebstoff freie Teil (14) der oberstem Verschlußklappe (10) von derem mit Klebstoff versehenen Teil (13) mittels eines mittleren Einschnittes (15) und sich beiderseits an diesen anschließender, schräg oder bogenförmig nach dem mittleren Teil gegenüberliegender Seitenkanten verlaufender Perforierungen (16, 17) getrennt ist und an der darunterliegenden Verschlußklappe (12) eine Haltezunge (19) für den, vom Klebstoff freien, von dem mit Klebstoff versehenen Teil (13) der obersten Verschlußklappe (10) getrennten Teil (14) angeordnet ist.616/126G 10353 XII/81 c
- 2. Faltschachtel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Einschnitt . (.IS) bogenförmigen Verlauf aufweist.
- 3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, diaß der mittlere Einschnitt (15) parallel zu einer Endkante der obersten Verschiluißklappe (10) verläuft.
- 4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Einschnitt (15) mit einer das Untergreifen, des vom Klebstoff freien. Teiles. (14) der obersten Verschlußklappe (10) erleichternden Aussparung (20) versehen, ist.
- 5. Faltschachtel, nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezunge (19) mittels eines bogenförmigen oder nach Art einer gebrochenen, geraden, Linie verlaufenden Einschnittes (18) in der darunter befindlichen Verschlußklappe (12) gebildet und dem von Klebstoff freien. Teil (14) der obersten Verschlußklappe (10) entgegengerichtet ist.
- 6. Faltschachtel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Aussparung (20) in einen entsprechenden Vorsprung deis vom Klebstoff freien Teiles (14) der obersten Verschlußklappe (10) ausgefüllt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 847 577;
österreichische Patentschrift Nr. 171 831.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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