DEG0010267MA - - Google Patents

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DEG0010267MA
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clothes
protective
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clothing
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. November 1952 Bekanntgemacht am: 1. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Kleidungsschutzvorrichtungen an Aufhängevorrichtungen für die Aufnähme und das Hochziehen der Kleidung in Waschkauen, beispielsweise An Waschkauen von Zechen, und hier in Sonderheit auf eine Kleidungs-■ Schutzvorrichtung, die so ausgebildet und der Aufhängevorrichtung zugeordnet ist, daß sie die Auf- und Abwärtsbewegung der die Kleidung tragenden Aufhängevorrichtung mitmacht, dabei aber auch gegenüber dieser gesondert auf der die Aufhängevorrichtung tragenden Kette auf und ab bewegt werden kann.
Bekanntlich erfolgt, beispielsweise in den Waschkauen von Zechen, die Aufbewahrung der Kleidung der Bergarbeiter, und zwar sowohl der Arbeitskleidung als auch der Straßenkleidung, vor, während und nach der Schicht durch Aufhängen der Kleidung zu Bündeln an Tragringen, die nach eingebrachter Kleidung gegen die Decke der Waschkaue hochgezogen werden, um durch das Hochhängen der Kleidung diese gegen Diebstahl zu sichern. Dabei erfolgt das Hochziehen der die Kleidung tragenden Ringe mittels an ihnen angelenkter dünner Ketten, die über im Deckenbereich der Kaue angeordnete Gleitrollen laufen und die bei hochgezogener Kleidung in ihrer eingenommenen Lage festgelegt und in dieser durch Hängeschloß oder sonstwie gesichert sind. Hier läßt es
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sich nicht vermeiden, daß infolge wechselnder Arbeitsschicht und auch aus sonstigen Gründen an den Aufhängevorrichtungen einer Waschkaue stets Arbeitskleidung und Straßen'kleidung nebeneinander und durcheinander hängen, wobei es sich weiterhin nicht vermeiden läßt, daß beim Hochziehen oder Herablassen der einzelnen Kleidungsbündel schmutzige Arbeitskleidung mit Straßenkleidung in Berührung kommt und letztere stark ίο verschmutzt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die einzelnen Aufhängevorrichtungen, wie dies aus Raumersparnisgründen durchweg der Fall ist, nur einen geringen Abstand voneinander haben, so daß die Kleidungsbündel beim Iiochziehen oder 1 lerablassen aneinander vorbeischleifen oder sonstwie die schmutzige Arbeitskleidung mit der Stralkn'kleidung in Berührung kommt.
Um nun ein Verschmutzen der Straßen'kleidung durch die Arbeitskleidung nach Möglichkeit zu verao meiden, 'hat man bereits Schutzvorrichtungen in Form von die Kleidung aufnehmenden Ummantelungen aus verschiedenen Werkstoffen vorgeschlagen. So z. B. sind Schutzummantelungen be-'kannl, die am Tragring der Aufhängevorrichtung fest angebracht sind und daher stets nur die Auf- und Abwärtsbewegung der Aufhängevorrichtung niilmachen. Dabei weist die Schutzummantelung in ihrem Innern eine sie in zwei Abteile trennende Scheidewand auf, wobei das eine Abteil für die Aufnahme der Arbeitskleidung und das andere Abteil für die Aufnahme der Straßenkleidung bestimmt ist. Hei einer derartigen Schutzvorrichtung IiUtt es sich beim Kin- und Ausbringen der Kleidung nicht vermeiden, daß die Kleidungen miteinander in Berührung'kommen oder von einem Abteil Schmutz auf das andere Abteil übertragen wird, der dann von der Straßenkleidung abgewischt wird und diese hierdurch eine Verschmutzung erfährt. Auch kann es vorkommen, daß die einzelnen Abteile miteinander verwechselt werden, was dann das gleiche ibedeutet, d.h., das schmutzige Innere des vorher für die Aufnahme der Arbeitskleidung dienende Abteil gibt seinen Schmutz an die Straßenkleidung bei Berührung miteinander ab. Bei einer anderen Schutzvorrichtung dient für die Aufnahme der Slraßenkleidung eine durch Reißverschluß zu öffnende bzw. zu verschließende Ummantelung, die aber ebenfalls ein Nichtverschmutzen der Straßenkleidung bei deren Einbringen hierin nicht gewährleistet. Zudem sind Reißverschlüsse empfindliche Vcrschlußmittcl von meist geringer Lebensdauer, sie eignen sich daher nicht oder nur wenig für den rauhen Grubenbetrieb, so daß derartige Schutzvorrichtungen kaum zur Einführung gelangen dürften.
Des weiteren sind für die Aufnahme vornehmlich der r!ergarbeitei1kleidung bestimmte Aufhängevorrichtungen be'kanut, bei denen der Aufhängevorrichtung eine Sclmtzummantelung zugeordnet ist, die die Bewegung der Aufhängevorrichtung normalerweise zwangläufig mitmacht, die aber auch gegenüber dieser Bewegung und unabhängig von dieser auf- und abwärts bewegt werden kann. Hier dient aber die zusätzliche Ummantelung nicht zum Schutz der Kleidung gegen Verschmutzung, sondem gegen Diebstahl, indem sie die Aufhängehaken mit ihrer Innenwandung dicht umfaßt, so daß eine Herausnähme der Kleidung aus den Aufhängehaken bei überstülpter Schutzhaube nicht möglich ist. Es braucht hier die Schutzhaube gegenüber der von den Aufhängehaken getragenen Kleidung nur eine geringe Höhe zu besitzen und nur so hoch zu sei«, daß sie gerade die Enden der Einhängehaken überfaßt. Bei einer derartigen kurzen Schutzhaube ist es noch möglich, diese aus der Normalstellung der die Vorrichtung bedienenden Person von Hand über die Aufhängehaken hinwegzuheben und zu arretieren.
Anders ist es aber bei Schutzvorrichtungen zur Verhinderung der Verschmutzung der eingehängten Kleidung, bei denen der Aufhängevorrichtung eine Schutzummantelung zugeordnet ist. Hier muß die Schutzummantelung eine Höhe von etwa 1,5 m aufweisen, um die in die Aufhängehaken eingehängte Kleidung auf ihrer ganzen Länge zu schützen. Will man hier die Kleidung in die Haken der Aufhängevorrichtung einhängen oder aus diesen herausnehmen, so muß die Schutzummantelung um den erwähnten Betrag von etwa 1,5 m über die Aufhängevorrichtung hinweggehoben und alsdann in der eingenommenen Höhenlage arretiert werden. Dies kann von der normalen Bodenstcllung der die Einrichtung bedienenden Person aus nicht geschehen, sondern es müßte hierzu jeweils ein Schemel od. dgl. benutzt werden, der von der Bedienungsperson bestiegen werden müßte, um das Hochbewegen der Schutzummantelung und ihre Arretierung von Hand zu ermöglichen, was auch dann noch mit Schwierigkeiten verbunden wäre. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß die Benutzung eines Schemels bei der Vielzahl der in einer Zechenwaschkaue befindlichen Aufhängevorrichtungen durch das ständig notwendig werdende Verrücken des Schemels sehr umständlich, zeitraubend und vor allem auch gefahrvoll ist, da der Schemel bei seinem Besteigen infolge der glatten und nassen Beschaffenheit des Bodens sehr leicht ausrutscht. Gegenstand der Erfindung ist nun eine Aufhängevorrichtung vornehmlich für die Aufnahme der Bergarbeiterkleidung, die sich ebenfalls einer zusätzlichen Schutzummantelung bedient, jedoch zum Schütze der aufgenommenen Kleidung gegen Verschmutzung, die also ganz über die aufgehängte Kleidung herabgelassen wird und über die Kleidung hinweg nach oben bewegt werden muß, wenn diese den Aufhängehaken entnommen werden soll. Von den beikannten Aufhängevorrichtungen mit Schutzummantelung unterscheidet sie sich im wesentlichen dadurch, daß sie nicht allein die Auf- und Abwärtsbewegung der Aufhängevorrichtung zwangweise mitmacht, sondern darüber hinaus gegenüber der Aufhängebewegung und unabhängig von dieser auf und ab beweglich ist. Sie ist also nicht fest mit dem Tragring der Aufhängevorrichtung verbunden, sondern mittels einer eigenen sie tragenden dünnen Kette, die über eine in der Trag-
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kette der Aufhängevorrichtung gelagerte Gleitrolle läuft, wobei die Schutzummantelung in jeder beliebigen Höhenlage durch Arretierung der sie tragenden Kette gehalten werden kann. Dabei dient die aus einem starren Mantel oder zweckmäßig aus einem Faltenmantel eines geeigneten abwaschbaren Werkstoffes bestehende Schutzummantelung lediglich zur Abschirmung der Straßenkleidung, wird also nur bei aufgehängter Straßenkleidung über diese ίο von ihrer gegenüber der Aufhängevorrichtung erhöhten Lage über die Aufhängevorrichtung und über die Kleidung herabgelassen, verbleibt also bei aufgehängter Arbeitskleidung in ihrer Hochlage. Das hat den Vorteil, daß die Schutzummantelung stets oberhalb der Arbeitskleidung hängt und daher mit dieser nicht in Berührung kommt, also von dieser keinerlei Schmutz aufnimmt und somit auch 'keinen Schmutz auf die Straßerikleidung bei ihrem Überstülpen auf diese übertragen kann. Zudem braucht sie auch nur in Sonderfällen betätigt zu werden, wenn Straßenkleidungsbündel abgeschirmt werden sollen, während in Fällen der Aufhängung von Arbeitskleidung zu der bisher notwendigen Arbeit der Aufhängung der Kleidung an dem Tragring der Aufhängevorrichtung keinerlei zusätzliche Arbeit zu leisten ist.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße
Schutzummantelung in Form eines Faltenmantels in einem Ausführungsbeispiel schematisch in zwei verschiedenen Höhenlagen veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι in ihrer Lage obefhalb der Aufhängevorrichtung, während
Fig. 2 dieselbe in herabgelassener Lage darstellt, in der sie über die Aufhängevorrichtung und der von dieser getragenen Straßenkleidung gestülpt ist. Mit ι ist ein den Schutzmantel 2 tragender Ring bezeichnet, der die Hauptkette 3 für die Aufhängung der Aufhängevorrichtung umschließt und an den die Tragkette4 für den Schutzmantel 2 befestigt ist. Die Kette 4 gleitet über eine in der Hauptkette 3 angeordnete Gleitrolle 5, so daß die Schutzummantelung 2, die beim Hochziehen oder Herablassen der Aufhängevorrichtung deren Bewegung zwangläufig mitmacht, gegenüber der Bewegung der Aufhängevorrichtung und unabhängig von dieser zusätzlich auf und ab bewegt werden kann, wobei dann die Lage der Schutzummantelung 2 durch Einhaken eines am Kettenende 4 befindlichen Hakens 6 in die Hauptkette 3 oder sonstwie festgehalten wird.
Im Normalfalle, d. h. bei eingebrachter Arbeitskleidung in den Tragring der Aufhängevorrichtung, befindet sich die Schutzummantelung in ihrer Hochlage, in der sie oberhalb der Kleiderauf nahmehaken der Aufhängevorrichtung hängt. In dieser Lage verbleibt sie dann auch und wird mit der Aufhängevorrichtung hochgezogen. Nur im Falle eingebrachter Straßenkleidung in den Tragring der Aufhängevorrichtung wird die Schutzummantelung über die Aufhängevorrichtung und über die von dieser getragenen Kleidung herabgelassen, um in dieser Lage mit der Aufhängevorrichtung hochgezogen zu werden. Bei der Entnahme der Kleidung bei herabgelassenem Bündel wird die Schutzummantelung zunächst wieder in ihre Höhenlage oberhalb der Aufhängevorrichtung gezogen, in der sie dann verbleibt oder auch wieder herabgelassen wird, je nachdem, ob Arbeitskleidung oder Straßenkleidung erneut in die Aufhängevorrichtung eingebracht wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kleiderschutzvorriichtung an Aufhängevorrichtungen für die Aufnahme und das Hochziehen der Kleidung in Waschkauen, insbesondere an Aufhängevorrichtungen für Bergarbeiter'kleidung in Zechen, bestehend aus einer der Aufhängevorrichtung zugeordneten, die Auf- und Abwärtsbewegung der die Kleidung tragenden Aufhängevorrichtung zwangläufig mitmachenden, gegenüber der Bewegung der Aufhängevorrichtung jedoch auch unabhängig von dieser auf- und abwärts bewegbaren Schutzummantelung, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängige Auf- und Abwärtsbewegung der Schutzummantelung (2) mittels einer zusätzlichen Kette (4) über eine in der Kette (3) der Aufhängevorrichtung gelagerte Gledtrolle (5) erfolgt, über die die zusätzliche. Kette (4) bei ihrer Bewegung läuft.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Schutzummantelung (2) tragenden Ring (1), der die Kette (3) für die Auf- und Abwärtsbewegung der Aufhängevorrichtung frei umfaßt und der von der zusätzlichen Kette (4) getragen wiird.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzummantelung (2) aus einem starren Mantel besteht, der über die zu schützende Kleidung gezogen wird.
  4. 4. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzummantelung (2) aus einem Faltenmantel besteht, der um die zu schützende Kleidung gelegt wird.
  5. 5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzummantelung (2) aus einem abwaschbaren Werkstoff, vorzugsweise aus einem Kunstwerkstoff, besteht.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 334 256.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen

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