DEF0016968MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. März 1955 Bekanntgeniacht am 3Oi August 1Θ56
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft Filmbremsfedern für photographische Rollfilmkameras, die mit Flanschenspulen
und Schutzpapierfilm beschickt werden.
Die Filmbremsfeder an photographischen Rollfilmkameras soll das Aufschnellen des Wickels
beim Einlegen des Films verhindern und beim Durchlauf auf den Film eine Bremswirkung ausüben,
durch die der Film im Bildfenster unter einer gewissen Zugspannung gehalten werden soll.
Bisher wurden bei Rollfilmkameras hierzu eine Bremsfeder vorgesehen, die auf den Filmwickel
. einwirkte. Es hat sich gezeigt, daß die Abbremsung des Wickels, der aus Schutzpapier und Film besteht,
die durch den unterschiedlichen Ablauf- und Aufwickeldurchmesser bedingten Verschiebungen
zwischen Papier und Film bis zu einer bestimmten Abspullänge verhindert, bei der dann ein spontaner
Ausgleich der unterschiedlichen Spannung von Schutzpapier und Film erfolgt, wobei Wellungen
entstehen können, die unscharfe Bilder ergeben.
Zur Behebung dieses Nachteils ist erfindungsr gemäß die Filmbremsfeder mit gesonderten An^
sätzen für die Abbremsung des Filmwickels und,
der Spulenflansche versehen, die derart gegenein-r ander versetzt sind, daß sie nicht gleichzeitig zur
Wirkung auf die Filmspule kommen. Vorzugs-? weise sind die Ansätze derart angeordnet, daß der
bei voller Spule auf dem Filmwickel aufliegende
609' 61)5/308
F 16968 IX/57a
Mittelteil das Aufsetzen des Randteils oder der Randteile auf die Spulenflansche verhindert, daß
jedoch die Bremswirkung des Mittelteils auf den Filmwickel nach dem Abspulen des Papiervorspanns
durch Aufsetzen der Randteile der Feder auf die Spulenflansche aufgehoben wird. Die Einwirkung
der Bremsfeder auf den Wickel wird also auf die Zeitspanne beschränkt, in welcher der
Wickel beim Einlegen des Films aufschnellen kann
ίο odeir nur der Papiervorspann abgespult wird, während
beim eigentlichen Durchspulen des Films mit dem Söhutzpapier eine Flanschenbremsung erfolgt,
welche ein Aufschnellen im Umkeihrpunkt verhindert, nämlich in dem Punkt, wo der unterschiedliehe
Längentransport von Papier und Film beim
Ab- und Aufwickeln das Vorzeichen ändert. Bis zu diesem Punkt besteht die Gefahr, daß durch
Abbremsung des Filmvorratswickels vor der Bremsfeder — in Laufrichtung gesehen — eine
Papierschleife gebildet wird, die sich bei Erreichen einer bestimmten Spannung spontan ausgleicht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsfoirm des
Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die schaubilidliche Ansicht einer Kamera
mit. geöffneter Spulenkammer, jedoch ohne Spule, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Spulenkammer
ohne Film,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Spulenkammer mit eingelegter voller Spule und
Fig. 4 die gleiche Darstellung nae'h dem Abwickeln des Schutzpapiervorspanns.
In der Spulenkammer 2 des Kameragehäuses 1 befinden sich in üblicher Weise ein fester Spulenlagerzapfen
3 und ein gegenüberliegender, axial herausziehbarer Lagerzapfen 4, welcher außen mit
einem Knopf 5 versehen ist. Zwischen diese Lagerzapfen wird die Filmspule 8 mit dem Film und
Söhutzpapier 9 gesteckt, und der Film wird dann über die Führungsrollen bzw. Gleitrollen 6 und 7
über das Bildfenster zur Auhvickelspule geführt, Zur Abbremsung des Films ist üblicherweise eine
Bremsfeder vorgesehen, im vorliegenden Falle eine Bremsfeder 10, welche erfindungsgemäß aus einem
Mittelteil 11 und einem Randteil 12 besteht. Diese
Teilen und 12 sind derart gebogen bzw. gegeneinander versetzt, daß sie nicht gleichzeitig zur
Wirkung auf die Filmspule 8 bzw. den Filmwickel 9 kommen können. Die normale Ruhestellung
der Feder 10 mit den Ansätzen n und 12
ist aus der Fig. 2 ersichtlich. Wird nun eine Filmspule in die Kamera eingesetzt, so wird die Feder
10 gemäß Fig. 3 aus dem Bereich des Filmwickels an das Kameragehäuse herangedirückt, wobei das
mittlere Ende 11 der Feder 10 auf .den.',Spulenwickel 9 bremsend aufgedrückt wird, während das
seitliche Ende 12 dabei so weit herausgedrückt wind, daß es sowohl außerhalb .des Bereiches des
Filmwickels 9 als auch des Spulenflansches 13 liegt. Beim Beginn des Abspulens des Films ist also
lediglich der mittlere Ansatz 11 als Bremse auf den Filmwickel wirksam. Nach Abwickeln des
Papiervorspanns kommt die Feder in die Lage gemäß Fig. 4, wo der äußere Ansatz 12 auf den
Spulenflansch 13 aufsetzt und zugleich dadurch die Wirkung des mittleren Federteilis 11 auf den Filmwickel
abfängt. Von diesem Zeitpunkt ab, d. h. für den Rest der Abspulung des Films, ist dann lediglich
der Randteil 12 der Feder 9 als Bremse auf den Spulenflansch 13 wirksam.
Die Erfindung wurde an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben, bei welchem nur zwei
Federenden zusammenwirken, nämlich das Ende 11., welches für die Zusammenwirkung mit dem Filmwickel
bestimmt ist, und das Ende 12 für die Abbremsung des Flansches 13 der Spule. Es ist einleuchtend,
daß die gleiche Wirkung auch in der Weise erzielt werden kann, daß ein weiterer Randteil
12 für den anderen Flansch der Spule aus der gleichen Feder 10 ausgebildet wird.
Claims (3)
1. Filmbremsfeder für photographiische
Kameras mit Flanschenspulen, gekennzeichnet durch gesonderte Ansätze (n, 12) für die Abbremsung
des Filmwickels (9) und der Spulenflansche (13), die derart gegeneinander
versetzt sind, daß sie nicht gleichzeitig zur Wirkung auf die Filmspule (8) kommen.
2. Filmbremsfeder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansätze (11, 12) derart
angeordnet sind, daß der bei voller Spule
(8) auf dem Filmwickel (9) aufliegende Mittelteil (11) das Aufsetzen des Randteils
(12) oder der Randteile auf die Spulenflansche
(13) verhindert, daß jedoch die Bremswirkung des Mittelteils (11) auf den Filmwickel nach
dem Abspulen des Papiervorspanns durch Aufsetzen der Randteile (12) der Feder (10) auf
die Spulenflansche (13) aufgehoben wird.
3. Filmbremsfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Ansatz
(n) für die Abbremsung des Filmwickels (9) und auch nur ein Ansatz (12) für die Abbremsung
' eines Spulenflansches (13) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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