DEF0016353MA - - Google Patents
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- 238000003754 machining Methods 0.000 claims description 2
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Description
F 16353 IbI'49a
Die Erfindung betrifft einen rotierenden Zylinder für druckluftbetätigte Spannfutter an Werkzeugmaschinen,
insbesondere für Stangenbearbeitung, dessen Kolben zum Spannen des Futters durch
Federkraft verschoben und zum. Lösen des Futters durch Druckluft entgegen dem Federdruck beaufschlagt
wird.
Da der Zylinder bei gespanntem Futter umläuft und die Zuführung der Druckluft in den Zylinder
ίο von einer feststehenden Druckluftleitung aus erfolgen
muß, macht die Druckluftzufuhr in den Zylinder zum Lösen des Futters bezüglich ihrer
Abdichtung Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, schleifende Dichtflächen zu vermeiden i und dien
Vorteil auszunutzen, daß das Lösen des Futters nur bei stillstehendem Zylinder erfolgt und demzufolge
eine Druckluftzufuhr bei umlaufendem Zylinder nicht zu erfolgen braucht.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen einem feststehenden, mit deir Luftzuführung verbundenen
Ring und der Stirnseite des Zylinders eine zur Durchleitung des Druckmittels axial durchbohrte.
und axial verschiebbare Nutringmanschette od. dgl.
angeordnet ist, derart, daß sie beim Lösen des Futters durch die einströmende Druckluft gegen
den Zylinder gedrückt, beim Spannen durch die entweichende Luft vom Zylinder abgehoben ist.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der.
für Abdichtung erforderliche Anpreßdruck der
Nutringmanschette od. dgl. an den Zylinder nur so länge besteht, wie Druckluft eingeblasen wird und.
der Zylinder stillsteht. Sobald das Futter durch die Feder gespannt wird, entweicht die Luft aus dem
Zylinder und drückt die Manschette zurück, so daß diese bei umlaufendem Zylinder nicht an diesem
schleift und verschleißt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Zylinders gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Zylinder bei:.
zwei verschiedenen Stellungen,
Fig. 2 die Lage der Nutringmanschette beim Lösen und
Fig. 3 beim Spannen des Futters.
Über ein einfach wirkendes — nicht dargestelltes — Steuerventil tritt die Druckluft in den stets
stillstehenden Ring 1 ein und drückt die Nutringmanschette 2 gegen die den Ringkanal 3 aufweisende
Stirnseite des Zylinderkörpers 4. Die Nutringmanschette 2 erhält mehrere Bohrungen 10,
durch die Druckluft in den Ringkanal 3 strömen kann.
In dem Zylinderkörper 4 ist ein drehbarer Vierwegeschieber 5 angeordnet, durch den die Druckluft
je nach Bedarf vor oder hinter den Kolben 6 gesteuert werden kann. Der obere Teil der Fig. i ;
zeigt den Steuerschieber 5 in einer Lage, in der die Luft auf die linke Seite des Kolbens 6 strömen
kann, während im unteren Teil der Fig. 1 angedeutet ist, daß die Luft auf die rechte Seite des
Kolbens 6 gelangt.
Dieser Kolben 6 ist durch ein Verbindungsstück 7 mittels Gewinde einstellbar verbunden.
Durch Drehen dieses Verbindungsstückes 7 kann die Ausgangslage des Kolbens 6 rechts oder links
im Zylinder 4 eingestellt werden, d. h., in Verbindung mit der Einstellung des Vierwegeschiebers 5
kann ein Zug oder ein Druck auf das Spannfutter durch die Kraft einer Feder 11 bewirkt werden.
Hierbei stützt sich die Feder 11 entweder auf einen Ansatz 12 des Zylinderköi-pers 4 und auf die Stirnfläche
einer Gewindebuchse 13, die auf dem Verbindungsstück
7 mittels Gewinde verstellbar ist; die Feder 11 kann sich aber auch gegen eine verstellbare
Kappe 8 und einen Ansatz 14 des Verbindungsstückes 7 legen, wie aus den' beiden
Stellungen nach Fig. 1 ersichtlich ist.
Beim Entströmen der Druckluft, also beim Spannen des Werkstückes durch die Kraft der
Feder 11, drückt die rückströmende Luft die angedrückte Nutringmanschette 2 wieder zurück
(Fig. 3) und strömt durch den Zwischenraum 15 zwischen dem feststehenden Ring 1 und dem Zylindergehäuse
4 ab. Bei nunmehr anschließendem Drehvorgang ist die Nutringmanschette 2 von dem
umlaufenden Teil leicht abgehoben und kann somit nicht zu einer Wärmeentwicklung führen.
Claims (1)
- Patentanspruch.:Rotierender Zylinder für druckluftbetätigte Spannfutter an Werkzeugmaschinen, insbesondere für Stangenbearbeitung, dessen Kolben zum Spannen ,des Futters durch Federkraft verschoben und zum Lösen des Futters durch Druckluft entgegen dem Federdruck beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem feststehenden, mit der Luftzuführung verbundenen Ring (1) und der Stirnseite des Zylinders (4) eine zur Durchleitung des Druckmittels axial durchbohrte und axial verschiebbare Nutringmanschette (2) od. dgl. angeordnet ist, derart, daß sie beim Lösen des Futters durch die einströmende Druckluft gegen den Zylinder (4) gedrückt, beim Spannen durch die entweichende Luft vom Zylinder abgehoben ist.
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