DEF0015815MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. Oktober 1954 Bekanntgemacht am 4. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Kugelschieber für Dampfheizungsanlagen, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge,
der hauptsächlich als Heizungshahh für die Hauptdampfleitungen bestimmt ist.
Zur Erzielung einer dichten Verbindung zwischen dem Kugelschieber und der lösbaren Kupplung
ist eine gewisse Anpressung erforderlich, welche durch entsprechendes Anziehen der Druckschraube
des Anschlußtmgels hervorgerufen wird. Durch das wiederholte feste Anziehen oder aber
auch durch ein allzu kräftiges Anspannen der Druckschraube wird jedoch häufig eine Deformation
des Anschlußbügels herbeigeführt, die dessen Brauchbarkeit beeinträchtigt.,-Da die Bügelabmessungen
durch die internationalen Bestimmungen festgelegt sind, ist es nicht möglich, diesen Übelstand
durch Verstärkung des- Bügels zu beheben. Um nun eine Deformation des Änschlußbügels bzw.
eine Längung desselben zu verhüten, ist gemäß der Erfindung das Schiebergehäuse, im Bereich des Anschlußbügels
mit einander gegenüberliegenden Anlageflächen ausgebildet, deren Abstand voneinander
angenähert dem Innenabstand der Schenkel des Anschlußbügels entspricht. Hierbei sind die An-
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lageflächen zweckmäßig von Vorsprüngen des Schiebergehäuses gebildet. Beim Anziehen der
Druckschraube legt sich der Anschlußbügel mit . seinen Schenkeln gegen diese Anlageflächen des
Schiebergehäüses an, wodurch eine Schräglage der Bügelschenkel und deren Deformation verhindert
sowie eine Längung des Bügels auf ein Mindestmaß beschränkt wird. Hierdurch werden auch die
Druckschrauben geschont, so daß sich auch bei
ίο diesen keine Anstände ergeben können.
Da es vorkommen kann, daß bereits deformierte Anschlußbügel an einen gemäß der Erfindung ausgebildeten
Kugelschieber angeschlossen werden sollen, die wegen ihrer Deformierung mit den Anlageflächen
in Kollision geraten würden, ist gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die
Anordnung so getroffen, daß die verbogenen Bügel verdreht aufgesetzt werden können und solcherart
die Anlageflächen umgangen werden. Zu diesem
ao Zweck ist gemäß der Erfindung die Ebene durch die die Anlageflächen bildenden Vorsprünge des
Schiebergehäuses gegenüber der Symmetrieebene der Anschlußmündung verdreht und bildet mit ihr
einen spitzen Winkel. Auf diese Weise ist es, ermöglicht, wahlweise nicht deformierte Bügel so
anzubringen, daß ihre Schenkel durch die Anlageflächen des Schiebergehäuses gestützt und dadurch
vor einer Deformierung geschützt werden, während bereits deformierte Bügel neben den die Anlageflächen
bildenden Vorsprüngen des Gehäuses in üblicher Weise frei anbringbar sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schiebergehäuses mit Anlageflächen für den Anschlußbügel
wird nun einerseits eine Deformation des Anschlußbügels . verhindert, jedoch wird
andererseits auch die Möglichkeit gegeben, größere Kräfte beim Anspannen der Kupplung an die Anschlußmündung
des Schiebergehäuses aufzuwenden, so daß die Gefahr eines Bruches bzw. eines
Einreißens der Anschlußmündung besteht. Das Schiebergehäuse bzw. die Anschlußmündung bestehen
entweder aus Gußeisen, welches.gute Korrosionseigenschaften aufweist, oder aus. Rotguß. In
beiden Fällen ist die Empfindlichkeit gegen Überbeanspruchungen gegeben. Stahlguß, welcher eine
höhere Festigkeit aufweist, ist infolge der mangelnden Korrosionsbeständigkeit als Material nicht ge-,
eignet. Eine Vergrößerung der Dimensionen der Anschlußmündung erscheint nun nicht möglich, da
es sich um international genormte Dimensionen handelt. Um nun trotzdem die Gefahr eines Bruches
bzw. eines Einreißens der Anschlußmündung zu beheben, wird erfindungsgemäß die Anschlußmündung
mit einem eingesetzten Mundstück aus einem Material ausgebildet, dessen Festigkeit größer ist
als die Festigkeit des Materials des Schiebergehäuses, so daß, ohne die Dimensionen zu verändern,
und ohne von dem als günstig befundenen Werkstoff abzugehen, die nötige Festigkeit erreicht
wird. Es kann nun die Bügelschraube ohne Gefahr . angezogen und die durch die Anlageflächen des
Schiebergehäuses erreichte Erhöhung der Belastbarkeit
des' Anschlußbügels. ausgenutzt werden. In
der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einer Ausführungsfbrm schematisch1
veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Draufsicht auf einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Kugelschieber und
Fig. 2 eine Stirnansicht des Gehäuses des Kugelschiebers gemäß Fig. 1. ,. '
Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht der in an sich bekannter Weise ausgebildetH'TCugelschieber
aus einem Schiebergehäuse 1, das einerseits mit der Anschlußmündung 2 für die Kupplung
und andererseits mit einem Anschlußflansch 3 zum Anschluß an die Hauptdampfleitung des
Eisenbahnfahrzeuges ausgebildet ist. 4 ist der Hebel zur Betätigung des Drehschiebers. Im Be-ί
re,ich der Anschlußmündüng 2 ist das Schiebergehäuse
gemäß de'r' ErfindungLmit Vorsprüngen 5,6
ausgebildet, deren Seitenflächen Anlageflächen 7, 8 für die Schenkel 9', 9" des genormten Anschlußbügels
9 bilden. Hierbei entspricht der Abstand der Anlageflächen 7, 8 angenähert dem Innenabstand
der- BügelschenkeLg', 9">r. so daß sich diese
gegen das Schiebergehäuse abstützen können und auf diese Weise vor Deformationen bewahrt werden.
Infolge der zu geringen Dimensionierung des Anschlußbügels bewirkt das scharfe Anziehen der
Bügelschraube 10 zur Erzielung der erforderlichen Dichtwirkung eine Längung desselben, was häufig
zur Folge hat, daß die durch die internationalen Vereinbarungen vorgeschriebene Länge der Bügelschraube
10 nicht mehr ausreicht, um ein einwandfreies Dichten herbeizuführen. Hierbei tritt gleich- 95,
zeitig ein Schrägstellen der Bügelschenkel ein, das nun durch die am Anschlußmündungsstück 2 ausgebildeten
Vorsprünge unmöglich gemacht wird.
Um trotz der Vorsprünge auch die Anbringung bereits deformierter Anschlußbügel zu ermöglichen,
sind, wie Fig. 1 erkennen läßt, die Vorsprünge S, 6 unsymmetrisch in bezug auf die Symmetrieebene
A-A des die Anschlußmündung aufnehmenden Gehäuseteiles 2 angeordnet, und zwar in der Weise,
daß sie gegen die. Ebene C-C durch das Mittel der Anlageflächen 7, 8 mit der Symmetrieebene A-A
einen spitzen Winkel α bildet. Wie aus Fig. 1 ersichtlich,
können nun die Anschlußbügel entweder in der voll ausgezogenen Stellung angebracht werden,
bei welcher sich die Bügelschenkel 9', 9" gegen die Anlageflächen 7, 8 abstützen können. Andererseits ist auch möglich, die Bügel unter Umgehung
der Vorsprünge 5,6 in der in Fig. 1 gestrichelt
angedeuteten Lage anzubringen, bei welcher sie nicht am Gehäuse anliegen, so daß auch deformierte
Bügel Ohne Schwierigkeit auf die übliche. Weise anbringbar sind. ·
Um auch eine Beschädigung der Anschlußmündung 2 zu verhüten, ist diese mit einem .eingesetzten
Mundstück 11 ausgebildet, das aus einem Material,
dessen Festigkeit oder Dehnbarkeit größer ist als diejenige des Materials, aus dem das übrige
Schiebergehäuse ι besteht,, hergestellt, ist. Das
Mundstück 11 wird mit Mangan- oder Mennigekitt eingeschraubt, welcher durch nachfolgendes
künstliches Trocknen eine absolute Dichtheit ge-
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währleistet und gleichzeitig die Verbindung unlösbar gestaltet. Zweckmäßig ist das Mundstück 11
über die gesamte Länge mit Außengewinde versehen, das auf diese Weise gleichzeitig zur Aufnahme
von veralteten Kupplungen, welche noch Anschlußstücke mit Gewinde besitzen, ausgenutzt
werden kann.
Claims (4)
- Patentansprüche·.i. Kugelschieber für Dampfheizungsanlagen, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge (5, 6) des Schiebergehäuses (1) im Bereich des Anschlußbügels (9) einander gegenüberliegende Anlageflächen (7, 8) tragen, deren Abstand voneinander angenähert dem Innenabstand der Schenkel des Anschlußbügels (9) entspricht.
- 2. Kugelschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Symmetrieebene (C-C) durch die die Anlageflächen (7,8) bildenden Vorsprünge (5, 6) des Schiebergehäuses (1) mit der Symmetrieebene (A-A) der Anschlußmündung (2) einen spitzen Winkel (α) bildet.
- 3. Kugelschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß- die Anschlußmündung (2) mit einem eingesetzten Mundstück (11) aus einem Material, dessen Festigkeit größer ist als die Festigkeit des Materials des Schiebergehäuses (1), ausgebildet ist.
- 4. Kugelschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eingesetzte Mundstück (11) mit Außengewinde versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 656/17 9.56
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