DEF0015659MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. September 1954 Bekanntgemacht am 8. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Vielfach besteht für einen Kraftfahrer das Bedürfnis, einen Blick auf die Streckenkarte zu
werfen, auf einem Blatt Papier Notizen zu machen oder solche einzusehen. Der Unterbringung von
Karten, Notizblöcken od. dgl. dient im allgemeinen ein im Armaturenbrett angeordnetes Fach, wenn es
der Kraftfahrer nicht vorzieht, diese Dinge in einer Tasche eines Kleidungsstückes griffbereit zu haben
oder neben sich auf dem Sitz zur Verwendung bereitzuhalten. Infolgedessen benötigt der Fahrer
für die Einsichtnahme einer Karte oder eines Notizblockes mindestens eine Hand, so daß er das
Steuerrad mit der einen Hand loslassen muß und die Fahrisicherbeit stark herabgesetzt wird. Ein
Schreiben ist sogar nur unter Zuhilfe der zweiten Hand möglich. ■ ■ ·.
Um diesem Übelstand abzuhelfen und den Gebrauch der genannten Gegenstände zu erleichtern,
ist vorgeschlagen worden, unmittelbar vor dem Fahrer ein Pult anzuordnen, das auf einer unmittelbar
am Fahrersitz befestigten Tragsäule angeordnet ist. Wenn der Fahrer Platz genommen hat,
befindet sich die Tragsäule zwischen den Beinen desselben und das Pult oberhalb seiner Oberschenkel.
Eine derartige Anordnung eines Pultes bringt den Nachteil mit sich, daß der Fahrer in
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seiner Bewegungsfreiheit stark beeinträchtigt ist. Außerdem ist das Einsteigen in den Wagen mit
Schwierigkeiten verbunden. Es besteht der weitere Nachteil, daß keine Möglichkeit besteht, die Lage
, 5 der Pultplatte den jeweiligen Erfordernissen oder
beispielsweise der Körpergröße des Fahrers anzu-
. passen. Darüber hinaus setzt ein derartiges Pult voraus, daß am Sitz des Fahrzeuges entsprechende
Befestigungsmittel vorgesehen sind.
ίο Im Gegensatz dazu ist' durch die Erfindung eine
Auflage für Schreibblocks, Bücher, Karten od. dgl. geschaffen, die sich in jeden beliebigen Kraftwagen
ebenso leicht anbringen wie auch abbauen läßt. Das Gerät ist handlich und behindert den Fahrer weder
beim Einsteigen noch bei der Fahrt selbst..· Außerdem entfallen besondere Vorrichtungen im Wagen,
um die Auflage befestigen zu können, da zur Anbringung der Auflage die in jedem Wagen vorhandenen
glatten Flächen verwendet werden können, wie z.B. Flächen'des Armaturenbrettes oder die
Windschutzscheibe des Wagens.
Zur Befestigung der Auflage an den Flächen ist erfindungsgemäß eine Auflageplatte an ihrer oberen
Stirnfläche mit Befestigungsmitteln versehen, die
, 25 aus mindestens zwei Saugnäpfen aus einem
elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, bestehen. Durch die Saugnäpfe ist die Möglichkeit gegeben,
die Auflage an jeder beliebigen Stelle zu befestigen, soweit eine glatte Fläche vorhanden ist.
Die Auflage kann beispielsweise unmittelbar am unteren Rand der Windschutzscheibe mittete der
Saugnäpfe befestigt werden, so daß die Längs'kante der unterhalb der Windschutzscheibe befindliehen
Fläche als Stütze für die Auflage dient. Von be sonderem Vorteil ist es, bei der Anordnung von
mehr als zwei Saugnäpfen diese in der Höhe versetzt zueinander anzuordnen, wodurch die Gefahr
eines auf- und abwärts gerichteten Springens der Auflage verhindert ist. Dies ist vor allem zweckmäßig
bei einer Befestigung der Saugnäpfe an der Auflageplatte gemäß der Erfindung mittels einer
die Saugnäpfe verbindenden Achse, mittels Stiften od. dgl. der Saugnäpfe, die ein gewisses Verschwenken
der Auflageplatte zulassen.
•45 Eine andere Art der Anbringung der Saugnäpfe
an der Auflageplatte kann erfindungsgemäß in der Weise erzielt sein, daß die Auflageplatte, mindestens
aber ihr oberer stirnseitiger Teil, aus einem Kunststoff besteht und die Saugnapf« ■ un-
.50 mittelbar, z. B. beim Spritzen, mit angeformt sind.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann
einer unterschiedlichen Breite des Flächenistreifens zwischen der Windschutzscheibe und der oberen
Kante des Armaturenbrettes, die dadurch vorliegen kann, daß die Windschutzscheibe gewölbt oder in
, zwei unter einem stumpfen Winkel zueinander stehende Scheibenteile unterteilt ist, wie es bei
vielen Kraftfahrzeugen der Fall ist, dadurch'Rechnung getragen sein, daß die Auflageplatte gegen-
■δο über den Befestigungsmitteln um eine vorzugsweise
senkrecht zur Auflageplatte stehende Achse verschwenkbar ist. Dadurch ist gewährleistet, daß die
Auflageplatte derart aufliegt, daß die Stützkante parallel zu den Querkanten der Auflageplatte unter '.
dieser zu liegen kommt, obwohl die Saugnäpfe in e einer oder symmetrisch zu einer Ebene liegen, die
sich zu der Stützkante in nicht paralleler Lage befindet.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung kann auf der Auflageplatte eine Schiene verschiebbar
angeordnet sein, die einen auf ihr längs verschiebbaren Schieber mit einer Markierung trägt. Eine
derart ausgebildete Auflageplatte ist insbesondere für Karten geeignet, so daß mittels der Schiene
und des Schiebers beispielsweise Kreuzungspunkte von Straßen, die für den Fahrer von besonderem
Interesse sind, gekennzeichnet werden können. Es ist besonders zweckmäßig, wenn die Schiene und
der Schieber aus einem durchsichtigen Kunststoff bestehen. ί
- Die Erschütterungen od.Mgl. des Fahrzeuges zwingen dazu, Karten, Schreibblocks od. dgl. auf
der Auflageplatte zu befestigen. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß mindestens an einer Kante der
Auflageplatte eine Halteleiste angeordnet, die ent- ί gegen der Wirkung von Federn anhebbar ist. Nach
dem Anheben der Halteleiste läßt sich das Blatt oder die Karte unter die Leiste schieben und wird
dann unter der Wirkung von deren Federn festgespannt. Nach einer besonders bevorzugten Aus- <
führungsform sieht die Erfindung vor, daß die Auflageplatte mit einem Schreibblock fest verbunden
ist, gewissermaßen der Schreibblock selbst mit Befestigungsmitteln nach der Erfindung versehen
ist. , <
Um eine Möglichkeit zu schaffen, daß dem Fahrer ein mindestens doppelt so großer Kartenausschnitt
zugänglich ist, als er der Fläche der Auflageplatte entspricht, ohne die Karte auseinanderfalten
zu müssen, wozu beide Hände notwendig wären, sieht die Erfindung die Anordnung einer vorzugsweise als endloses Band ausgebildeten
Landkarte auf der Auflageplatte vor, die über zwei in Federbügeln od. dgl. gelagerte Walzen gespannt
ist. Eine derartige Karte weist den Vorteil auf, daß ein Drehen einer Walze genügt, um unter den
Walzen liegende Kartenabschnitte nach oben in das Blickfeld des Fahrers zu bringen. Damit eine derartige
Landkarte oder auch ein anderes bedrucktes oder beschriebenes Band mit der notwendigen
Spannung die Walzen umschließt, kann ein Lagerbügel der einen Walze auf der Auflageplatte fest
angeordnet sein.
In vorteilhafter Weise kann nach der Erfindung die verschiebbare Walze mit der fest angeordneten
durch Federglieder, z. B. Federbügel, verbunden sein, die durch die ihnen innewohnende Spannung
das Bestreben besitzen, den Walzenabstand zu vergrößern und dadurch das feste Anliegen des die
Walzen umschließenden Bandes an diesen selbsttätig bewirken und auch auf die Dauer erhalten.
Gemäß weiterer Erfindung kann die verschiebbare Walze lose auf der Auflageplatte aufliegen.
Dabei dienen ihrer Lagerung an der fest angeordneten Walze angebrachte Federbügel. Durch eine
derartige Anordnung der Walzen ist neben dem
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Spannen des Bandes erreicht, daß die beide Walzen umfassende Karte um die fest angeordnete Walze
aufwärts verschwenkbar und das Auswechseln des Kartenbandes erleichtert ist.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch eine an der Wind- ; schutzscheibe eines Kraftfahrzeuges befestigte und
als Schreibblock ausgebildete Auflage nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Auflage nach der Fig. i,
Fig. 3 eine Auflage mit Halteleiste, Schiene und Schieber, die mit den Befestigumgsmitteln waagerecht
verschwenkbar verbunden ist,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
Fig. 3,
Fig. S ein Befestigungsmittel in vergrößerter Darstellung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Befestigungsteil der Auflage nach Fig. 3 unter Fortlassung der Befestigungsmittel,
Fig. 7 die Anordnung der verschiebbaren Schiene auf der Auflage,
Fig. 8 die Anbringung einer Halteleiste auf der Auflage,
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Auflage mit einem Schreibblock,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der
Fig. 9,
Fig. 11 eine Draufsicht auf eine Auflage, die mit
zwei Walzen zur Aufnahme einer Landkarte od. dgl. versehen ist,
Fig. 12 eine Seitenansicht der Auflage nach
Fig. 11 und
Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII
der Fig. 11.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten, mit einem Schreibblock 1 verbundenen Auflage 2 erfolgt die
Befestigung der Auflageplatte 2 an der Wind-I schutzscheibe 3 eines Kraftwagens durch die aus
[Gummi bestehenden Saugnäpfe4. Auf der Rück-I seite der Saugnäpfe 4, die unter Saugwirkung an
[der Windschutzscheibe 3 unverrückbar festsitzen, !befinden sich die Wulstes; die'den Verbindungs-Jstift
7 an seinen Enden umfassen. Der Verbindiungsstift 7 ist zwischen den Saugnäpfen 4 in einer
tHülse 10 gelagert, die durch Umbördeln des
iandes des unter der Auflageplatte 2 angeordneten md an dieser befestigten Blechstreifens 8 gebildet
Ist. An seinen Enden ist der Stift 7 mit je einer Verstärkung 9 versehen, durch welche eine Ver-
|chiebung des Stiftes 7 in seiner Längsrichtung Denso wie eine seitliche Verschiebung der Auflagellatte
2 verhindert ist. Der mit der Hülse 10 verphene Blechstreifen 8 ist stumpfwinklig abgebogen
nd mit seinem abgebogenen Teil an der Auflagelatte 2 durch Niete 11 oder Schrauben befestigt,
lurch das Abbiegen des Streifens 8 unter einem ^stimmten Winkel ist erreicht, daß sich die Aufjeplatte
2 auf der im Ausführungsbeispiel abge-Indeten oberen Kante 6 des Armaturenbrettes 12
Kraftwagens abstützt und schräg abwärts geneigt liegt. An die Stelle des in den Fig. 1 und 2
dargestellten Schreibblockes 1 können auch Streckenkarten od. dgl. treten, wie bei der in den
Fig. 3 bis 8 veranschaulichten Auflage.
Die in den Fig. 3 bis 6 gezeigte Ausführungsform der Auflage weist zur Befestigung der Auflageplatte
17 an der Windschutzscheibe oder an einer anderen glatten Fläche im Kraftwagen drei
Saugnäpfe 4 auf, die ähnlich -wie bei der Auflage nach den Fig. 1 und 2 mittels eines Stiftes 7 verschwenkbar
mit dem Blechstreifen 16 verbunden sind. Dessen abgewinkelter Schenkel 16'. ist mittels
eines Hohlnietes 15 mit dem Schenkel 1.7' der mehrfach
abgewinkelten Auflageplatte 17 verschwenkbar verbunden (Fig. 5). Die Auflageplatte 17 ist
derart abgewinkelt, daß sie, wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, schräg abwärts
geneigt liegt. Dadurch, daß die Auf lageplatte 17 mittels des Nietes 15 gegenüber dem Streifen 16
verschwenkbar ist, ist erreicht, daß die Längskante der Auflageplatte 17 parallel zur Auflage-'
kante 19 des Armaturenbrettes liegen kann, obwohl die in den Fig. 3 und 4 mit 18 bezeichnete Windschutzscheibe
eine nichtparallele Lage zu der Kante 19 des Armaturenbrettes aufweist, wie es bei
vielen Kraftfahrzeugen der Fall ist,
, Zur weiteren Abstützung der Auflageplatte 17 liegen die abgewinkelten Schenkel 17' der Auflageplatte 17 und der Schenkel 16' des Streifens 16, die mittels des Nietes 15 miteinander verbunden sind, mit ihren abgerundeten Teilen 17" bzw. 16" an der Windschutzscheibe 18 bzw. an deren unterer Abdichtung 218 an, wie es die Fig. 4 veranschaulicht.
, Zur weiteren Abstützung der Auflageplatte 17 liegen die abgewinkelten Schenkel 17' der Auflageplatte 17 und der Schenkel 16' des Streifens 16, die mittels des Nietes 15 miteinander verbunden sind, mit ihren abgerundeten Teilen 17" bzw. 16" an der Windschutzscheibe 18 bzw. an deren unterer Abdichtung 218 an, wie es die Fig. 4 veranschaulicht.
Um beispielsweise bestimmte Punkte auf einer auf der Auflageplatte 17 liegenden Karte festhalten
zu können, ist auf der Auflageplatte 17 eine Leiste 20 verschiebbar gelagert. Die Schiene 20 ist zweckmäßigerweise
aus einem durchsichtigen Werkstoff hergestellt und mit einer Skala .versehen. Sie umfaßt,
wie in Fig. 7 gezeigt, die Auf lageplatte 17 an ihrem Rande klauenartig. Die Schiene 20 ist
mittels Gleitstücken 22 verschiebbar gehalten. Es ist somit möglich, die Schiene 20 in jeder Stellung
auf der Auflageplatte 17 zu verschieben, ohne daß bei Erschütterungen od. dgl. ein selbständiges
Wandern eintritt. Durch die Kombination der Schiene 20 mit dem mit einem Markierungsstrich
versehenen Schieber 21, der auf der Schiene 20' verschiebbar ist/ ist nun die Möglichkeit gegeben,
bestimmte Punkte, die von Interesse sind, beispielsweise Kreuzungspunkte auf Landkarten
od. dgl., festzuhalten. Im einzelnen sind die Leiste 20 und ihr Schieber 21 in den Fig. 3, 4 und 7 dargestellt.
Die Fig. 8 zeigt die Ausbildung der auch in der Fig. 4 angedeuteten Halteleiste 23, die an dem der
Befestigung der Auflage gegenüberliegenden Rande der Auf lageplatte 17 angebracht ist. Die aus Kunststoff
oder Metall bestehende Leiste 23 weist einen U-föirmigen Querschnitt auf. Zu ihrer Befestigung
an der Auflageplatte 17 ist die Leiste 23 und die Auflageplatte 17 mit Bohrungen versehen (Fig. 3),
durch welche die Schraubenbolzen 24 hindurch -
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greifen und mit den Muttern 25 und den Scheiben 26 die Verbindung mit der Auflageplatte 17 herstellen. Auf die Schraubenbolzen 24 sind die
Federn 27 aufgeschoben, die sich einerseits an den Scheiben 26 und andererseits an der Unterseite der
Auflageplatte 17 abstützen. Durch die Anordnung der Leisten 23 ist es möglich, Landkarten, Schriftstücke
od. dgl. unter Klemmwirkung auf der Auf-, lageplatte 17 festzuhalten. Dazu wird die Leiste 23
entgegen der Wirkung der Feder 27 angehoben, die Karte unter die Leiste geschoben und diese anschließend
. losgelassen.
In den Fig. 9 und 10 ist eine Auflage dargestellt, die mit drei Saugnäpfen 4 ausgestattet ist. Diese
sind, wie die Fig. 10 erkennen läßt, in der Höhe
...;. versetzt zueinander an der Stirnfläche 27 der Auflageplatte 26 befestigt, und zwar mittels der Drahtstifte
28, die durch die Wulste 5 der Saugnäpfe 4 hindurchgreifen. Die Auflageplatte 26 besteht aus
einer Blech- oder Kunststoffplatte, deren Ränder zur Erhöhung der Steifigkeit abgewinkelt sind. An
der unteren Kante ist der durch einen rillenformig gebogenen Lappen gebildete Halter 29 zur Aufnahme
eines Schreibgerätes angebracht. Auf der Auflageplatte 26 liegt der Schreibblock 30. Dieser
besitzt auf der Unterseite den Pappstreifen 31, der durch den Schlitz 32 der Auflageplatte 26 hindurchgesteckt
ist und bis unter den aus der Auflageplatte 26 herausgebogenen Haltestreifen 33 reicht. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß der
Block 30 unverrückbar auf der Auflageplatte 26 festgehalten ist, jedoch leicht durch Aufwärts-
' schieben von der Auflageplatte 26 gelöst werden
kann. " .
Die Fig. 11 bis 13 veranschaulichen eine Auflage,
die ebenfalls mittels dreier Saugnäpfe 4, beispielswei-se
an einer Windschutzscheibe, die in der Fig. 12 strichpunktiert.. angedeutet ist, befestigt
werden.kann. Die Saugnäpfe 4 sind an der oberen Verlängerung 37 der Auflageplatte 34, die entsprechend
der gewünschten Schräglage der Auflage abgewinkelt ist, befestigt. Die beiden oberen Saugnäpfe
sind auf der durchgehenden Achse 35 befestigt, während für die Befestigung des unteren
Saugnäpfes ein entsprechend kürzerer, an der Verlängerung 37 der Auflageplatte 34 befestigter Stift
verwendetist. Auf der Auflageplattebefinden sich die
Walzen 38 und 39, um die, wie die Fig. 12 zeigt, eine als endloses Band ausgebildete Landkarte 40
herumgelegt ist. Die beiden Walzen sind mittels des Stahlbügels 41 miteinander verbunden, durch
dessen Gestaltung entgegen der Wirkung der
, Federspannung eine Verkürzung des Abstandes zwischen den Walzen 38 und 39 möglich ist, so daß
die Karte 40 die beiden Walzen unter Spannung umschließt. Die Walze 39 ist mittels ihrer Zapfen
42 in den beiden Enden 41' des Stahlbügels 41 gelagert.
Der eine Zapfen ist mit dem Betätigungsknopf 43 versehen, um die Walze verdrehen und
das Kartenband 40 umlaufen, lassen zu können. Die Stahlbügelenden 41" 'umfassen die Zapfen 43 der
Walze 38, so daß eine feste Verbindung zwischen den beiden Walzen 38 und 39 gegeben ist. Mittels
der Zapfen 43 lagert die Walze 38 beiderseits in den Lagerbügeln 44, die Abwinkelungen der Auflageplatte
34 sind. Durch die Art der. Lagerung der Walzen und deren Befestigung in den Lagerbügeln
44 lassen sich die Walzen mühelos von der Auflageplatte abnehmen und eine als endloses Band
ausgebildete Karte leicht gegen eine andere auswechseln. Der Versteifung der Auflageplatte 34
dienen die längs gerichteten EinpTagungen 45,
welche die Figuren, insbesondere die Fig. 13, verdeutlichen. Aus der Fig. 13 wird auch deutlich, daß
die Walze 39 nur lose auf der Auflageplatte 34 aufliegt. Sie kann aber auch durch Federglieder
od. dgl. in nicht dargestellter Weise an der Auflageplatte 34 festgehalten sein, so daß eine feste
Anlage der Karte auf der Auflageplatte 34 gewährleistet ist. .
Claims (13)
1. Auflage für Schreibblocks, Bücher, Karten
od. dgl. zur Anbringung an glatten Flächen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Auflageplatte (2 bzw. 17, 26, 34) an ihrer oberen Stirnfläche mit Befestigungsmitteln
versehen ist, die aus mindestens zwei Saugnäpfen (4) aus einem elastischen
Werkstoff, z. B. Gummi, bestehen.
2. Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Anordnung von mehr als zwei Saugnäpfen (4) diese in der Höhe versetzt
zueinander angeordnet sind.
3. Auflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugnäpfe (4) mittels
einer Achse (7 bzw. 35) verbunden sind oder Stifte (28) od. dgl. aufweisen, an der die Auflageplatte
(2 bzw. 17, 26, 34) befestigt ist.
4. Auflage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte
(2 bzw. 17, 26, 34), mindestens der obere stirn-. seitige Teil derselben, aus einem Kunststoff
besteht und die Saugnäpfe (4) unmittelbar, z. B. j beim Spritzen, mit angeformt sind. "
5. Auflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4,1
dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte!
(17) gegenüber den Befestigungsmittel]! ur
eine vorzugsweise senkrecht zur Auflageplatte stehende Achse (15) venschwenkbar isi
(Fig. 3 bis 6).
6. Auflage nach einem der Ansprüche 1 bis 5J
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Auflage platte (17) eine Schiene (20) verschiebbar ar
geordnet ist, die.einen auf ihr längs verschiet baren Schieber (21) mit einer Markierung trag
(Fig. 3, 4 und 7).
7. Auflage nach Anspruch 6, dadurch gekenJ zeichnet, daß die Schiene (20) und der Schieb!
(21) aus durchsichtigem Kunststoff bestehen. Γ
8. Auflage nach einem der Ansprüche 1 bis j
gekennzeichnet durch die Anordnung eir Halteleiste (23) an mindestens einer Kante
Auflageplatte (17), die entgegen der Wir!
von Federn (27) anhebbar ist (Fig. 3, 4 und I
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9· Auflage nach einem der Ansprüche ι bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (26) mit einem Schreibblock (30) fest verbunden
ist (Fig. 9 und 10).
10. Auflage nach einem der Ansprüche 1
bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung einer vorzugsweise als endloses Band ausgebildeten
Landkarte (40) od. dgl. auf der Auflageplatte (34), die über zwei in Federbügeln
(41' und 41") od. dgl. gelagerte Walzen (38 und 39) gespannt ist (Fig. 11 bis 13).
11. Auflage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Walze (38) mittels Lagerbügel (44) auf der Auflageplatte fest angeordnet
ist.
12. Auflage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiebbare Walze (39) mit der fest angeordneten (38) durch Federglieder,
z. B. Federbügel (41), verbunden ist.
13 Auflage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiebbare Walze (39) lose auf der Auflageplatte (34) aufliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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