DEF0015412MA - - Google Patents

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DEF0015412MA
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trifluoromethyl
phenyl
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. August 1954 Bekarintgemacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es wurde gefunden, daß man rotstichiggelbe Monoazofarbstoffe in Substanz oder auf der Faser erhalten kann, wenn man 2, 3-Oxynaphthoesäurearylamide der folgenden allgemeinen Formel
OH
CO — NH
worin X ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeutet, mit Diazoniumverbindungen aus i-Amino-3-trifluormethyl-phenyl-6-alkylsulfonen kuppelt.
Die Herstellung der Farbstoffe kann in bekannter Weise auf der Faser, in Substanz oder auf einem Substrat erfolgen. Die neuen Monoazofarbstoffe zeichnen sich bei guten Echtheitseigenschaften gegen
über den bekannten, durch Kuppeln von diazotierten primären aromatischen Aminen mit Acylessigsäurearylamiden erhältlichen gelben, nicht ätzbaren Monoazofarbstoffen dadurch aus, daß die damit hergestellten Baumwollfärbungen leicht ätzbar sind.
Den aus der deutschen Patentschrift 588 781 bekannten wasserunlöslichen Azofarbstoffen aus diazotierten i-Amino-s-trifluormethyl-phenyl-o-alkylsulfonen und i-(2', 3'-Oxynaphthoylamino)-2-methylbenzol sowie i-(2', 3'-0xynaphthoylamino)-2~methyl-4-chlorbenzol sind die neuen Farbstoffe in der Wasch- und Chlorechtheit überlegen.
Beispiel 1
50 g Baumwollgarn werden 45 Minuten lang bei 35 ° in dem nachfolgenden Grundierungsbad behandelt, abgequetscht und im Entwicklungsbad bei 150 aus-
609 SSO/396
F 15412 IVb/22 a
gefärbt, gespült, zunächst 15 Minuten bei 60°, dann 15 Minuten bei 100° geseift und getrocknet.
Grundierungsbad: 3,26 g i-(2', 3'~Oxynaphthoyl-
amino)-2-äthyl-3-chlorbeiizol werden in 5 ecm denaturiertem Alkohol, 1,6 ecm Natronlauge von 380 Be,
'■■■ 3,3 ecm Formaldehydlösung (3O°/0ig) und 5 ecm Wasser von 40° gelöst und mit Wasser, 5 g Monopolbrillantöl und 10 ecm Natronlauge von 380 Be auf 11 eingestellt.
Entwicklungsbad: 12,5 g des Diazoniumchlorid-Chlorzinkdoppelsalzes aus i-Amino-3-trifmormethylphenyl-6-äthylsulfon mit einem Gehalt von 20,5 °/0 Aminoverbindung werden mit 1 g eines Einwirkungsproduktes von etwa 20 Mol Äthylenoxyd auf Oleyl- alkohol und 1 ecm konzentrierter Ameisensäure gelöst und mit Wasser auf 11 eingestellt. Man erhält ein leicht ätzbares Goldgelb von guten Echtheitseigenschaften. ' 1
Verwendet man in obigem Beispiel an Stelle der Diazoniumverbindung aus i-Amino-3-trifluormethylphenyl-6-äthylsulfon die Diazoniumverbindung aus i-Amino-3-trifluormethyl-phenyl-6-methylsulfon, so erhält man ebenfalls ein leicht ätzbares Goldgelb von guten Echtheitseigenschaften.
Die Farbstoffe lassen sich auch nach einem der üblichen Druckverfahren, beispielsweise nach den Methoden des Basenaufdrucks bzw. des bekannten Druckverfahrens unter Verwendung von Diazoaminoverbindungen oder Nitrosaminen in Kombination mit
Azokomponenten, erzeugen. λ
Beispiel 2
>3 § τ' Amino - 3 - trifluormethyl - phenyl - 6 - äthylsulfon werden auf die übliche Weise diazotiert und in eine Lösung von 29,1 g i-(2', 3'-Oxynaphthoylamino)-2-äthylbenzol, 60 g Natronlauge (3O°/0ig) und 15 g Soda in 2 1 Wasser eingetragen. Der nach beendeter Kupplung erhaltene Farbstoff wird abfiltriert, mit heißem Wasser gewaschen und getrocknet. Er stellt ein rotstichiggelbes Pulver dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffe^ dadurch gekennzeichnet, daß man 2, 3-Oxynaphthoesäurear.ylarnide der folgenden allgemeinen Formel
    OH
    NH
    worin X ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeutet, mit Diazoniumverbindungen aus I-Amino-3-trifluormethyl-phenyl-6-alkylsulfonen in Substanz oder auf der Faser kuppelt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 588 781.

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