DEF0014752MA - - Google Patents
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- DEF0014752MA DEF0014752MA DE1954F0014752 DEF0014752AZ DEF0014752MA DE F0014752M A DEF0014752M A DE F0014752MA DE 1954F0014752 DE1954F0014752 DE 1954F0014752 DE F0014752A Z DEF0014752A Z DE F0014752AZ DE F0014752M A DEF0014752M A DE F0014752MA
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Description
Tag der Anmeldung: 19. Mai 1954 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gitterroste verschiedener Arten und Formen werden — waagerecht verlegt ■— als frei tragende Abdeckelemente
verwendet, und zwar zur Abdeckung vonLuken, für Laufstege und Fußböden inilndiustriewerken,
im Schiffsbau usw.; lotrecht verlegt dienen sie als Wandbauelemenite.
Die verschieden geformten, meist verschweißten Blechstreifen oder Flachmetallstäbe bilden wabenähnliche
Gitterfelder; bei waagerechter Verlegung gewähren die oberen Stabkanten einen hervorragenden
Gleitschutz. Für einzelne Erfordernisse werden die Gitterfelder mit Beton oder anderem
undurchsichtigem Werkstoff ausgefüllt. Es entsteht dadurch eine geschlossene Bauplatte. Um einen
durchsichtigen oder durchscheinenden Belag zu schaffen, hat man auch maßhaltige Platten aus
gewöhnlichem Glas oder aus Drahtglas in die Felder eingepaßt und verkittet, ein umständliches und
zeitraubendes Verfahren, das fast keine Toleranzen in bezug auf die Abmessungen der Glasplatten und
der Gitterfelder duldet. Der Nachteil dieser Konstruktionen liegt außerdem im hohen Gesamtgewicht
der Bauplatte, verursacht durch die Verwendung meist dicken Glases.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Sie bezieht sich auf eine
Bauplatte, die aus einem Gitterrost oder einer ähnlichen metallenen Gitterkonstruktion und einem
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F14752V/37L·
Flächenabschluß der Gitterfelder aus lichtdurchlässigem Werkstoff besteht. Der Haupterfindungsgedanke
besteht darin, daß der Flächenabschluß zusammenhängend und durch Eingießen von licht-
.5 . durchlässigem Kunststoff gebildet ist. Diese Ausbildung
ergibt eine günstige Verankerung des Flächenabschlusses bei sehr einfacher Herstellungsweise
in nur einem Arbeitsgang.. Das geringe Kunststoffgewicht ergibt eine bedeutende Verminderung
des Gesamtgewichtes gegenüber den bekannten, mit Glasplatten ausgefachten Gitterrosten.
Damit sind der Technik und der Architektur neue Wege eröffnet.
Dem Kunststoff abschluß gibt man am besten eine
Ί5 Dicke von 2 bisVramnv Er ,-kann geriffelt oder
glatt, durchsichtig- oder': durchscheinend und in
beliebigen Farben gehalten sein. " " ;'~
Der Zusammenhang des Flächenabschlusses wird
in besonders vorteilhafter Weise durch Ausschnitte oder Durchbrüche in den Gitterstäben geschaffen.
Durch eine Glasfaserbewehrung kann dem Kunst-• stoff, der den Flächenabschluß bildet, erhöhte
Festigkeit verliehen werden. Diese läßt sich dadurch noch steigern, daß man die Glasfaserbewehrung
durch die Ausschnitte oder Durchbrüche der Gitterstäbe führt; Wird die Bauplatte begehbar
ausgebildet, so empfiehlt es sich, den lichtdurchlässigen Flächenabschluß so anzuordnen, daß er
auf der Gehseite die Gitterstabkanten, z. B. in Höhe
von 2 mm, frei läßt. Hierdurch wird der gleiche gute Gleitschutz erreicht, den offene Gitterroste
bieten.
Der Kunststoff soll beim Eingießen in die Gitterkonstruktion dickflüssig — etwa wie Öl -— sein.
Am günstigsten ist es, wenn er erst nach dem Eingießen polymerisiert. Einer besonderen Verankerung
des Kunststoffes in der Gitterkonstruktion bedarf es nicht, solange die Gitterfelder das Maß
4X4 cm nicht überschreiten. Bei größeren Abmessungen müssen die Seitenflächen der Gitterstäbe
vor dem Eingießen des Kunststoffes mit einem Kitt bestrichen werden, der eine rauhe, die
Haftung verbessernde Oberfläche bildet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Bauplatte nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt in der Draufsicht einen Teil eines metallenen Gitterrostes aus hochkant zusammengesetzten
Flachstäben α vor dem Eingießen des Kunststoffes. Die Stäbe α sind mit Ausschnitten b
versehen, um den Zusammenhang des lichtdürch-J
lässigen Flächenabschlusses zu ermöglichen.
Fig. 2 ist der zu Fig. 1 gehörige Querschnitt der fertigen begehbaren Platte. Der Flächenabschluß
c aus lichtdurchlässigem Kunststoff läßt zur Erhöhung der Gleitsicherheit die Gitterstabkanten d
frei.
Fig. 3 zeigt —- wiederum in der ' teilweisen
Draufsicht — eine entsprechende fertige Bauplatte, die aber im Gegensatz zu der in Fig. 2 dargestellten
eine Glasfaserbewehrung des Kunststoffes aufweist, und zwar in Form von Strängen e, die einander
kreuzend in den Ausschnitten b der Gitterstäbe α liegen. An-Stelle von Fasersträngen können
selbstverständlich auch Gewebe verwendet werden.
Claims (6)
1. Bauplatte, bestehend aus einem Gitterrost oder einer ähnlichen metallenen Gitterkonstruktion
und einem Flächenabschluß der Gitterfelder aus lichtdurchlässigem Werkstoff, dadurch
gekennzeichnet, daß der Flächenabschluß (c), durch Eingießen von lichtdurchlässigem
Kunststoff gebildet, zusammenhängend
2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gitterstäbe (a) zur Bildung des Zusammenhangs des Flächenabschlusses
(c) Ausschnitte (&) oder Durchbrüche aufweisen.
3. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Flächenabschluß
(c) bildende Kunststoff eine Glasfaserbewehrung (e) enthält.
4. Bauplatte nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasfaserbewehrung
(e) durch die Ausschnitte (b) oder Durchbrüche der Gitterstäbe (α) geführt ist.
5. Begehbare Bauplatte, nach einem der An
Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtdurchlässige Flächenabschluß (c) auf
der Gehseite Gleitschutz gewährende Gitterstabkanteni
(d) frei läßt.
6. Verfahren zum Herstellen einer Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kunststoff nach dem Eingießen polymerisiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DEF0014752MA true DEF0014752MA (de) | 1956-06-28 |
Family
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