DEF0013584MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Minenhalter
für Flachminen mit am vorderen Ende des Minenhalters angeordneten auseinanderfedernden,
durch Anlage an der Minerihalterspitze unter dem Druck einer Rückholfeder schließbaren Frontklemmbacken.
Zur Aufnahme von Flachminen dienende Minenhalter
sind bekannt. Diese weisen ein sich bis zum rückwärtigen Ende des Minenhalters erstreckendes
Minenführungsrohr auf, das vorn eine Klemmzange
besitzt, die durch ihr konisch ausgebildetes Anlaufteil im Zusammenwirken mit der Minenhalterspitze
ein Festklemmen der Mine hervorruft. Dieser Minenhalter gewährleistet jedoch nicht ein
sicheres und einfaches Halten einer Flachmine und paßt sich auch nicht der jeweiligen Form dieser
Flachmine an.
Es sind auch Minenhalter für runde Minen bekannt, bei denen die Mine lediglich durch eine einfache
Frontklemme gehalten ist, die durch Wirkung einer Druckfeder bzw. über eine Hülse mit
Schraubvorrichtung in Richtung auf das Minenhalterende verschoben wird.
Diese bekannten Minenhalter sind aber nicht geeignet, die bei Flachminen bestehende Aufgabe,
nämlich eine sichere und einfach zu bedienende Halterung zu schaffen, zu lösen, da hierdurch die
Flachmine nicht in genügender Weise ihrer Form entsprechend gehalten wird.
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgäbe dadurch gelöst, daß zwischen der Flachmine
und der mit der Minenhalterspitze zusammenwirkenden, in an sich bekannter Weise aus vier
Klemmbacken bestehenden Klemmzange zwei je
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einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisende und im Innern weitgehend der Flachminenform angepaßte
Einlagen angebracht sind, wobei die Trennungsschlitze der Klemmbacken und die der Einlagen
um 45 ° zueinander versetzt angeordnet sind. Der Druck der Klemmbacken wird über die Einlagen
gleichmäßig auf die Flachmine übertragen und dadurch eine feste Halterung der Flachmine im
Minenhalter erreicht. Die Einlagen, die die Flachmine im Innern um ihre Breitseite umfassen,
machen ein Verkanten der Flachmine bzw. ein Festklemmen der Flachminenkanten in den
Schlitzen der Klemmbacken unmöglich.
Der erhebliche Vorteil einer sicheren Halterung der Flachmine wird durch die Anordnung der Einlagen
erreicht, die, um ihre Stellung zu den Klemmbacken zu fixieren, mit ihren Enden an der als
rückwärtige Verlängerung der Klemmbacken dienenden Hülse, beispielsweise durch Löten, verbunden
sind.
Die Form der Einlagen kann im Innern der Form der Flachmine angepaßt sein. Jede der
beiden gegeneinander symmetrisch ausgebildeten Einlagen liegt im Innern an einer Breitseite der
Flachmine an, während die Schmalseiten der Flachmine nur teilweise von je derselben umfaßt sind.
Die Innenflächen der Einlagen, die den Schmalseiten der Flachmine zugewandt sind, können abgeschrägt
sein, um geringe Toleranzen in den Abmessungen der Flachmine auszugleichen. Es ist
jedoch auch möglich, die Einlagen derart auszubilden, daß jede von ihnen im Innern eine Breit-und
eine Schmalseite der Flachmine umfaßt. Bei dieser Anordnung wird von den Einlagen auf die Flachmine
ein ungefähr in der Diagonalrichtung verlaufender Druck ausgeübt; sie werden also nicht
nur in einer, sondern in mehreren Richtungen festgeklemmt. Diese Wirkung läßt sich auch dadurch
erreichen bzw. noch verbessern, daß die Einlagen im Bereich der Klemmbacken mit von außen nach
innen durchgehenden Schlitzen versehen werden, die insbesondere in der Mitte der gegen die Breit-.
Seiten der Flachmine anliegenden Flächen angeordnet sind.
Die Innenflächen der Einlagen, die gegen die Schmalseiten der Flachmine drücken, sind nach der
Erfindung mit einer Verzahnung versehen, weiche die Reibung zwischen der Flachmine und den Einlagen
vergrößert.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch einen Minenhalter nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Spitze der Ausbildungsform, nach Fig. 1,
Fig. 3 die perspektivische Darstellung einer Frontklemmzange mit Einlagen und
Fig. 4 bis 6 verschiedene Ausbildungsformen von Einlagen.
Der Spitzenkörper 1 eines Minenhalters ist auf einem Halterohr 2 befestigt, das in die Außenhülse
3 des Minenhalters eingeschoben ist. Die Frontklemmzange 4 ist mittels des Gewindes 5 mit
dem Minenführungsrohr 6 verbunden und besteht,, ;■
aus vier Klemmbacken 7. Durch eine nicht gezeichnete
Rückholfeder wird die Frontklemmzange 4 mit ihrem kegeligen Teil 8 in die Bohrung 9
des Spitzenkörpers 1 eingezogen und übt dabei unter Zwischenschaltung von zwei je einen halbkreisförmigen
Querschnitt aufweisenden und im Innern der Flachmkienform angepaßten Einlagen
10 und 11 einen Druck auf die Flachmine 12 aus.
Die Einlagen 10 und 11 sind beispielsweise an den
Stellen 13 und 14 mit der Frontklemmzange 4 verlötet,
deren Trennungsschlitze gegenüber denen der Einlagen 10, 11 um 450 versetzt angeordnet sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Einlagen 10,11
nach der Fig. 4 liegt die Innenfläche 15 der Einlage
10 und die gegenüberliegende, in der Zeichnung nicht sichtbare Innenfläche der Einlage 11 je einer
Breitseite der Flachmine an. Die an den Schmalseiten der Flachmine anliegenden Innenflächen 18,
19, 20 und 21 der Einlagen 10, 11 sind abgeschrägt
und mit Zähnen versehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 weist jede Einlage 10, 11 eine an der Breitseite
der Flachmine anliegende Innenfläche 22 und eine an der Schmalseite der Flachmine anliegende Innenfläche
23 auf. Die letzteren Innenflächen 23 können wiederum mit Zähnen, versehen sein. go
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 6 gleicht demjenigen nach der Fig. 4, nur sind hier die an
den Schmalseiten der Flachmine anliegenden Innenflächen 24 der Einlagen 10, 11 nicht abgeschrägt.
In der Mitte der an den Breitseiten der Flachmine anliegenden Innenflächen 25 der Einlagen
10, 11 ist im Bereich der Klemmbacken 7 je
ein von außen nach innen durchgehender Längsschlitz 26 und 27 angeordnet. Ähnliche Schlitze
können auch in dem Ausführungsbeispiel der Einlage 10, 11 nach den Fig. 4 und 5 vorgesehen sein.
Claims (9)
1. Minenhalter für Flachminen mit am vorderen Ende des Minenhalters angeordneten
auseinanderfedernden, durch Anlage an der Minenhalterspitze unter dem Druck einer
Rückholfeder schließbaren Frontklemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß eine in an sich
bekannter Weise aus vier Klemmbacken (7) bestehende Frontklemmzange (4) die Flachmine
(12) unter Zwischenschaltung zweier je einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisenden,
im Innern der Form der Flachminen (12) angepaßten Einlagen (10, 11) formschlüssig
umfaßt.
2. Minenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennungsschlitze der Klemmbacken (7) und die der Einlagen (10,11)
um 45° zueinander versetzt angeordnet sind.
3. Minenhalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen (10,
11) gegeneinander symmetrisch ausgebildet sind.
4. Minenhalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Einlage (10,
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11) im Innern an einer Breitseite der Flachmine (12) anliegt und die beiden Schmalseiten
der Flachmine (12) teilweise umfaßt.
5. Minenhalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Einlagen
(10, 11) im Innern an einer Breitseite und an einer Schmalseite der Flachmine (12) anliegt.
6. Minenhalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen
(18,19,20,21) der Einlagen (10,11), die an
den Schmalseiten der Flachmine (12) anliegen, abgeschrägt sind.
7. Minenhalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen (10, 11)
im Bereich der Klemmbacken (7), insbesondere in der Mitte der an den Breitseiten der Flachmine
(12) anliegenden Innenflächen je einen
von außen nach innen durchgehenden Längsschlitz (26, 27) aufweisen.
8. Minerihalter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einlagen (10, 11) in der Frontklemmzange (4) angelötet sind.
9. Minenhalter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen der
Einlagen (10, 11), die an den Schmalseiten der Flachmine (12) anliegen, eine Zahnung aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 808 028;
französische Patentschrift Nr. 967 873;
USA.-Patentsehrift Nr. 2 509 849.
Deutsche Patentschrift Nr. 808 028;
französische Patentschrift Nr. 967 873;
USA.-Patentsehrift Nr. 2 509 849.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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