DEF0012807MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. September 1953 Btekannitgemacht am 25. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Kupplung zum Auf- und Abwickeln von Materialbahnen auf Hülsenkerne, die
aus einem Rohrstück entsprechender Länge bestehen.
Die bis jetzt gebräuchlichen Wickelhülsen zum Aufoder
Abwickeln von Papier-, Folien- oder anderen Materialbahnen werden in der Regel auf den entsprechenden
Wickelwellen mit Hilfe von Schrauben, Zahnkeilen, Stahlkonen od. dgl. anderen Mitteln befestigt.
Dies erfordert meistens einen großen Aufwand an Zeit und Arbeit und verursacht wegen der erheblichen
Mängel der Hülsenbefestigung außerdem viel Ärger und andere unliebsame Folgen. Zudem konnten
die Konen beim Anpressen nur eine Klemmwirkung auf die äußerste Innenkante der Hülsen ausüben,
wodurch diese an den Enden schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit ausgeweitet und unrund wurden.
Begünstigt wurde diese Aufweitung noch dadurch, daß das Einpressen der Konen häufig durch Hammerschläge,
also unter Gewaltanwendung erfolgte.
Fernerhin wurden durch das häufige Ein- und Ausbauen der Hülsen die Konen mehr oder weniger stark
abgenutzt, was ein Verspannen und einen exzentrischen Lauf der Hülsen zur Folge hatte. Man versuchte,
diesen Übelstand behelfsmäßig durch Einschieben schwacher Beilagen so gut wie möglich zu
beseitigen, doch wurden viele Hülsen durch diese unzweckmäßige Befestigungsart beschädigt und vorzeitig
unbrauchbar. ·
Es sind auch Kupplungen zum zentrischen Aufspannen von Wickelhülsen bekanntgeworden, bei
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welchen Klemmbacken durch axial wirkende Kräfte auf schrägen, mit der Wellenachse einen spitzen
Winkel einschließ311 den Gleitflächen radial nach außen
1 gedrüokt werden. Diese Kupplungen liegen jedoch
5. entweder auf der Welle fest, oder sie können nur mit Hilfe umständlicher Manipulationen von der Welle
gelöst werden. Ein Aufspannen der Wickelhülsen an jeder beliebigen Stelle der Welle ist daher nicht oder
nur unter Schwierigkeiten möglich.
Um die vorstehend aufgezeigten erheblichen Mangel zu vermeiden, wird nach der Erfindung eine solche
Kupplung für Wickelhülsen vorgeschlagen, deren wesentlichster Bestandteil eine auf die Wickel welle
aufgebrachte, gegen Verdrehung gesicherte, mit mehreren Längsschlitzen versehene, an einem Ende mit
konisch nach außen ansteigenden Gleitflächen aus-, gestattete Spannhülse ist, die mit Hilfe einer Riiigmutter,
einer Feder od. dgl. derart in einem Führungsstück verschiebbar ist, daß der konische Teil der
■20 Spannhülse mehrere an dem Führungsstück beweglich angeordnete" und durch eine Ringfeder zusammengehaltene
Klemmbecken radial nach außen gegen die Innenwandung der aufgeschobenen Wickelhülse drückt
und dabei gleichzeitig gegen die Spannwelle angepreßt wird.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es daher möglich, an jeder beliebigen Stelle der Welle die
Kupplung und die Wickelhülse anzubringen, wobei es zum Lösen bzw. zum Befestigen der Kupplung und
der Wickelhülse lediglich eines Verdrehens der Ringmutter bedarf.
Vorzugsweise werden die an der Innenwand der Wickelhülse anliegenden Oberflächen der Klemmbacken
aufgerauht oder gerändelt, um durch eine vergrößerte Reibung ein Rutschen der Kupplung in
der Wickelhülse mit Sicherheit zu verhindern.
Zwecks Sicherung der Kupplung gegen Verdrehen greift eine Schraube, ein Stift, eine Nase od. dgl. in
eine Nut der Wickel welle ein.
Mit dieser Kupplung läßt sich völlig mühelos und in denkbar kürzester Zeit eine einwandfreie, genau
zentrische und feste Verbindung zwischen Spannwelle und Wickelhülse herstellen, die ebenso leicht wieder
gelöst werden kann. Beschädigungen der Spannwellen und Hülsen sind selbst bei langem Gebrauch
dieser Kupplung auf ein Mindestmaß reduziert. Geringe Abweichungen in den Wellenstärken und
den inneren Hülsenweiten beeinträchtigen die Klemmwirkung dieser Kupplung nicht, da sich die bewegliehen
Klemmbacken den Unebenheiten anpassen.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der
Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine auf einer Wickelwelle sitzende
Kupplung mit aufgespannter Wickelhülse im Längsschnitt und
Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht.
Die Kupplung besteht aus einem Mittelstück 1, in dem eine Spannhülse 2 steckt, deren Innendurchmesser so gewählt ist, daß sich die Kupplung auf der Wickelwelle 3 leicht verschieben läßt. Die eine Hälfte der Spannhülse 2 ist mit acht Längsschlitzen 4 versehen und am Ende konisch ausgebildet, während die andere Hälfte ein Gewinde 5 trägt, auf das eine Ringmutter 6 aufgeschraubt ist, die gegen das Mittel- 6g stück ι anliegt.
Die Kupplung besteht aus einem Mittelstück 1, in dem eine Spannhülse 2 steckt, deren Innendurchmesser so gewählt ist, daß sich die Kupplung auf der Wickelwelle 3 leicht verschieben läßt. Die eine Hälfte der Spannhülse 2 ist mit acht Längsschlitzen 4 versehen und am Ende konisch ausgebildet, während die andere Hälfte ein Gewinde 5 trägt, auf das eine Ringmutter 6 aufgeschraubt ist, die gegen das Mittel- 6g stück ι anliegt.
Auf dem konischen Teil der Spannhülse 2 liegen vier Klemmbacken 7 mit je einer gleichfalls konisch
ausgebildeten Gleitfläche auf. Die Klemmbacken 7, die mit Hilfe einer Ringfeder 8 gegen den konischen
Teil der Spannhülse 2 gedrückt werden, greifen mit dem vorspringenden Rand 9 in eine· Nut des Mittelstückes
ι ein und werden zusätzlich durch Schraubstifte 10 gegen Verdrehung gesichert, wobei jedoch
so viel Spiel verbleibt, daß sich die Klemmbacken 7 bewegen können. Die Oberfläche der Klemmbacken 7
ist ebenso wie die Obsrfläche der Ringmutter 6 und die des Führungsstückes 1 gerändelt, was bei der
Ringmutter und dem Führungsstück ein besseres Erfassen mit der Hand und bei den Klemmbacken
eine Vergrößerung dsr Reibung zwischen Klemmbackenoberfläche und Wickelhülseninnenwand bewirkt.
An dem Mittelstück ι befindet sich ferner eine Anschlagkante 11 für die Stirnfläche der Wickelhülse
12. ' 8g
Um die Kupplung vor Verdrehung zu sichern, ist in dem Mittelstück 1 eine Schraube 13 angeordnet,
die mit dem unteren Ende durch einen Schlitz der Spannhülse hindurch in eine Nut 14. der Wickel- '
welle 3 eingreift.
Nachdem die Kupplung, bis zur Anschlagkante 11
in die Wickelhülse 12 eingeschoben wurde, wird bei Rechtsdrehung der Ringmutter 6 die Spannhülse 2
angezogen, wodurch die auf deren Konus sitzenden vier Klemmbacken 7 gegen die Innenwand der Wickelhülse
12 gepreßt werden. Durch den dabei erzeugten Gegendruck wird gleichzeitig der achtfach aufgeschlitzte
konische Teil der Spannhülse 2 fest gegen die Wickelwelle gedrückt und dadurch eine genügend
feste und genaue zentrische Verbindung zwischen Spannwelle und Wickelhülse hergestellt.
Diese Klemmwirkung wird bei Linksdrehung der Ringmutter 6, unterstützt durch die Ringfeder 8,
aufgehoben, worauf die Kupplung mühelos ausgebaut werden kann. Gegebenenfalls wird die Ringmutter 6 10g
mit dem Mittelstück fest, aber drehbar verbunden, so daß beim Lösen der Kupplung die Spannhülse zurückgeschoben
wird.
Die erfindungsgemäße Kupplung vermeidet durch das schnelle und genau zentrische Befestigen der
Wickelhülsen auf den an den Arbeitsmaschinen hierfür vorgesehenen Wickelwellen Stockungen in der Fertigung.
Ein Rutschen der Kupplung in der Wickelhülse bzw. auf der Spannwelle ist durch die geschlitzte
Spannhülse, in Verbindung mit der gerändelten Ober- 11g fläche der Klemmbacken, ausgeschlossen.
Da der Ein- und Ausbau ohne Gewaltanwendung vonstatten gehen kann, ist eine Beschädigung von
Spannwelle und Wickelhülse mit Sicherheit vermieden, unddiese unterliegen nur mehr der normalenAbnutzung.
Im Rahmen der Erfindung sind auch andere Ausführungsbeispiele denkbar; so könnten beispielsweise
die Schraubstifte 10 in Wegfall kommen, da der Zusammenhalt der Klemmbacken 7 bereits durch die
Ringfeder 8 gesichert ist. Ebenso könnte die Spann- 12g hülse 2 an Stelle durch eine, Ringschraube mit einem
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Spannhebel od. dgl. angezogen oder eine unter Spannung stehende Feder zum Lösen der Kupplung
zusammengedrückt werden usw.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Kupplung zum zentrischen Aufspannen von Wickelhülsen für Material-, insbesondere Papier- und Folienbahnen auf Wickelwellen, bei der Klemmbacken durch axial wirkende Kräfte aufίο schrägen, mit der Wellenachse einen spitzen Winkel einschließenden Gleitflächen radial nach außen gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Wickelwelle (3) aufgeschobene, gegen Verdrehung gesicherte, mit mehreren Längsschlitzen (4) versehene und an einem Ende mit konisch nach außen ansteigenden Gleitflächen ausgestattete Spannhülse (2) mit Hilfe einer Ringmutter (6), einer Feder od. dgl. derart in einem diese umgebenden ringförmigen Mittelstück (1) verschiebbar ist, daß der konische Teil der Spannhülse (2) mehrere an dem Mittelstück (1) beweglich angeordnete und durch eine Ringfeder (8) od. dgl. zusammengehaltene Klemmbacken (7) gegen die Innenwand der Wickelhülse (12) drückt, wobei die Spannhülse (2) gleichzeitig gegen die Welle (3) angepreßt wird.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhülse (2) im Bereich ihrer schrägen Gleitflächen und vorzugsweise noch darüber hinaus geschlitzt ist.
- 3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Innenwand der Wickelhülse (12) anliegenden Oberflächen der Klemmbacken (7) aufgerauht oder gerändelt sind.
- 4. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück (1) gegenüber der Wickelwelle (3) gegen Verdrehen gesichert ist.
- 5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (7) gegenüber dem Mittelstück (1) gegen tangentiale Verdrehung gesichert sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 45 785;
USA.-Patentschrift Nr. 533 451, 1 710 902,
058 224, 2 345 246.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenι 609 659/271 10.56
Family
ID=
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