DEF0012773MA - - Google Patents

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DEF0012773MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. September 1953 Bekanntgemacht am 2. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Ausbildung eines Karteiwagens mit einem kastenförmigen Gehäuse zur Aufnahme von übereinander angeordneten Aufbewahrungseinrichtungen, von denen die untere ausziehbar und die darüber vorgesehene von oben auswechselbar ist.
Bei den bekannten Karteiwagen dieser Art sind jedoch die einzelnen Aufbewahrungseinrichtungen nicht unter sich austauschbar und so ausgebildet, daß in ihnen je.nach Bedarf und Wunsch des Abnehmers auswechselbare Einsätze zur Aufnahme verschiedenartiger Karteien untergebracht werden können, beispielsweise eine Hängekartei, eine Sicht- oder Stehkartei oder auch eine Rollpendelkartei.
Diese Möglichkeit wird der Erfindung gemäß dadurch geschaffen, daß sämtliche Aufbewahrungseinrichtungen auswechselbar auf Schienen vorgesehen sind, die parallel zur Bodenfläche des Kartei · wagens angeordnet sind und parallel zu dieser einen gleichen Abstand voneinander aufweisen, derart, daß die Aufbewahrungseinrichtungen austauschbar sind. Diese Schienen haben einen U-för- : migen Querschnitt, und; ihre nach oben gerichteten Schenkel bilden Einsteckschlitze für an den Seitenwänden angebrachte und nach unten gerichtete Eiri-
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Stecklappen der verschiedenen auswechselbaren, als Einsätze ausgebildeten Aufbewahrungseinrichtungen.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der Be-Schreibung des in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispieles eines Karteiwagens und der zugehörigen Aufbewahrungseinrichtungen. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung eines Karteiwagens mit fortgelassener Vorderwand und hochgeklapptem Deckel, um die als Einsätze für Hängeregistraturen ausgebildeten Aufbewahrungseinrichtungen erkennbar zu machen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Aufbewahrungseinrichtung als Einsatzbehälter zur Aufnahme einer Steh- oder Sichtkartei,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Aufbewahrungseinrichtung als Einsatzschienen zur Aufnahme einer Pendelkartei.
Der Karteiwagen besteht aus einem kastenartigen, im Querschnitt rechteckigen Gehäuse 1 mit an seinem Boden verschwenkbar angebrachten Laufrädern 2. Gegenüber dem Boden ist das Gehäuse durch einen aufklappbaren Deckel 3 abschließbar.
In dem vorzugsweise aus Stahlblech hergestellten Gehäuse sind parallel zur Bodenfläche sowie übereinander und in gleichem Abstand voneinander im Querschnitt U-förmige, mit der offenen Seite nach oben gerichtete Schienen 4 und 5 angebracht, die von der Vorderwand bis zur Rückwand des Gehäuses reichen. Die Schenkel der U-förmigen Schienen bilden nach oben offene Einsteckschlitze für Einstecklappen, die an den Seitenwänden der verschiedenen auswechselbaren Aufbewahrungseinrichtungen angebracht sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist das obere bzw. dem aufklappbaren Deckel am nächsten liegende Schienenpaar 4 an dem nach unten umgebördelten Rand der Seitenwände des Gehäuses befestigt. Die dem Boden des Karteiwagens am. nächsten liegenden Schienen 5 sind an dem freien Rand der Seitenwände einer an diesen mit je einer Rollenführung 6 versehenen, ausziehbaren Lade 7 angebracht. Die nicht dargestellte Vorderwand der in den Karteiwagen eingeschobenen Lade schließt gleichzeitig die Einschuböffnung in der nicht dargestellten Vorderwand des Gehäuses-i ab.
Diese Schienen ermöglichen es, in dem Karteiwagen verschiedene Aufbewahrungseinrichtungen zur Aufnahme verschiedenartiger Registrierkarteien auswechselbar unterzubringen. So kann in dem nur von oben zugänglichen Teil des Karteiwagens eine Hängeregistratur untergebracht werden, indem zwischen die nach oben frei auslaufenden Schenkel des Schienenpaares 4 als Aufbewahrungseinrichtung Einsatzschienen 8 mit einem winkelförmigen Querschnitt eingesteckt werden, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist. Um diese Einsatzschienen festzulegen, kann ihr von der Vorderwand abgekehrtes Ende mit einem seitlich abstehenden, nicht dargestellten Lappen versehen werden, der mit der Rückwand des Gehäuses verschraubt wird. An den einander zugekehrten Schenkeln der Einsatzschienen 8 sind den eingreifenden Schenkeln parallele . Stützschienen 9 vorgesehen, auf denen, wie punktiert angedeutet ist, die Enden der Tragstäbe 10 der Hängemappen/ruhen.
Das Schienenpaar 4 kann aber auch dazu dienen, als Aufbewahrungseinrichtung einen Einsatzbehälter zur Aufnahme einer Stehkartei oder einer Sicht kartei zu tragen. In. diesem Fall sind, wie die Fig. 2 beispielsweise zeigt, die Seitenwände 12 eines Behälters 11 so nach außen und zum Boden des Karteiwagens umgebogen, daß sie Einstecklappen 13 bilden, die von oben her in die Schienen4 oder 5 einsetzbar sind.
Ist jedoch die Aufbewahrungseinrichtung zur Aufnahme einer auf Rollen geführten Pendelkartei bestimmt, ,dann ist, wie die Fig. 3 zeigt, ein rahmenartiger Einsatz mit den Einsatzschienen 17 vorgesehen, an denen zum'Boden des Karteiwagens gerichtete Einstecklappen 13 und je eine Führungsschiene 14 angeordnet ist. In bekannter Weise sind je zwei einander gegenüberliegende Rollen 15 durch eine Achse 16 miteinander verbunden, an denen die Pendeltaschen aufgehängt sind.
Jede Aufbewahrungseinrichtung kann selbstverständlich sowohl in das obere Schienenpaar 4 als auch in das an der ausziehbaren Lade 7 angebrachte Schienenpaar 5 eingesetzt werden.
Durch die Erfindung wird ein fahrbarer Karteischrank geschaffen, der in einfacher Weise durch Auswechseln der als Einsatzbehälter oder Einsatzrahmen ausgebildeten Aufbewahrungseinrichtungen den jeweils gewünschten Anforderungen schnellstens angepaßt werden kann.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Karteiwagen mit einem kastenförmigen Gehäuse zur Aufnahme von übereinander angeordneten Aufbewährungseinrichtungen, von denen die untere ausziehbar und die darüber vorgesehene von oben auswechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Aufbewahrungseinrichtungen auswechselbar auf Schienen vorgesehen sind, die parallel zur Bodenfläche des Karteiwagens angeordnet sind und parallel zu dieser einen gleichen Abstand voneinander aufweisen, derart, daß die Aufbewahrungseinrichtungen austauschbar sind.
2. Karteiwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (4 und 5) einen U-förmigen, mit der offenen Seite nach oben gerichteten Querschnitt aufweisen, denen an den Aufbewahrungseinrichtungen seitlich und umgekehrt vorgesehene, in die Schienen eingreifende Einstecklappen (13) zugeordnet sind.
3. Karteiwagen nach den Ansprüchen ι und2, , dadurch gekennzeichnet, daß als Aufbewahrungseinrichtung für. stehende Karteien Einsatzbehälter (11) vorgesehen sind.
4. Kartei wagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als, Aufbewahrungseinrichtung für Hänge- und Pendel-
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karteten Einsatzschienen (8 bzw. 17) vorgesehen sind, die für Hängekarteien mit Stützschienen (9) und für Pendelkarteien mit Führungsschienen (14) für die an den Pendeltaschen vorgesehenen Rollen (15) versehen sind.
5. Kartei wagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzschienen (8) für Hängekarteien einen winkelförmigen, mit einem Schenkel in die U-förmigen Schienen eingreifenden Querschnitt aufweisen. deren freie Schenkel einander zugekehrt und mit den zu den eingreifenden Schenkeln parallel angeordneten Stützschienen (9) versehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 719 106, 712 159, 523266;
französische Patentschrift Nr. 864296;
britische Patentschrift Nr. 469 183;
USA.-Patentschrift Nr. 2 605 161.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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