DEF0009878MA - - Google Patents

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DEF0009878MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: IG. September 1952 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Verschluß,, insbesondere für Schiebefenster, der aber auch1, für Rollechränke u. dgl'. Verwendung finden kann,.
Bei Schiebefenstern wird es als nachteilig empfunden·,,, wenn die Verriegelung nur in der Mitte des Fensterrahmens erfolgt, weil dadurch kein, zuverlässiger und dichter Verschluß, gewährleistet ist.
Man - hat deshalb ScMießvoirichtungen- entwickelt, die bei Betätigung eines einzigen: zentralen Verschlusses eine mehrfache Verriegelung, und zwar über die ganze Breite oder Höhe des Schiebefensters hinweg, ermöglichen. Dies wird, beispielsweise mittels Baskülestangen oder anderer Verriegelungsechienen. erreicht,. die in Führungs-OTganea, beispielsweise, einer das, Verschlußstück abdeckenden. Stulpe,, geführt werden. -..
Diese Verriegelungseinrkhtujigen haben unter anderem den Nachteil, daß sie beim. Schließen; des Fensters nicht selbsttätig mit ikren. Schließo>rgatien in, die Verriegelungsstellu>ng einrasten. Auch weisen sie verhältnismäßig umständliche: Konstruktionen auf, die sowohl beim Einbauen in den Fensterrahmen als aiacfa bei ihrer Betätigung Schwierigkeiten bereiten-. . ■ .
Diese Nachteile werden, bei dem erfindungagemäßen Verschluß.,,' bei dem an eimer längs verschiebbaren. VeFriegeltingssehieme: angeordnete Haken in Aussparungen eineis fest angeordneten Schließbleches, eingreifen uoad der durch eine mit Führungsorgantein· für die VerriegeluiBgsschiene versehene Stulpe abgedeckt ist,, dadurch vermieden', daß,- die. Läng&verseltiiebung, der VerriegelunigS'-
60»5«ΐ1<)1;
F9878 V/68b
schiene selbsttätig oder mittels eines durch einen Drehexzenter betätigten Hebels gegen die Wirkung einer die Verriegelungsschiene in Schließlage drückenden Feder erfolgt.
Vorteilhafterweiise besteht das Schloß aus einem mittels des Drehexzenters betätigten Hebel, der auf einen in der Längsrichtung des Schlosses auf der Stulpe verschiebbaren Riegel einwirkt, der seinerseits auf beiden Seiten des Schlosses mit den
ίο Gleitschienen verbunden ist. Dabei stehen die Gleitschienen zweckmäßig unter der Einwirkung einer auf einem Dorn geführten Feder, die die Gleitschienen in der Schließlage der Riegelhaken hält und die sich einerseits gegen einen Ansatz der Gleitschienen und andererseits gegen das Gehäuse des Schlosses abstützt.
.Vorteilhafterweise wird die Einrichtung so getroffen, daß der Dorn mit dem Ansatz der Gleitschiene fest verbunden und in einer öffnung des Schloß gehäuses längs verschiebbar geführt ist.
Ein weiterer Vorteil· der erfindungsgemäßen Anordnung ist der, daß das Schiebefenster beim Niederdrücken sich automatisch mit seinen Schließorganen in dem Schließblech des Blendrahmens verankert.
In, der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Aus führungsbei spiel dargestellt, und zwar zeigen die drei Figuren, einen Teil eines Schiebefensters, das in der Weise unterteilt ist, dtaß Fig. ι den linken Teil, - .
Fig. 2 den mittleren Teil und
Fig. 3 den rechten Teil des Fensters zeigt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Fensterrahmen, in den das Fensterglas 1 eingesetzt ist, mit 2 und der äußere Fensterrahmen mit 3 bezeichnet. -Der aus dem Fensterglas 1 und dem Fensterrahmen 2 bestehende Fensterflügel wird durch Verschieben nach oben geöffnet. In der Schlieißlage sitzt der Fensterflügel auf dem Außenrahmen 3 auf.
Gemäß der Erfindung ist nun das in den Rahmen 2 des Fensterflügels eingelassene Schloß 9 (Fig. 2) mit einer über die ganze oder nahezu die ganze, Breite des Rahmens 2 reichenden Stulpe 4 versehen, die als Führungsschiene für eine oder mehrere durch sie verdeckte Gleitschienen 5 dient. An den Gleitschienen sind durch Schlitze 6 in der Stulpe 4 hindurchgeführte und in der Schließlage in das Schließbleich 7 des Außenrahmens 3 eingreifende Riegelhäken 8 befestigt.
Das Schloß 9 besteht im wesentlichen, aus einem mittels Drehexzenter 10 betätigten Hebel n. der in einen Schlitz 12 eines in der Längsrichtung des Schlosses auf der Stulpe 4 verschiebbaren Riegels 13 eingreift. Dieser Riegel 13 ist auf beiden Seiten des Schlosses 9 mit den ' Gleitschienen 5 fest oder lösbar verbunden, so daß die im dargestellten, Ausführungsbeispiel gezeigten zwei Gleitschienen 5 mit dem Riegel 13 eine Einheit bilden.
Die Gleitschienen 5 .und infolgedessen auch der Riegel 13 stehen unter der Einwirkung einer auf einem Dorn 14 geführten Feder 15, die die Gleitschienen in der Schließlage der Riegelhaken, 8 hält und die sich einerseits gegen einen Ansatz 16 einer ., der beiden Gleitschienen 5 und andererseits gegen das Gehäuse des Schlosses 9 abstützt. Der Dorn 14 ist mit dem Ansatz 16 einerseits fest verbunden und andererseits in einer Öffnung 17 des Schloßgehäuses längs verschiebbar geführt.
Die Anordnung kann jedoch selbstverständlich auch so- getroffen sein,, daß die Feder 15 innerhalb des Schlosses 9 angeordnet ist und sinngemäß auf die Gleitschienen 5 bzw. den. Riegel 13 einwirkt.
Die Stulpe 4 ist in der Nähe ihrer für den Durchtritt der Riegelhaken 8 bestimmten Schlitze 6 mit konisch zulaufenden Führungszapfen, 18 versehen, die in entsprechende öffnungen, 19 des Schließbleches 7 eingreifen und die genaue Lage der Stulpe 4 bzw. des Rahmens 2 gegenüber dem Schließblech 7 in an sich bekannter Weise sichern.
Durch die Anordnung der Feder 15 wird erreicht, daß sowohl das Schloß 9 als auch der Riegel 13 mit seinen Gleitschienen, 5 und den Riegelhaken. 8 ständig in eine Lage gedrängt werden, die der Schließlage entspricht. Infolgedessen werden diese Teile beim Schließen des Fensters, d. h. beim Aufsetzen des Fensterflügels auf den Außenrahmen im gezeichneten Ausführungsbeispieil nach links gedrückt, so daß die Riegelhaken durch den Schlitz 20 im Schließblech 7 hindurchtreten können. Sobald die Riegelhaken 8 durch diese Schlitze 20 hiindurchgetreten sind, wird der Riegel 13 mit den beiden Gleitschienen 5 und dem Riegelhaken 8 unter der Einwirkung der Feder 15 wieder nach rechts gedrückt, wodurch der Verschluß hergestellt wird. .
Zum Öffnen, des Verschlusses muß der Drehexzenter 10 im dargestellten. Ausführungsbeispiel gedreht werden, wodurch auch der Hebel 11 geschwenkt wird und der Riegel 13 mit den, beiden Gleitschienen 5 und den daran befestigten, Riegelhäken 8 so weit nach links geschoben werden, daß die Riegelhaken aus der öffnung 20 des Schließbleches 7 heraustreten können. In dieser Stellung des Verschlusses kann der Fensterflügel nach oben geschoben werden.
Wenn auch im dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich zwei Riegelhaken 8 vorgesehen sind, so kann die Zahl doch nach Belieben, auf drei, vier oder mehr derartiger Riegel erweitert werden. Zur Befestigung der Stulpe 4 mit den Gleitschienen 5 am Rahmen 2 des Fensterflügels können Zwischenscheiben 21 verwendet werden, durch deren Mittelloch Holzschrauben hindurchgeführt und. in den Rahmen des Fensterflügels eingeschraubt sind. Die Holzschrauben dürfen selbstverständlich nicht so stark eingeschraubt werden, daß dadurch die Beweglichkeit der Gleitschienen 5 nachteilig beeinflußt wird. y

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Verschluß für Schiebefenster, Rollschränke od. dgl. mit in Aussparungen eines fest angeörd,-neten Schließbleches eingreifenden, an einer
    547/101
    F9878 V/68b
    längs verschiebbaren Verriegelungssehiene angeordneten Haken und einer mit Führungsorganen für die Verriegelungssehiene versehenen Stulpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsverschiebung der Verriegelungsschiene (5) selbsttätig oder mittels eines durch einenDrehexzenter (10) betätigten Hebels (11) gegen die Wirkung einer die Verriegelungssehiene (5) in Schließlage drückenden Feder (15) erfolgt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Führung der Feder (15) dienender Dorn (14) mit einem Ansatz (16) der Gleitschiene (5) fest verbunden, in einer Öffnung (17) des. Schloßgehäuses (9) längs verschiebbar geführt ist.
  3. 3. Verschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stulpe (4) in der Nähe ihrer für den Durchtritt der Riegelhaken (8) bestimmten Schlitze (20) mit konisch zulaufenden Führutigszapfen (18) versehen ist, die in entsprechende öffnungen (19) des Schließbleches (7) eingreifen und die genaue Lage der Stulpe (4) bzw. des Flügelrahmens (2) gegenüber dem Schließblech (7) in an sich bekannter Weise sichern.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 89 614;
    schweizerische Patentschrift Nr. 158 in;
    französische Patentschrift Nr. 556 593.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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