DEF0000227MA - Elektrisches Widerstandselement - Google Patents
Elektrisches WiderstandselementInfo
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Description
Es ist bekannt, dass man zur Schaffung von Widerstandselementen Verbindungen, insbesondere gesinterte Verbindungen von Stoffgemischen, bestehend aus elektrischen Leitern und elektrischen Nichtleitern, verwendet. Die Körper lassen sich jedoch nur bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen, beispielsweise bis zu 1000°C, zur Anwendung bringen. Geht man mit det elektrischen Belastung so weit, dass eine darüberhinausgehende Erhitzung eintritt, so verzundern die leitenden, metallischen Bestandteile des Gemisches und zerstören damit den Körper. Die Verwendung von Leitern, welche zunderbeständig sind, scheitert an den hohen Kosten.
Die vorliegende Erfindung geht von der Überlegung aus, dass die Verzunderung nur dann eintreten kann, wenn die Leiter des Gemisches mit Sauerstoff oder Sauerstoff enthaltenden Gasen oder Stoffen in Berührung kommen.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht demnach darin, einen Eintritt von solchen Gasen in das Innere der Widerstandselemente auszuschließen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das aus einem gesinterten Gemisch von mindestens einem Leiter und einem Nichtleiter bestehende Widerstandselement frei von nach außen ausmündenden Poren ist. Dies lässt sich dadurch erreichen, dass die Teilgröße der Gemischkomponenten in der Größenordnung von 3 my und weniger liegt. Es ist aber auch möglich, dass das Widerstandelement eine aufgebrannte Glasur besitzt.
Beispiel:
Wolframcarbid als ohnehin temperaturbeständiger Körper wird unter Zugabe von geringen Prozentsätzen etwa 5-10% Kobalt aufs innigste mit kalzinierter Tonerde so stark vermahlen, dass die Teilchengröße in der Größenordnung von etwa 3 my oder weniger liegt. Das so erhaltene Gemisch wird in die gewünschte Form gepresst. Bei nachfolgender Sinterung bei etwa 1500°C schrumpfen die Körper bis auf die maximale Dichte zusammen, mit der Folge, dass eine Porosität praktisch überhaupt nicht mehr vorliegt und ein Eintreten von Luft in das Innere des Körpers ausgeschlossen ist.
Es hat sich gezeigt, dass die zunehmende Verkleinerung der Korngröße, also des Leiters und des Nichtleiters, nicht etwa zu einem stärkeren Angriff des Leiters durch Oxydationsmittel führen, sondern dass in diesem falle eine wesentlich bessere Einhüllung der Leiterteilchen durch den Isolator erreicht wird.
Es ist aber ebenso sehr möglich, das Widerstandelement mit einer Glasur zu versehen, die vorhandene Poren des Elementes außen abschließt. Man kann z.B. ein Gemisch von Caolin und Graphit im Verhältnis 4:1 vermahlen, in die gewünschte Form pressen und bei etwa 1500°C sintern. Nach erfolgter Sinterung wird eine hochtemperaturbeständige Glasurmasse, bestehend aus Nichtleitern, aufgetragen und in einem zweiten Glasurbrand von zweckmäßig mindestens 1500°C befestigt.
Die feinste Teichengröße und die Glasur lassen sich kombiniert verwenden.
Man wird der Sinterung erleichternde Hilfsmetalle dem Gemisch zusetzen, als welche die Stoffe der achten Gruppe des periodischen Systems, insbesondere Kobalt, in Betracht kommen.
Claims (4)
1.) Widerstandelement, bestehend aus einem gesinterten Gemisch von mindestens einem Leiter und einem Nichtleiter, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe frei von nach außen ausmündenden Poren ist.
2.) Widerstandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilchengröße der Gemischkomponenten in der Größenordnung von etwa 3 my und weniger liegt.
3.) Widerstandelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe eine aufgebrannte Glasur besitzt.
4.) Widerstandelement nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe eine aufgebrannte Glasur solcher Art besitzt, dass sie gegenüber Temperaturen von mindestens 1500°C beständig ist.
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