DEE0008317MA - - Google Patents

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DEE0008317MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 3. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Konvektions-Raumheizgerät, bestehend aus einem aufrecht stehenden, zylindrischen, unten und oben mit Luftdurchtrittsö'ffnungen versehenen Gehäuse, in dessen Innenfaum zur Bildung zweier senkrechter Luftumwälzkanäle eine konzentrisch zum Gehäusemantel und im Abstand von diesem verlaufende Zwischenwand angeordnet ist, in deren Innenraum eine elektrische Wärmequelle vorgesehen ist.
ίο Bei den bekannten Elektro-Raumheizgeräten dieser Art besteht die Wärmequelle aus einem oder z\vei zylindrischen Heizelementen, deren Länge im Verhältnis zu ihrem Querschnitt gering bemessen ist und welche im wesentlichen im Bereich der
15' Mittelachse des inneren Luftdurchtrittskanals angeordnet sind.
Hierdurch tritt der Mangel ein, daß der je Zeiteinheit durch den Querschnitt des Gerätes durchtretenden Luftmenge eine relativ kleine erhitzte Fläche dargeboten wird, so· daß auf Grund der Grenzschichtbildung im unmittelbaren Bereich der erhitzten Flächenteile der Wärmeübergang auf die übrigen, Luftteilchen erschwert wird,
Ferner ist es auf Grund der geringen Oberfläche der Heizelemente erforderlich, die Öberflächentetnperatur sehr hoch zu wählen, was sich auf die Lebensdauer deer Heizelemente sowie deren Anschlußteile ungünstig auswirkt,
Es ist zwar schon bei stationären Raumheizanlagen, mit langem 'rohrartigem Durchtrittskanal für die Raumluft vorgeschlagen,. worden, die elektrischen Heizelemente mit kleinem Querschnitt
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langgestreckt auszuführen. Dies erfolgt aber dort ausschließlich wegen der . Notwendigkeit, den ohnehin engen Luftdurchtrittsquerschnitt durch die Heizelemente mögilichst wenig zu drosseln,
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der obengenannten Übelstände und die Schaffung eines elektrischen Heizgerätes, welches bei möglichst kurzer Anheizperiode eine gleichmäßige Riaumbeheizung durch intensive Luftumwälzung ermöglicht. Erreicht wird dies dadurch, daß bei einem elektrischen Raumheizgerät der eingangs erwähnten Art die Wärmequelle aus einer Vielzahl von,. im Verhältnis zu ihrer Querschnittsbemessung langgestreckten, in geringem Abstand von der Zwischenwand angebrachten Stabheizelementen, besteht, welche gleichmäßig über den Umfang der Zwischenwand verteilt sind.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispielle des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform des elektrischen Heizgerätes in, Seitenansicht,
Fig. 2 das gleiche Gerät in Draufsicht,
Fig. 3 das gleiche Gerät im Längsmittelschnitt, Fig. 4 das gleiche Gerät mit fortgelassener oberer Abdeckung in Draufsicht,
Fig. S eine Ausführungsform des elektrischen Heizgerätes mit übereinanderliegenden Reihen von Heizelementen, ;;
Fig. 6 das gleiche Gerät mit fortgelassener oberer Abdeckung in, Draufsicht.
In den Fig. 1 bis 4-ist mit 1 das hohlzylindrische Gehäuse, im folgenden Gehäusemantel genannt, bezeichnet, welches unten sockelartig erweitert und in diesem Soekelteiil 2 mit über den, Umfang verteilten, dicht nebeneinander angeordneten senkrechten Schlitzen 3 versehen ist und oben mit einer den ungehinderten Warmluftabzug gestattenden, als Schutzgitter, Drahtgeflecht od. dgl. ausgebildeten Abdeckung 4 ausgerüstet ist. An einander gegen- ■ überliegenden Seiten des Gehäusemantels sind Handgriffe 5 in, Form von herunterklappbaren Ringen od. dgl. vorgesehen. Im Innenraum des Gehäusemantels ist im Abstand von diesem und konzentrisch zu diesem eine einen Hohlzylinder bildende Zwischenwand 6 angeordnet, die über Winkelstützen 7 auf einer mittels Winkelstreben 8 an dem Gehäusemantel 1 befestigten Bodenplatte 9 ruht und als Träge! für im Verhältnis zu ihrer Querschnittsbemessung langgestreckte Stabeletnente 10 dient, welche im Innenraum an, der Zwischenwand, 6 in geringem Abstand von dieser und über ihren Umfang gleichmäßig verteilt befestigt sind. Die Heizelemente beheizen somit den inneren. Kanal 11 direkt und den äußeren Ringkanal 12,indirekt über die Zwischenwände. Die Stronizuführungsleitungen zu den Heizelementen 10 sind in, den, Ringkanal 12 verlegt. Der Gehäusemantel 1 kann an der Innenseite: mit einer Wlrmeisolierschicht oder Wärmespeicherungsschicht versehen werden. An ihrem oberen Ende ist die Zwischenwand. 6 durch Abstandsglieder 14 gegenüber dem Gehäusemanteil seitlich abgestützt. Diese Abstandsglieder 14 bestehen aus Zickzack- oder schlangenlinienförmig gebogenem federndem Draht, dessen Knick- oder Biegungsstellen, jeweils in, eine Ringrille 16 des Gehäusemantels 1 bzw. eine Ringrille 17 der · Zwischenwand 6 einrasten.
Anstatt Zylinder mit kreisförmigem Querschnitt können für den Gehäusemantel und die Zwischenwand im Querschnitt ovale oder anders geformte Hohlkörper verwendet werden.
Bei der Ausführungsform. nach den Fig. 5 und 6 weisen, der Gehäusemantel 1 und die Zwischen- \va,nd 6 eine größere Bauhöhe auf; dementsprechend sind an, der Zwischenwand 6 zwei übereinanderliegende Reihen, von Heizelementen, 10 vorgesehen, von denen die Heizelemente der oberen Reihe zweckmäßig zu den, Heizelementen. 10 der unteren Reihe versetzt angeordnet sind. Die übrigen Einzel· hei ten und, Anordnungen sind wie in den Fig. 1 bis 4 ausgebildet und mit den gleichen Bezugszeichen versehen,
Die Wirkungsweise des Gerätes in sämtlichen Ausführungsformen ist derart, daß die beiden senkrechten Luftdurchtrittskanäle 11, 12 durch die elektrischen Heizelemente 10 beheizt werden; so daß sich in diesen Kanälen τι, 12 senkrecht aufsteigende Luftströmungen bilden, durch welche kalte Luft über den Fußboden, durch die unteren Schlitze, der Ummantelung 1 angesaugt wird, die zum Teil im äußeren Ringkanal 12 und zum Teil durch die unteren Einlaßöffnungen im Innenraum 11 der Zwischenwand 6 hochsteigt, erwärmt oder erhitzt wird und nach oben durch das Schutzgitter 4 abströmt. Daraus ergibt sich eine ständige selbsttätige Umwälzung der das Gerät umgebenden Raumluft, die schneid und, intensiv erwärmt, wird. Nach Erreichen einer bestimmten. Raumtemperatur kann die Heizleistung durch Ausschaltung einzelner Heizelemente herabgesetzt werden.
Um das Aufsteigen der sich, erwärmenden Luft im inneren Luftdurchtrittskanal 11 schneller und intensiver zu gestalten, kann, am unteren Ende dieses Kanals 11 ein Ventilator mit kleinem untenliegendem Antriebselektromotor angeordnet oder über dem Boden 9 am unteren Ende des inneren Luftdurchtrittskanals 11 ein pilzförmiger Heizwiderstand 19 mit einem Reflektor 20 für die Wärmestrahlen angebracht werden, dessen. Durchmesser kleiner als der Durchmesser des inneren Luftdurchtrittskanals 11 ausgeführt, ist. Der Reflektor 20 wird, vorzugsweise so· geformt und zu dem Heizwiderstand, derart angeordnet, daß die Wärmestrahilien spitzkegelförmig nach einem auf der vertikalen Mittelachse des inneren Luftdurchtrittskanals 11 liegenden Sammelpunkt gerichtet sind, der möglichst unterhalb des Drahtgitters 4 liegt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Elektrisches Konvektions-Raumheizgerät, welches mit einem aufrecht, stehenden, zylindrischen, unten und oben mit Luftdurchtrittsöffnungen versehenen Gehäuse ausgestattet ist,
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    in dessen Innenraum zur Bildung zweier senkrechter Luftdurchtrittskanäle eine konzentrisch zum Gehäusemantel und im Abstand von, diesem verlaufende Zwischenwand angeordnet ist, in deren Innenraum eine elektrische Wärmequelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle aus einer Vielzahl von im Verhältnis zu ihrer Querschnittsbemessung langgestreckten, in geringem Abstand von der Zwischenwand (6) angebrachten Stabheizelementen, (io) besteht, welche gleichmäßig über den, Umfang der Zwischenwand (6) verteilt sind. .
  2. 2. Raumheizgerät nach Anspruch i, dadurch ■gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (6) aus Blech mit guter Wärmeleitfähigkeit gefertigt und an ihrem oberen Ende gegenüber dem Gehäusemaatel (i) durch Abstandshalter (14) gesichert ist, welche aus zickzackförmig oder schlangenlinienförmig gebogenem Draht od. dgl. bestehen, und mit ihren Knick- oder Biegungsstellen jeweils in Ringrililen, oder Vertiefungen (17, 16) der Zwischenwand (6) bzw. des Gehäusemantels (1) einrasten.
  3. 3. Räumheizgerät nach, Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des inneren von der Zwischenwand (6) gebildeten Hohlzylinders (11) ein Strahlungsheizelement (19) mit nach oben, wirksamem Wärmeistrahlenreflektor (20) angeordnet ist, dessen horizontale Ausdehnung kleiner als der Durchmesser des inneren Luftdurchtrittskanals (11) ist.
  4. 4. Raumheizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb' des inneren Luftdurchtrittskanals (11) ein den Luftdurchtritt durch das Gerät beschleunigender Ventilator mit Antriebsmotor mit senkrechter Achse angeordnet ist.
  5. 5. Raumheizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusemantel (1) am unteren Ende (2) sockelartig erweitert ist und die Lu'fteintrittsöffnungen (3) im Bereich dieser Erweiterung angeordnet und als dicht nebeneinanderliegende vertikale Schlitze ausgebildet sind.
  6. 6. Raumheizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis "5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabheizeleniente in mehreren Reihen übereinander und in, Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind.
    Angezogene Druckschriften:
    Französische Patentschriften Nr. 879 172,
    883822, 974567;
    Zusatzpatentsichriit 58408 zur französischen Patentschrift Nr. 956444; schweizerische Patentschrift Nr. 243 810;
    britische Patentschrift Nr. 414 475;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 481 077.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 508/13 4. 56

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