DEE0005712MA - - Google Patents

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DEE0005712MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Juli 1952 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen weichen. Kragen, insbesondere für Sporthemden, welcher aus einem Grundkragen und einem abnehmbaren, den Ober- und Unterkragenoberstoff des Grundkragens bedeckenden Schutzkragen von gleichem Aussehen wie der Grundkragen besteht.
Bei einem bekannten derartigen Kragen ist der Schutzkragen mit dem Grundkragen durch eine leicht lösbare Kettenstichnaht verbunden. . Bei diesem Kragen kann man den Schutzkragen jedoch nicht bei jedesmaliger Verschmutzung abnehmen, um das Hemd mit dem Grundkragen weiter zu benutzen, da das Wiederanbringen des Schutzkragens nach der Wäsche des Hemdes mittels der Kettenstichnaht zu umständlich wäre. .
Ferner ist bereits ein Kragen mit einem vom Oberkragen abnehmbaren Schutzkragen ,. bekannt, dessen Unterkragen am Unterkragen des -Grundkragens angenäht ist und in Gebrauchsstellung mit Taschen an seiner Innenseite die Spitzen des Grundkragens umfaßt. Bei Verschmutzung wird der Schutzkragen vom Oberkragen des Grundkragens gelöst und in das Hemdinnere umgeschlagen. Dabei ist nachteilig, daß der innenliegende und verschmutzte Schützkragen vom Träger unangenehm empfunden wird. Außerdem ist der Schutzkragen in Gebrauehsstelkmg zwischen den Kragenenden längs der freien Kante des Grundkragens nicht festgelegt, so daß er in diesem Bereich verrutschen kann.
609 547/1
E 5712 VII/3a
Eine weitere bekannte Ausführungsform einer Schutzkragenanordnung betrifft einen steifen Kragen, bei welchem das Befestigungsproblem des Schutzkragens anderer Art ist als bei dem einen weichen Kragen betreffenden Erfindungsgegen-■ stand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile weicher Schutzkragen zu beseitigen, und zwar dadurch, daß der Oberkragen
ίο des . Schutzkragens den Oberkragen des Grundkragens über dessen ganze Länge taschenförmig umfaßt und die Unterkragen des Grundkragens und des Schutzkragens durch leicht lösbare Einrichtungen, wie Knöpfe, miteinander verbunden sind.
Dadurch ist der Schutzkragen, wenn er unansehnlich geworden ist, gänzlich abnehmbar und leicht wieder anzubringen, wobei er in Gebrauchsstellung durch die taschenförmige Ausbildung seines Oberkragens über die ganze Länge des Grundkragens auf diesem glatt anliegt. Er nimmt aber nur sehr wenig Platz ein, kann auf kleinsten Raum zusammengelegt und ohne weiteres in der Tasche, z. B. in der kleinen Uhrtasche eines Herrenoberbekleidungsstückes untergebracht werden, so daß er in keiner Weise stört.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt
Fig. ι in Teilansicht ein Hemd mit geöffnetem Kragen, teilweise mit angebrachtem Schutzkragen und
Fig. 2 in Unteransicht einen Abschnitt des Schutzkragens.
Ein weicher Kragen, bestehend aus einem Grundkragen 1 und einem .Schutzkragen 5, 6 ist an einem Sporthemd 2 angeordnet. Der Grundkragen ι ist dabei mit dem Sporthemd in üblicher Weise fest verbunden. Der Schutzkragen überdeckt in Gebrauchsstellung mit seinem Oberkragen den Oberkragenoberstoff und mit seinem Unterkragen den Unterkragenoberstoff des Grundkragens. Im Unterkragen des Grundkragens sind insgesamt fünf kleine Knopflöcher 4 vorgesehen.
Der Schutzkragen 5, 6 (Fig. 2) entspricht genau der Form des Grundkragens 1. Er besteht aus einem Innenteil 5 und einem Außeriteil 6 und wird so auf den Grundkragen 1 gezogen, daß der Teil 5 auf die Unterseite und der Teil 6, wie schon angeführt, auf den Ober- und Unterkragenoberstoff des Grundkragens zu liegen kommt, wie dies in Fig. i, links, durch die einen Teil des Schutzkragens 5, 6 darstellende Schfaffur gezeigt 'ist. Die Befestigung des Schutzkrageiis 5, 6 am Unterkragen 3 des Grundkragens erfolgt dadurch, daß Knöpfe 7 am Unterkragen des Schutzkragens 5,6 ' in die Knopf löcher 4 am Unterkragen 3 des Grundkragens eingeknöpft werden.
An Stelle von Knöpfen und Knopflöchern können auch z.B. Druckknöpfe oder andere Ver-Schlüsse vorgesehen sein.
Das Hemd 2 wird zunächst mit angeknöpftem Schutzkragen 5, 6 getragen. Ist der Schutzkragen 5-, ,6 durch, das Tragen unansehnlich geworden und verschwitzt, wird dieser abgeknöpft und abgezogen. Dann wird der noch völlig saubere und in der ursprünglichen Form liegende Grundkragen 2 sichtbar, so daß nunmehr das Hemd so wirkt, als sei es eben frisch angezogen worden.
Es bleibt dem jeweiligen Träger unbenommen, auch umgekehrt zu verfahren, also den frischen Schutzkragen anzubringen, wenn der Grundkragen verschmutzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. .834532, 642 110, 630 136, 201 885;
    französische Patentschrift Nr. 390 259.
    Weicher Kragen, insbesondere für Sporthemden, welcher aus einem Grundkragen und einem abnehmbaren, den Ober- und Unterkragenoberstoff des Grundkragens bedeckenden Sehutzkragen von gleichem Aussehen wie der Grundkragen besteht, dadurch, gekennzeichnet, daß der Oberkragen des Schutzkragens (5, 6) den Oberkragen (1) des Grundkragens (1, 3) über dessen ganze Länge taschenförmig umfaßt und die Unterkragen des Grundkragens (1, 3) und des Schutzkragens (5, 6) durch leicht lösbare Einrichtungen (4,; 7), wie Knöpfe, miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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