DEC0010428MA - - Google Patents
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Description
C 10428 XII/47 b
Die Erfindung bezieht sich auif ein Wälzlager, das
an seinen Laufflächen Anlaufschultern zur seitlichen Führung der Wälzkörper aufweist und in.
erster Linie für Pleuelstangen bestimmt ist. Man hat bei derartigen Lagern die Anlaufschultern entweder
als Ringe oder Scheiben an die Lagerlaufflächen angesetzt-oder durch feste Bunde der Laufflächen
gebildet. In beiden Fällen erfordert das Lager wegen des Abrollens seiner Wälzkörper sowohl
ίο an den Laufflächen als auch an den Anlautfschultern
eine besonders sorgfältige Schmierung, die aber bei den bekannten Ausführungen nicht mit genügender
Sicherheit erreicht wird.
Deshalb werden erfindungsgemäß die zwischen den äußeren und inneren Anlaufschultern des Lagers
in radialer Richtung verbleibenden Ringspalte an Ölfangtaschen der Kurbelwangen angeschlossen.
Die Fangtaschen leiten dann das beim Umlaufen der Kurbelwangen aufgenommene Schmieröl über
die Ringräume zwischen den Anlaufschultern unmittelbar den Wälzkörpern zu, die dadurch zuverlässig
und ausreichend mit Schmieröl versorgt werden. Diese Schmierölzufuhr wird mit sehr einfachen
Mitteln erreicht, welche die sonst üblichen Ölkanäle in den Kurbelzapfen und -wangen und
deren Kostenaufwand überflüssig machen und sich leicht nachträglich an jeder Kürbeiwange anbringen
lassen.
Zweckmäßig werden die Fangtaschen tangential zum Kurbelkreis in die Kurbelwangen eingearbeitet,
so daß sie das Öl wirksamer aufnehmen. Diese Anordnung der Taschen unterstützt auch die Einführung
des aufgefangenen Öls in das Lager.
Um eine ständige selbsttätige Erneuerung des im Lager befindlichen Schmierölvorrats zu erreichen,
kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die äußere Lagerlauffläche mit Durchbrechungen
für den Ölaustritt versehen werden. Das in der Höhe der Ringspalte zwischen den Anlauf schultern
eingeführte Öl wird dann durch Zentrifugalwirkung über die Durchbrechungen am Umfang der
Aulßenlauffläche wieder abgeschleudert, so daß die Wälzkörper dauernd von Öl umspült werden, das
auch etwaige Verunreinigungen aus dem Lager mit
abführt. ,
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι eine in teilweisem Schnitt gehaltene
Seitenansicht des Lagers,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2.
In die Wangen 1 der Kurbelwelle 2 ist der Hufozapfen
3 derart eingepreßt, daß seine abgesetzte Lauffläche 4 den Wangenabstand bestimmt. Auf die
Zapfenlauffläche sind Ringe 5 aufgepaßt, die in Gemeinschaft mit den festen Bunden 8 des Außenlaufringes
7 die Laufbahnen der Lagerröllen 6 seitlich begrenzen. Der äußere Laufring 7 ist im Kopf 9
der Pleuelstange 10 gegen Drehung und Verschiebung gesichert. Die gegenüber dem Außenlanfring
größere Breite der Ringe 5 verhütet das Anlaufen des Pleuels an die Kurbelwangen. ■
In die einander zugekehrten Flächen der Kurbelwange ι sind Ölfangtaschen 11 eingearbeitet, die
von der Außenkante der Wangen her keilförmig (Abb. 3) zum Kurbelzapfen hin verlaufen, im Bereich
der zwischen den Ringen 5 und den Schultern 8 verbleibenden radialen Ringspalte enden und
etwa tangential zum Kurbelkreis angeordnet sind. Diese Form und Anordnung der Fangtaschen 11
gewährleistet beim Umlaufen der Kurbelwangen eine zuverlässige Aufnahme des Schmieröls und
seine zwangläufige umleitung zu den Ringspalten und damit zui den Wälzkörpern 6. Der von den Anlaufschultern
s und 8 begrenzte Raum des Lagers wird auf diese Weise ständig mit Öl versorgt, so
daß die Wälzkörper in einem Ölbad laufen.
Nach Abb. 2 der Zeichnung ist der Außenlaufring 7 mit Durchbrechungen 12 versehen, die auch
den Pleuelkopf 9 durchgreifen: Diese Durchbrechungen gestatten das Abschleudern des Öls aus
dem Lager durch Zentrifugalwirkung, so daß in Verbindung mit der Zufuhr aus den Fangtaschen
11 ein ständiger Durchfluß von Öl durch das Lager erfolgt. Die dadurch gesicherte Durchspülung des
Lagers gewährleistet neben gurter Kühlung und einwandfreier Schmierung gleichzeitig noch eine
selbsttätige Reinigung der Laufflächen und der Wälzkörper.
Nach der Zeichnung liegen die Durchbrechungen
12 außerhalb der Längsachse des Pleuels. Der zwischen
ihnen verbleibende Wandungsteil des Laufringes 7 verhütet dann den übermäßigen Austritt
des Öles.
Claims (4)
1. Wälzlager für Pleuelstangen mit durch Anlaufschultern der Lagerlaufflächen seitlich
geführten Wälzkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den äußeren (8) und
inneren (5) Anlaufschultern in radialer Riehtung verbleibenden Ringspalte an Ölfangtaschen
der Kurbelwangen angeschlossen sind.
2. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ölfangtaschen (11) tangential zum Kurbelkreis in die Kurbelwangen
eingearbeitet sind.
3. Wälzlager nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äuißere Lagerlaufring
(7) Durchbrechungen (12) für den Ölaustritt aufweist.
4. Wälzlager nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (12)
außerhalb der Längsachse des Pleuels liegen.
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