DEC0009905MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung·: 3. September 1954 Bekanntgemacht am 19. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine stationäre Wassersportanlage,
insbesondere Wasserschianlage.
Es ist eine Wassersportanlage bekannt, die aus zwei Seilscheiben tragenden Fundamenten besteht.
Um die Seilscheiben ist ein Seil gelegt, am dem Halteseile für die Wasserschisportler befestigt sind.
Dadurch, daß der Durchmesser der Seilscheiben verhältnismäßig 'klein bleiben muß, treten infolge
der kleinen Seilscheibenradien an den Wendepunkten starke Fliehkräfte auf. Der Wassersportler
muß daher der verhältnismäßig plötzlich eintretenden· Richtungsänderung seine volle Aufmerksamkeit
widmen. Da die Fahrgeschwindigkeit des Wassersportlers möglichst höher liegen soll als
4 m/sec, beispielsweise 8 m/sec, ist es in einem solchen Fall nicht möglich, die. Wendepunkte der
Seilscheibenianlage ohne Sturz z:u passieren).
Zur Vermeidung dieser - Nachteile wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, ein unbemanntes Schleppboot zu verwenden, das sich um einen verankerten
Fixpunkt bewegt, an den es durch ein Leitseil gebunden ist. Das Schleppboot wird zweckmäßiigerweise
durch ein elektrisches Triebwerk bewegt oder, wenn ein anderes Triebwerk, beispielsweise
eine Brennkraftmaschine, vorgesehen ist, elektrisch gesteuert. Die Zuleitung dier elektrischen
Energie erfolgt über ein von Stützschwimmern
unterstütztes Schleppkabel. Weiterhin ist es zweck-
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C 9905 XlΊ'65 c
mäßig, im Schleppboot ein weiteres- Triebwerk anziuordnem,
das eine Schiffsschraube in Umlauf versetzt oder, was besser ist, ein Wasserschaufelrad
dreht. Das Schaufelrad' wird so angeordnet, daß auf das Schleppboot bei stillgesetztem Haupttrieb-·
werk ein Zug' quer zur Fahrtrichtung des Schleppbootes
ausgeübt wird. Selbstverständlich kann man auch den Antrieb des Schaufelrades vom Haupttriebwerk
aus bewirken, muß dann allerdings
ίο Kupplungen vorsehen, die die Schraube des
Haiupttrielbwerkes von diesem lösen und das
Haupttriebwerk dann mit dem Schaufelrad in Verbindung bringen. Das Schleppkabel, das der Energiezufuhr
dient, wird zweckmäßigerweise am Leitseil des Schleppbootes entlastet geführt. Die Steuerung
des oder der Triebwerke erfolgt von einer an Land angeordneten Steueranlage aus. Von hier aus
kann auch die Drehzahl des oder der Triebwerke geregelt werden.
Die Erfindung' wird an Hand der Zeichnungen
veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht der Wassersportanlage,
Fig. 2 einen Querschnitt durch d!ie Anlage,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den auf dem Fixpunkt angeordneten Kabelkopf.
Von einer außerhalb der Betriebsfläche 1 liegenden
Station 2 wird der elektrische Strom bzw. die Steuerimpulse über ein Unterwasserkabel 3 einem
auf einer Schwimmboje 4, welche mittels Ketten oder Seilen 5 durch Gewichte 6 verankert ist, befestigten,
drehbaren und wasserdichten Kabelkopf 7 zugeführt. Von diesem erfolgt die Weiterleitung
über voneinander isolierte Schleifringe 8 auf Schleifelemente 9, an welche das Schleppkabel
10 angeklemmt ist. Das Schleppkabel 10 ist am Leitseil 11 entlastet geführt, wobei das Leitseil am
Kabelkopf 7 mittels der Anlenkung 12 befestigt ist. Getragen wird das Leitseil 11 bzw. Schleppkabel
10 von Stützschwimmern 13. Es ist mit dem anderen Ende 14 am Schleppboot 15 befestigt.
Die Vorwärtsbewegung des Schleppbootes bewerkstelligt ein Antriebsmotor 16. Über Halteseile
17 werden die Personen 18 vom Schleppboot15
gezogen, wobei zur Starterleichterung eine unter Wasser liegende, evtl. leicht ansteigende Startbahn
19 vorhanden sein kann. Man kann auch an Stelle einer festen Startbahn 19 ein schwimmende vorsehen,
die mittels eines über Rollen laufenden Seiles beweglich ist.
Um zu erreichen, daß das Schleppboot 15 bei
Stillstand des Triebwerkes 16 durch dasi Schleppkabel
10 bzw. Leitseil 11 sich nicht in Richtung
auf die Schwimmboje 4 bewegt, empfiehlt es sich, ein zweites Triebwerk kleinerer Leistung so anzuordnen,
daß mittels einer Schiffsschraube oder besser eines Schaufelrades 20 ein Querzug auf das
Schleppboot ausgeübt wird.
Es können auch zwei oder mehrere Boote gleichzeitig betrieben werden, wobei dann die Stromabnähme
vom Fixpunkt durch mehrere der.Bootsanzahl entsprechende Schleifelementeinheiten sinngemäß
erfolgen muß.
Der Start kann nach Belieben vom tiefen. Wasser aus oder von einer festen oder beweglichen Startbahn
aus erfolgen. Die im Fahrbetrieb' auftretenden
Fliehkräfte sind gering, wenn man den Abstand des Schleppbootes vom Fixpunkt entsprechend
bemißt. Die durchgeführten Versuche haben ergeben, daß bei einer Länge des Leitseiles von 50 m
keine ungünstige Fahrtbeeinflussung eintritt. Sollen größere 'Betriebsradien als 50 m gewählt werden,
'so kann es erforderlich sein, die Stütz Schwimmer für das Leitseil bzw. Schleppkabel mit leistungsmäßig
abgestimmten Antriebs motoren zu versehen,
um die Fahrtminderung durch das Zuleitungskabel zu kompensieren.
Die Herstellungsko'Sten einer derartigen Anlage
sind wesentlich geringer als die Herstellungs-, Bedienungs- und Wartungskosten eines bemannten,
als Schleppboot dienenden Motorbootes.
Die Anlage kann verhältnismäßig einfach in einem See od. dgl. aufgestellt und ebenso leicht
wieder entfernt werden. Sollte der Wassersportausübende zu Sturz kommen, so steht ihm infolge
■des großen Betriebshalibmessers genügend Zeit zur Verfügung, auch bei Betrieb der Anlage aus dem
Gefahrenbereich herauszuschwimmen.
Claims (5)
1. Wassersportanlage, insbesondere Wasserschianlage,
gekennzeichnet durch ein unbemanntes Schleppboot (15), das sich rund um einen
verankerten Fixpunkt (4) bewegt, an den es durch ein Leitseil (11) gebunden ist.
2. Wassersportanlage mach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schleppboot (15) durch ein elektrisches Triebwerk (16) be^
wegt bzw. der Antrieb' eines anders gearteten Triebwerkes elektrisch gesteuert wird.
3. Wassersportanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung der
elektrischen Energie vom verankerten Fixpunkt (4) zum Schleppboot (15) über ein auf
Stützschwimmern (13) aufgehängtes Schleppkabel (io) erfolgt.
4. Wassersportanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Schleppboot
eine Schiffsschraube oder ein Schaufelrad (20) derart angeordnet ist, daß bei Stillstand
des die Vorwärtsbewegung bewirkenden Triebwerkes eine quer zur Fahrtrichtung einwirkende
Kraft auf das Schleppboot ausgeübt wird.
5. Wassersportanlage nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schleppkabel (10) am Leitseil (11) entlastet geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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