DEC0000660MA - Verfahren zur Behandlung von Wolle mit Lösungen, welche Chlor, unterchlorige Säure oder deren Salze enthalten - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Wolle mit Lösungen, welche Chlor, unterchlorige Säure oder deren Salze enthalten

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DEC0000660MA
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DE
Germany
Prior art keywords
parts
salts
hypochlorous acid
wool
solutions
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dr. Basel Schulzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba AG
Publication date

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Description

CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Casa
Deutschland
Patentarrwali i Dipl.-Ing. E. Spicnsmann Hamburg 36 Neuer Wall 10,4. Stod Anruf 347900
Baß Chlersn der WoIlei, c10η· die Behandlung derselben mit CIilor9 I5Bsiirigea von Chlor ©der von unterchloriger Säur© ©der deren Saison ward© schon wiederholt empfohlen, um si® schrumpf« und filsfegt gii machen« Dahei wirkt die rasch© Reaktionsfähigkeit des Clilors auf eil© Holl© störend, indem sie leicht örtlich© Unregelmässigkeiten der Chloreinwirkung Sur Folg© Eats
E^wy^e^^e^rj^lg^Vjpschiäg© geisacht, diesen Uebelstand su behoben» l^stSZo^»e««wurde vorgeschlagen, die Einwirkung von Chlor oder Hypochloriten auf Wolle durch Zusatz von Ammoniak oder von Amine« oder Sainogruppen enthaltenden Verbindungen^ v^r^ujs^^g^g|yissahhauprodukten, su verzögern* Ferner wurde i^Sa^^liT^S^^u <> β 0 »espf Olilen5 vor gängig der Chlorierung der Wolle ^irgh <£aj& ^ufbqSpgen öein,©s Melamix Formaldehyd«Kondensationsprodukt©sp'« SciMdigllhg""'m. schützen«
Es wurde mm gefunden, dass der oben erwähnte Ifachteil bessej|und einfacher behoben werden kann, indea das Ghlorea in Gegenwart von wasserlöslichen Kondensationsprodukten des Pormaldehyds mit Melamin vorgenommen wird« Dadurch wird die Reaktion des.Chlors mit der Woll® derart verzögert, dass die Intstehuag von unter-« osier über chlor ton Stellen in weitgehendem Masse verhindert wird* Die nach dem verliegenden Verfahren be» handelte Wolle seigt bei der Wäsche die gewünschte Schrumpf« und Filsfestigkeit» sejj^ein© wesentlich bessere Formbeständigkeit als S eB» mit fenge allein behandelte Wollee
Brauchbar sind die an sieh bekannten wasserlöslichen Kondensationsprodukt© von FormaMehyd mit Melamin· Besonders geeignet sind die wasserlöslichen Aether5 insbesondere IikylIther5 s«B« MethyMther solcher Kondensationsprodukte«
Diese KondensatIonsprodukte können direkt oder In Form ihrer wässerigen Lösung dem BehasidIungstoad zugesetzt Werden0
Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern♦ Die angeführter* Teile sind Gewiehtsteilei die Angaben in Prozenten sind Gewichtsprozente ο
Belaplel
33 Teile Wollgarn werden nach dem Vornetsen während etwa JO Minuten bei etwa 16° ^fli indem gelegentlich leicht umgezogen wird, in einem Bad behandelt „ das 1000 Teile Wasseri 2 Teile eines methylierten MelasiR-Formaldehyd-Koiidensatioo-S" Produktes, 0=8 Tsile 3Obiger wässeriger Salssaurei Oo6 Teile 99$Iger Schwefelsäure und 0„δ Teile aktives Chlor in Form von <yLaäiftil«^&auge enthalte Hierauf wird das Garn gespülts In üblicher Weise mit Hatrimnbisulfit entchlort, gespült, geschleudert und bei etwa 70° ίΚ getrocknet ο
Die so behandelte Wolle weist, verglichen mit Wollejl die mit enJwauge allein behandelt worden Iati zwar gleiche Fiiifestigkeiti aber volleren Griff und eine auffallend verbesserte Formbeständigkeit bei der Wasche auf»
Das in obigem Beispiel verwendete methylierte Melaiain-Fornialdehsrd-Koisdensationsprodukt kann wie folgt erhalten, werdet*s %0,3 Teile Heliuaiin werden in bekannter Weise alkalisch aiit 192 Teilea 37#igem wässerigein Formaldehyd in der Mnae kondensiert und das gebildete Xondensationsprodukt nach Suggibe von 157 Teilen Methanol und koni» Salzsäure ver-
fithe.'H' Maeh dfest· IV-iiV.1 *:·.>€ rs. i> ir It f::.tivni;jtu£e Verden die" .flüchtigen Bestandteile bo weit abdeckt ill ievt., da.3s die MiechUBg einen Trockesigehalt von 72 - 75$ aufweist ο
Beispiel g»_
Mao behandelt. Wollgara In gleicher Meise wie In Beispiel Ii aber in einem Badj, das 1000 Teile Wasseri 8 Teile des gleichen methylSerten Me1amln-Formalöehyd-KonöensattoRS-Produktes nie in Beispiel 1 „ 3„2 Yeile '5C^iger wässeriger Salzsäure, 1.2'Teile 99/figer Schwefelsäure und 1.6 Teile aktives Chlor in Form von e-/3Lauge enthält. Das Garn weist die ähnlichen Eigenashafteii auf wie das nach Beispiel 1 behandelte„
Aehnilch verfährt man mit nicht verätherten Melamin-
Forriialdehyd--KoKdeKsatioRsproduktenj, z,B0 mit einem an sieh nur beschränkt wasserlöslichen aber in Gegenwart von Säure uRbeβchränkt wasser-1 ös 1 icheη Kondeηsationsprodukt aus 1 Mol Melaiain si It etwa 3 Molen Formaldehyd.
33 Teile Wollgarn werden während etwa 10 Minuten bei etwa 16° In einem Färbeapparat mit umlaufendem Bad be-» handelt, welches 1000 Telle Wassers 0,2? Teile des gleichen methylierten Melamin»Formalä.ehyd~Kondensationsproduktes wie im Beispiel 1), 2 Teile 3Obiger wässriger Salzsäure und 0,17 Teile des Natriumsalses der Dibutyl- naphthalin-sulf c^iäure enthält ο Hierauf werden dem umlaufenden Bad im ganzen 0,33 Teile aktives Chlor in Form von verdünnter°£auge in fünf gleichen Anteilen im Zeit abstand von je etwa 10 Minuten zugesetzt* Hach Zugabe des letzten Anteiles wird die Behandlung des Wollgarnes im umlaufenden Bad noch während etwa einer weiteren Stunde fortgesetzt, worauf das Wollgarn, wie im Beispiel 1) beschrieben, nachbehandelt ??ird0 ^>

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    lo) Verfahren zur Behandlung von Wolle mit Losungens, welche Chlors unterchlorige Säure oder deren Salze enthalten, dadurch gekennzeichnetp dass die Behandlung in Gegenwart von wasserlöslichen Melamin-Forfffildehyd-Kondensationsprodukt©n oder deren Alkyläthern durchgeführt Wird0
    2o) Verfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnetB dass ein Methyläther eines Malamin-Formaldehyd-Kondensationsprcduktea verwendet wird . / /

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