DE99474C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schutzvorrichtung an Schleifscheiben,
welche volle Sicherheit gegen alle Unfälle bietet, wie sie beim Zerspringen der Scheiben öfters
vorkommen. Diese Vorrichtung hat als wesentlichen Theil eine bandartige Schutzhaube,
welche zugleich als Bremsband dient; sobald irgend ein Theil der Scheibe sich loszulösen
beginnt, wird durch die Centrifugalkraft dieses sich loslösenden Theiles die Vorrichtung bethätigt,
derartig, dafs die dann als Bremsband wirkende Schutzhaube die Schleifscheibe momentan
oder doch beinahe momentan bremst und so ein Abschleudern der Steinstücke verhütet.
Die Construction der Schutzhaube kann eine beliebig passende sein. Vortheilhaft ist
ein biegsames Panzerband aus mit einander verbundenen Stahltheilen, welches verstellbar
ist, derart, dafs es auch bei abnehmendem Durchmesser der Scheibe angepafst werden
kann. Dieses Panzerband ist mit einem Bremshebelwerk verbunden, welches das Band oder
die Haube beim Zerspringen des Steines fest gegen den Umfang desselben prefst.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Schutzvorrichtung beispielsweise in verschiedenen
Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 in der Vorderansicht und in der Seitenansicht die Anwendung bei einer
gewöhnlichen Schleifscheibe, bei welcher das Schleifen am Umfang stattfindet und demgemä'fs
das zugleich als Schutzhaube und als Bremsband dienende Panzerband den Umfang der Scheibe nicht vollständig abdeckt.
Fig. ιa zeigt die Vorrichtung in Action,· d. h.
die Theile in der Bremsstellung.
Fig. 3 und 4 zeigen in der Vorderansicht und in der Seitenansicht die Anordnung der
Schutzvorrichtung an einer Schmirgelscheibe für Bohrer und dergl., wobei die Stirnfläche
der Scheibe die Schleiffläche bildet und das als Schutzhaube dienende Panzerband den Umfang
der Scheibe seitlich und oben vollständig abdeckt.
Fig. 3a zeigt die Vorrichtung in Action, d. h. die Theile in der Bremslage.
Fig. 5 und 6 zeigen die Anordnung der Schutzvorrichtung an einer horizontal liegenden
Schmirgelscheibe im Aufrifs und im Grundrifs.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen ein zu der Ausführungsform Fig. ι und 2 gehöriges Detail in
Seitenansicht, Oberansicht und Vorderansicht.
Was zunächst das Ausführungsbeispiel Fig. 1 und 2 anbelangt, so ist hierbei eine Schleifscheibe
S in üblicher Weise vermittelst Prefsbacken auf dem freien Ende einer in einem
Gestell G passend gelagerten Welle w befestigt. Seitlich an diesem Gestell ist um den Zapfen h°
schwingbar ein doppelarmiger Gabelhebel gelagert, dessen von der Scheibe abstehende
Arme h1 kürzer sind als die zu beiden Seiten
der Scheibe schräg aufwärts stehenden Arme h2. Diese letzteren tragen Zugstangen i, welche eine
Klemmvorrichtung L für das Panzerband Ptragen
und zu diesem Zwecke an ihrem oberen Theile mit Gewinde z1 für die die Klemmplatten / haltenden
bezw. zum Zusammenpressen derselben dienenden Muttern m1 bezw. m? versehen sind.
Das als Schutzhaube und als Bremsband dienende Panzerband ist nun mit dem einen Ende
an der zwischen den Hebelarmen hL scharnierartig drehbar sitzenden Platte k befestigt,
andererseits durch die erwähnte, auf den Support-
Stangen i auf- und niederschraubbare Klemmvorrichtung
L gehalten, so dafs die wirksame Länge des Bandes dem abnehmenden Durchmesser,
der Scheibe entsprechend verkürzt werden kann, damit dasselbe stets der Dimension
des Steines angepafst bleibt.
Die Klemmvorrichtung Fig. 7 bis 9 besteht aus zwei Platten /, welche des besseren Festhaltens
des Bandes wegen an ihrer Innenseite mit Spitzen Z2 sowie mit Löchern Z1 für die
Zugstangen i versehen sind. Das über die Platten vorstehende Ende des Panzerbandes
hat einen Bügel n, an welchem eine Kette 0 befestigt ist, welche mit einem passenden Haken
versehen ist, der in das Geflecht des Panzerbandes eingehakt werden kann, derart, dafs
das Bandende in der gezeichneten Weise nach oben vom Schleifstein abstehend festgestellt
werden kann.
Zerspringt die Scheibe, so wirkt das für gewöhnlich eine Schutzhaube bildende Panzerband
als Bremsband, indem die sich loslösenden Theile der Scheibe durch die Centrifugalkraft
gegen das Band geprefst werden, derart, dafs dasselbe bei der Weiterbewegung des
Steines durch die Friction der angeprefsten Steintheile in der Drehrichtung mitgerissen wird.
Damit wird natürlich das das Band haltende Hebelwerk um seinen Drehpunkt geschwungen
und infolge der excentrischen Aufhängung des Bandes das mitgerissene Band dem Umfang
der Scheibe genähert bezw. auf den Umfang derselben gedrückt. Durch das Bestreben der
Scheibe, sich weiter zu drehen, wird das Band fest gegen den Umfang der Scheibe geprefst
gehalten, so dafs die Triebkraft selbst eine constante Anpressung des Bandes auf den Stein
bewirkt, so lange die Transmission abgestellt wird.
Da nun der gabelförmige (zweckmäfsigerweise aus einem Stück gegossene) Hebel H ungleicharmig
ist, so wirkt das Hebelwerk hierbei als Differentialhebel werk und dementsprechend
das gesammte Bremswerk als Differentialbremse. Bei der kleinsten Bewegung der Hebelarme h1
werden die längeren Arme h'2 mit den Zugstangen i und der Klemmvorrichtung L einen
relativ grofsen Weg beschreiben, so dafs das Band im nächsten Moment schon, wenn der
Bruch eingetreten, zur Anlage an den Stein gelangt; je gröfser die Centrifugalkraft bezw.
der auf die Arme h1 ausgeübte Zug ist, desto intensiver ist natürlich die Bremswirkung, wobei
besonders das Panzerband immer noch genügend nachgiebig ist, so dafs ein Zerreifsen
des Bandes bei plötzlichen heftigen Stöfsen und dergl. ausgeschlossen ist.
Es ist klar, dafs bei elastischem Band die
einzelnen Theile weniger belastet werden als bei einer starren Schutzhaube, und demzufolge
empfiehlt sich die vorliegende Panzerschutzhaube.
Das Auge des Gabelhebels ist aufgeschlitzt und mit einer Preisschraube r versehen, vermittelst
deren das Auge' mehr oder weniger auf den Zapfen h° festgeklemmt werden kann,
damit nicht die Bremse schon bei einem leichten zufälligen Anstofs in Action tritt.
Bei der Ausführungsform Fig. 3 und 4 umgiebt
das Panzerband P1 den Umfang der Scheibe S1 seitlich und oben, so dafs dieselbe
vollständig abgedeckt ist, und ist die das freie Ende desselben haltende Klemmvorrichtung L1
direct an den längeren Hebelarm h3 des Hebels H1 anscharniert. Auf diese Weise kann das
Hebelwerk mit dem Panzerband ganz genau wie eine Differentialbandbremse functioniren. Seitlich
auf der den Hebel H1 tragenden Welle istein Support N für die zu schleifenden Objecte,
Werkzeuge (Bohrer etc.) angebracht.
Eine ganz analoge Ausführung der Vorrichtung an einer Schleifmaschine mit liegender
Schmirgelscheibe veranschaulichen Fig. 5 und 6. Auch hier deckt das Panzerband P'2 den Umfang
der Scheibe 52 vollständig ab, wobei der dasselbe haltende Doppelhebel H'2 rechts seitlich
auf der Verticalwelle h5 montirt ist. Der Antrieb
erfolgt vermittelst gekreuzten Riemens; die Function des Bremsmechanismus ist wieder
die gleiche wie bei einer Differentialbandbremse, wobei natürlich die Centrifugalkraft der sich
beim Zerspringen lösenden Theile die Bremsvorrichtung bethätigt.
Claims (2)
1. Schutzvorrichtung für Schleifscheiben, bei welcher ein den Umfang der Scheibe abdeckendes,
als Schutzhaube dienendes Metallband (P) so angeordnet ist. dafs dasselbe
beim Zerspringen des Steines als Bremsband wirkt, welches durch die gelösten, unter dem Einflufs der Centrifugalkraft nach
aufsen geschleuderten Steintheile in die Bremslage gebracht wird.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Schutzvorrichtung, bei
welcher das das Band haltende Hebelwerk (h1 h'2 h3) als Differentialhebelwerk ausgebildet
ist, derart, dafs das Bremswerk (P) als Differentialbandbremse wirkt, wobei das
Band in seinen Befestigungspunkten nachstellbar ist und in seiner wirksamen Länge
stets dem jeweiligen Durchmesser der Scheibe entsprechend angepafst werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99474C true DE99474C (de) |
Family
ID=370351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99474D Active DE99474C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99474C (de) |
-
0
- DE DENDAT99474D patent/DE99474C/de active Active
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