DE98296C - - Google Patents

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DE98296C
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hook
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/20Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like
    • A44C5/2019Hooks
    • A44C5/2023Sliding hooks

Landscapes

  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren und Rauchgeräthe.
M. HÖHNISCH in DRESDEN. Hakenschlors zur Verbindung eines Ringes mit einem Riemen o.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1897 ab.
Das Ringschlofs ist ein federloser Karabinerhaken oder wenigstens ein den Karabinerhaken ersetzender Verschlufs, der einen Ring als Endglied eines Riemens, einer Kette o. dgl. mit einem anderen. Riemen, einer Kette o. dgl. verbindet, und läfst sich fast überall da verwenden, wo sonst Karabinerhaken oder ihnen ähnliche Verschlüsse benutzt werden. Das leicht und schnell schliefsbare und lösbare Ringschlofs hat den Vortheil, ohne Anwendung einer bald erlahmenden und leicht brechenden Feder eine grofse Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen zu gewähren.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist das neue Ringschlofs durch
Fig. ι in der Ansicht,
Fig. 2 im Längsschnitt geöffnet dargestellt, während
Fig. 3 in der Ansicht,
Fig. 4 im Längsschnitt und
Fig. 5 in der Rückansicht das geschlossene Schlofs wiedergiebt.
Das Schlofs besteht im wesentlichen aus zwei in einander verschiebbaren Haken A und B, welche im Profil (Fig. 2) je bis auf eine der Ringdicke entsprechende Stelle geschlossen sind.
Haken A, ein Theil vom Körper des Schlosses, wird vermittelst der Zunge A1 mit einem Riemen R oder durch anderweitige Mittel mit einer Kette oder dem Leibriemen der Feuerwehrleute u. s. w. verbunden. Die Oeffnung des Hakens A begrenzt nach oben ein aus dem Körper des Schlosses herausgestanzter Steg a; zwischen α und der Stelle a1 des Hakens ist nur so viel Raum gelassen, dafs der Ring S eben bequem eingeführt und herausgenommen werden kann.
Der zweite Haken B wird in den Schlitzen α2 des Körpers gerade geführt, wobei sich sein Steg b innerhalb des Hakens A bewegt. Der etwas auswärts gebogene Hakentheil b1 ist bestimmt, den Hakentheil a1 in der Schlufsstellung (Fig. 4) zu übergreifen.
Soll der Ring S eingeführt werden, so wird der in den Schlitzen a2 leicht bewegliche Haken B hinaufgeschoben. Dies kann in höchst bequemer Weise durch den Ring S selbst geschehen, indem dieser (Fig. 4 punktirt) gegen die Kante des Hakentheiles b1 gedrückt und in der Endstellung von B zwischen die Stege α und b eingeführt wird (Fig. 2 punktirt). Ein Zug am Ring S läfst ihn durch Steg b den Haken B herabziehen..
Der Ring liegt jetzt innerhalb der beiden Haken zwischen den beiden Stegen α und b (Fig. 4). So lange der Ring auf Zug beansprucht wird, zieht er . durch den Druck auf Steg b den Haken B herab und hält das Schlofs geschlossen. Wird der Ring zufällig hinaufgeschoben, so kann er gleichwohl das Schlofs nicht öffnen, weil er auf Steg α trifft. Ein seitwärts gerichteter Zug oder Druck des Ringes kann das Schlofs vollends nicht öffnen, und sollte selbst ein zugleich gegen bl und nach oben gerichteter Schub auftreten, so ist der Weg des Ringes von der durch + bezeichneten Stelle, wo er sich an bl anlegen könnte, bis zum Steg α zu klein, als dafs die Durchgangsöffnung freigelegt werden könnte. Zum Lösen des Ringes ist vielmehr erforderlich,
dafs Haken B ganz hinaufgeschoben und so lange festgehalten wird, bis der Ring seitlich herausgezogen ist.

Claims (1)

  1. Patent-AnspRQCH:
    Hakenschlofs zur Verbindung eines Ringes mit einem Riemen o. dgl, gekennzeichnet durch einen Haken (Aa1) am Körper des Schlosses, an welchem der Oeffnung des Hakens ein Steg (a) gegenübersteht, und durch einen am Körper verschiebbaren Haken (B), welcher mit seinem Hakentheil (b1) den Steg (a) und die Einführungsstelle für den Ring zwischen Steg (a) und Hakentheil (a1) überdeckt, während er mit einem dem Hakentheil (bl) gegenüberstehenden Stege in den Haken (A) eingreift, so dafs der bei hinaufgeschobenem Haken (B) eingeführte Ring bei herabgezogenem Haken (B) innerhalb der beiden Haken und zwischen den Stegen (a und b) gefangen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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