DE978060C - Übertragungsanlage mit Deltamodulation - Google Patents
Übertragungsanlage mit DeltamodulationInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/02—Details
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- H04B14/02—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation
- H04B14/06—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation using differential modulation, e.g. delta modulation
- H04B14/062—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation using differential modulation, e.g. delta modulation using delta modulation or one-bit differential modulation [1DPCM]
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Description
5. Übertragungsanlage nach einem der Ansprüche 35 gebildete Signal mit Hilfe der Pulscodemodulation zu
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitmulti- übertragen.
plexzyklus außer den mit Deltamodulation übertragenen Nachrichtenkanälen auch einen oder mehrere
andere Nachrichtenkanäle enthält, bei denen die Nachricht bereits in einer dem gemeinsamen
Übertragungskanal angepaßten Form vorliegt, insbesondere bereits denselben Impulscharakter hat,
wie die bei der Deltamodulation zu übertragenden Steuerbefehle für die empfängerseitigen Signalgeneratoren.
Unter den Impulsmodulationsarten nimmt die sogenannte Deltamodulation eine gewisse Sonderstellung
ein. Die zu ihrer Durchführung erforderlichen Schaltungsanordnungen sind erstaunlich einfach und wenig
störanfällig. Bei den Anwendungen ist allerdings von Fall zu Fall zu prüfen, ob diesen an sich gegebenen
Vorteilen nicht schwerwiegende Nachteile übertragungstechnischer Natur gegenüberstehen. Je nach
erforderlicher Feinheit des Zeitrasters und vor allen Dingen des Amplitudenrasters kann sie aber doch in
vielen Fällen mit der bekannteren Pulscodemodulation konkurrieren und benötigt unter Umständen einen
geringeren Nachrichtenstrom zur Übertragung als jene. Besonders geeignet ist die Deltamodulation zur
Übertragung solcher Signale, die als Funktion der Zeit einen glatten Verlauf zeigen. Diese Tatsache ergibt sich
ganz einfach daraus, daß ja nach dem Verfahren der Deltamodulation eine Synthese des zu übertragenden
Die Erfindung löst die Aufgabe, diesen Nachteil der Deltamodulation zu umgehen und die Kombination
einer Deltamodulation mit dem Zeitmultiplexprinzip zu ermöglichen, ohne daß der Aufwand in dem angedeuteten
Umfange gesteigert werden muß.
Die Erfindung betrifft eine Übertragungsanlage mit Deltamodulation und Zusammenfassung mehrerer
Nachrichtenkanäle zu einem Übertragungskanal nach dem Zeitmultiplexprinzip, bei der senderseits und
empfängerseits für jeden einzelnen Nachrichtenkanal je ein besonderer für diese Modulationsart charakteristischer
Signalgenerator, auch Integrator genannt, vorhanden ist. Nach ihr wird aber senderseits für diese
Nachrichtenkanäle nur ein gemeinsamer Amplitudendiskriminator benutzt, der im Zeitmultiplex für die
einzelnen Kanäle nacheinander die Steuerbefehle bildet und mit diesen die Signalgeneratoren steuert. Die
Erfindung macht die Erkenntnis nutzbar, daß bei einer vollständigen Schaltungsanordnung zur Ausführung der
Deltamodulation nicht der Signalgenerator, sondern der Amplitudendiskriminator den größten Teil des Aufwandes
bestimmt. Indem das Zeitmultiplexprinzip auf die Amplitudendiskriminierung und die Steuerung der
Signalgeneratoren angewendet wird, wird hierfür die einsparende Auswirkung des Zeitmultiplexprinzips
nutzbar gemacht. Die von den einzelnen Signalgeneratoren nachzubildenden Signale sind die Eingangssignale
der einzelnen Nachrichtenkanäle mit ihrem glatten
f>5 Zeitverlauf. Auf die Synthese der zu übertragenden
Signale wirkt sich die Anwendung des Zeitmultiplexprinzips also gar nicht aus. Die Signalgeneratoren sind
in der Regel sehr einfach aufgebaute Integratoren;
häufig genügt ein einfaches ÄC-Glied, so daß die
Anwendung je eines solchen für jeden Kanal nicht aufwendig ist.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel herangezogen, von dem die Abbildung
ein vereinfachtes Prinzipschaltbild darstellt. Die Darstellung ist auf die senderseitige Anlage beschränkt,
da der Aufbau der Empfangsanlage sich danach ergibt und im übrigen ja auch viel einfacher ist. Bei dem
Beispiel sind fünf Nachrichtenkanäle vorgesehen mit den Eingängen Ei, El, El, EA und £"5. Mit Hilfe der
Eingangsverstärker 11, 21, 31, 41 und 51 werden die Pegel in den einzelnen Kanälen etwa auf einen
einheitlichen, für die Amplitudendiskriminierung geeigneten Wert gebracht. Jeder Kanal enthält außerdem je
einen der als Signalgeneratoren arbeitenden Integrator 12, 22,32,42 und 52. Zwischen Eingangsverstärker und
Integrator erfolgt jeweils der Amplitudenvergleich, wie dies in der Abbildung durch die Vorzeichen angedeutet
ist. Je nachdem, ob im Abtastmoment die Differenz aus dem zu übertragenden Signal und seiner Nachbildung
negativ oder positiv ist, wird dem Integrator ein positiver oder negativer Impuls zugeführt. Diese
Funktion übt der für alle Kanäle gemeinsame Amplitudendiskriminator 03 aus. Über den Multiplexsammler
05 wird der Amplitudendiskriminator 03 nacheinander an die einzelnen Kanäle angeschaltet.
Gleichzeitig werden die vom Amplitudendiskriminator 03 abgegebenen Steuerbefehle über den Multiplexverteiler
06 auf die einzelnen Integratoren verteilt. Multiplexsammler 05 und Muliiplexverteiler 06 laufen
selbstverständlich synchron, und ihre Weiterschaltung ist vom gemeinsamen Taktgeber 07 gesteuert. Die vom
Amplitudendiskriminator 03 abgegebenen Steuerbefehle für die Integratoren werden zugleich dem Ausgangsverstärker
04 zugeführt und stehen am Ausgang A der Anordnung für die Übertragung zur Empfangsanlage
zur Verfügung. Die Empfangsanlage ist wesentlich einfacher aufgebaut. Die empfangenen Steuersignale
werden einfach über einen Multiplexverteiler auf die dort vorhandenen fünf Integratoren verteilt.
Eine Weiterbildung der Erfindung empfiehlt die Anwendung des Grundgedankens der Erfindung auf
solche Übertragungsanlagen, bei denen die Anzahl der möglichen voneinander verschiedenen Steuerbefehle
größer als zwei ist, d.h., für sogenannte mehrstufige Deltamodulationsanlagen. Hier kommt der durch die
Erfindung gewonnene Vorteil besonders stark zur Geltung, da der Amplitudendiskriminator für eine
mehrstufige Deltamodulationsanlage eine recht aufwendige Schaltungsanordnung darstellt. Es ist nicht einmal
erforderlich, daß die Stufenzahl der Deltamodulation für alle Nachrichtenkanäle gleich ist. Die Vorteile der
Erfindung gelten auch für den Fall, daß die Anzahl der möglichen voneinander unterschiedlichen Steuerbefehle
der einzelnen Nachrichtenkanäle unterschiedlich ist. Die Vorteile der Erfindung behalten auch dann
Gültigkeit, wenn die einzelnen Nachrichtenkanäle nicht alle dieselbe Tastfrequenz der Deltamodulation haben,
weshalb als eine Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen wird, daß die einzelnen Nachrichtenkanäle
innerhalb einer Zeitmultiplexperiode nicht alle gleich oft abgefragt werden.
Es ist im Sinne einer Weiterbildung der Erfindung auch möglich, mit Deltamodulation arbeitende Kanäle
mit anderen Nachrichtenkanälen zu vereinigen, die von einem anderen Modulationssystem Gebrauch machen.
Die erfindungsgemäßen Vorteile bleiben auch erhalten, wenn der Zeitmultiplexzyklus außer den nut Deltamodulation
übertragenen Nachrichtenkanälen auch einen oder mehrere andere Nachrichtenkanäle enthält, bei
denen die Nachricht bereits in einer dem gemeinsamen Übertragungskanal angepaßten Form vorliegt, insbesondere
bereits denselben Impulscharakter hat wie die bei der Deltamodulation zu übertragenden Steuerbefehle
für die empfängerseitigen Signalgeneratoren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Übertragungsanlage mit Deltamodulation und Zusammenfassung mehrerer Nachrichtenkanäle zu
einem Übertragungskanal nach dem Zeitmultiplexprinzip, bei der senderseits und empfängerseits für
jeden einzelnen Nachrichtenkanal je ein besonderer für diese Modulationsart charakteristischer Signalgenerator, auch Integrator genannt, vorhanden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß senderseits für diese Nachrichtenkanäle nur ein gemeinsamer
Amplitudendiskriminator benutzt wird, der im Zeitmultiplex für die einzelnen Kanäle nacheinander
die Steuerbefehle bildet und mit diesen die Signalgeneratoren steuert.
2. Übertragungsanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mehrstufige Deltamodulation,
bei der die Anzahl der möglichen voneinander verschiedenen Steuerbefehle für die senderseitigen
und empfängerseitigen Signalgeneratoren größer ist als zwei.
3. Übertragungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenzahl der Deltamodulation,
die durch die Anzahl der möglichen voneinander verschiedenen Steuerbefehle gegeben
ist, für die einzelnen Nachrichtenkanäle unterschiedlich ist.
4. Übertragungsanlage nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Nachrichtenkanäle
innerhalb einer Zeitmultiplexperiode nicht alle gleich oft abgetastet werden, so daß die
einzelnen Nachrichtenkanäle nicht alle dieselbe Tastfrequenz der Deltamodulation haben.
Zeichens vorgenommen wird, wobei die Nachbildung entweder durch einen Polygonzug oder eine Treppenkurve
vorgenommen wird und die zu übertragenden Signale von zwei aufeinanderfolgenden Zeitelementen
abhängig sind, nicht aber vom jeweiligen Momentanwert.
Wenn es sich darum handelt, mehrere gleichartige oder annähernd gleichartige Signale gleichzeitig zu
übertragen, wird an sich gern das sogenannte
ίο Multiplexprinzip angewendet. Für solche Multiplexanlagen
erscheint die Anwendung der Deltamodulation von vornherein wenig geeignet. Wenn auch jedes einzelne
der zu übertragenden Signale als Funktion der Zeit einen glatten Kurvenverlauf hat und also an sich zur
Übertragung nach dem Deltamodulationsverfahren durchaus geeignet erscheint, so stellt doch das durch die
Multiplexanordnung gewonnene Signal als Funktion der Zeit durchaus keine glatte Kurve dar. Wenn schon eine
Deltamodulation angewendet werden soll, so erscheint es erforderlich, jedem der zu übertragenden Kanäle
einen besonderen Deltamodulator und Deltademodulator zuzuordnen und das Multiplexprinzip nicht auf die zu
übertragenden Signale selbst, sondern auf die für die Deltamodulation charakteristischen Impulse anzuwenden.
So sind auch dementsprechende Vorschläge, das Zeitmultiplexprinzip auf die deltamodulierten Impulse
anzuwenden, bekanntgeworden. Das bedeutet aber für Sender wie für Empfänger einen erheblichen Aufwand
an Schaltungsmitteln, der die Verwendung der Deltamodulation dann oft von vornherein verbietet. Andere
Modulationsarten, wie z. B. die Pulscodemodulation, haben diesen einschränkenden Nachteil nicht. So ist es
bekannt, mehrere zu übertragende Signale zunächst in einer Multiplexanordnung zu sammeln und das so
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961978060 DE978060C (de) | 1961-06-22 | 1961-06-22 | Übertragungsanlage mit Deltamodulation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961978060 DE978060C (de) | 1961-06-22 | 1961-06-22 | Übertragungsanlage mit Deltamodulation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE978060C true DE978060C (de) | 1977-12-22 |
Family
ID=5646512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961978060 Expired DE978060C (de) | 1961-06-22 | 1961-06-22 | Übertragungsanlage mit Deltamodulation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE978060C (de) |
-
1961
- 1961-06-22 DE DE1961978060 patent/DE978060C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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