DE978060C - Übertragungsanlage mit Deltamodulation - Google Patents

Übertragungsanlage mit Deltamodulation

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DE978060C
DE978060C DE1961978060 DE978060A DE978060C DE 978060 C DE978060 C DE 978060C DE 1961978060 DE1961978060 DE 1961978060 DE 978060 A DE978060 A DE 978060A DE 978060 C DE978060 C DE 978060C
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delta modulation
modulation
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delta
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DE1961978060
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Inventor
Wilhelm Dipl.-Ing 5300 Lengsdorf Grooteboer
Original Assignee
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Staatssekretär des Bundeskanzleramtes, 5300 Bonn
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/04Distributors combined with modulators or demodulators
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B14/00Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B14/02Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation
    • H04B14/06Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation using differential modulation, e.g. delta modulation
    • H04B14/062Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation using differential modulation, e.g. delta modulation using delta modulation or one-bit differential modulation [1DPCM]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Description

5. Übertragungsanlage nach einem der Ansprüche 35 gebildete Signal mit Hilfe der Pulscodemodulation zu 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitmulti- übertragen.
plexzyklus außer den mit Deltamodulation übertragenen Nachrichtenkanälen auch einen oder mehrere andere Nachrichtenkanäle enthält, bei denen die Nachricht bereits in einer dem gemeinsamen Übertragungskanal angepaßten Form vorliegt, insbesondere bereits denselben Impulscharakter hat, wie die bei der Deltamodulation zu übertragenden Steuerbefehle für die empfängerseitigen Signalgeneratoren.
Unter den Impulsmodulationsarten nimmt die sogenannte Deltamodulation eine gewisse Sonderstellung ein. Die zu ihrer Durchführung erforderlichen Schaltungsanordnungen sind erstaunlich einfach und wenig störanfällig. Bei den Anwendungen ist allerdings von Fall zu Fall zu prüfen, ob diesen an sich gegebenen Vorteilen nicht schwerwiegende Nachteile übertragungstechnischer Natur gegenüberstehen. Je nach erforderlicher Feinheit des Zeitrasters und vor allen Dingen des Amplitudenrasters kann sie aber doch in vielen Fällen mit der bekannteren Pulscodemodulation konkurrieren und benötigt unter Umständen einen geringeren Nachrichtenstrom zur Übertragung als jene. Besonders geeignet ist die Deltamodulation zur Übertragung solcher Signale, die als Funktion der Zeit einen glatten Verlauf zeigen. Diese Tatsache ergibt sich ganz einfach daraus, daß ja nach dem Verfahren der Deltamodulation eine Synthese des zu übertragenden Die Erfindung löst die Aufgabe, diesen Nachteil der Deltamodulation zu umgehen und die Kombination einer Deltamodulation mit dem Zeitmultiplexprinzip zu ermöglichen, ohne daß der Aufwand in dem angedeuteten Umfange gesteigert werden muß.
Die Erfindung betrifft eine Übertragungsanlage mit Deltamodulation und Zusammenfassung mehrerer Nachrichtenkanäle zu einem Übertragungskanal nach dem Zeitmultiplexprinzip, bei der senderseits und empfängerseits für jeden einzelnen Nachrichtenkanal je ein besonderer für diese Modulationsart charakteristischer Signalgenerator, auch Integrator genannt, vorhanden ist. Nach ihr wird aber senderseits für diese Nachrichtenkanäle nur ein gemeinsamer Amplitudendiskriminator benutzt, der im Zeitmultiplex für die einzelnen Kanäle nacheinander die Steuerbefehle bildet und mit diesen die Signalgeneratoren steuert. Die Erfindung macht die Erkenntnis nutzbar, daß bei einer vollständigen Schaltungsanordnung zur Ausführung der Deltamodulation nicht der Signalgenerator, sondern der Amplitudendiskriminator den größten Teil des Aufwandes bestimmt. Indem das Zeitmultiplexprinzip auf die Amplitudendiskriminierung und die Steuerung der Signalgeneratoren angewendet wird, wird hierfür die einsparende Auswirkung des Zeitmultiplexprinzips nutzbar gemacht. Die von den einzelnen Signalgeneratoren nachzubildenden Signale sind die Eingangssignale der einzelnen Nachrichtenkanäle mit ihrem glatten
f>5 Zeitverlauf. Auf die Synthese der zu übertragenden Signale wirkt sich die Anwendung des Zeitmultiplexprinzips also gar nicht aus. Die Signalgeneratoren sind in der Regel sehr einfach aufgebaute Integratoren;
häufig genügt ein einfaches ÄC-Glied, so daß die Anwendung je eines solchen für jeden Kanal nicht aufwendig ist.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel herangezogen, von dem die Abbildung ein vereinfachtes Prinzipschaltbild darstellt. Die Darstellung ist auf die senderseitige Anlage beschränkt, da der Aufbau der Empfangsanlage sich danach ergibt und im übrigen ja auch viel einfacher ist. Bei dem Beispiel sind fünf Nachrichtenkanäle vorgesehen mit den Eingängen Ei, El, El, EA und £"5. Mit Hilfe der Eingangsverstärker 11, 21, 31, 41 und 51 werden die Pegel in den einzelnen Kanälen etwa auf einen einheitlichen, für die Amplitudendiskriminierung geeigneten Wert gebracht. Jeder Kanal enthält außerdem je einen der als Signalgeneratoren arbeitenden Integrator 12, 22,32,42 und 52. Zwischen Eingangsverstärker und Integrator erfolgt jeweils der Amplitudenvergleich, wie dies in der Abbildung durch die Vorzeichen angedeutet ist. Je nachdem, ob im Abtastmoment die Differenz aus dem zu übertragenden Signal und seiner Nachbildung negativ oder positiv ist, wird dem Integrator ein positiver oder negativer Impuls zugeführt. Diese Funktion übt der für alle Kanäle gemeinsame Amplitudendiskriminator 03 aus. Über den Multiplexsammler 05 wird der Amplitudendiskriminator 03 nacheinander an die einzelnen Kanäle angeschaltet. Gleichzeitig werden die vom Amplitudendiskriminator 03 abgegebenen Steuerbefehle über den Multiplexverteiler 06 auf die einzelnen Integratoren verteilt. Multiplexsammler 05 und Muliiplexverteiler 06 laufen selbstverständlich synchron, und ihre Weiterschaltung ist vom gemeinsamen Taktgeber 07 gesteuert. Die vom Amplitudendiskriminator 03 abgegebenen Steuerbefehle für die Integratoren werden zugleich dem Ausgangsverstärker 04 zugeführt und stehen am Ausgang A der Anordnung für die Übertragung zur Empfangsanlage zur Verfügung. Die Empfangsanlage ist wesentlich einfacher aufgebaut. Die empfangenen Steuersignale werden einfach über einen Multiplexverteiler auf die dort vorhandenen fünf Integratoren verteilt.
Eine Weiterbildung der Erfindung empfiehlt die Anwendung des Grundgedankens der Erfindung auf solche Übertragungsanlagen, bei denen die Anzahl der möglichen voneinander verschiedenen Steuerbefehle größer als zwei ist, d.h., für sogenannte mehrstufige Deltamodulationsanlagen. Hier kommt der durch die Erfindung gewonnene Vorteil besonders stark zur Geltung, da der Amplitudendiskriminator für eine mehrstufige Deltamodulationsanlage eine recht aufwendige Schaltungsanordnung darstellt. Es ist nicht einmal erforderlich, daß die Stufenzahl der Deltamodulation für alle Nachrichtenkanäle gleich ist. Die Vorteile der Erfindung gelten auch für den Fall, daß die Anzahl der möglichen voneinander unterschiedlichen Steuerbefehle der einzelnen Nachrichtenkanäle unterschiedlich ist. Die Vorteile der Erfindung behalten auch dann Gültigkeit, wenn die einzelnen Nachrichtenkanäle nicht alle dieselbe Tastfrequenz der Deltamodulation haben, weshalb als eine Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen wird, daß die einzelnen Nachrichtenkanäle innerhalb einer Zeitmultiplexperiode nicht alle gleich oft abgefragt werden.
Es ist im Sinne einer Weiterbildung der Erfindung auch möglich, mit Deltamodulation arbeitende Kanäle mit anderen Nachrichtenkanälen zu vereinigen, die von einem anderen Modulationssystem Gebrauch machen. Die erfindungsgemäßen Vorteile bleiben auch erhalten, wenn der Zeitmultiplexzyklus außer den nut Deltamodulation übertragenen Nachrichtenkanälen auch einen oder mehrere andere Nachrichtenkanäle enthält, bei denen die Nachricht bereits in einer dem gemeinsamen Übertragungskanal angepaßten Form vorliegt, insbesondere bereits denselben Impulscharakter hat wie die bei der Deltamodulation zu übertragenden Steuerbefehle für die empfängerseitigen Signalgeneratoren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Übertragungsanlage mit Deltamodulation und Zusammenfassung mehrerer Nachrichtenkanäle zu einem Übertragungskanal nach dem Zeitmultiplexprinzip, bei der senderseits und empfängerseits für jeden einzelnen Nachrichtenkanal je ein besonderer für diese Modulationsart charakteristischer Signalgenerator, auch Integrator genannt, vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß senderseits für diese Nachrichtenkanäle nur ein gemeinsamer Amplitudendiskriminator benutzt wird, der im Zeitmultiplex für die einzelnen Kanäle nacheinander die Steuerbefehle bildet und mit diesen die Signalgeneratoren steuert.
2. Übertragungsanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mehrstufige Deltamodulation, bei der die Anzahl der möglichen voneinander verschiedenen Steuerbefehle für die senderseitigen und empfängerseitigen Signalgeneratoren größer ist als zwei.
3. Übertragungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenzahl der Deltamodulation, die durch die Anzahl der möglichen voneinander verschiedenen Steuerbefehle gegeben ist, für die einzelnen Nachrichtenkanäle unterschiedlich ist.
4. Übertragungsanlage nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Nachrichtenkanäle innerhalb einer Zeitmultiplexperiode nicht alle gleich oft abgetastet werden, so daß die einzelnen Nachrichtenkanäle nicht alle dieselbe Tastfrequenz der Deltamodulation haben.
Zeichens vorgenommen wird, wobei die Nachbildung entweder durch einen Polygonzug oder eine Treppenkurve vorgenommen wird und die zu übertragenden Signale von zwei aufeinanderfolgenden Zeitelementen abhängig sind, nicht aber vom jeweiligen Momentanwert.
Wenn es sich darum handelt, mehrere gleichartige oder annähernd gleichartige Signale gleichzeitig zu übertragen, wird an sich gern das sogenannte
ίο Multiplexprinzip angewendet. Für solche Multiplexanlagen erscheint die Anwendung der Deltamodulation von vornherein wenig geeignet. Wenn auch jedes einzelne der zu übertragenden Signale als Funktion der Zeit einen glatten Kurvenverlauf hat und also an sich zur Übertragung nach dem Deltamodulationsverfahren durchaus geeignet erscheint, so stellt doch das durch die Multiplexanordnung gewonnene Signal als Funktion der Zeit durchaus keine glatte Kurve dar. Wenn schon eine Deltamodulation angewendet werden soll, so erscheint es erforderlich, jedem der zu übertragenden Kanäle einen besonderen Deltamodulator und Deltademodulator zuzuordnen und das Multiplexprinzip nicht auf die zu übertragenden Signale selbst, sondern auf die für die Deltamodulation charakteristischen Impulse anzuwenden. So sind auch dementsprechende Vorschläge, das Zeitmultiplexprinzip auf die deltamodulierten Impulse anzuwenden, bekanntgeworden. Das bedeutet aber für Sender wie für Empfänger einen erheblichen Aufwand an Schaltungsmitteln, der die Verwendung der Deltamodulation dann oft von vornherein verbietet. Andere Modulationsarten, wie z. B. die Pulscodemodulation, haben diesen einschränkenden Nachteil nicht. So ist es bekannt, mehrere zu übertragende Signale zunächst in einer Multiplexanordnung zu sammeln und das so
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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