DE977992C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE977992C DE977992C DE1964977992 DE977992A DE977992C DE 977992 C DE977992 C DE 977992C DE 1964977992 DE1964977992 DE 1964977992 DE 977992 A DE977992 A DE 977992A DE 977992 C DE977992 C DE 977992C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- time
- values
- setting
- setting device
- timer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 29
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 239000002360 explosive Substances 0.000 claims description 2
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 239000008188 pellet Substances 0.000 claims 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 5
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 2
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 2
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 2
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 2
- FMFKNGWZEQOWNK-UHFFFAOYSA-N 1-butoxypropan-2-yl 2-(2,4,5-trichlorophenoxy)propanoate Chemical compound CCCCOCC(C)OC(=O)C(C)OC1=CC(Cl)=C(Cl)C=C1Cl FMFKNGWZEQOWNK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000015842 Hesperis Nutrition 0.000 description 1
- 235000012633 Iberis amara Nutrition 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000009347 mechanical transmission Effects 0.000 description 1
- 239000006187 pill Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C11/00—Electric fuzes
- F42C11/06—Electric fuzes with time delay by electric circuitry
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04G—ELECTRONIC TIME-PIECES
- G04G15/00—Time-pieces comprising means to be operated at preselected times or after preselected time intervals
- G04G15/003—Time-pieces comprising means to be operated at preselected times or after preselected time intervals acting only at one preselected time or during one adjustable time interval
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerbefehl nicht ausgelöst wird, wenn die in den Zeitzünder eingespeisten
Einstellwerte eine vorgegebene Höhe unterschreiten.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zählung mittels der Zählimpulse aus dem Taktgeber im Zeitzünder dann
automatisch begonnen wird, wenn der Informationskanal, der das Einstellgerät mit dem Zeitzünder
zur Übertragung der Einstellwerte in den Zeitzünder verbindet, unterbrochen wird.
16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Thermalbatterie
(32) im Zeitzünder zu dessen Stromversorgung die Thermalbatterie mit zeitlichem Vorlauf
vor übertragung der Einstellwerte in det Zeitzünder gezündet wird, derart, daß die Einstellwerte
erst dann in den Zeitzünder eingespeisi werden, wenn die Thermalbatterie aktiviert ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Anordnungen zum Auslösen eines vorgegebenen Steuerbefehls
in einem Zeitzünder nach einer unter Verwendung eines Einstellgerätes vorwählbaren Zeitspanne,
gerechnet von einem beliebig vorgegebener Zeitpunkt an.
3 4
; Ein derartiges Verfahren und derartige Anord- fahrens in Verbindung mit Zeitzündern ist es besonnungen
finden beispielsweise in solchen bekannten ders zweckmäßig, den zu seiner Ourchfuhraag erfor-Zeitzündern
vorteilhaft Verwendung, die für die derlichen wirtschaftlichen Aufwand so weitgehend
Zündung der Explosivladung von Geschossen oder wie möglich in das Einstellgerät und nicht in den
Raketen dienen, wobei mittels des Emstellgerätes ein 5 Zeitzünder, der ja in diesem AnwendungsfaU durch
im Zeitzünder vorgesehenes Uhrwerk auf die jeweils seine konstruktive Zugehörigkeit zum Zünder ein
vorgewählte Zeitspanne duruh ein mechanisches Verlustgerät ist, zn yerlegen.
Übertragungssystem eingestellt wird und wobei das Bei nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ar-Uhrwerk
im vorgegebenen Zeitpunkt, der meist nut beutenden Zeitzündera und Einstellgeräten ist deren
dem Abschußzeitpunkt angenähert identisch ist, ab- io während der Einstellung der vorwählbaren Zeitzulaufen
beginnt, bis die vorgewählte Zeitspanne ver- spanne erforderliche gegenseitige Verbindung besonstrichen
ist, wonach die automatische Zündung durch ders vorteilhaft über eine induktive oder kapazitive
Auslösen des jeweils vorgegebenen elektrischen Zünd- Kopplung möglich; sie kann selbstverständlich aber
signals für die Zündpflle des Zeitzünders erfolgt. auch galvanisch über Drahtlcitungen erfolgen.
Derartige elektromechanische Uhrwerk-Zeitzünder 15 Im folgenden seien an Hand der Abbildungen bearbeiten
jedoch in vielen Anwendungsfällen, bei- sonders vorteilhafte Ausführungsbeispiele von Anordspielsweise
bei ihrem Einsatz in Geschossen oder nungen zur Durchführung des Verfahrens nach der
Raketen mit relativ hoher Fluggeschwindigkeit, nicht Erfindung zu deren näheren Erläuterung im einzelausreichend
genau. Außerdem ist das zu ihrer Ein- nen beschrieben. Hierbei zeigt
stellung erforderliche mechanische Übertragungs- ao Fig. 1 ein Übersichts-Blockschaltbild eines Einsystem häufig nicht oder nur unter Inkaufnahme Stellgerätes und eines Zeitzünders, die zusammen großer konstruktiver Nachteile verwendbar, wenn nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeiten,
diese Zeitzünder beispielsweise in Artillerie-Raketen F i g. 2 ein detailliertes Blockschaltbild des in verwendet werden sollen, die wie bei den bekannten F i g. 1 enthaltenen Emstellgerätes und
Werfern aus einer Mehrzahl dicht nebeneinander an- »5 Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltbild des in geordneter Abschußrohre oder unter Verwendung F i g. 1 enthaltenen Zeitzünders,
von Magazinen aus einem gemeinsamen Abschuß- Gleiche Bezugszeichen kennzeichnen in den verrohr verschossen werden. schiedenen Abbildungen gleiche Bausteine.
stellung erforderliche mechanische Übertragungs- ao Fig. 1 ein Übersichts-Blockschaltbild eines Einsystem häufig nicht oder nur unter Inkaufnahme Stellgerätes und eines Zeitzünders, die zusammen großer konstruktiver Nachteile verwendbar, wenn nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeiten,
diese Zeitzünder beispielsweise in Artillerie-Raketen F i g. 2 ein detailliertes Blockschaltbild des in verwendet werden sollen, die wie bei den bekannten F i g. 1 enthaltenen Emstellgerätes und
Werfern aus einer Mehrzahl dicht nebeneinander an- »5 Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltbild des in geordneter Abschußrohre oder unter Verwendung F i g. 1 enthaltenen Zeitzünders,
von Magazinen aus einem gemeinsamen Abschuß- Gleiche Bezugszeichen kennzeichnen in den verrohr verschossen werden. schiedenen Abbildungen gleiche Bausteine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fig. 1 ist durch die unterbrochene vertikale
Verfahren und zu dessen Durchführung besonders 30 Lintel in zwei Teile geteilt. Im linken dieser Teile
vorteilhaft geeignete Anordnungen zum Each einer ist im Blockschaltbild ein Einstellgerät und im rech-
vorwählbaren Zeitspanne erfolgenden Auslösen der ten — gleichfalls in Blockschaltbild-Darstellungs-
Zündsignale für die Zündpillen der Zeitzünder der- weise — ein Zeitzünder gezeigt. Das Einstellgerät
artiger Artillerie-Raketen unter Vermeidung der und der Zeitzünder nach F i g. 1 arbeiten kombiniert
Nachteile der erwähnten bekannten Verfahren bzw. 35 nach dem Verfahren nach der Erfindung.
Anordnungen anzugeben, wobei als Minimalforde- An der Einstellplatte 2 des Einstellgerätes in Fig. 1
rung die Bedingung zu erfüllen ist, daß die vorwahl- kann beispielsweise mittels der drei Drehschalter 3,4
bare Zeitspanne, die sich beispielsweise von vier bis und 5 je nach der entsprechenden Vorwahl die ge-
neundneunzig Sekunden nach dem Abschußzeitpunkt wünschte Zeitspanne eingestellt werden, nach welcher
als beliebig vorgegebenen Zeitpunkt erstreckt, ia 40 — gerechnet vom Abschußzeitpunkt an — die Zeit-
Vio-Sekunden-Schritten einstellbar ist und daß die zünder beispielsweise nach dem rechten Teil in Fig I
Arbeitsgenauigkeit des vorzuschlagenden Verfahrens das vorgegebene Zündsignal auf seine Zündpille
bzw. der zu seiner Durchführung als besonders vor- geben soll, wobei die entsprechenden Eingabewerte
teilhaft geeignet vorzuschlagenden Anordnungen häufig ·— wie in vorliegendem Beispiel — zweck-
innerhalb eines Temperaturbereiches von —45° C bis 45 mäßigerweise in einem externen »1 aus 10-Code«
+ 60° C besser als V10 Sekunde ist, d. h. besser als verschlüsselt sind, d. h. vorzugsweise in einem binär-
ViOO Sekunde. codierten Dezimalcode vorliegen. Die Drehschalter 3
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren bis 5 haben dann — wie im einzelnen aus Fig. 2
zum Auslösen eines vorgegebenen Steuerbefehls ir hervorgeht, die ein detailliertes Blockschaltbild des
einem Zeitzünder nach einer unter Verwendung eines 50 Emstellgerätes nach dem linken Teil in F i g. 1
Emstellgerätes vorwählbaren Zeitspanne — gerechnet zeigt — jeweils mit 0 bis 9 bezeichnete zehn Schaltvon
einem beliebig vorgegebenen Zeitpunkt an — Stellungen. Ihr Mittenkontakt ist an eine gemeinsame,
vorgeschlagen, wobei die Erfindung darin besteht, in Fig. 2 mit + U bezeichnete Gleichspannungsquelle
daß die jeweils vorgewählte Zeitspanne in digital angeschlossen. Die Schalter 3 bis 5 sind jeweils vercodierter
Form als Einstellwerte vom Einstellgerät in 55 schiedenen Dekaden K2, K1 und K0 aneinander anden
Zeitzünder eingespeist wird, daß im Zeitzünder schließender Größenordnungen zugeordnet. Mit
die vorgewählte Zeitspanne nach einer an sich be- Schalter 3 werden im Fall, daß der »1 aus 10-Code«
kannten digitalen Zählmethode von dem vorgegebe- Zehntelsekunden-Intervalle, ganze und Zehnsekunnen
Zeitpunkt an mit Zählimpulsen aus einem Takt- den-Intervalle erfaßt, die Zehnsekunden-Intervalle,
geber vorgegebener Frequenz ausgezählt wird und So jnit Schalter 4 die Einersekunden-Intervalle und mit
daß der vorgegebene Steuerbefehl nach Erreichen Schalter 5 die Zehntelsekunden-Intervalle geschaltet,
eines vorgegebenen Zählwertes automatisch ausgelöst Selbstverständlich brauchen die Eingabewerte im
wird. externen Code aber nicht Zeiteinheiten darzustellen;
Durch die Anwendung des Digitalprinzips beim er- es können auch entsprechende Werte in einem beliefindungsgemäßen
Verfahren ist die geforderte hohe 65 bigen vorgegebenen Code, die beispielsweise aus
Arbeitsgenauigkeit erreichbar, was bei einer Arbeite- einer Schießtabelle entnehmbar sind, als Eingabeweise
nach dem Analogverfahren nicht der Fall wäre. werte in das Einstellgerät mittels der Schalter 3 bis S
Bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Ver- eingegeben werden.
Die Eingabe braucht nicht elektromechanisch über Drehschalter zu erfolgen, sondern kann bereits in
Förih elektrischer Signale durchgeführt werden*
Jeder der Schalter3 bis 5 hat, wie in Fig.2 gezeigt ist, zehn Ausgängsleitungen, was in Fig. 1
durch (10) an den drei Verbindungskanälen zwischen der Einstellplatte 2 und den Mitteln zur Binär-Umschlüsselung 6 zum Ausdruck kommt. Um den Zeitzünder möglichst einfach aufbauen zu können, da
der Zeitzünder ja ein Verlustgerät ist, ist es beim erfindUügsgemäßen Verfahren gemäß einer der Erfindung zugrunde liegenden wesentlichen Erkenntnis
besonders zweckmäßig, die Eingabewerte, die in den Zeitzünder in einem Digitalcode eingespeist werden
sollen, aus dem externen, vorzugsweise binärcodierten Dezimalcode mittels eines an sich bekannten, als
Matrix aufgebauten Systems 6 zur Binär-Umschlüsselung in einen Interncode zu wandeln, dessen Schlüssel aus folgender Tabelle ersichtlich ist:
| Nlt | 0 | Nu | Nu | Ni* | |
| 9 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 8 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 7 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 6 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 5 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 4 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| 3 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
ao
as
30
35
In dieser Tabelle sind in der linken äußeren Spalte unter K die Ziffern 9 bis 0 den jeweils zehn Schaltstellungen der Schalter 3 bis 5 zugeordnet, d. h. dem
externen Dezimalcode. In der oberen Reihe sind mit Nu bis N10 die jeweils fünf Ausgangsleitungen der
Dekaden K2, K1 and K0 innerhalb des Systems 6, die
in F i g. 1 und 2 mit den Bezugszeichen 7, 8 bzw. 9 versehen sind, bezeichnet, wobei die erste Indexzahl ί
mit dem Index der jeweiligen Dekade übereinstimmt. In Fig. 1 kommt durch die (S) an den drei Ausgangskabelsträngen des Systems 6 zum Ausdruck,
daß diese Kabelstränge jeweils fünfadrig sind.
Die einzelnen Dekaden 7, 8 und 9, die identisch untereinander sind, haben an denjenigen Kreuzungspunkten der Reihen und Spalten ihre Schaltmatrix,
an denen in obiger entsprechender Tabelle eine 1 steht und die in F i g. 2 durch Punkte hervorgehoben
Sind, beispielsweise durch SchaJtdroden herstellbare
Verbindungen. Die ia Fig. 2 oberen Enden der Leitungen Af14 ins Nm sind über nichtgezeigte Wider-
stände an Masse angeschlossen.
An and far sich wären zur Umwandlung eines
externen binSicodierten Dezfanalcödes in einen internen binären Di^taicoäe für jede Dekade im Systeme
am- jeweils eine Schalönatrnc aas zehn Reiten and Ca
vier Spalten as Steife einer Matrix aus zehn Reihen sad fünf Spalten erforderlich, da 2* bereits 16 and
damit größer ate IO ist. Die Weiterverarbeitung des
Interncodes tet nach einer allgemein vorteähaft auswertbaren Eifcenntnis, deren Bedeutung ober den «5
Rahmen des erfinduagsgerHäßen Verfahrens hinausgeht, jedoch dann wirtschaftlicher möglich, wenn bei
der Binär-Umschlüsselung der Aufwand etwas höher
getrieben wird -— im vorliegenden Beispiel um eine
weitere Spalte in jeder Matrix, d.h. pro Matrix um
fünf relativ billige Dioden und; einen Widerstand zusätzlich —,wodurch die; dem System zur Binär-Umi
schlüsselung folgenden Einstellregister und Zähler im wesentlichen aus >direkt miteinander ohne Zwischenschaltung von Und-Toren verbundenen Flip-Flops
aufgebaut werden können; ■
Die umgeschlüsselten Eingabewerte gelangen nunmehr im Interncode aus demi System 6 in das Eingaberegister 10, das zweckmäßigerweise als Parallel·
Serienwandler aufgebaut ist, um die vom System 6 zur Binärumschlüsselung über fünfzehn parallele
Ausgangsleitungen — was in Fig. 1 durch (5) an
den drei Verbindungskanälen des Systems 6 mit dem Eingaberegister 10 zum Ausdruck kommt — abgegebenen codierten Eingabewerte im gezeigten Beispiel
dem im rechten Teil der F i g. 2 blockschaltbildmäßig abgebildeten Zeitzünder über nur eine Leitung a in
Fig. 1 und 3 in Serie einspeisen zu können, wozu das Einstellregister 11 (Fig. 1, 3) des Zeitzünders
vorteilhaft als Schieberegister aufgebaut ist, was gleichermaßen auf das Eingaberegister 10 zutrifft.
« In F i g. 1 beziehen sich die Buchstaben P und 5 in den Dekaden 12, 13 und 14 des Eingaberegisters 10
auf deren Parallel-Serien-Wandlerrunktionen. Jede der Dekaden 12, 13 und 14 enthält fünf Flip-Flops
ροο··ρί4 (FiS- 2), wobei deren erster Index mit
dem der jeweiligen Dekade K0, K1 oder Ks und der
zweite mit dem zweiten Index der zugeordneten Verbindungsleitung Nn bis AZ12 des Eingaberegisters 10
zum System air Binär-Umschlüsselung 6 identisch
ist. Aus Fi g. 2 ist ersichtlich, daß der Eingang jeden Flip-Flops des Eingaberegisters 10 am Ausgang einer
Oder-Schaltung mit jeweils drei Steuereingängen liegt, die wiederum mit den Ausgängen jeweils dreier
Und-Schaltungen verbunden sind. Diese Und-Schaltungen erhalten nach dem aus F i g. 1 und 2 ersichtlichen Prinzip Impulse über die Leitungen tv tz und
ί,β zugeführt, wobei auf der Leitung ts Impulse aus
dem Taktgeber IS existieren, die etwa 0,5 m/sec lang
sind und mit einer Periode von etwa 2 m/sec auftreten. Auf der Leitung f2 existierende Impulse sind
bis auf einen Phasenunterschied von 180° denjenigen auf Leitung t2 gleich.
Im Bit-Zähler 16 werden die Impulse auf der Leitung t2 gezählt, wozu vier Flip-Flops A0 bis A3 mit
zugeordneten Und- bzw. Oder-Schaltungen in an sich bekannter Weise vorgesehen und zusammengeschaltet sind. Der Bit-Zähler 16 gibt auf die Leitung tis*
einen Impuls aus dem Taktgeber 15 bei Auftreten
jeden 15. Impulses desselben und sinngemäß auf Leitungl6 einen Impuls bei Auftreten jeden 16. Impulses des Taktgebers 16.
Da jeder der drei Dekaden 12, 13 bzw. 14 des Eingaberegisters IS fünf Binärwerte zugeordnet sind
werden fünfzehn Sdnittimpulse benötigt, am die in
Eingaberegister 10 entnaätenen Informationen zweckmäßigerweise fiber einen Verteilet, der dem automatisch aufeinanderfolgenden Anschluß mehrerer Zeit·
zünder an das gemeinsame Einstellgerät dient, den
Emstellregister 11 f, wobei sowohl da:
Eingabe- als auch das Einstellregister als Schieberegister arbeiten. Danach befinden sich die Emstell·
werte fan Einstellregister U des Zeiizanders. Des Ausgang des Eingaberegisters 10 ist vorteähaiter·
weise anf des unteren nn desselben fackgekop
pelt, so daß mit dem Duronschieben der Informatio
(ο
rieh dufCh das Einitelliregiäter die aus" dem Flip'-ilöp lefsignäl F auf den Fehlerindikätbr C24 sowie der
P|'4 'efithörhmerien EiffiifeUwferte jeweils in das' Flipi· Stäftscnälter26 abgibt; Wodurch der StärtScKälter Ή
FIOpP00 eihgespast Wfercien, so daß nach Durch- die Ruhelage zurückgeschaltet und im Fehlerinäi1
schieberi des Införmätiönantefväils1 innerhalb vöfi kätör die Leituiig t± gesperrt wird: Der FfeHreriiiäi-
fünfzeKn TäktscMten': beim 16: Täktschritt die 5 katbr Mt' deti FTipinops Q{ tiöd Q2 hat "äüBeräeft
gleiche Information1 irii Eihgabereglster 10 ; wie irii die Aufgatie, Mtfi Betätigen a& Startschalfers eräi
Einstellregis'tefll entriaitett'iät:' :r "■
Die's ist besonders zweckmäßig; UrH geliiäß feiner
Weiterbildung defEffitfaühg einen Vergleich der ih würderl.
das Eihstellregister" 11 übertragenen Eihstellwerte mit iti Um zd; verrüädern, daß der Stöftschalter 2Ö 'den deri jenigeä irti Eihga!lefegistfer' 10 düröHiühreii zu belifeb;i| vorgepberieh' Zeitpunkt, yoMl'äem an im können, wozu über die Leitung b die Informationen ZöitÄihäer ölei vÖrgewählie Zeitspanne zum Ausaus dem Einstellregister 11 in das Vergleichsregister lösen des vorgegebenen Steuerbefehls gerechnet wird, 18 eingespeist werden, das vorteilhafterweise wie das,. auslöst, bevor eine Sicherheitszeit von z.B. 2 see Eingaberegister 10 und das Einstellregistef 11" wieder- ^^briiegt, is"t eine Verzögerungsleitung 27 vorgesehen, um als Schieberegister aufgebaut ist und die drei De- die zwischen den Startschalter und eine Zeitsperre 28 kaden Q0, Q1 und Q2 enthält, die mit 19, 20 bzw. 21 geschaltet ist und ermöglicht, daß im Zeitzünder als bezeichnet sind. Versorgungsspannungsquelle eine Thermalbatterie
das Eihstellregister" 11 übertragenen Eihstellwerte mit iti Um zd; verrüädern, daß der Stöftschalter 2Ö 'den deri jenigeä irti Eihga!lefegistfer' 10 düröHiühreii zu belifeb;i| vorgepberieh' Zeitpunkt, yoMl'äem an im können, wozu über die Leitung b die Informationen ZöitÄihäer ölei vÖrgewählie Zeitspanne zum Ausaus dem Einstellregister 11 in das Vergleichsregister lösen des vorgegebenen Steuerbefehls gerechnet wird, 18 eingespeist werden, das vorteilhafterweise wie das,. auslöst, bevor eine Sicherheitszeit von z.B. 2 see Eingaberegister 10 und das Einstellregistef 11" wieder- ^^briiegt, is"t eine Verzögerungsleitung 27 vorgesehen, um als Schieberegister aufgebaut ist und die drei De- die zwischen den Startschalter und eine Zeitsperre 28 kaden Q0, Q1 und Q2 enthält, die mit 19, 20 bzw. 21 geschaltet ist und ermöglicht, daß im Zeitzünder als bezeichnet sind. Versorgungsspannungsquelle eine Thermalbatterie
Zur Dekade 19 gehören beim Ausführungsbeispiel verwendet werden kann, welche aufgrund ihrer ge-
eines Einstellgerätes nach der Erfindung gemäß ao ringen baulichen Abmessungen in vielen Fällen be-
F i g. 2 die Flip-Flops Q00 ... Q04, zur Dekade 20 die sonders vorteilhaft verwendbar ist. Eine derartige
Flip-Flops Q10... Q14 und zur Dekade 21 die Flip- Thermalbatterie benötigt jedoch zur Aktivierung eine
Flops Q20 ... Q24 mit ihren jeweils zugehörigen ein- Mindestzeit von 1 bis 2 see, ehe sie ihre volle Span-
gangsseitigen Und- und Oderschaltungen. nung abgeben kann. Die Zeitsperre 28 verhindert in
Im System zum Stellvergleich 22 können daraufhin as Verbindung mit der logischen Schaltungsanordnung
die in den Flip-Flops P00... P24 gespeicherten In- 29 (F i g. 2), daß das Startsignal auf den Zeitzünder
formationen mit denjenigen in den Flip-Flops Q00 gegeben wird, wenn die vorgegebene Zeitspanne im
• ■ · Qn gespeicherten verglichen werden, wozu das Beispiel 4 see unterschreitet.
System 22 in der in F i g. 2 angegebenen Weise zu- Die in F i g. 1 und 2 gezeigte Startbatterie 30 dient
sammengeschaltete Und- und Oder-Schaltungen ent- 3° zur Beaufschlagung des Treibsatzes mittels Zeitzün-
hält, die gemeinsam auf eine Und-Schaltung 23 ders, beispielsweise bei einem Werfergeschoß. Dieser
arbeiten. Diese Und-Schaltung23 gibt ein die Äqui- Treibsatz ist in Fig. 1 und 3 mit 31 bezeichnet,
valenz der in den Registern 10 und 18 zum Taktzeit- während die Thermalbatterie dort selbst durch den
punkt tis bestätigendes Ausgangssignal, wodurch das Block 32 symbolisiert wird.
Schaltwerk im Verteiler 17 um einen Schritt weiter- 35 Aus F i g. 1 und 3 ist der nähere Aufbau des Zeitgeschaltet
und der Zündschalter für den Abschuß der zünders ersichtlich, welcher aus den Dekaden K0, K1
an Leitung a, (F i g. 2) des angeschlossenen Zeitzün- und K2 besteht, deren Zusammenschaltung aus Flipders
geschlossen wird. An die Leitungen a2 bis «.« Flops sowie Und- bzw. Oder-Schaltungen aus F i g. 3
und die mit gleichen Indizes versehenen übrigen Lei- ersichtlich ist und wobei in F i g. 1 das Zeichen (2)
tungen b, t, c und d sind weitere siebzehn Zeitzünder 40 zweiadrige Leitungen kennzeichnet,
automatisch nacheinander anschließbar, wodurch eine Der Zähler des Zeitzünders ist derart geschaltet, schnelle Folge aufeinander erfolgender Einstellungen daß er beim Einspeichern der Werte aufwärts und der Zeitzünder ermöglicht wird. nach dem Startsignal von diesem eingespeicherten
automatisch nacheinander anschließbar, wodurch eine Der Zähler des Zeitzünders ist derart geschaltet, schnelle Folge aufeinander erfolgender Einstellungen daß er beim Einspeichern der Werte aufwärts und der Zeitzünder ermöglicht wird. nach dem Startsignal von diesem eingespeicherten
Da nur alle fünfzehn Taktschritte Äquivalenz der Wert aus in 0,1 see Schritten abwärts zählt, die aus
Informationen der Register 10 und 18 existieren 45 dem Taktgeber 33 stammen. Stehen alle drei Dekann,
wird in die Vergleichsmessung mittels des Sy- kaden auf Null oder einem anderen vorgegebenen
stems 22 zusätzlich der Takt 15 eingeführt, der auf Wert, so ist das Auslösekriterium erfüllt, und der voreinen
Eingang der Und-Schaltung gegeben wird, wo- gegebene Steuerbefehl kann abgegeben werden, was
zu derselbe an den Ausgang des Fehlerindikators 24 im in F i g. 1 und 3 gezeigten Beispiel durch Schließen
angeschlossen ist. 5° des Zündschalters 34 erfolgt, wodurch die Zündpille
Sollte nach fünf Durchlaufperioden der Einstell- 35 gezündet wird. Die Nullstellung der Dekaden
werte durch die Schieberegister noch kein Ausgangs- wird hierbei im Nullindikator ermittelt, der beispiels-
signal der Und-Schaltung 23 auftreten, so ist im all- weise aus den drei Und-Schaltungen 36, 37 und 38
gemeinen anzunehmen, daß in der Verbindung zum besteht.
Zeitzünder, im Zeitzünder oder auch im bisher be- 55 Es ist zweckmäßig, der Taktleitung f2 eine Gleich-
schriebenen Teil des Einstellgerätes ein Fehler auf- spannung zu überlagern, die die Aufgabe hat, übei
getreten ist. Um eine schnelle Fehlererkennung zu den Sperrspannungsdetektor 39 den Taktgeber 33 se
ermöglichen, jedoch vorübergehende Fehler die Ein- lange zu sperren, bis im Beispielsfall beim Abschuß
stellung nicht unnötig verzögern zu lassen, ist es des Zeitzünder-Geschosses der Übertragungsweg vom
zweckmäßig, die Häufigkeit der auftretenden Fehler 60 Einstellgerät zum Zeitzünder unterbrochen wird,
bei der Übertragung der Einstellwerte in den Zeit- woraufhin der Taktgeber und damit das Zählwerk
zünder mittels eines Fehlerzählers ?Ί zu zählen, die Abwärtszähmng beginnen kann. Zur Gleichspan-
dessen prinzipieller Aufbau aus Fig. 2 ersichtlich ist nungstrennung kann man im einfachsten Fall einer
und der die Flip-Flops B0, B1 und B2 sowie zehn Kondensator 40 vorsehen. Vermittels dieser Schal-
Und-Schaltungen in an sich bekannter Weise zusam- 65 tang ist der Startpunkt eindeutig festlegbar,
mengeschaltet enthält und der die Durchlaufperi- Der Taktgeber 33 muß, falls eine Genauigkeit vor
öden zählt und beim Fehlen eines Ausgangssignals einer zehntel Sekunde eingehalten werden soll ein«
der Und-Schaltung 23 nach dem Durchlauf ein Feh- Genauigkeit von 100 MikroSekunden aufweisen, die
552
f ■ /
sich über den ganzen gewünschten Temperaturbereich
von beispielsweise —40 bis +60° erstrecken
mUß. y :
Selbstverständlich ist leicht eine Erweiterung, beispielsweise
um eine oder zwei Dekaden im Einstellgerät und auch im Zeitzünder möglich. Auch ist es
in vielen Fällen zweckmäßig, gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die an die Leitungen mit den
Indizes 2 bis 18 angeschlossenen Zeitzünder nicht sämtlich mit den gleichen Einstellwerten zu speisen,
sondern beispielsweise mit fortlaufend abgestuften Werten in der Weise, daß jeder folgend eingestellte
Zeitzünder einen Wert eingespeichert bekommt, der
um eine zehntel Sekunde größer als der in dem yor->
angegangen eingestellten, Zeitzünder eingespeicherte
Wert ist. Hjerzuikann.:,·man vorteilhafterweise;iwisehen
die Mittel 6 zur Binärumschlüsselung und dem
Eingaberegister 10 ein an; sich .bekanntes Programm·-
gerät oder entsprechende;Speicher schalten;. ,,. ;
Die Schieberegister und die Mittel zum Stellvergleich können in manchen Anordnungsfällen in besonders
starkem Maße durch Anwendung aus der Technik der,, elektrpnischen Datenverarbeitung bekannten
Maßnahmen vereinfacht werden. ,
552
Claims (13)
- Patentansprüche:''<■' i ' I. Verfahren zum nach einer unter Verwendung eines Einstellgerätes vorwählbaren Zeit v~--spanne erfolgenden Auslösen des Zündsignals für die Zündpille eines beispielsweise für, die Zün-""* dung der Explosivladung von Geschossen oder Raketen einsetzbaren Zeitzünders, gerechnet von einem beliebig vorgegebenen Zeitpunkt an, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils vorgewählte Zeitspanne in digital codierter- Bonn als Einstellwerte vom Einstellgerät in den Zeitzünder eingespeist wird, daß im Zeitzünder die vorgewählte Zeitspanne nach einer an sich bekannten digitalen Zählmethode von dem vorgegebenen Zeitpunkt an mit Zählimpulsen aus einem Taktgeber vorgegebener Frequenz ausgezählt wird und daß der vorgegebene Steuerbefehl nach Erreichen eines vorgegebenen Zählwertes automatisch ausgelöst wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisung der Einstellwerte auf elektrischem Wege, beispielsweise durch galvanische, induktive oder kapazitive Kopplung zwischen Einstellgerät und Zeitzünder erfolgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Einstellgerät eine Umschlüsselung seiner externen Eingabewerte, die beispielsweise in einem »1 aus 10-Code« verschlüsselt sind, in einem binären Intern-Code erfolgt, der dem Zählcode des Zählers im Zeitzünder entspricht.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß zur Einsparung von Übertragungsmitteln die Einstellwerte vom Einstellgerät zum Zeitzünder in Serie übertragen werden.
- 5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Einstellgerät ein Eingaberegister (10) vorgesehen ist, das sowohl Eingabewerte aufnimmt, die der jeweils vorgewählten Zeitspanne entsprechen, ais auch als Parallel-Serienwandler arbeitet.
- 6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zeitzünder ein Zähler vorgesehen ist, der außer zur Zählung als Einstellregister (11) dient.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prüfung der in den Zeitzünder eingespeisten Einstellwerte erfolgt.
- 8. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Einstellgerät außer dem Eingaberegister (10), das Eingabewerte aufnimmt, die der jeweils vorgewählten Zeitspanne entsprechen, weiterhin ein Vergleichsregis*.er (18) und Mittel (22) zum Stellvergleich der Werte im Eingaberegister (10) mit den Werten im Vergleichsregister (18) vorgesehen sind, daß Mittel zum mehrfachen Schieben der Werte im Eingaberegister (10) des Einstellgeräts durch das Einstellregister (11) des Zeitzünders in das Vergleichsregister (18) des Einstellgeräts vorgesehen sind und daß der Vergleich in den Mitteln (22) zum Stellvergleich nach Einschieben jeweils eines vollständigen Informationsintervalls erfolgt.ι \ >
- 9. Anordnung nach Anspruch & dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (23) zur dann erfolgenden Abgabe eines Äquivalenzsignals vorgeseherM · sind, wenn deH&en$eicb in dep$i|3jsslH (12) zumStellvergleich ergibt, daß die Werte im Eingaberegister (10) mit4enen im Vergleichsregister (18] übereinstimmen.
- 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Einstellgerät ein Start-ίο schalter (26) zum Festlegen des vorgegebenen Zeitpunktes vorgesehen ist, der vom Äquivalenz-' signal gesteuert wird.
- 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Einstellgerät ein Ver-teilerschalter (im Verteiler 17) vorgesehen ist, dei der aufeinanderfolgenden Einspeisung in mehrere Zeitzünder dient und dessen Umschaltung auf die einzelnen Zeitzünder durch das Äquivalenzsignal gesteuert wird.ao
- 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszählung im Zeitzünder unter Verwendung eines abwärts zählenden Zählers erfolgt, in der Weise, daß das Erreichen der Zählstellung Null odera$ eines anderen vorgegebenen Zählwertes zum Auslösen des vorgegebenen Steuerbefehls ausgewertet wird.
- 13. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Prüfung ermittelte Häufigkeit fehlerhaft in den Zeitzünder eingespeister Einstellwerte gezählt wird und daß die Einspeisung der Einstellwerte vom Einstellgerät in den Zeitzünder so lange wiederholt wird, bis die Prüfung der im Zeitzünder eingestellten Ein-stellwerte deren Richtigkeit ergibt oder bis eine vorgegebene Anzahl der Fehlerhäufigkeit unterschritten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0025872 | 1964-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE977992C true DE977992C (de) | 1974-12-19 |
Family
ID=7552365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964977992 Expired DE977992C (de) | 1964-03-21 | 1964-03-21 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE977992C (de) |
| FR (1) | FR1605376A (de) |
| GB (1) | GB1375691A (de) |
| IT (1) | IT984503B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2653452A1 (de) * | 1976-11-25 | 1978-06-01 | Diehl Fa | Elektronische zuendschaltung |
| DE3317376A1 (de) * | 1983-05-13 | 1984-11-15 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Sicherheitsschaltung fuer projektil-zuenderschaltung |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH621230B (fr) * | 1975-11-25 | Mefina Sa | Dispositif d'allumage electronique pour fusee de projectile. | |
| FR2431673A1 (fr) * | 1978-07-21 | 1980-02-15 | Thomson Brandt | Lance-roquettes |
| US4928570A (en) * | 1986-07-08 | 1990-05-29 | Thomson Brandt Armements | Method and system for transmitting a command to start up a device on board a missile |
| FR2601484B1 (fr) * | 1986-07-08 | 1988-10-07 | Thomson Brandt Armements | Procede et systeme de transmission d'un ordre de mise en marche d'un dispositif embarque a bord d'un engin |
| EP0388449A1 (de) * | 1988-09-20 | 1990-09-26 | CABLERIES & TREFILERIES DE COSSONAY | Mittel zum schärfen und tempieren eines zünders für eine, aus einer abschussvorrichtung geschossenen munition, insbesondere eine automatische abschussvorrichtung |
| CH676882A5 (de) * | 1988-09-30 | 1991-03-15 | Eidgenoess Munitionsfab Thun | |
| CO2017008406A1 (es) | 2017-08-17 | 2017-09-20 | Tobon Trujillo Luis Eduardo | Espoleta electromecánica de percusión para munición aérea multipropósito |
-
1964
- 1964-03-21 DE DE1964977992 patent/DE977992C/de not_active Expired
- 1964-11-23 GB GB4764964A patent/GB1375691A/en not_active Expired
- 1964-12-11 IT IT2648764A patent/IT984503B/it active
-
1965
- 1965-02-19 FR FR6248A patent/FR1605376A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2653452A1 (de) * | 1976-11-25 | 1978-06-01 | Diehl Fa | Elektronische zuendschaltung |
| DE3317376A1 (de) * | 1983-05-13 | 1984-11-15 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Sicherheitsschaltung fuer projektil-zuenderschaltung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1605376A (de) | 1975-02-28 |
| IT984503B (it) | 1974-11-20 |
| GB1375691A (de) | 1974-11-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2059665C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur Berücksichtigung von Munitionseigenschaften beim Richten eines Geschützes und/ oder beim Einstellen des Zünders der Munition | |
| DE69021174T2 (de) | Einrichtung zur Zündung von Explosivkörpern. | |
| DE2605374C3 (de) | Vorrichtung zum digitalen Einstellen eines Zählers zum Auslösen eines Zeitzunders in einem Geschoß | |
| DE2348365C2 (de) | Zünder für ein Projektil | |
| DE977992C (de) | ||
| DE69302498T2 (de) | Vorrichtung für ein Auslösesystem, Munitionseinheit sowie ein Auslösesystem | |
| DE2423704A1 (de) | Verzoegerungszuender fuer geschosse | |
| EP0147688A2 (de) | Verfahren zum zeitlich gestaffelten Auslösen elektronischer Sprengzeitzünder | |
| DE2726115A1 (de) | Elektronische steuerschaltung fuer ein automatisches schaltgetriebe | |
| DE2046098A1 (de) | Schaltungsanordnung für Raketenstartgeräte | |
| DE1275914B (de) | Unterwasser-Fernmesseinrichtung | |
| DE1246809B (de) | Zaehlschaltung mit einem als mehrstufigen Digitalzaehler ausgebildeten Dekadenzaehler | |
| DE4212375C2 (de) | Sprengkette | |
| DE697625C (de) | Kondensatoren als Speicherelemente, insbesondere Zahlengeber fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen | |
| DE2022356C3 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Programmieren eines elektronischen Kurzzeitgebers, insbesondere eines elektronischen Laufzeitzunders | |
| DE907189C (de) | Geraet zur Erzeugung einer ausgewaehlten Zahl gleichartiger Impulse in sich wiederholenden Zyklen | |
| DE3301040A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur einstellung eines elektronischen zeitzuenders fuer geschosse | |
| DE1953760C3 (de) | Elektronische Programmsteueranordnung | |
| DE1929300C3 (de) | Rechner zum Bestimmen charakteristischer Größen der Flugbahn eines Projektils | |
| DD249087B1 (de) | Abschussimitationsgeraet mit automatischer ansteuerung zur darstellung von kanonenschuessen | |
| DE2920853A1 (de) | Transportbehaelter fuer projektile | |
| DE3703791C1 (en) | Multiple blasting charge ignition system - has explosive transfer channel and directional initiating channels | |
| DE2657404B2 (de) | Steuerwerk | |
| DE2154741B2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Berücksichtigung von Munitionseigenschaften beim Richten eines Geschützes und/oder beim Einstellen des Zünders der Munition | |
| DE3412282C2 (de) | Elektronisches Kadenzmeßverfahren |