DE97671C - - Google Patents

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DE97671C
DE97671C DENDAT97671D DE97671DA DE97671C DE 97671 C DE97671 C DE 97671C DE NDAT97671 D DENDAT97671 D DE NDAT97671D DE 97671D A DE97671D A DE 97671DA DE 97671 C DE97671 C DE 97671C
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barometer
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/20Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to ring an electromechanical alarm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

Βϊαϊι.eift-cjj
KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 74: Signalwesen.
V 7
Die Vorrichtung hat den Zweck, ein Wecken . zu einer bestimmten Zeit nur dann zu veranlassen, wenn zu dieser Zeit das Wetter günstig ist. Es gilt bekanntlich als Wetterregel, dafs gutes Wetter zu erwarten ist, wenn das Barometer steigt oder relativ hoch steht, ; und hierauf stützt sich die Erfindung, nach welcher eine die Zeit des Weckens bestimmende Uhr, ein elektrisches Läutewerk und ein Quecksilber- oder Aneroidbarometer derart mit einander in einen Stromkreis eingeschaltet werden, dafs das Läutewerk nur bei einem '. bestimmten Barometerstand in Thätigkeit tritt.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Weckvor- \ richtung in Verbindung mit einem Quecksilberbarometer,
in Fig. 2 dieselbe in Verbindung mit einem Aneroidbarometer dargestellt.
Es ist zunächst in Fig. 1 Q das Barometer, U das Zifferblatt der Uhr mit dem grofsen Zeiger Z und dem kleinen Zeiger ς, L das Läutewerk und B die Stromquelle, welche einerseits durch Draht / mit dem Quecksilbergefä'fs q des. Barometers, andererseits durch Draht II mit der einen Polklemme des Läutewerkes verbunden ist. In die Barometerröhre 21 ist oben ein Platindraht ρ einge-„ schmolzen, der den Draht III mit dem metallenen Uhrwerk verbindet. Die Leitung ist zwischen I und III nur dann geschlossen, wenn die Quecksilbersäule in qx das Ende von ρ berührt. Concentrisch zur Zeigerachse der Uhr ist in einer vom Werk isolirten Führung μ (Nuth oder Leiste) die Polklemme k verstellbar, welche mit einem plattenförmigen Fortsatz auf das Zifferblatt U hinüberreicht. Diesen Fortsatz berührt der Stundenzeiger %, wenn er auf die eingestellte Zeit weist; der Fortsatz ist breit genug, um den Zeiger eine gute Weile zu berühren. Zur Sicherung der metallischen Berührung bei geringer Reibung mag auf der Unterseite des Zeigers ein kleines Federchen sitzen (ein bei derartigen Einrichtungen bekannter Kunstgriff), welches Federchen auf A: schleift. Durch den an Ar angeschlossenen Draht IV ist der Stromkreis vervollständigt; dieser ist geschlossen, wenn die beiden Factoren: gehörige Zeit und gehöriger Barometerstand zusammentreffen, und dann ertönt das Läutewerk so lange, als Zeiger \ Klemme A: berührt bezw. bis der Geweckte den Stromkreis unterbricht.
Wie selbstverständlich . die Zeit des Weckens eine nach Willkür zu bestimmende sein mufs, so möchte auch der zweite Factor, nämlich der Barometerstand, bei welchem die Vorrichtung weckt, veränderlich sein. Den Nullpunkt der Barometerscala bildet der als feststehend angenommene Quecksilberspiegel in q; gleichgültig ist, ob die Röhre q1 seichter .oder tiefer eintaucht, wird -doch dadurch an der Scala und an der Höhe der Quecksilbersäule nichts geändert. Es kann also die Röhre ql und mit ihr das Ende des Platindrahtes unbedenklich verschiebbar gemacht werden; bei der Einstellung richtet man sich nach der Scala und dem Ende von p. Die Röhre wird zweckmä'fsig durch eine Schelle (Blechband) q2
festgehalten, welche an der die Röhre umfassenden Stelle mit Gummi oder anderem weichen, die Röhre durch Reibung festhaltenden Stoff gefüttert ist und durch Federkraft oder Schrauben angezogen wird.
Diese Veränderlichkeit des wirksamen Barometerstandes ist deshalb erforderlich, weil ja nicht ein absolut hoher Barometerstand, sondern ein relativer, die steigende Tendenz für die Wetteraussichten mafsgebend ist.
Bei Verwendung eines Aneroidbarometers A (Fig. 2) wird zum Schliefsen des Stromkreises bei gegebenem Luftdruck die Bewegung des Zeigers .A1 mit. Hülfe einer auf der Führung a verstellbaren Klemme α1 in derselben Weise benutzt, wie es weiter oben mit Bezug auf den Stundenzeiger
wurde.
der Uhr U beschrieben

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Weckvorrichtung, welche nur bei Aussicht auf gutes Wetter weckt, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Barometer mit einstellbarem Contact und eine Uhr mit einstellbarem Contact in den ihnen und einem elektrischen Läutewerk gemeinschaftlichen Stromkreis hinter einander derart eingeschaltet sind, dafs der Stromkreis- nur in dem Falle geschlossen wird, dafs die am Uhrcontact eingestellte Weckzeit mit einem am Barometercontact eingestellten (auf gutes Wetter deutenden) Barometerstand zusammentrifft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3315462A (en) * 1963-09-04 1967-04-25 Maurice E Bosquet Meteorological alarm clock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3315462A (en) * 1963-09-04 1967-04-25 Maurice E Bosquet Meteorological alarm clock

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