DE976370C - Regelschaltung mit vormagnetisierten Drosseln - Google Patents
Regelschaltung mit vormagnetisierten DrosselnInfo
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- DE976370C DE976370C DES21137A DES0021137A DE976370C DE 976370 C DE976370 C DE 976370C DE S21137 A DES21137 A DE S21137A DE S0021137 A DES0021137 A DE S0021137A DE 976370 C DE976370 C DE 976370C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
- G05F1/10—Regulating voltage or current
- G05F1/12—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
- G05F1/32—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices
- G05F1/33—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices with plural windings through which current to be controlled is conducted
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Description
- Regelschaltung mit vormagnetisierten Drosseln Beim Einschalten magnetisch geregelter Geräte tritt unter bestimmten Belastungs- und Spannungsbedingungen ein Hängenbleiben des Reglers bei einer Spannung ober- oder unterhalb des Sollwertes auf. Dieses Hängenbleiben ist auf ein »Umkippen« einer in der Anordnung arbeitenden Regel- bzw. Steuerdrossel zurückzuführen. Die Richtung der Vormagnetisierung kann sich nämlich bei zu großen negativen Steuerströmen umkehren, wodurch auch der Regelsinn gegenläufig wird, so daß als Folge davon normalerweise eine Rückkehr in den Normalzustand nicht eintreten kann.
- Die Erfindung betrifft einen magnetischen Regler, insbesondere für Trockengleichrichter, und zielt darauf ab, die erwähnten Schwierigkeiten zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird die infolge zu großer negativer Steuerströme mögliche Richtungsumkehr der Vormagnetisierung in der Regeldrossel dadurch verhindert, daß parallel zu der Steuerstrecke (Steuerwicklung) der Regeldrossel ein spannungsabhängiger Widerstand geschaltet wird. Man wird vorzugsweise als spannungsabhängigen Widerstand einen Trockengleichrichter anwenden, der für die kritische Steuerspannungsrichtung in Durchlaßrichtung geschaltet ist. Ein solcher Gleichrichter besitzt bis zur Höhe der Schwellspannung einen sehr hohen Widerstand. Bei kleineren Steuerspannungen erfährt daher der Steuerkreis durch das Ventil praktisch keine Veränderungen. Wird aber die Schwellspannung überschritten, so geht der Ventilwiderstand auf kleine Werte zurück, so daß dann der größere Teil des Stromes über den Gleichrichter fließt und somit von der Steuerwicklung abgeleitet ist. Das eingangs erwähnte Umkippen der Regeldrossel ist somit vermieden. An Stelle eines Trockengleichrichters kann man als spannungsabhängigen Widerstand auch beispielsweise eine alkalische Gegenzelle parallel zur Steuerstrecke der Regeldrossel anwenden.
- In der Zeichnung ist schematisch als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Schaltung für einen magnetisch geregelten Gleichrichter dargestellt. Aus dem Wechselstromnetz wird über eine Regeldrossel i der Transformator 2 gespeist, der den Strom für den Gleichrichter 3 liefert. Der Gleichrichter seinerseits versorgt über die Glättungsmittel 4 einen Verbraucher 5 mit Gleichstrom. Bei der dargestellten Anordnung wird die Spannung am Verbraucher 5 mit einer Gleichspannung verglichen, die der Gleichrichter 8 mit Kondensator 9 liefert und die durch den Spannungsgleichhalter 6, 7 konstant gehalten wird. Auftretende Differenzen zwischen den beiden zu vergleichenden Spannungen verursachen einen Steuerstrom über die Wicklung 13 der Regeldrossel im Sinne einer Konstanthaltung der Verbraucherspannung. Dieser Steuerstrom erzeugt in der Regeldrossel eine Gleichstromerregung, die je nach dem Sinn der Abweichung der Verbraucherspannung dem in der Regeldrossel durch den Hauptstrom gegebenen Gleichstromfeld gleich- oder entgegengerichtet ist. Unter ungünstigen Belastungsverhältnissen und bei großen plötzlichen Änderungen der zugeführten Wechselspannung, beispielsweise beim Einschalten, kann es vorkommen, daß die Gegenerregung größer ist als die durch den Laststrom gegebene Erregung. Es wechselt dabei das Gleichfeld der Regeldrossel seine Richtung, wodurch sich der Regelsinn umkehrt und die am Ausgangspunkt des Regelvorganges bestandene Abweichung vom Sollwert noch vergrößert wird.
- Um dieses Umkippen zu verhindern, wird bei der Erfindung parallel zur Wicklung 13 der Regeldrossel i ein Trockengleichrichter io geschaltet, der für die kritische Steuerspannungsrichtung in der Durchlaßrichtung angeordnet ist.
- Wenn es sich um empfindlich arbeitende Regler handelt, kann man beobachten, daß unter gewissen Belastungsverhältnissen die geregelte Größe zwischen zwei Werten hin- und herschwankt und nicht zur Ruhe kommt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Regelschaltung eine Kreisschaltung darstellt, von der mindestens zwei Glieder mit einer Zeitkonstante behaftet sind. Der von der Regelgröße ausgehende Steuerimpuls kann daher nur mit einer Zeitverzögerung auf die Regelgröße einwirken, so daß sie jeweils über den Sollwert hinausgeht. Eine Beruhigung tritt ein, wenn die Zeitkonstanten genügend weit auseinander liegen bzw. wenn in der Kreisschaltung eine genügende Dämpfung vorhanden ist. Um die erforderliche Verstimmung herbeizuführen, wird beim Ausführungsbeispiel eine Dämpfungsdrossel i i angewendet, die in den Steuerstromkreis der Steuerwicklung 13 der Regeldrossel geschaltet ist. An dieser Regeldrossel ist ein Ohmscher Parallelwiderstand 12 angeschlossen. Der Anschluß ist beim Ausführungsbeispiel über eine Sekundärwicklung durchgeführt. Dieser Widerstand gestattet es, durch seine Einstellmittel die Größe der Dämpfung zu wählen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Regelschaltung mit vormagnetisierten Drosseln, insbesondere für Trockengleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß die infolge zu großer negativer Steuerströme mögliche Richtungsumkehr der Vormagnetisierung in einer Drossel dadurch verhindert wird, daß parallel zu der Steuerstrecke (Steuerwicklung) der Drossel ein spannungsabhängiger Widerstand geschaltet ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als spannungsabhängiger Widerstand ein Trockengleichrichter dient, der für die kritische Steuerspannungsrichtung in Durchlaßrichtung angeordnet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als spannungsabhängiger Widerstand eine alkalische Gegenzelle parallel zur Steuerstrecke der Regeldrossel geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 709 546.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES21137A DE976370C (de) | 1950-12-05 | 1950-12-05 | Regelschaltung mit vormagnetisierten Drosseln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES21137A DE976370C (de) | 1950-12-05 | 1950-12-05 | Regelschaltung mit vormagnetisierten Drosseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976370C true DE976370C (de) | 1963-07-25 |
Family
ID=7476337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES21137A Expired DE976370C (de) | 1950-12-05 | 1950-12-05 | Regelschaltung mit vormagnetisierten Drosseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976370C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE709546C (de) * | 1937-01-02 | 1941-08-20 | Aeg | Anordnung zur verlustarmen Erzeugung einer in einem bestimmten Bereich grossen Spannungsaenderung in Abhaengigkeit von einer geringen AEnderung einer zu ueberwachenden Groesse |
-
1950
- 1950-12-05 DE DES21137A patent/DE976370C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE709546C (de) * | 1937-01-02 | 1941-08-20 | Aeg | Anordnung zur verlustarmen Erzeugung einer in einem bestimmten Bereich grossen Spannungsaenderung in Abhaengigkeit von einer geringen AEnderung einer zu ueberwachenden Groesse |
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