DE97583C - - Google Patents

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DE97583C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Luftkompressor nach vorliegender Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dafs bei ihm ein sofortiges Oeffnen des auf der jeweiligen Eintrittsseite der zu komprimirenden Luft liegenden. Einlafsventils durch eine um die Spindel des letzteren gewickelte Schraubenfeder bewirkt, wird, während das abwechselnde Scbliefsen der Einlafsventile ohne Federwirkung durch zwei an einer hin - und hergeführten Stange sitzende Knaggen erfolgt, wobei genannte Knaggenstange, deren Bewegung stets entgegengesetzt zur Kolbenbewegung ist, ein zwangläufiges Schliefsen des Einlafsventils auf der jeweiligen Austrittsseite der komprimirten Luft veranlafst.
Der Hauptzweck der Einrichtung nach vorliegender Erfindung ist daher ein schnelles Oeffnen der Einlafsventile, wie dasselbe nur durch Federn erzielt werden kann, und ein zwangläufiges Schliefsen genannter Ventile, wie es nur durch ein unmittelbares und bestimmtes Anstofsen eines Knaggens an eine Ventilspindel ohne Zuhülfenahme irgend welcher Federn erzielt werden kann.
Fig. ι und 2 zeigen entsprechend im Grundrifs und verticalen Längsschnitt so viel von einem Luftkompressor, als zur Erklärung der Erfindung .nöthig ist.
A ist der Kompressorcylinder, B der Kolben mit der Kolbenstange B*, C C1 sind die Auslafsventile, DD1 die Einlafs-(Teller-) Ventile, deren Spindeln α α1 durch Stopfbüchsen b b1 in den Cylinderdeckeln nach aufsen geführt sind.
E ist eine hin- und hergehende Knaggenstange, die parallel zur Kolbenbewegung in den Lagern c c1 hin- und hergleitet. Auf die Enden dieser Knaggenstange sind die Knaggen d d1 aufgesetzt, deren Enden die Spindeln a a1 der Einlafsventile lose umgreifen. Nach Fig. ι ist die Knaggenstange E mit einer Schubstange F in Verbindung, welche die Bewegung von einer (in der Zeichnung weggelassenen) Kurbelwelle ableitet; an letzterer hängt die Kolbenstange B*.
Auf den Ventilspindeln α α1 sitzen die Bundringe e e', gegen welche die Knaggen bei ihrer Hin- und Herbewegung treffen, um nach jedem Kolbenhub das Einlafsventil an dem betreffenden Cylinderende zwangläufig zu schliefsen. Auf den genannten Ventilspindeln α α1 sitzen noch weitere Bundringe ff1; zwischen letzteren und den Knaggen sind Schraubenfedern g g1 von genügender Spannkraft eingelegt, um die Einlafsventile zu öffnen. Die Knaggen d d1 haben zwischen den Federn g gl und den Bundringen e e1 ein geringes Spiel und geben die Federn während eines grofsen Theiles der Bewegung der Knaggenstange frei.
Bei entgegengesetzt zu einander erfolgender Bewegung des Kolbens und der Knaggenstange E wird das Einlafsventil D oder D1 am anderen Ende durch den zugehörigen Knaggen geschlossen, während das andere Einlafsventil durch den Druck der vor dem Kolben befindlichen Luft trotz des Druckes des zugehörigen Knaggens gegen die betreffende Feder gl oder g geschlossen bleibt. Hierbei wird das
Ventil noch nicht geöffnet, was erst erfolgt, wenn . der Federdruck hinter dem Kolben sowie der nachfolgende Widerstand gegen das Oeffnen des Ventils genügend vermindert ist, worauf das Ventil sofort weit geöffnet wird, dafs die Luft frei und voll in den Cylinder übertreten kann. Diese Wirkungsweise ist aus Fig. 2 ersichtlich. Das Ventil ist durch die vorherige Bewegung des Knaggens d1 nach rechts geschlossen und Feder g durch entsprechende Verschiebung des Knaggens d so zusammengedrückt worden, dafs kurz nach dem Verschieben des Kolbens nach rechts das Ventil D durch den von der Wirkung der Feder g unterstützten Atmosphären druck geöffnet wird. Die Knaggen drücken dabei die Federn so stark zusammen, dafs letztere die Ventile öffnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Luftkompressor, bei welchem ein plötzliches Oeffnen des Einlafsventils auf der jeweiligen Lufteinlafsseite unter Ueberwindung des imKompressorcylinder herrschenden Druckes erzielt werden soll, gekennzeichnet durch eine um die Spindel des Einlafsventils (D bezw. D1J lose gewickelte Schraubenfeder (g bezw. g1), welche mit geringem Spiel zwischen zwei auf genannter Spindel sitzende Knaggen (ef bezw. e1/1) eingelegt ist und bei jedem Hub des Kompressorcylinders dergestalt zusammengedrückt wird, dafs durch die vereinigte Wirkung der bei diesem Zusammendrücken in der Feder aufgespeicherten Federkraft und der umgebenden Luft (bezw. der Luft- und Gaszufuhr) das Ventil der jeweiligen Einlafsseite in seiner vollen Hubhöhe verschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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