DE97461C - - Google Patents

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DE97461C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/07Adaptation of roll neck bearings
    • B21B31/076Cooling; Lubricating roller bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

vm/
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannt gewordenen Walzwerken legt man das Schmiermittel (Rohtalg, Rohspeck) auf eine der oberen waagrechten Flächen α α des Lagerkörpers b (s. Fig. 1 beiliegender Zeichnung). Unter dieser Voraussetzung tritt sehr häufig ein Verschieben des Schmiermittelklumpens derart ein, dafs ein Trockenlaufen des Laufzapfens c und somit ein Verschleifs desselben bezw. in der Lagerschale e eintritt. . Die vorliegende Erfindung will diesen Uebelständen in der Hauptsache dadurch abhelfen , dafs die Stützfläche für die Schmier mittelkliimpen schräg angeordnet ist, in der Absicht, ein selbstthätiges Herandrängen dieses Klumpens an den Laufzapfen c herbeizuführen ; um dies zu ermöglichen, ist es erforderlich, den Lagerkörper b über die Mitte des Laufzapfens nach oben sich erstrecken zu lassen. Dies wiederum würde eine Verengung des zwischen den benachbarten Lagerkörpern entstehenden Hohlraumes bedingen. Aus diesem Grunde ist jeder Lagerkörper an seiner dem benachbarten unteren zugekehrten Seite zu verjüngt, so dafs ein freier Raum zum unbehinderten Einbringen des Schmiermittelklumpens gebildet wird.
Ein in diesem Sinne vervollkommnetes Walzwerk ist in der Fig. 2 perspectivisch von der Seite gesehen, unter Weglassung des oberen Lagerdeckels für die obere Walze, zur Anschauung gebracht. In der Fig. 3 ist der eine Ständer, von der Innenseite gesehen, unter Weglassung des oberen Lagerdeckels und der oberen Walze zur Anschauung gebracht; die Fig. 4 schliefslich ist ein waagrechter Schnitt durch die Achse der Laufzapfen c.
Der, wie erwähnt, über die Mitte der Achse des Laufzapfens c (Fig. 2) nach oben sich erstreckende Lagerkörper weist an beiden Seiten des Laufzapfens eine schiefe Ebene f auf (Fig. 3), welche parallel zur Achse des Laufzapfens verläuft. Das Ausweichen des Schmierstoffklumpens in der Richtung des Laufzapfens c wird nach aufsen zu durch je einen Ansatz g verhindert, dessen Ebene senkrecht zur Achse des Laufzapfens c angeordnet ist. Das Ausweichen dieses Klumpens in derselben Richtung und nach einwärts wird dadurch verhütet, dafs der Lappen h1 der Unterlagerschale/z mit zwei Verlängerungen /z2 ausgerüstet ist, so zwar, dafs dieselben gemäfs Fig. 4 an die Anlaufflächen i der Walzen C sich anlegen.
Die erwähnte Umgestaltung der Lagerkörper b an deren unteren Seite geht aus der Fig. 2 hervor; um nämlich den von den schrägen Flächen f, den Ansätzen g und den Fortsetzungen /z2 des Lappens h1 der Unterlagerschale h gebildeten Hohlraum H (Fig. 3 und 4) zugänglich zu machen, ist der Lagerkörper, für den oberen Walzenzapfen c anfangend, ungefähr bei der Oberkante der oberen Lagerschale k für den mittleren Laufzapfen nach Art einer abgestumpften Pyramide gestaltet, wobei die Verjüngung nach unten hin stattfand. Auf diese Weise entstanden Hohlräume H1 ΗΛ zum Einbringen des Schmierstoffklumpens, in derselben Weise ist auch der in der Fig. 2 nicht veranschaulichte Lagerdeckel für den oberen Laufzapfen c zu gestalten. Der untere Laufzapfen c ist beim Ausführungsbeispiel ohne einen Lagerdeckel gedacht. Unter Umständen kann auch für jeden der Lauf-
zapfen eine einzige schräge Fläche f vorgesehen werden, ebenso kann auch in den Höhlungen ein flüssiger Schmierstoff eingebracht werden, in den anderen Hohlraum des Laufzapfens ein Schmierstoff klumpen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Walzwerk'mit Laufzapfen-Schmiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein selbstthätiges Heranpressen des Schmiermittels (Rohtalg, Rohspeck) an die Laufzapfen (c) dadurch herbeigeführt wird, dafs als Auflager für diese Schmiermittel in Klumpenform eine schiefe Ebene (f) angeordnet wird (Fig. 3 und 4).
    Eine Ausführungsform des Walzwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Anbringung der schiefen Ebene der untere Lagerkörper (b) über die Mitte des Laufzapfens (c) nach oben hin ausgedehnt wird und gleichzeitig der nächst obere Lagerkörper (bl) in seinem unteren Theil als abgestumpfte und nach unten verjüngte Pyramide gestaltet ist, zum Zweck, eine Lücke zum unbehinderten Einbringen des Schmierstoffklumpens zu bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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