DE972726C - Verfahren zur Oberflaechenveredlung von Asphaltbelaegen - Google Patents

Verfahren zur Oberflaechenveredlung von Asphaltbelaegen

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DE972726C
DE972726C DEK20332A DEK0020332A DE972726C DE 972726 C DE972726 C DE 972726C DE K20332 A DEK20332 A DE K20332A DE K0020332 A DEK0020332 A DE K0020332A DE 972726 C DE972726 C DE 972726C
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DE
Germany
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asphalt
paste
abraham
color
pavements
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Expired
Application number
DEK20332A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gemke
Guenter Golz
Hans-Georg Kleemann
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Individual
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/353Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with exclusively bituminous binders; Aggregate, fillers or other additives for application on or in the surface of toppings with exclusively bituminous binders, e.g. for roughening or clearing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen Bitumenhaltige, insbesondere Feuchtigkeit isolierende Anstrich- oder Aufstrichmittel sind in der Technik zur Abdichtung und Isolierung von Beton-, Zement-, Asphaltflächen, Metallen und für andere Verwendungszwecke vorgeschlagen worden. Solche Anstrichmittel besitzen, zuweilen unter Zu- satz von Harzen und Wachsen, die Form von Mischemulsionen oder Lösungen von Bitumen in geeigneten Lösungsmitteln, die mit Füllstoffen, wie beispielsweise Ton, Mineralstoffen, Farbpigmenten usw., vermischt sind.
  • Die Erfindung betrifft speziell ein Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen. Es ist bereits bekannt, die Oberfläche von Asphaltbelägen durch Schleifen und anschließende Behandlung mit Leichtbenzin zu veredeln, d. h. eine glatte Oberfläche mit gleichmäßigem Farbton zu erzielen. Es ist ferner bekannt, Asphaltbeläge durch Auftragen einer Kunststoffpaste zu glätten, jedoch sind di,e für diesen Zweck benutzten Kunststoffpasten verhältnismäßig kostspielig. Abgesehen davon ist es schwierig, den Farbton der Kunststoffpaste dem des Asphaltbelages genau anzupassen.
  • Die Erfindung bringt auf diesem Gebiet einen erheblichen technischen Fortschritt und besteht im wesentlichen darin, daß man Asphaltmehl mit Benzin, Terpentin, Petroleum oder einem anderen geeigneten Asphaltlösungsmittel zu einer streichfähigen Paste vermischt und diese Paste mittels eines Spachtelmessers od. dgl. auf den Asphaltbelag aufträgt. Die Praxis hat gezeigt, daß sich beim Aufspachteln dieser Paste die obere Schicht des Asphaltbelages auflöst und somit eine unlösbare Verbindung zwischen dem Asphaltbelag und der aufgespachtelten Masse erzielt wird. Das Asphaltmehl für die Paste wird vorzugsweise aus dem gleichen Material wie der Asphaltbelag hergestellt, so daß in jedem Falle eine absolute Gleichfarbigkeit gewährleistet ist. Diese Gleichfarhigkeit ist insbesondere bei Fußbodenbelägen von Bedeutung, weil auf diese Weise auch nach einem etwaigen Abtreten der aufgespachtelten Deckschicht die absolute Gleichfarbigkeit des Fußbodens erhalten bleibt. An sich liegt jedoch die Farbgebung der Spachtelmasse im Belieben des Fachmannes. So kann es in bestimmten Fällen auch von Vorteil sein, die Spachtelmasse in irgendeinem Farbton herzustellen, während z. B. zur Einsparung an Farbstoff der Asphaltbelag ungefärbt bleibt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß infolge der durch die Vermahlung des Asphalts erzielten Kornverfeinerung der Bitumenanteil niedrig gehalten werden kann, weil die Verstreichfähigkeit der erfindungsgemäßen Paste durch das Lösungsmittel sichergestellt wird. Der geringe Bitumenanteil erleichtert natürlich eine Durchfärbung auch mit anderen Farbpignienten als Rot oder Schwarz bei geringem Pigmentaufwand. Außer diesen verschiedenen Möglichkeiten der Farbeinstellung und der festeren Verbindung mit der Unterlage hat die Asphaltpaste gegenüber den bisher zu diesem Zweck verwendeten Kunststoffpasten noch den wesentlichen Vorteil, daß sie sich erheblich billiger als diese herstellen läßt. Auch ihre Bevorratung über längere Zeiträume bei gleichmäßiger Qualität begegnet keinen Schwierigkeiten. Die Vermischung der Bestandteile in einer Paste nach der Erfindung ist dabei eine so intensive wie sie mit Rührwerken niemals erreicht werden Bann, da die Bestandteile zuerst einmal beim Kochen des Asphalts vermischt werden, zum zweiten Male bei der Feinverrnahlung und schließlich noch bei ihrer Mischung mit dem Lösungsmittel.
  • Zur Herstellung der Paste werden normalerweise 5 Gewichtsteile Asphaltstaub mit 3 Gewichtsteilen Lösungsmittel gemischt. Für die Paste verwendet man vorzugsweise Asphaltstaub mit einer Korngröße von weniger als o,og mm. Als Lösungsmittel für den Asphaltstaub kommen insbesondere Benzin, Terpentin, Petroleum und Rohöle in Frage, die für sich allein oder gemischt zur Anwendung kommen können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Oberflächenveredlung von Asphaltbelägen, dadurch gekennzeichnet, daß Asphaltmehl oder -staub mit Benzin, Terpentin oder einem anderen geeigneten Asphaltlösungsmittel zu einer streichfähigen Paste vermischt und diese Paste mittels eines Spachtelmessers od. dgl. auf den Asphaltbelag aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Asphaltmehl aus der gleichen Masse und demnach im gleichen Farbton wie der Asphaltbelag hergestellt wird. 3, Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spachtelmasse in einem beliebigen Farbton hergestellt wird, während der Asphaltbelag ungefärbt bleibt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften.
  4. Deutsche Patentschriften Nr. 83 o96, 446 776, 648 970; britische Patentschrift Nr. 3 16 780; dänische Patentschrift Nr. 36 751; »Anweisung für Abdichtung von Ingenieurbauwerken« (AIB), Deutsche Bundesbahn, 1953, S. 97; Fey, »Chemisch-technische Vorschriftensammlung«, 195:2; Hadert, »Neues Rezeptbuch für die Farben-und Lackindustrie«, 1952, S. 261, 284 350, 358, 477, 546-, 547, 550, 6o6, 762; Abraham-Brühl ' »Asphalte und verwandte Stoffe«, 1949, S. 547, 548; Abraham, »Asphalts and allied substances«, 5. Auflage, Bd.
  5. I, S. 848 bis 85o, 86o, 861, 874.
DEK20332A 1953-11-27 1953-11-27 Verfahren zur Oberflaechenveredlung von Asphaltbelaegen Expired DE972726C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153873B (de) * 1954-04-17 1963-09-05 Kurt Herold Verfahren zum Glaetten von Gussasphalt-Fussbodenbelaegen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE83096A (de) *
DE446776C (de) * 1924-01-02 1927-07-11 John Radcliffe Verfahren zur Herstellung von Strassenbaustoffen
GB316780A (en) * 1928-08-10 1929-08-08 Burt Boulton & Haywood Ltd Improvements relating to road dressing and road making materials
DE648970C (de) * 1933-09-18 1937-08-13 Paul Lechler Fa Hydrophile Bitumenemulsionen

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