DE97237C - - Google Patents

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DE97237C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/08Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenwaaren.
Zusatz zum Patente Λί 96754 vom 30. Dezember
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1896 ab. Längste Dauer: 29. Dezember 1911.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch Patent Nr. 96754 geschützten Bleistiftes mit schraubbarer Bleiseele und kennzeichnet sich dadurch, dafs an diesem Bleistifte besondere Zwischenstücke zum Drehen der Einlage vorgesehen sind, welche das Anfassen der Einlage beim Drehen derselben vermeiden. Diese Einrichtung besteht darin, dafs an dem Bleistiftkopf eine mit entsprechendem Gewinde versehene Mutter feststehend oder drehbar angebracht ist, in welches das Aufsengewinde der Einlage eingreift. Befindet sich das Muttergewinde an einem drehbaren Theil des Bleistiftkopfes , so mufs dafür Sorge getragen werden, dafs die in ihrer Längsrichtung verschiebbare Einlage sich nicht um ihre Achse drehen kann. Befindet sich das Muttergewinde in einem feststehenden Theil des Bleistiftkopfes, so wird ein entsprechender drehbarer Theil vorgesehen, welcher wiederum so angeordnet sein mufs, dafs er sich auf der Einlage der Länge nach leicht verschieben, aber auf derselben nicht drehen kann.
Diese Bedingung der Längsverschiebbarkeit ohne Zulassung der Drehung wird dadurch erreicht, dafs der Einlage aufser dem auf der Oberfläche angebrachten Aufsengewinde ein unrunder Querschnitt irgend welcher geeigneter Gestalt gegeben wird, und dafs derjenige Theil des Kopfes, in dem die Lä'ngsverschiebung ohne Zulassung der Drehung stattfinden soll, ein entsprechend gestaltetes unrundes Loch erhält.
In den Fig. 1 bis 6 sind Bleistifte nach vorliegender Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen in Ansicht, sowie im Längsund Querschnitt dargestellt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 3 läfst sich die Einlage in dem feststehenden Theil des Kopfes k verschieben, aber nicht drehen. Wie der Querschnitt nach c-d ergiebt, ist dies dadurch erreicht, dafs die Oeffnung in dem vorderen Theil des Kopfes k viereckig gestaltet ist, und dafs die Einlage ebenfalls einen viereckigen Querschnitt erhalten hat. An der durch die Schnittlinie a-b bezeichneten Stelle besitzt der Kopf zwei seitliche Oeffnungen 0 (Fig. 1, 3 und 5),- wodurch die in den Kopf lose eingesetzte und an einer Längsverschiebung einerseits durch das nach innen vorspringende vordere Ende des Kopfes k, andererseits durch das Ende des in denselben eingeschraubten Holzstieles s verhinderte, gerändelte Mutter m freigelegt und ein Drehen derselben mit Daumen und Zeigefinger ermöglicht wird. Wenn die Einlage noch nicht oder erst theilweise mit Aufsengewinde versehen ist, so kann die Mutter m gleichzeitig als Gewindeschneider wirken.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine etwas abgeänderte Ausführungsform derselben Erfindung. In diesem Falle ist das vordere feststehende
Ende des Kopfes k mit Gewinde versehen, und dementsprechend besitzt der sonst in genau derselben Weise wie oben ausgeführte drehbare Theil m eine unrunde Oeffhung. Derselbe braucht in diesem Falle behufs Verhinderung der Längsverschiebung im Kopfe nicht so sorgfältig festgelegt zu werden, wie in dem in Fig. 2 dargestellten Fall, weil die Einlage durch ihr Gewinde in dem feststehenden Theil des Kopfes k genügend gehalten ist
Der Vorschub erfolgt wieder durch Drehen des Theiles m, wodurch die Einlage heraus- oder hineingedreht wird.
In den Fig. 6 und 7 ist eine einfachere Ausführungsform dargestellt. Der feststehende HoIztheil s besitzt eine unrunde, z. B. sechskantige Bohrung. Der Kopf k ist mit dem Muttergewinde versehen, welches dem Aufsengewinde der Einlage entspricht, und ist in diesem Falle mit dem Stiel nicht fest verbunden, sondern mit einer einfachen Konuspassung auf denselben aufgesteckt. Der Vorschub wird in der Weise bewirkt, dafs man den ganzen Kopf durch Abziehen vom Stiele ein wenig lockert, in dem gewünschten Sinne dreht und dann wieder fest aufsteckt. Da die Einlage sich infolge' ihres unrunden Querschnittes im Stiel· nicht drehen kann, so wird sie durch die Drehung des Kopfes heraus- oder hineingeschraubt.
Fig. 8 zeigt andere vom Erfinder für geeignet gehaltene Querschnittsformen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Bleistift der durch Patent Nr. 96754 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die aus Graphit, Kreide oder dergl. bestehende, mit Gewinde versehene Einlage einen unruhden Querschnitt besitzt und entweder in einer mit dem Stiel des Bleistiftes fest verbundenen unrunden Bohrung längsverschiebbar liegt, so dafs sie durch Drehung einer nicht längsverschiebbar angeordneten Mutter verstellt werden kann, oder in der genannten Mutter längsverschiebbar, aber nicht drehbar liegt, so dafs sie durch Drehung derselben mitgedreht und in einem mit dem Stiel des Bleistiftes fest verbundenen Muttergewinde verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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