DE97074C - - Google Patents

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DE97074C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/027Driving main working members reciprocating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Bewegungsmechanismus, welcher, namentlich bei solchen Arbeitsmaschinen Anwendung finden soll, bei denen auf eine langsame, gleichförmige Arbeitsbewegung eine schnelle Rückbewegung des Werkzeuges erforderlich ist, wie z. B. bei Hobelmaschinen, Stofsmaschinen, Stanzen, Pressen u. s. w. Dieser neue Mechanismus läfst sich in einfacher Weise mit dem Werkzeugantrieb derartiger Maschinen verbinden, indem derselbe zwischen die Hauptantriebsund die Werkzeugantriebswelle eingeschaltet wird. Da diese Anordnung je nach Art der betreffenden Maschine verschieden ist, so ist in den beiliegenden schematischen Figuren der Mechanismus für sich allein dargestellt, um kürzer und allgemeiner in der Beschreibung desselben bleiben zu können.
Die Fig. ι und 2 stellen beide verticale Längsschnitte dar und zeigen den Mechanismus in zwei verschiedenen, die Wirkungsweise desselben erläuternden Stellungen.
Mit Bezug auf das bereits Gesagte seien die Wellen g und h Antriebswellen der betreffenden Arbeitsmaschine, während diejenige des Treibrades m (in der Zeichnung nur angedeutet) Antriebswelle des Werkzeuges sein möge. . Zwischen diesen beiden Antriebswellen g und h ist nun der in der Zeichnung dargestellte' Mechanismus einzuschalten.
Auf der Antriebswelle Λ der Maschine sitzt fest ein mit einem Schaltrad k starr verbundenes Triebrad i und ferner lose drehbar, aber gegen axiale Verschiebung gesichert ein zweites, mit dem auf der Werkzeugantriebswelle festsitzenden Rad m in Eingriff stehendes Triebrad /. Rad i steht in Eingriff mit einem Stiftenrad/, welches lose auf einem Zapfen g drehbar ist. Im Wege der Stifte fl dieses Stiftenrades ist der Mitnehmer a2 eines von einer Feder e beeinflufstcn, in Führungsschlitzen a1 des Gestelles gerade geführten Gleitstückes α angeordnet, so dafs dieser Mitnehmer a2 und damit das Gleitstück a selbst bei Drehung von/ im Sinne des Pfeiles (Fig. ι und 2) bewegt und damit die Feder e gespannt wird.
Nun ist an dem Gleitstück α eine Zahnstange b angelenkt, welche während des eben beschriebenen Weges aufser Eingriff mit dem losen Triebrade / steht, aber mit ihm in Eingriff tritt, sobald der betreffende Stift /' des Stiftenrades f den Mitnehmer a2 verläfst. Zu diesem Zwecke besitzt die durch eine Feder c ständig abwärts gedrängte Zahnstange b seitlich Führungszapfen d, welche sich in im Gestell eingelassenen U-förmigen Führungsnuthen, dl führen, deren parallele Theile am Ende ineinander übergehen, wobei aber durch eine selbsttätig durch den betreffenden Fülirungszapfen d umgestellte Weichenzunge d2 (Fig. 3) verhindert wird, dafs dieser Zapfen ein und dieselben der parallelen Theile in verschiedenen Richtungen durchlaufen kann, es sind die Führungszapfen vielmehr gezwungen, die Bewegung, welche der Spannung der Feder e entspricht, in der oberen, die entgegengesetzte aber in der unteren Nuth zu machen, so dafs also, wie gewünscht, die Zahnstange b selbst

Claims (1)

  1. während des ersteren Weges aufser, während des letzteren aber in Eingriff mit dem Rude I steht, wie die Fig. ι und 2 dies erliiutern.
    Die Wirkungsweise des Mechanismus ist nun folgende. Antriebswelle /1 und mit ihr Triebrad i und Schaltrad A- drehen sich mit constanter Geschwindigkeit und letzteres überträgt diese Bewegung mit Hülfe der am losen Triebrad / festen Klinke kl auf dieses selbst, wahrend Triebrad / das Stiftenrad f in gleichfalls gleichförmige Bewegung versetzt und so durch letzteres der Links- und Leergang (Fig. 1) der Zahnstange b bewirkt. Dieser Theil der Bewegung entspricht dem Arbeitsgange des Werkzeuges. Sobald dieser beendet ist, soll das Werkzeug den leeren Rückgang so rasch als möglich ausführen. Dies geschieht nun durch den vorliegenden Mechanismus in der Weise, dafs die sofort nach dem Eingriffe in das lose, mit dem Rade m in Eingriff stehende Rad. / ihren Stützpunkt, den Stiftfl des Stiftenradesy verliert und so, durch die Feder e zurückgeführt, das Rad / in raschere Umdrehung im früheren Sinne versetzt, was unbeschadet der gleichförmigen Weiterbewegung des übrigen Mechanismus erfolgen kann, da die Klinke /r1 wfihrenddessen über die Zahne des Schaltrades Ie hinweggleitet. Infolge der conlinuirlichen Weiterbewegung des Antriebsrades i wiederholt sich dann der Vorgang in derselben Weise.
    Pateντ-A νsρηυcη :
    Antriebsvorrichtung zur periodischen Veränderung der Geschwindigkeit dreh- oder verschiebbarer Theile von Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf der Antriebswelle /1 festsitzendes Triebrad i mit Hülfe eines Schaltwerkes ein lose auf derselben Achse drehbares, dieWerkzeugantriebsvvelle antreibendes Zahnrad / und gleichzeitig mit Hülfe eines Stiftenrades / periodisch eine während dieser Zeit aufser Eingriff mit dem Zahnrade /stehende Zahnstange b im entgegengesetzten Sinne bewegt, deren Rückbewegung unter Eingriff in das Zahnrad / durch Federkraft schnell erfolgt, so dafs das Rad / bei gleichbleibender Geschwindigkeit des Triebrades i periodisch eine gröfsere Geschwindigkeit erhalt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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