DE970679C - Anordnung von Waelzlagern vorzugsweise grossen Durchmessers zur Lagerung der Walzen von Zuckerrohrmuehlen u. dgl. - Google Patents

Anordnung von Waelzlagern vorzugsweise grossen Durchmessers zur Lagerung der Walzen von Zuckerrohrmuehlen u. dgl.

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DE970679C
DE970679C DEG11741A DEG0011741A DE970679C DE 970679 C DE970679 C DE 970679C DE G11741 A DEG11741 A DE G11741A DE G0011741 A DEG0011741 A DE G0011741A DE 970679 C DE970679 C DE 970679C
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DE
Germany
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bearing
roller
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sugar cane
bearings
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Expired
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DEG11741A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Busecrus
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Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/02Expressing juice from sugar cane or similar material, e.g. sorghum saccharatum
    • C13B10/06Sugar-cane crushers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C35/00Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
    • F16C35/04Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of ball or roller bearings
    • F16C35/06Mounting or dismounting of ball or roller bearings; Fixing them onto shaft or in housing

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
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Description

  • Anordnung von Wälzlagern vorzugsweise großen Durchmessers zur Lagerung der Walzen von Zuckerrohrmühlen u. dgl. Die Verwendung von Wälzlagern mit konischer Bohrung des Innenringes ist allgemein üblich, wenn auf leichten Ein- und Ausbau der Lager besonderer Wert gelegt wird. Dies trifft z. B. für Zuckerrohrmühlen zu, bei denen ein periodisch sich wiederholender Aus-und Einbau der Walzenlager notwendig ist, sei es, um die Walzenmäntel zu erneuern oder zwecks Generalüberholung der ganzen Mahlanlage nach Beendigung der Kampagne.
  • Zur Befestigung von Lagern mit konischer Bohrung auf einem zylindrischen Wellenzapfen sind Spann-oder Abziehhülsen bekannt. Diese beiden Arten unterscheiden sich dadurch voneinander, daß eine Schraubmutter im einen Falle zum Festspannen und im anderen Falle zum Herausziehen der Hülse dient. Spannhülsen werden bei glatten Wellen, vor allem Transmissionswellen, verwendet, während Abziehhülsen bei Wellen mit Bund gebräuchlich sind, der als Anlage für den inneren Lagerring dienen kann und damit das Lager in axialer Richtung nach einer Seite hin sichert. Grundsätzlich lassen sich solche Spann- oder Abziehhülsen auch bei Lagern mit zylindrischer Bohrung des Innenringes auf einem konischen Wellenzapfen verwenden; dazu braucht nur die konische Anzugfläche der Hülse auf die Innenseite derselben verlegt zu werden. Eine solche Anordnung ist aber verhältnismäßig selten.
  • Derartige Hülsen zwischen dem Lager und dem Wellenzapfen erleichtern zwar den Ein- und Ausbau des ersteren insofern, als infolge ihrer Keilwirkung die größte Reibung nur im Einbauzustand vorhanden ist und durch einen kurzen Ruck überwunden werden kann. Immerhin tritt beim Ein- und Ausbau eines mittels einer solchen Hülse befestigten Lagers an zwei Stellen ein Reibwiderstand auf, nämlich sowohl zwischen Hülse und Welle als auch zwischen Hülse und Lagerinnenring. Dadurch ergibt sich eine Gesamtreibungskraft, die bei Lagern großer Abmessungen in Durchmesser und/oder Länge zu Montageschwierigkeiten führen kann. Ein weiterer Nachteil der Lagerbefestigung mit Spann- oder Abziehhülse besteht darin, daß für den Sitz des Lagers die Abweichungen einerseits der beiden zylindrischen, andererseits der beiden konischen Flächen von den genauen Maßen von Einfluß sind, wodurch bei Überlagerung der Toleranzen das Lager gegebenenfalls nur teilweise zum Tragen kommt.
  • Ferner ist zu berücksichtigen, daß der Sitz eines Lagers üblicherweise nach der Montage durch Messen der Lagerluft kontrolliert wird. Solche Messungen setzen gewisse Kenntnisse und Erfahrungen voraus, und es besteht die Gefahr, daß die Schraubmutter der Hülse zu schwach oder zu stark angezogen wird. In beiden Fällen muß mit einer vorzeitigen Zerstörung des Lagers gerechnet werden.
  • Zur Beseitigung der vorerwähnten Mängel geht die Erfindung von der ebenfalls an sich bekannten Anordnung aus, bei welcher der mit einer konischen Bohrung versehene Innenring eines Wälzlagers den entsprechend konischen Walzenzapfen unmittelbar umgibt. Auch dabei hat man allerdings bisher den Montagevorgang mit solchen Maßnahmen wie Messen, Nacharbeiten und gegebenenfalls mehrfaches Auf- und Wiederabziehen des Lagerkörpers sowie mit der Verwendung besonderer Lehr- oder Abstandsringe belastet. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern erfordert auch Spezialkenntnisse und eignet sich deshalb wenig z. B. für Zuckerrohrmühlen an ihren vorwiegend in überseeischen Gebieten liegenden Verwendungsstellen.
  • Dazu kommt weiterhin, daß mit den vorerwähnten Maßnahmen und Hilfsmitteln im allgemeinen nur jeweils ein bestimmter Lagerring zum richtigen Sitz auf einem bestimmten Wellenzapfen gebracht wird und diesem dann immer zugeordnet bleiben muß. Demgegenüber soll mit der Erfindung nicht nur die Montage derartiger Lageranordnungen vereinfacht und auch ungeschulten Arbeitskräften ermöglicht, sondern darüber hinaus eine beliebige Austauschbarkeit zwischen mehreren, für gleiche Sollmaße hergestellten Lagerringen einerseits und Wellenzapfen andererseits erreicht werden.
  • In diesem Sinne besteht die Erfindung darin, daß die beiderseitigen konischen Flächen schon bei der Herstellung so toleriert sind, daß das Lager bei der Montage nur einmal aufgezogen zu werden braucht und ohne irgendwelche Messungen sowie Neben- und Nacharbeiten sowie ohne Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel ausschließlich durch an sich bekanntes unmittelbares oder mittelbares Anliegen gegen einen Bund der Walze oder genaues Abschneiden mit einem Absatz des Lagerzapfens in einer ganz bestimmten axialen Stellung den gewünschten Sitz hat.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Die Abbildung läßt in axialer Richtung j e zur Hälfte bis zur Symmetrieebene die Walze i und den auf dem mittleren Teil derselben angeordneten Walzenmantel 2 einer Zuckerrohrmühle erkennen. Zwischen dem mittleren Teil und dem ein Kupplungszahnrad 3 tragenden Endzapfen 4 ist die Walze im Bereich eines etwas konisch verlaufenden Zwischenzapfens 5 in einem Wälzlager gelagert. Dieses besteht aus einem den Walzenzapfen 5 unmittelbar umgebenden, mit einer entsprechend konischen Bohrung versehenen Innenring 6, einem Außenring 7 und zwei Reihen dazwischen angeordneter, tonnenförmiger Wälzkörper B. Der Außenring 7 ist von einem Lagerkörper g umgeben. In axialer Richtung ist das Lager durch mit dem feststehenden Lagerkörper verbundene Lagerdeckel Io, II und mit der Walze umlaufende Labyrinthbüchsen 12, 13 abgeschlossen, zwischen denen an den ersteren beweglich geführte Dichtungsringe I4, 15 vorgesehen sind. .
  • Das Nennmaß des kleinen Durchmessers und die Konizität des Walzenzapfens 5 sind schon bei der Herstellung so toleriert, daß das Lager beim Einbau ohne irgendwelche sonstigen Maßnahmen nur bis in eine bestimmte Stellung, im vorliegenden Falle bis zum Abschneiden der beim axialen Aufschieben hinteren Stirnseite mit dem Absatz am verjüngten Ende des konischen Walzenzapfens, gebracht zu werden braucht, um die für den richtigen Sitz des Lagers erforderliche Aufweitung des Innenringes 6 zu erreichen. Die richtige Einbaustellung des Lagers kann auch in ebenfalls an sich bekannter Weise dadurch gegeben sein, daß es bis gegen einen Walzenbund od. dgl. als Anschlagfläche geschoben wird. Dabei ist es ferner möglich, einen oder mehrere Distanzringe zwischen dem Lagerinnenring und dem Walzenbund anzuordnen.
  • Mit einer solchen Anordnung gemäß der Erfindung erübrigt sich beim Einbau eines Lagers das Nachmessen der jeweiligen Radialluft, so daß diese Fehlerquelle für den richtigen Sitz des Lagers ausgeschaltet ist. Man kann vielmehr durch Nachmessen der Istmaße einerseits der Bohrung des Lagerinnenringes und andererseits des Walzenzapfens sowie der Radialluft des Lagers schon vorher feststellen, ob die vorgeschriebenen Toleranzen eingehalten sind und damit im Einbauzustand des Lagers der richtige Sitz und die verlangte Restradialluft desselben erreicht werden. Dafür wird nachstehend ein Zahlenbeispiel angeführt; es seien zwei Wälzlager mit konischer Bohrung vorhanden, die auf zwei konische Wellenzapfen aufzubringen sind. Der innere bzw. äußere Nenndurchmesser ist in beiden Fällen mit i7o mm angenommen
    Istmaß Sollmaß
    Lagerbohrung
    Lager I ......... 170,025 mm I70 + 0,25 mm
    ±o
    Lager II ........ I70,oI5 mm
    Radialluft
    Lager I ......... I55 µ I4o-2o0
    Lager II ........ I7o
    Zapfendurchmesser
    Zapfen I ........ I70,I3o mm I7o+o,I4omm
    +o,I2Imm
    Zapfen II ....... I70,125 mm
    Man rechnet nun üblicherweise so, daß nur 7o% des Übermaßes des Zapfens für die aus der Aufweitung des Lagerinnenringes sich ergebende Verringerung der Lagerluft wirksam werden. Demnach beträgt die Restradialluft für
    Sie liegt also in beiden Fällen innerhalb der zulässigen Grenzen, wenn diese mit minimal 40 µ und maximal I35 µ festgesetzt werden. Die letzteren Werte sind maßgebend für die vorzuschreibenden Toleranzen, damit sie auch dann nicht überschritten werden, wenn ein Lager mit den kleinsten (größten) Sollmaßen für den Innendurchmesser und die Radialluft auf einen Zapfen mit dem größten (kleinsten) Sollmaß aufgebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung von Wälzlagern vorzugsweise großen Durchmessers zur Lagerung der Walzen von Zuckerrohrmühlen u. dgl., wobei der Innenring mit einer konischen Bohrung versehen ist und einen entsprechend konischen Walzenzapfen unmittelbar umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen konischen Flächen schon bei der Herstellung so toleriert sind, daß das Lager bei der Montage nur einmal aufgezogen zu werden braucht und ohne irgendwelche Messungen sowie Neben-und Nacharbeiten sowie ohne Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel ausschließlich durch an sich bekanntes unmittelbares oder mittelbares Anliegen gegen einen Bund der Walze (I) oder genaues Abschneiden mit einem Absatz des Lagerzapfens (5) in einer ganz bestimmten axialen Stellung den gewünschten Sitz hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Jörgensmeyer, »Die Wälzlager«, Verlag Springer, Berlin, I937, S.4o5/406; Montage- und Betriebsvorschrift für Müllerei-Walzenstühle, Modell MDD vom Jahre 1952 der Fa. Gebrüder Bühler GmbH. in Konstanz; »SKF-Lager in Werkzeugmaschinen« vom 2.9. 1952 S. 32, 33 'und 6o.
DEG11741A 1953-05-16 1953-05-16 Anordnung von Waelzlagern vorzugsweise grossen Durchmessers zur Lagerung der Walzen von Zuckerrohrmuehlen u. dgl. Expired DE970679C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10209877A1 (de) * 2002-01-26 2003-08-14 Eckhard Wolf Verfahren zur definierten Änderung einer Lagervorspannung in zwei Schräglagern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10209877A1 (de) * 2002-01-26 2003-08-14 Eckhard Wolf Verfahren zur definierten Änderung einer Lagervorspannung in zwei Schräglagern

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