DE970640C - Vorrichtung zum automatischen Stapeln von Bunden - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Stapeln von BundenInfo
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- DE970640C DE970640C DES34312A DES0034312A DE970640C DE 970640 C DE970640 C DE 970640C DE S34312 A DES34312 A DE S34312A DE S0034312 A DES0034312 A DE S0034312A DE 970640 C DE970640 C DE 970640C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G57/00—Stacking of articles
- B65G57/28—Stacking of articles by assembling the articles and tilting the assembled articles to a stacked position
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
- Vorrichtung zum automatischen Stapeln von Bunden Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Stapeln von Bunden, die aus Haspel- bzw.
- Wickelvorrichtungen in Walzbetrieben anfallen.
- Im Zuge der Entwicklung ist man von einfachen Hilfmittein für Handbetätigung zu halbautomatischen und schließlich zu vollautomatischen Einrichtungen übergegangen. Ein bekanntgewordener Vorschlag ging dahin, den von einem Bandförderer kommenden Drahthund mittels eines schräg liegenden Anschlußförderers, der Fanghaken aufwies, auf einem Schlitten abzulegen, der jeweils zunächst vorfuhr und dabei den Bu,nd in Schräglage kippte, wobei sich dieser gegen den bereilts auf dem Schlitten befindlichen Stapel legte und anschlließend wieder zurückfuihr.
- Bei einer anderen Ausführung liefen die ebenfalls von einem Bandförderer kommenden Bunde in eine Schwenkgabel ein und wurden mit deren Hilfe um 900 geschwenkt auf den Arm eines Drehkreuzes geschoben.
- Die Nachteile der erstgenannten Einrichtung sind darin zu suchen, daß neben den hohen Herstellungskosten der Anlage an sich für den mit der gesamten Stapellast hin- und herfahrenden Schlitten ein teures Antriebsaggregat mit hohen laufen den Energiekosten verwandt werden muß und daß darüber hinaus die Fanghaken des Anschlußförderers schnellem Verschleiß unterliegen. Auch die Steuerung des Schlittens, der nach jeder Rückfahrbewegung eine um eine Bundbreite verschobene neue Ausgangsstellung einnehmen muß, erfordert hohe Erstellungskosten und bringt Störungsmöglichkeiten mit sich.
- Das andere Beispiel bietet konstruktive und betriebliche Schwierigkeiten, weil der Höhenabstand der Drehkreuzarme von der Flurebene bei unter unterschiedlichen Bunddicken und -durchmessern dauernde Veränderungen erfordert.
- Um den Stapelvorgang zu erleichtern und zu beschleunigen, hat man weiterhin bereits vorgeschlagen, die von der Haspeleinrichtung kommenden Draht- oder Bandbunde mit Hilfe eines geradlinig verschiebbaren Vorschubgliedes in eine in Vorschubrichtung angeordnete, ortsfeste Bundaufnahmerinne zu schieben. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, die Bunde mi.ttels eines schwenkbaren Vorschu.bgliedes auf einen muldenförmig ausgelbil deten Kettenstapler abzusetzen. Die gewickelten Bunde neigen nach !erfolgtem Einschieben in die Stapelrinne zum Umkippen. Um das Kippen zu verhindern, hat man deshalb vorgeschlagen, die Bunde auf die Stapelrinne schräg nach vorn geneigt zu bringen und sie gegen eine in die Rinne eingesetzte Stütze zu legen.
- Es ist ferner bekannt, über eine Fördervorrichtung ankommende Bretter mittels eines schwenkbaren Vorschubgliedes auf einem quer verfshrbaren Stapelwagen zu stapeln, wobei die Bretter über einen unter Druckwirkung stehenden, dem Bretterstapel anschließend als Stütze dienenden Anschlag hinweggeschoben werden. Demgegenüber weist -die Erfindung einen neuen Weg auf, die bekannen Stapelvorrichtungen für Draht- oder Bandbunde mit verschwenkbarem oder geradlinig verschiiebbarem Vorschubglied und mit in Vorschubrichtung angeordneter Bandatufnahmerinne so auszubilden, daß Arbeitsunterbrechungen weitgehend vermieden werden. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die halbkreisförmig ausgebildete Bundaufnahmerinne mit einem unter Druckmittelwirkung stehenden Anschlag versehen wird, der als Stütze für die über ihn hiinweggeschobenen Bunde dient. Um nicht nur das Kippen der Bunde entgegengesetzt zur Vorsohubrichtung, sondern auch in Vorschubrichtung zu vermeiden, sieht die Erfindung weiter vor, daß die Sitirnfläche des Vorsdhubgliedes nach hinten geneigt zur Vors«hubrichtung ausgebildet ist.
- Aufbau und Wirkungsweise seien an Hand der in den Fig. I bis 5 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
- Die Schwenkhaken 2 der Kettenförderanlage I, an welchen die Bunde 3 hängen, werden bei der Ausbildung nach den Fig. I und 2, die besonders für das Stapeln von Drabtbunden geeignet sind, oberhalb der Rutsche 13 mittels der Kurvensteuerung 14. (Fig. 2) in die strichpunktiert gezeichnete Stellung geschwenkt, wobei der Bund 3 in die Aufnahmerinne 15 rutscht und anschließend von einem Schieber I6 über einen unter Wirkung einer Feder oder eines anderen Druckmittels stehenden Anschlag 17 geschoben wird, gegen den er sich anschließend infolge seiner Schräglage stützt. Diese Schräglage des Bundes ergibt sich durch die entsprechende Neigung der Stirnfläche des Schiebers I6 zur Vorschubeinrichtung. Zur Dämpfung des Aufpralls des herabrutschenden Bundes kann eine abgefederte Platte I8 vorgesehen werden. Diese Platte I8 kann auch mit einem Anstoß schalter od. dgl. für die Auslösung der Vorschubbewegung des Schiebers I6 verbunden sein.
- Die Einrichtung nach Fig. 3, in erster Linie für Bandbunde geeignet, besteht aus der Aufnahmerinne 15, die erfindungsgemäß in ihrer Längsrichtung geneigt zur -Hüttenflurebene aufgestellt ist, und einer an sich bekannten Schwenkgabel 20, auf welche die Bunde vom Förderer 6 gegen das Anschlagstück 19 auflaufen und um etwa 900 geschwenkt in die Bundaufnahmerinne eingeschoben werden, wobei die Schräglage der Rinne ein Kippen der Bunde 3 verhindert.
- Wie die Fig. 4 und 5 erkennen lassen, können die Rinnenwände 2I, was ebenfalls als im Rahmen der Erfindung liegend angesehen wird, verstellbar ausgebildet sein, indem sie z. 33 um am festen Rinnenbodenteil 22 vorgesehene Drehpunkte 23 über Hebelarme24 und beispielsweise eine Spindel 25 in radialer Richtung ein- bzw. ausgeschwenkt werden.
- Es besteht ferner die Möglichkeit, den Stützenanschlag I7 (Fig. I) in auf den oberen Rinnenlängskanten 26 (Fig. 4) lösbar aufsetzbaren Brükkentraversen 27 unterzubringen, damit auch das Stapeln von Bunden mit kleinen Durchmessern ohne Rinnenverstellung durchgeführt werden kann.
- Im Rinnenbodenstück 22 sollen weiterhin Gleitleisten 28 aus weichem Material eingelassen sein.
- Die mit Bunden aufgefüllten Rinnen können anschließend auf Rollen seitlich aus dem Bereich des Vorscihu,bgliedes I6 bzw. 20 herausgefahren werden.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Stapeln von Draht- oder Bandbunden mit einer in Vorschubrichtung angeordneten Bundaufnahmerinne, in welche die Bunde einzeln durch ein geradlinig verschiebbares oder schwenkbares Vorschubglied eingeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite dbs Vors.chubgliedes nach hinten geneigt ist und ein unter Druckmittelwirkung stehender Anschlag (I7) vorhanden ist, der die in einer halbkreisförmig ausgebildeten Rinne vorgeschobenen Bunde in der geneigten Stellung nach Rückgang des Vorschubgliedes hält.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Stützanschlag (I7) für die Bunde in einem lösbar auf die oberen Rinnenlängskanten (26) aufsetzbaren Querbalken (26) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die halbkreisförmige Bundaufuahmerinne radial begrenzenden Sei -tenwände (2I) radial verstellbar angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Wände (2I) um am Bodrenstück (22) der Rinne (I5) fest angeordnete Drehpunkte (23) mit Hilfe einer Schneckenspindel (25) od. dgl. erfolgt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in das Bodenstück (22) der Rinne (I5) Gleitleisten (28) aus weichem Material eingelassen sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine den Aufprall der in die Bundaufnahmerinne (I5) rutschenden Bunde (3) dämpfende, abgefederte Platte (I8) .
- 7. Vorrichtung nach Anspruch I mit bogenförmig schwenkbarem Vorschubglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Bundaufnahmerinne (I5) in ihrer Längsachse zur Flurebene geneigt verstellbar angeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bundaufuahmerinne (I5) in an sich bekannter Weise quer verfahrbar ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrijt Nr. 8I6 392; deutsche Patentanmeldung B I3749 XI/8Ie; britische Patentschrift Nr. 121 527; USA.-Patentschrift Nr. 987 I85.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34312A DE970640C (de) | 1953-07-14 | 1953-07-14 | Vorrichtung zum automatischen Stapeln von Bunden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34312A DE970640C (de) | 1953-07-14 | 1953-07-14 | Vorrichtung zum automatischen Stapeln von Bunden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970640C true DE970640C (de) | 1958-10-09 |
Family
ID=7481463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES34312A Expired DE970640C (de) | 1953-07-14 | 1953-07-14 | Vorrichtung zum automatischen Stapeln von Bunden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970640C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237606B (de) * | 1965-04-13 | 1967-03-30 | Demag Ag | Transportwagen fuer ringbundfoermiges Gut |
| DE3317764A1 (de) * | 1982-05-17 | 1983-11-17 | Kabushiki Kaisha Komatsu Seisakusho, Tokyo | Palettiervorrichtung mit mehreren betriebsarten |
| DE102011113774A1 (de) * | 2011-09-19 | 2013-03-21 | Stephan Dick Profile Gmbh | Coil-Kipptisch-Anlage |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US987185A (en) * | 1910-04-30 | 1911-03-21 | George F Steedman | Edge-piling lumber-stacker. |
| GB121527A (en) * | 1917-12-21 | 1918-12-23 | Dunlop Rubber Co | An Improved Apparatus for use in Stacking or Unstacking Articles. |
| DE816392C (de) * | 1950-02-26 | 1951-10-11 | Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab | Anlage zur Behandlung von Walzband o. dgl. langgestrecktem Gut |
-
1953
- 1953-07-14 DE DES34312A patent/DE970640C/de not_active Expired
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