DE97050C - - Google Patents

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DE97050C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bienenwohnung, die im wesentlichen aus einem Gehäuse von rechteckigem Querschnitt besteht, das auf geeigneten Stützen derart gelagert ist, dafs die obere Kante des Gehäuses gleichsam den First eines Daches und eine der schrägen Flächen des Daches die Thür der Bienenwohnung bildet, durch welche das Innere zugänglich ist. Die Wabenrähmchen sind mit Stützen versehen, die sie aufser Berührung mit den Innenwandungen der Wohnung halten. Die Wandungen sind mitNuthen undTrennungsleisten versehen, die ein Einführen und Herausnehmen der Rähmchen erleichtern'. Letztere können zur Erleichterung der Beobachtung der Bienen wie die Blätter eines Buches im Innern des Stockes umgelegt werden.
In der oben genannten Weise aufgestellte Bienenwohnungen sind zwar nicht neu, die Rähmchen werden jedoch bei diesen senkrecht von oben eingeführt, so dafs man gezwungen ist, die beiden das Dach bildenden Wände anzuheben und somit die Rähmchen an zwei Seiten freizulegen. Aufserdem sind die Rähmchen in jenen Wohnungen einzig und allein mit ihren seitlichen Kanten gestützt, was den Uebelstand mit sich bringt, dafs sie, sobald man sie berührt, hin- und herwackeln und gegen einander stofsen, wobei die Bienen gestört und unter Umständen gequetscht werden.
Auch gegenüber dem bekannten sogenannten Blätterstocke soll die vorliegende Bienenwohnung nach Ansicht des Erfinders den Vortheil haben, dafs sich ein besseres Durchblättern der Rähmchen ausführen läfst.
Nachstehend soll nun die Einrichtung der neuen Bienenwohnung näher erläutert werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Bienenwohnung aus einem Kasten A von rechteckigem Querschnitt und jeder beliebigen Länge, der auf Stützen B derartig gelagert ist, dafs seine oberen Wände schräge Dachflächen bilden. Eine dieser schrägen Flächen bildet die Thür der Bienenwohnung, die mit Hülfe eines (in der Zeichnung weggelassenen) Deckels verschlossen wird. Dieser Verschlufs ist ziemlich " dicht, so dafs sich die Gesammtwärme im oberen Theile des Stockes ansammelt und hier erhalten bleibt, genau so wie in den Bienenkörben von Glocken- oder Spitzbogenprofil.
Die Rähmchen D werden schräg an der unteren Vorderwand α entlang geführt und legen sich gegen die untere Hinterwand a1. Die an der Wand α entlang gleitende Leiste des Rähmchens ist nahe an ihren beiden Enden mit je einem Ansatz ausgestattet, wozu sich am vortheilhaftesten kleine Kopfschrauben e eignen, die nur theilweise in die Rähmchen eingeschraubt werden. Die beiden anderen Rähmchenleisten sind in ähnlicher Weise an ihren Enden mit Ansätzen e1 versehen, die dieselben in einem geringen Abstande von der Wand αλ und dem Deckel erhalten. Jedes Rähmchen ist auf einer Seite an der dem Deckel zunächst angeordneten Leiste mit Ansätzen f ausgerüstet, welche dazu dienen, zwischen je zwei Rähmchen einen bestimmten Abstand inne zu halten. Diese Ansätze können jede beliebige Form erhalten, sie können beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt ist, aus einem in der Mitte gekrümmten Metallstreifen hergestellt
werden, dessen beide Enden am Rähmchen befestigt sind. Die untere Hinterwand der Bienenwohnung ist nahe an ihrer oberen und unteren Kante mit je einer Reihe zahnartig umgebogener, mit beiden Enden an der Wand befestigter Drahtstifte g ausgestattet, wobei der Abstand je zweier Zähne durch die Breite· der Rähmchenleisten bestimmt wird. Die Breite der Zähne richtet sich nach der Gröfse der Zwischenräume, die man zwischen den Rähmchen belassen mufs. An der unteren Vorderwand α der Bienenwohnung ist eine Reihe ziemlich flacher, parallel in der Richtung von oben nach unten laufender Rillen oder Nuthen h vorgesehen, die am Boden endigen und in ihrer Breite mit den Abständen der Abs-tandsstifte unter einander genau übereinstimmen. Diese Nuthen dienen den Rähmchen als Führung, sobald man sie an der Wand α entlang gleiten läfst, um sie im Stocke aufzustellen. Wie aus den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich, werden die Nuthen h nicht bis an die Vorderkante der Wand α verlängert, sondern hier bildet letztere eine Fläche, die in gleicher Höhe mit der tiefsten Stelle der Nuthen h liegt. Zur Einführung der Rähmchen genügt es, eine der Schrauben e der unteren Seite des Rähmchens in die Nuth h einzuführen und das Rähmchen in letzterer bis an den Boden gleiten zu lassen; die Nuth wird das Rähmchen dann derartig führen, dafs es sich zwischen die-beiden zahnartig gebogenen Abstandsstifte g, die am Boden des Falzes zu beiden Seiten vorgesehen sind, festklemmt. Die andere Schraube legt sich gegen die ebene Fläche i der Wand a, längs welcher sie gleiten wird, sobald man das Rähmchen etwas zur Seite neigt.
Da die Rähmchen mit den Wänden der Bienenwohnung aufser mit ihren Tragstützen, die eine sehr geringe Oberfläche darbieten, nicht in unmittelbare Berührung kommen, so werden die Bienen sie nicht an den Wänden festkleben können.
Es ist mithin sehr leicht, die Rähmchen zu durchblättern, indem man dieselben behufs Anstellung von Beobachtungen aus einander spreizt, denn bei dieser Handhabung ruht das ganze Gewicht der Rähmchen auf zwei Schrauben oder Stützen an der hinteren Wand, wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich. In der Wand α1 sind Oeffnungen / zum Ausfliegen angebracht (Fig. 1 und 2).
Um die Bienenwohnung in der richtigen Lage zu erhalten, kann ein X-förmiger Bock verwendet werden, aber behufs Erleichterung des Transportes der Bienenwohnungen wird die in der Zeichnung Fig. 1 dargestellte Stütze vorzuziehen sein, die in an den Seiten der Wohnung angeordnete Henkel angreift. Sobald die Wohnung von einer Stelle an eine andere gebracht werden soll, werden diese Stützen herausgenommen und durch Stangen ersetzt, welche mit Handhaben versehen sind, oder durch lange Stangen, welche als Tragbahre dienen.
Es ist ersichtlich, dafs man die Länge der Bienenwohnung je nach der Zahl der Bienenvölker, welche in ihr untergebracht werden sollen, bemessen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bienenwohnung mit rechteckigen Rähmchen in solcher Stellung, dafs die eine Diagonale der Rähmchen senkrecht steht, gekennzeichnet durch in der unteren Vprderwand (a) parallel angeordnete Nuthen (h), welche sich von der tiefsten Stelle der Wand bis nahezu an die obere Kante derselben erstrecken, woselbst eine ebene FJäche freigelassen ist, deren Höhe-der Grundfläche der Nuthen entspricht, ferner durch zwei Reihen in der unteren Hinterwand (a1) befestigter zahnförmiger Trennungsstifte zum Halten der Rähmchen, und die Anbringung von je zwei Stiften (e) in den Rähmchen zur Führung der letzteren in den Nuthen (h), sowie von Stiften (el) zur Herbeiführung eines bestimmten Abstandes von der unteren Hinterwand fa1), so dafs die Rähmchen leicht eingesetzt und herausgenommen werden können, und dafs ferner durch die Anordnung der ebenen Fläche (i) eine seitliche Drehung der Rähmchen ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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