DE97047C - - Google Patents

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DE97047C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Γ· Ρ<· J. ν P ι'
• ff- ι,Λ if !, ί? C' "
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
(Canton Aargau, Schweiz).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1897 ab.
Für die Aufbewahrung und den Transport von flüchtigen Flüssigkeiten mit einem unter der durchschnittlichen Luftwärme liegenden Siedepunkt, besonders auch für deren unmittelbare Verwendung vermittelst der umgebenden Wärme oder der Handwärme, sind vielerlei Vorrichtungen mit haarfeinen Oeffnungen und in allen Gestalten und Abmessungen, sowie aus jedem der Natur dieser Flüssigkeit entsprechenden Stoff geschaffen worden, vorzugsweise aber aus Glas, um den Inhalt stets leicht beobachten zu können.
Um je nach der Menge der zu entnehmenden Flüssigkeitsmenge diese Vorrichtungen öffnen und schliefsen zu können, sind zum Theil sehr sinnreiche Vorrichtungen in Vorschlag gebracht worden, aber alle beruhen ohne Ausnahme auf der Anwendung von Mänteln, feinen Tüllen, Armaturen und Verkleidungen, die sämmtlich aus Metall bestehen und auf den Apparaten selbst angebracht werden; und auf diese Verkleidungen stützt sich dann der Haupttheil der Verschliefsung, gewöhnlich unter der Form eines Deckels, welcher wiederum bei den bisher bekannten Einrichtungen auch stets aus Metall besteht.
Man ist bisher noch nicht dazu gelangt, für den Verschlufs dieser Vorrichtungen den besten chemischen Stoff zu verwenden, nämlich Glas oder dergleichen, und zwar ohne Vermittelüng einer Armatur oder Verkleidung, die den Verschlufs verwickelt und dem Auge die Ueberwachung unmöglich, macht. Das Glas verbürgt die Reinlichkeit, welche derartige medicinische und wissenschaftliche Gegenstände- erheischen, die zu gleicher Zeit zur Aufbewahrung, Versendung und Verwendung solcher Flüssigkeiten dienen.
Um diesen Zweck zu erreichen, sind zunächst, wie aus den beiliegenden Zeichnungen (Fig. 1) ersichtlich, gläserne Hütchen bezw. .Hülsen A hergestellt, in welche man den Hals B der Behälter theilweise oder ganz hineinschieben kann. Damit nun dieses Hütchen von selbst auf den Hals des Behälters — ohne Vermittelüng irgend welcher auf den Behälter angebrachten Armatur — fest sitzen bleibt, ist auf beliebiger, vorzugsweise aber auf halber Höhe des Hütchens ringsherum eine waagrechte Rinne C vorgesehen. In diese Rinne wird ein aus elastischem Stoff bestehender Dichtungsring D eingebracht, welcher die Rinne vollständig ausfüllt. Durch die Oeffnung E dieses federnden Ringes kann der Hals des Behälters unter Reibung eintreten. Man drückt die Spitze des Halses bis zum Boden des Hütchens, und die Adhäsions- und Ausdehnungskraft des Dichtungsringes gegen den Hals des Behälters hält dann das Hütchen fest am Platze. Je nachdem das Ende der Form des Halses kugelig wie Fig. 2, kegelig oder flach gestaltet ist, werden die beiden Berührungsflächen derart gebildet, dafs sie sich an einander anschmiegen,, um den Austritt der Flüssigkeit oder der Dämpfe zu verhüten. Um den Verschlufs noch mehr zu sichern, kann man den inneren Boden des Hütchens auch mit einer elastischen Einlage / versehen

Claims (1)

  1. (Fig. i). Jedoch sind beide letztere Mittel (anschmiegende Flächen und belegter Boden) nur von untergeordneter Bedeutung, weil der Dichtungsring D, der das Hütchen auf dem Halse des Behälters festhält, schon allein einen vollständigen Abschlufs gewährleistet; denn die zur Ueberwindung der Ausdehnungskraft der Flüssigkeit oder ihrer Dämpfe, welche in die zwischen der federnden Scheibe und den inneren Wänden des Hütchens vorhandene Kammer K dringen könnten, genügende Adhäsions - und Widerstandskraft der Scheibe kann leicht berechnet oder durch Versuche gefunden werden.
    Um den Apparat zu öffnen und die Flüssigkeit zu vertreiben, zieht man das Hütchen weg, indem man zugleich den Behälter leicht dreht; die federnde Scheibe D wird dabei durch die unteren Wände der Rinne C am Platze zurückgehalten.
    Es sei noch erwähnt, dafs das Glashütchen verschiedenartig geformt sein kann. Zur leichteren Einführung des Behälterhalses - wird die Oeffnung des Hütchens zweckmäfsig etwas erweitert. Bemerkt sei noch, dafs die Verschlufsvorrichtung sich für alle Arten von Rohrstützen, gerade oder schiefstehende oder auch gebogene, eignet, die auf verschiedenen Arten von Behältern für flüchtige Flüssigkeiten vorkommen.
    Zur Kennzeichnung der neuen Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes sei schliefslich noch darauf hingewiesen, dafs, falls man etwa den Hals des Behälters mit elastischem Stoff (Fig. 3 und 4) belegen würde, um das Hütchen nach ausgeübtem Druck halten zu lassen, so würde diese Anordnung keineswegs den Zweck erfüllen können. Erstens wäre die fortwährende gänzliche Ueberwachung des Verschlusses in allen seinen Theilen nicht mehr möglich, zweitens wäre der federnde Stoff durch den Druck des Hütchens zurückgedrängt, und der Stoff würde.ununterbrochen darnach streben, seine normale Lage zurückzugewinnen, so dafs er entweder allein oder mit Hülfe der im Hütchen entwickelten Ausdehnungskraft der Dämpfe oder der Flüssigkeit das Hütchen selbsttätig fortreifsen würde.
    Pa tent-Α ν spruch:
    Verschlufs für Behälter zur Aufbewahrung flüchtiger Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf den Hals der Behälter aufzuschiebenden Hütchen auf beliebiger Höhe eine ringsum laufende waagrechte Rinne (C) aufweisen, welche Rinne mit einem elastischen Dichtungsring ausgefüllt wird, in dessen Oeffnung der Hals des Behälters unter Reibung eingeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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