DE968455C - Kuehlrohrwand fuer Dampfkesselfeuerung - Google Patents

Kuehlrohrwand fuer Dampfkesselfeuerung

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DE968455C
DE968455C DEH10116A DEH0010116A DE968455C DE 968455 C DE968455 C DE 968455C DE H10116 A DEH10116 A DE H10116A DE H0010116 A DEH0010116 A DE H0010116A DE 968455 C DE968455 C DE 968455C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/36Arrangements for sheathing or casing boilers
    • F22B37/365Casings of metal sheets, e.g. expansion plates, expansible joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Kühlrohrwand für Dampfkesselfeuerung Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlrohrwand für Dampfkesselfeuerungen, bei welcher die mit Flossen versehenen Rohre im Abstand von einer wärmedämmenden Wand angeordnet und an ihrer dem Feuerraum abgekehrten Seite mit einer Blechwand oder mit Blechtafeln abgedeckt sind. Eine solche Kühlrohrwand soll bei Brennkammern für Dampfkesselfeuerungen angewendet werden, die mit oder ohne Druck arbeiten, und sie soll ermöglichen, die Auskleidung der Brennkammer mit einer Mindestmenge von feuerfestem Brennstoff zu bewerkstelligen.
  • Die Verwendung einer Kühlrohrwand der vorgenannten Art ist bekannt. Gemäß Patent 925 294 ist ferner ein Wasserrohr für Strahlungskessel vorgeschlagen, dessen angeschweißte Flossen längs den Wandungen der Feuerung in Abstand von dieser verlaufen, an der von der Feuerung abgekehrten Seite nicht mit einer Blechwand abgedeckt sind, beiderseits des der wärmedämmenden Feuerraumwand zugekehrten Rohrumfangsteils ausgehen und - vom Feuerraum aus gesehen - nach innen gekrümmt sind. Die Flossen verteilen die aufgenommene Wärme auf den ganzen Umfang der Wasserrohre und schützen die hinter diesen Flossen befindliche Feuerraumwand der Brennkammer gegen die Strahlung.
  • Es ist auch bekannt, gewellte Metallblechwandungen in Verbindung mit gerippten oder mit Vorsprüngen versehenen Rohren zwischen dem Feuerraum und den Kühlrohrreihen anzubringen, um die Brennkammer abzudichten. Dabei werden die Wasserrohre zum Teil der unmittelbaren Beaufschlagung durch die Strahlung aus dem Feuerraum entzogen, was unerwünscht ist. Das gleiche gilt für eine bekannte Kühlrohrwand der letztgenannten Art, bei der außer der Blechwand vor den Wasserrohren noch eine zweite Blechwand hinter den Wasserrohren angebracht ist.
  • Ferner ist es für die Kühlrohrwand der eingangs genannten Art bekannt, in den feuerfesten Werkstoff der Brennkammer die Rippenrohre einzubetten, wodurch sich gleichfalls der Übelstand ergibt, daß ein Teil der Rohroberfläche dem Strahlungseinfluß entzogen wird.
  • Die Erfindung bezweckt, dies zu vermeiden und guten Schutz der Feuerraumwand mit voller Strahlungsbeaufschlagung der Wasserrohre zu verbinden. Sie geht dazu von einer Kühliohrwand der eingangs genannten Art aus und macht dabei von den bereits vorgeschlagenen Wasserrohren mit gekrümmten Flossen Gebrauch. Gemäß der Erfindung ist die Blechwand kreuzweise gewellt und sitzt auf den Kühlrohren und deren Flossen auf; ferner gehen die Flossen der Kühlrohre beiderseits des der wärmedämmenden Feuerraumwand zugekehrten Rohrumfangteils aus und sind nahezu parallel zur wärmedämmenden Feuerraumwand und nur etwas - vom Feuerraum aus gesehen - nach innen gewölbt.
  • Bei der praktischen Ausführung der Erfindung ist die Blechwand an den Wasserrohren oder an deren Flossen angeschweißt und selbst gegen den unmittelbaren Einfluß der Strahlung des Feuerraums durch die mit Flossen versehenen Wasserrohre geschützt, die ihrerseits der gesamten Strahlung des Feuerraums ausgesetzt sind. Die Nachteile der letztgenannten bekannten Ausführungen werden dadurch vermieden. Das für die Blechwand verwendete Blech kann dabei ziemlich dünn sein, da es gegen die Strahlung geschützt ist, während es dennoch die Dichtheit der Brennkammerwandung gewährleistet, die mit einer Mindestmenge von feuerfestem Material hinter der gewellten Blechwand ausgeführt werden kann. Ferner schafft die Befestigung der gewellten Blechwand an den Wasserrohren oder ihren Flossen die Möglichkeit, einen Teil der von der Blechwand aufgenommenen Wärme durch Leitung zu den Wasserrohren zu führen. Die kreuzweise Wellung der Blechwände ist vorgesehen, um den möglicherweise großen Temperaturschwankungen Rechnung zu tragen, die starke Wärmeausdehnungen in zwei Richtungen mit sich bringen können.
  • Die an den Wasserrohren vorgesehenen Flossen, die die Wärmestrahlung aufnehmen, können in bestimmten Abständen durch Schlitze unterbrochen sein, damit Unterschiede in der Ausdehnung der Flossen ausgeglichen werden können. Gemäß der Erfindung verlaufen diese Schlitze vorzugsweise nach zur Achse des zugehörigen Wasserrohres geneigten Ebene derart, daß die Kanten der Schlitze sich in Richtung der Hauptstrahlung der Feuerung überdecken und so verhindern, daß die Bleche der zweiten Reihe von Flossen, die dahinter liegen, der Wärmestrahlung unmittelbar ausgesetzt werden.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch einen Teil der Kühlrohrwand einer Brennkammer, Fig.2 eine zugehörige Seitenansicht, wobei die Wasserrohre teilweise weggebrochen dargestellt sind, Fig. 3 raumbildlich einen Teil des gewellten Bleches, das mit zum Aufbau der Kühlrohrwand dient, und Fig. q. raumbildlich einen Teil der Wasserrohre mit einem Schlitz in den Flossen.
  • Gemäß Fig. z und 2 ist die unter Druck arbeitende Brennkammer mit einer Kühlrohrwand ausgekleidet; die Rohre an dieser Kühlrohrwand sind je mit den Flossen b1 und b2 versehen. Die Flossen sind der Wärmestrahlung der Kammer ausgesetzt; unter der Wirkung der Wärmeausdehnung schließen sie fugendicht oder beinahe fugendicht, wie in Fig. i gestrichelt angedeutet ist. Diese Flossen b1 und b2 schützen die dahinterliegende Wand gegen Wärmestrahlung.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Kühlrohrwand der Brennkammer aus einem kreuzweise gewellten Blech c, das an der Rückseite der Rohre a befestigt ist. Diese Befestigung kann entweder durch fortlaufende Schweißung oder durch Punktschweißung oder durch Schraubenbolzen erfolgen, die an den Rohren a sitzen und durch das Blech mit außenliegenden Schraubenmuttern hindurchgehen; auch Rohrschellen können an der Wand c fest angebracht sein, die die Rohre a umgreifen, wobei gegebenenfalls eine wärmedämmende Zwischenschicht angebracht ist.
  • Das Blech c ist gewellt, und zwar in Längsrichtung cl und in Querrichtung c2, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, so daß die Unterschiede in der Ausdehnung und Formänderungen ausgeglichen werden können und der Aufbau gegen den Druck der Brennkammer versteift ist.
  • Die gewellte Wand c kann auch durch an den Rohren a bei 'd befestigte Blechtafeln gebildet werden (Fig. q.). Die Kanten e dieser Blechtafeln sind über ihre ganze Länge hin verschweißt (Fig. 2).
  • Die Flossen b1 und b2 gewähren Schutz gegen Wärmestrahlung und gestatten, die Wand c aus verhältnismäßig dünnen Blechen herzustellen; die wärmedämmende Wand f, die außen um die Brennkammer herumgeht, kann ebenfalls verhältnismäßig dünn sein oder unter Umständen sogar fortfallen.
  • Die Unterschiede in der Wärmeausdehnung, die sich unter dem Einfluß der Temperaturänderung in den Flossen bi und b2 einstellen, kann es nötig machen, Schlitze g in den Flossen anzubringen. Gemäß der Erfindung werden diese Schlitze (Fig. q.) in die Flossen b2 schräg zur Achse des Rohres a eingeschnitten, um zu vermeiden, daß die Wärmestrahlung durch diese Schlitze hindurch zur dahinterliegenden Wand c dringt. Somit überdecken sich die Ränder der Öffnung in Richtung der Hauptstrahlung der Feuerung, so daß kein Teil der Wand c dieser Strahlung unmittelbar ausgesetzt ist.
  • Die äußere Wand c könnte mittels eines anderen Bleches doppelt ausgeführt werden, das nur auf den Knotenstellen der Wellungen, wobei zwischen den Blechen oder zwischen dem einen Blech und den Wasserrohren eine wärmedämmende Zwischenschicht angebracht sein kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlrohrwand für Dampfkesselfeuerungen, bei welcher die mit Flossen versehenen Rohre im Abstand von einer wärmedämmenden Wand angeordnet und an ihrer dem Feuerraum abgekehrten Seite mit einer gewellten Blechwand oder mit Blechtafeln abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daB die Blechwand kreuzweise gewellt ist und auf den Kühlrohren und deren Flossen aufsitzt und daB die Flossen der Kühlrohre beiderseits des der wärmedämmenden Feuerraumwand zugekehrten Rohrumfangsteils ausgehen und nahezu parallel zur wärmedämmenden Feuerraumwand und nur etwas - vom Feuerraum aus gesehen -nach innen gewölbt sind.
  2. 2. Kühlrohxwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB schräg zur Achse des Rohres verlaufende Schlitze in den der Strahlung der Feuerung auszusetzenden Flossen der Rohre vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.503189; USA.-Patentschriften Nr. 2 148 484, 1 781310, 2 293 735; deutsche Patentanmeldung V 267 I a/13 a. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 925 294.
DEH10116A 1950-10-20 1951-10-21 Kuehlrohrwand fuer Dampfkesselfeuerung Expired DE968455C (de)

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ID=9501343

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DEH10116A Expired DE968455C (de) 1950-10-20 1951-10-21 Kuehlrohrwand fuer Dampfkesselfeuerung

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DE (1) DE968455C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152780B (de) * 1959-06-27 1963-08-14 Steinmueller Gmbh L & C Allseits dehnungsfaehiger, gasdichter Blechmantel fuer Dampfkessel mit UEberdruckfeuerung
DE1231379B (de) * 1964-06-17 1966-12-29 Sulzer Ag Dehnbare Platte fuer Wandbekleidungen von Waermetauschern, insbesondere Dampferzeugern

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE503189C (de) * 1925-07-25 1930-07-29 Int Comb Engineering Corp Aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestuetzten Isolierwand bestehende Feuerraumwand
US1781310A (en) * 1925-06-16 1930-11-11 Int Comb Eng Corp Finely-divided-fuel-burning furnace construction
US2148484A (en) * 1939-02-28 Pool type discharge device
US2293735A (en) * 1940-08-01 1942-08-25 Babcock & Wilcox Co Furnace wall
DE925294C (de) * 1950-05-10 1955-03-17 Andre Huet Wasserrohr, insbesondere fuer Strahlungskessel

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