CH245491A - Wärmeaustauscher. - Google Patents

Wärmeaustauscher.

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CH245491A
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Jendrassik Georg
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Jendrassik Georg
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Description


      Wärmeaustausehei#.       Zur Bewerkstelligung der Wärmeüber  tragung zwischen zwei unter verschiedenen  Drücken und bei verschiedenen Temperatu  ren strömenden Arbeitsmitteln sind Wärme  austauschvorrichtungen bekannt, welche in  einem oder mehreren Bündeln übereinander       angeordnete        Platten    (Bleche) von ungefähr  gleicher Gestalt enthalten. In einem Platten  bündel sind je zwei     aneinandergrenzendePlat-          ten    an ihrem Umfange     miteinander    paarweise  in dichtender Weise verbunden (z.

   B. ver  schweisst), so dass der zwischen     ihnen    auf  diese Weise entstehende geschlossene Raum  sich zur Leitung     des.        Arbeitsmittels    höheren  Druckes eignet. Das Arbeitsmittel von niedri  gerem Druck strömt zwischen den aufeinan  derfolgenden Plattenpaaren und tritt zu die  sem Zwecke bei dem einen Ende der Platten  in das das     Plattenbündel    einhüllende geschlos  sene Gehäuse ein     bezw.    gelangt     innerhalb     dieses Gehäuses zu dem einen Ende der Plat  ten, durchströmt hierauf den Raum     zwischen     den Plattenpaaren und verlässt     schliesslich    das    Gehäuse an dem gegenüberliegenden Ende  der Platten.

   Um das Arbeitsmittel von höhe  rem Druck in den     Innenraum    der Platten  paare     einführen    und aus diesem, in bezug auf  die Strömung des     Arbeitsmittels    niedrigeren  Druckes, zweckmässig in Gegenstrom, fort  leiten zu können, sind bei den     einander    gegen  überliegenden Enden je eines     Plattenpaares,          zwischen    den Platten desselben, am Platten  umfang Ein- und     Austrittsöffnungen(Spalte)     freigelassen, die in je einen gemeinsamen       Zuleitungs-        bezw.        Ableitungskanal        münden.     



  Bei einer     derartigen    Ausbildung ist aber  die Zerlegung der     Plattenpaare    des     Platten-          bündels    zwecks Reinigung,     Ausbesserung     usw. wesentlich erschwert; daher sind bereits  auch Anordnungen solcher Art     bekannt,    bei  denen zwecks Beseitigung dieser Schwierig  keit die Zu- und Ableitung des im Innern  der Plattenpaare strömenden Arbeitsmittels  quer zur Plattenebene erfolgt. Um dies zu       e7.-möglichen,    ist in den Innenraum jedes ein  zelnen Plattenpaares eine     zwischen    den Plat-           ten    irgendwie befestigte, in der Mitte durch  brochene Einlage, z.

   B. ein Ring, eingebaut,  der an seinem Umfange mit für den Durch  lass des     Arbeitsmittels    dienenden, radialen  Öffnungen (Bohrungen) versehen ist. Diese  Einlagen     bezw.    Ringe sind zwischen den       Platten    der     aufeina.ndergelegten    Plattenpaare  übereinander angeordnet und sind senkrecht  zu den Platten miteinander und mit den       Platten    in dichtender     Weise        zusa.mmenge-          presst,    wobei die Platten an den Durchbruch  stellen der Einlagen in entsprechender Weise  ausgeschnitten sind,

   so dass auf diese Weise  für das Arbeitsmittel höheren     Druckes    ge  meinsame Zu-     bezw.    Ableitungskanäle ent  stehen, die     senluecht    zu den Platten gerichtet  sind und mit den Innenräumen der Platten  paare in Verbindung stehen.

   Die Wärmeüber  tragung     zwischen    dem über diese Kanäle  in den letzteren Raum eintretenden     bezw.     von hier austretenden Arbeitsmittel höheren       Druckes    und dem     zwischen    den Plattenpaaren  strömenden Arbeitsmittel     niedrigerenDruckes     wird durch die Platten des Plattenbündels  vermittelt, welche die     Hochdruck-    und Nie  derdruck-Arbeitsräume voneinander abson  dern.  



  Zum besseren Verständnis des     Obengesag-          ten        ist        ein    Ausführungsbeispiel     des    in die  ser letzteren Weise ausgebildeten, bekannten       @#@Tärmeaustauschers    in den     Fig.    1 bis 3  dargestellt.

   In dieser Ausführung, welche  hinsichtlich der allgemeinen Anordnung der       Plattenpaare,    Einsatzringe     sowie    der Zu  und Ableitungskanäle beispielsweise     auch    für  die erfindungsgemässe Ausbildung massgebend  sein kann, sind im     Niederdruck-Arbeitsraum     zwecks     Vergrösserung    der wärmeübertragen  den Oberfläche Einsatzbleche eingesetzt, die  in der Richtung der     Durehströmung    gewellt  sind; die Anwendung dieser Einsatzbleche ist  jedoch im Falle der Erfindung nicht. unbe  dingt erforderlich und deshalb für die Erfin  dung nicht kennzeichnend.  



  In der bekannten Ausführung gemäss       Fig.    1 bis 3 sind die Platten 1 und 1'  des verwendeten einzigen Plattenbündels mit  ihren am Umfang verlaufenden Rändern 2    paarweise so     aufeinandergeleg-t,    dass zwischen  ihnen für die Leitung des Arbeitsmittels  höheren     Druckes    der Spalt 6 freigelassen ist.  Zwecks Einführung des Arbeitsmittels in die  Spalte 6 und     zwecks    Abführung desselben  aus diesen Spalten sind die Platten mit den  Vertiefungen 3 und 3' ausgebildet, in die  die Ringe 4     bez-v.    4' eingesetzt sind. Nach  Einsetzen der Ringe  -erden die Platten an  ihren Rändern paarweise, z.

   B. mittels     Ver-          nietens,        Verlötens,        Vcrsch-,veissens,        Aufbör-          delns    oder in anderer Weise verbunden, so  dass die im Vorhergehenden     erwähnten,    aus  ,je zwei Platten bestehenden Plattenpaare ent  stehen.

   Diese Plattenpaare sind derart     an-          eina.ndergeleggt,    dass die Ringe 4 und 4', die  an den Platten gegebenenfalls auch befestigt  sein können, sieh mit den zwischen ihnen  befindlichen Platten aufeinander abstützen,  so     da,ss    die     Öffnungen    der Ringe sowie die in  den Platten zu diesen     konzentrisch        ausge-          schnittenen,    kreisförmigen Öffnungen einan  der decken.

   Die Ringe 4 und 4' sind mit  radialen Bohrungen 5     bezw.    5'     versehen,     welche zwischen den von den Plattenpaaren  umschlossenen     Spalten    6 und den aus den  Ringen gebildeten Kanälen 7     bezw.    8     Ver-          bindunc    herstellen. Diese     Kanäle    sind durch       Aneinanderpressen    der Plattenpaare von dem       zwischen    den Platten befindlichen andern  Arbeitsraum 16 (vom     Niederdruck-Arbeits-          raum)    abgesperrt.

   Das     Plattenbündel    ist in  das Gehäuse 10 eingesetzt, und seine Platten  sind zum     Zwecke    des erwähnten dichtenden  Abschlusses     aneinandergepresst.    Dieses Zu  sammenpressen kann z. B. mittels der Schrau  benspindel 12 erfolgen, die die Plattenpaare       bezw.    die Ringe 4 und 4' durch Vermittlung  der Versteifungsplatte 9     zusammenpresst    und  dieselben in einem am Gehäuse 10 sowie an  den die Verlängerungen der Kanäle 7-8  bildenden Anschlüssen 13     bezw.    13' befestigt;  es ist jedoch auch möglich, das Zusammen  pressen der Platten z.

   B. auf solche Weise  zu bewerkstelligen, dass eine in die Boden  platte 14 des     Gehänses    10 eingeschraubte  Schraube 15 sich auf die     Versteifungsplatte    9       (Fig.l    rechts) stützt. Zwecks     Vergrösserung         der     \wärmeübertragenden.        Oberfläche    sind in  dem     Niederdruck-Arbeitsraum,    welcher im  Vergleich zum     Hochdruck-Arbeitsraum    einen  grösseren Rauminhalt (grössere Spaltabmes  sung) aufweist, sich auf die     Platten    der  Plattenpaare stützende Einlagen angebracht,

    die     zwischen    je zwei Plattenpaaren     beispiels-          weise    aus den gewellten Blechen 17 und 18  und dem     zwischen    diesen angeordneten, glat  ten Blech 19 bestehen.

   Derartige Einlagen,  die also gleichzeitig auch zur Abstützung  zwischen den benachbarten Platten dienen,  können sowohl zu diesem Zweck als auch  zum Zwecke der Erhöhung der wärmeüber  tragenden Oberfläche auch im     Hochdruck-          Arbeitsraum    angebracht werden, und falls  die     Anwendung    solcher Einlagen vermieden  werden kann,

   können die Platten auch mittels  in sie     eingepresster    Stützrippen     unmittelbar          i        aufeina        nder        abgestützt        werden.        Die        Einsatz-          bleche    17, 18 und 19     sind    bei den Ringen 4  und 4' mit das     Aufeinanderpressen    derselben       bezw.    der     Plattenvertiefungen    $     bezw.    3'  ermöglichenden, kreisförmigen Ausschnitten  versehen.

   In     Fig.    1 und 3 sind die     Durchströ-          mungsrichtungen    beider Arbeitsmittel (d. h.  des Hochdruck- sowie des     Niederdruck-Ar-          beitsmittels)    mit Pfeilen bezeichnet.  



  Ein wesentlicher Nachteil der soeben be  schriebenen     Wärmeaustauscher    besteht darin,  dass der gegenseitige Abstand der einzelnen  Platten des Plattenbündels, insbesondere so  weit es sich um den     Niederdruck-Arbeifs-          raum    (d. h. gemäss den     Fig.    1 bis 3 um den       Arbeitsraum    16) handelt, nicht unter einen  gewissen Wert, z. B. nicht unter 2 bis 3     mm,     herabgesetzt werden kann.

   In diesem     Falle     würde nämlich keine genügende Bauhöhe zur  Verfügung stehen, um die zwischen den paar  weise dichtend verbundenen Platten befind  lichen Ringeinlagen auszubilden, in diesen  die zum     Durchlass    des     Arbeitsmittels    dienen  den Bohrungen anzubringen, ferner um     ober-          und    unterhalb dieser Bohrungen eine dich  tende Werkstoffschicht belassen zu können,  obwohl es aus andern     Gesichtspunkten,    unter  andern auch, um die in der Ausführung  gemäss den     Fig.    1 bis 3 verwendeten, gewell-         ten        Einlagen    vermeiden zu können,

   oder in  je einem     Plattenzwischenraum    eine je klei  nere     Anzahl    solcher Einlagen übereinander  anwenden zu müssen, wünschenswert wäre,  den Plattenabstand so weitgehend als möglich  zu verringern. Die Erfindung ermöglicht die  Beseitigung     dieses    Nachteils, unter Aufrecht  erhaltung der allgemeinen     Anordnung    der  beschriebenen Vorrichtung und des in ihrer       Zerlegbarkeit    liegenden Vorteils, durch Ver  teilung der mit Bohrungen     versehenen    Ein  lagen abwechselnd auf mehrere - wenigstens  auf zwei - Zu- und     Ableitungskanäle,

          bezw.     durch abwechselndes Anschliessen der zwi  schen den paarweise verbundenen Platten ent  standenen     Arbeitsraumteile    an diese Kanäle       grundsätzlich    in der Weise, wie dies bei  spielsweise aus den in den     Fig.    4 bis 14 dar  gestellten Konstruktionseinzelheiten und aus  der nachfolgenden Beschreibung derselben  hervorgeht.    Von den eben erwähnten Figuren zeigt       Fig.    4 den     Einbau    der Ringe     bezw.    der  durchbrochenen Einlagen zwischen die Plat  ten der Plattenpaare.

   In den     Fig.    5, 7 und 9  sind von oben gesehen die     miteinander    ver  bundenen Plattenpaare und die Anordnung  der durch die Einlage gebildeten Kanäle an  den einander gegenüberliegenden Enden der  genannten Plattenpaare ersichtlich. Auf den       Fig.6,    8     bezw.    10 sind die die einzelnen  Platten der Plattenpaare dieser Anordnungen  und schliesslich auf den     Fig.    11 bis 14  einige zweckmässige Ausführungsvarianten  der Ringeinlagen dargestellt.

      In der Ausführung gemäss     Fig.    5 sind,  von der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten An  ordnung abweichend, an den     Plattenenden     je zwei, in der Ausführung gemäss     Fig.    9 hin  gegen je drei Kanäle senkrecht zur Ebene der       Platten    ausgebildet.

   Wie     Fig.5,    7 und 9  zeigen, decken sich die     übereinandergeschich-          teten,    dichtend     verbundenen        Plattenpaare    in  der Umgebung der Kanäle 7, 7' und 8, 8'       (bezw.    7, 7', 7" und 8, 8', 8")     nicht    voll  kommen, sondern sind von solcher Gestalt  und abwechselnd so aneinandergelegt, dass die      zur Zu-     bezw.    Ableitung des Arbeitsmittels  dienenden, mit Einsatzring versehenen Teile  zweier an ihrem Mittelteil nicht benach  barten Plattenpaare     miteinander    in Berüh  rung stehen, da auf einem     Plattenpaare,

      das       zwischen    zwei bei ihren Einsatzringen mit  einander in Berührung stehenden Platten  paaren liegt, der     diese    Berührung hindernde  Teil fortgelassen ist. In der einfachsten Aus  führung gemäss     Fig.    5 sind sämtliche Plat  tenpaare von der gleichen Gestalt, und zwar  auf die Mittelebene 22-22 des Platten  bündels bezogen, derart asymmetrisch, dass,  falls die Plattenpaare I und     II    abwechselnd  in     Spiegelbildstellung        (bezw.    nach Umwen  dung jedes zweiten Plattenpaares um die  Achse 22-22) aufeinandergelegt werden, ein  erfindungsgemässer     Wärmeaustauschapparat     entsteht.

   Bei dem     Plattenbündel    gemäss     Fig.    9,       das    je drei Zu- und Ableitungskanäle besitzt,  sind     im    Gegensatz hierzu Platten von wenig  stens zweierlei Schnittform erforderlich, da,  wie dies aus der (drei aufeinanderfolgende  Plattenpaare dieser Ausbildung in zerlegtem  Zustand darstellenden)     Fig.    10 ersichtlich ist,  das     Plattenpaar    I durch seine Wendung um  die Achse 22-22 in die Lage     II    gebracht,  und hierdurch für die Plattenpaare I und     Il     dieselbe     Plattenform    verwendet werden kann,

    während für die Platten     III    des Platten  paares eine neue, zweite Schnittform vor  gesehen werden muss. Das     Ausschneiden    der       Platten    I,     II    und     III    des Plattenbündels  kann, in wenigstens zwei Formen, natürlich  auch anders bewerkstelligt werden.    Die an ein Plattenpaar anschliessenden  Zu- oder Ableitungskanäle können in jeder  Anordnung auch in anderer Weise geteilt  sein. Eine derartige, ebenfalls aus vollkom  men     identischen    Plattenpaaren bestehende,       beispielsweise    Variante der Anordnung ge  mäss den     Fig.    5 und 6 ist auf den     Fig.    7 und 8  dargestellt.

           Fig.    4, die ein am Ende des Plattenbün  dels durch einen solchen Kanal gelegter  Schnitt ist, zeigt klar, dass jener Teil der       Plattenpare    26, 27<B>....</B> der die Berührung    der Plattenpaare 23, 24, 25<B>...</B> bei den Ein  satzringen hindern würde, fehlt; wenn also  der auf     Fig.    4 dargestellte Kanalteil im Falle  der Ausführung gemäss     Fig.    5 z. B. zum  Kanal 7 gehört, so schliessen sich die Innen  räume der Plattenpaare 26, 27 ... in einer  der     Fig.    4 entsprechenden Weise an den  Kanal 7' an,     anderseits    sind in der Umgebung  dieses letzteren Kanals die die Berührung  hindernden Teile der Plattenpaare 23, 24,  25 ... entfernt.

   Diese Anordnung ermöglicht  es, in der aus     Fig.    4     eisichtlichen    Weise die  Höhe der     Einsatzringe    von dem     Platten-          abstand    innerhalb     gewisser    Grenzen unab  hängig zu machen, d. h. auch bei baulich  befriedigender Ringhöhe geringere Platten  spalte als in den     Fig.    1 bis 3 anzuwenden.

    Während nämlich in der bekannten Anord  nung gemäss     Fig.    1 bis 3 die Höhe des Ein  satzringes     im    besten Falle dem im Platten  bündel gemessenen Teilungsabstand der äusse  ren     Platten    einer aus drei aufeinanderfolgen  den Platten bestehenden     Plattengruppe    an  dem mittleren Teil des Bündels gleichkommt,  kann dieselbe     Abmessung    im Falle der An  wendung von je zwei     Kanälen        (F'ig.    5) prak  tisch das Doppelte, und im Falle der Anwen  dung von je drei Kanälen     (Fig.    9) das Drei  fache des erwähnten     Plattenabstandes    betra  gen, usw.  



  Die Verringerung der Höhenabmessung  der Einsatzringe unter einen gewissen Grenz  wert     ist,    wie dies dem aus der     Fzg.    4 ersicht  lichen     Ringquerschnitt    zu entnehmen ist,       liauptsäehlich    durch den     Umstand        gehindert,     dass auch der     Querschnitt    der in den Ringen  ausgebildeten     Durchlassbohrungen    28 genü  gend reichlich sein muss, und dabei oberhalb  und unterhalb der Bohrungen noch eine ge  nügende     Werkstoffschichtenhöhe    verbleiben  muss,

   um die zwischen die Stirnflächen von  je zwei benachbarten Ringen fallenden Plat  tenteile gegenüber dem im     Hochdruck-          Arbeitsraum    herrschenden Druck durch die  Ringe in dichtender Weise gut zusammen  pressen zu können. Die auf     Fig.    11 ersicht  liche Ausführungsvariante des Ringes kann  in dieser Hinsicht, insbesondere was das           Herausarbeiten    der Bohrungen betrifft, in  gewissem Masse bereits als     zweckmässiger     betrachtet werden.

       Eine    noch zweckmässigere  Variante stellen die     Fig.    12 und 13 dar, von  welchen die     F'ig.12        eine    Oberansicht der  Einlage, die     Fig.    13 hingegen ein Zylinder  schnitt derselben ist. Gemäss diesen Figuren       besteht    die     Einlage    aus drei     Ringen,    und  zwar aus den äussern, ebenen Druckringen 29  und 30 und einem zwischen diesen befind  lichen     Faltring    31, dessen Falten durch  Pressen hergestellt sind.

   Die     Durchlassöff-          nungen    des     Einsatzringes    werden in diesem  Falle     durch    die     Wellenzwischenräume    des  Faltringes gebildet. Die äussern Druckschei  ben 29 und 30 sind zur Erzielung des erfor  derlichen Dichtungsdruckes nötig und können       zweckmässigerweise    an den Faltring auch an  geschweisst werden. Eine weitere Variante ist  in Zylinderschnitt auf     Fig.    14 dargestellt;  in dieser Ausführung besteht die Einlage aus  dem gezahnten Ring 32 und der sich auf  die Zähne des letzteren stützenden Druck  scheibe 33.    Die Kanaleinlagen können ausserdem noch  sehr verschiedenartig ausgebildet werden. So  kann man z.

   B. den Falten in der Ausfüh  rung gemäss den     Fig.    12 und 13 auch einen       '-Querschnitt    geben, und es können die  Ringe im Falle der Ausführung gemäss     Fig.    4  sowohl in der Ebene der     Bohrungen    als, auch  senkrecht hierzu geteilt     sein;    ausserdem kön  nen diese in allen Ausführungsfällen an  einer Stelle des Umfanges auch aufgeschnit  ten sein. Dabei müssen die     Einlagen    auch  nicht unbedingt     kreisringförmig    sein; sie  können vielmehr in der Oberansicht auch     eine     ovale, viereckige oder vieleckige Form haben.  



  Zur Sicherung des Abstandes der benach  barten     Platten        können    auch bei den beschrie  benen     Ausführungsformen    in die Platten ein  gepresste Rippen oder zwischengelegte ge  furchte     Blecheinlagen    dienen, wobei die letz  teren mit den     wärmeübertragenden    Platten       zweckmässigerweise    auch     verschweisst    werden       können.    Die Anwendung derartiger gefurch  ter     Einsatzbleche    ist hauptsächlich dann be-    gründet,

       wenn    in irgendeinem Arbeitsraum  (in erster     Linie        im        Arbeitsraum    von niedri  gerem Drucke und grösserem     Rauminhalt)    die  Vergrösserung der     wärmeübertragenden    Ober  fläche erwünscht ist.

   Die Stützrippen     bezw.     die     Furchen    der Einsatzbleche müssen selbst  verständlich so ausgebildet werden, dass die  selben gleichzeitig auch die Strömung führen  und die gute Verteilung des strömenden       Arbeitsmittels    in dem     Strömungsraum    zwi  schen den     Platten    sichern, Wie die     Fig.9     und 10 zeigen, tritt die Notwendigkeit der  Befriedigung dieser     letzteren    Forderung um  so mehr in den Vordergrund, je grösser (z. B.

    drei gegenüber zwei) die Anzahl der Zu- und  Ableitungskanäle ist, da in einem .solchen  Falle in erhöhtem Masse möglich ist, dass sich  in den zwischen den Platten befindlichen  Räumen vom Standpunkte der Strömung iso  lierte (tote) Räume bilden. Die Beseitigung  dieses Nachteils wird z. B. im Falle der Aus:       führung    gemäss den     Fig.    9 und 10 im erwähn  ten     Sinne    durch in die Bleche     eingepresste,     strömungsführende und stützende Rippen 34  ermöglicht.  



  Der Vollständigkeit halber wird bemerkt,  dass die aus miteinander dichtend verbunde  nen Platten bestehenden Plattenpaare sich  auch in ihren wärmeübertragenden, mittleren  Teilen nicht unbedingt decken müssen, sondern  sie     gegeneinander    in ihren ' Ebenen in bezug  auf die     Strömungsrichtung    abwechselnd nach  rechts und nach links auch verschoben wer  den können.

   Demzufolge wird zwar die Spalt  abmessung     im        Niederdruck-Arbeitsraum        in     der Nähe der Seitenkanten der gegeneinander  abwechselnd verschobenen Plattenpaare ver  grössert; dies verursacht jedoch gewöhnlich       keine    namhafte Verschlechterung des Wir  kungsgrades der     Wärmeübertragung;    ander  seits kann man hierdurch gegebenenfalls eine  bessere und leichtere Anordnung der an dem  selben     Plattenende    ausgebildeten Zu- und  Ableitungskanäle erhalten, besonders wenn  die Plattenbreite im Vergleich zum Kanal  durchmesser nicht sehr gross     ist.     



  Der erfindungsgemässe     Wärmeaustauscher     eignet sich hauptsächlich zur Erwärmung           bezw.    Abkühlung von gasförmigen Arbeits  mitteln im Gegenstrom, was besonders beim  Betrieb von Gasturbinen oder andern mit       Wärmeaustauschern    arbeitenden     Wärmekraft-          maschinenanlagen    hervorragende Wichtigkeit  besitzt.

   In diesem Falle strömt in den   zweckmässig     mittels.    elektrischer Linien  schweissung - dichtend     abgeschlossenenPlat-          teninnenräumen    das Arbeitsmittel von höhe  rem Druck und niedrigerer Temperatur,  welches bei dem zur Verfügung stehenden  Temperaturgefälle die Wärmemenge des     im     andern Arbeitsraume strömenden Arbeits  mittels von niedrigerem Druck und höherer  Temperatur übernimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus in mindestens einem Plattenbündel miteinander paarweise dichtend verbundenen Platten bestehender Wärmeaustauscher mit durch die Platten voneinander abgesonderten Arbeitsräumen und an den dichtend abge schlossenen Arbeitsraumteil quer zur Plat tenebene sich anschliessenden Zu- und Ab leitungskanälen, welche aus in der Längs richtung des Kanals zwischen die Platten der einzelnen Plattenpaare eingesetzten, in der Mitte durchbrochenen und mit Verbindungs öffnungen versehenen Kanaleinsätzen be stehen,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsräume der im Plattenbündel aufeinan derfolgenden Plattenpaare, zufolge entspre chender Verteilung der Kanaleinsätze, durch die Verbindungsöffnungen der letzteren ab -wechselnd sich in solcher Weise an wenig stens je zwei Zu- und Ableitungskanäle an schliessen, dass zwischen den an einen Kanal sich anschliessenden Plattenpaaren an den zu demselben Zweck vorgesehenen, andern Kanal sich anschliessende Plattenpaare des Platten bündels angeordnet sind, welche in der Um gebung des mit ihnen nicht in Verbindung stehenden Kanals keine die an diesen Kanal angeschlossenen Plattenpaare deckenden Teile haben.
    UNTERANSPRüCHE 1. Wärmeaustauscher gemäss Patentan spruch, mit je zwei an den einander gegen- überliegenden Enden des Plattenbündels vor gesehenen Zu- und Ableitungskanälen, da durch gekennzeichnet, dass das Plattenbündel aua in identischer Weise ausgebildeten Plat- tenpa.aren von einheitlicher Gestalt aufgebaut ist., die in der Oberansicht des Plattenbündels abwechselnd in die Spiegelbildstellung um gewendet aneinandergepasst sind.
    3. @#@rärnieaustausclier gemäss Patentan spruch, mit je drei an den einander gegen überliegenden Enden des Plattenbündels vor gesehenen Zu- und Ableitungskanälen, da durch gekennzeichnet, dass das Plattenbündel aus zwei Gruppen von gruppenweise iden tisch ausgeführten Plattenpaaren besteht, von denen die Plattenpaare der einen Gruppe, zwecks Anschlusses an zwei verschiedene Zu- und Ableitungskanäle, in der Oberansicht des Plattenbündels abwechselnd in die Spiegel- bildstellung umgewendet aneinandergepasst sind.
    3. Wärmeaustauseher gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Höhenabmessung je eines Kanaleinsatzes grö sser ist als der im mittleren Teil des Platten Lündels innerhalb desselben gemessene Ab- sla.nd der äussern Platten einer aus drei auf- eina.nderfolgenden Platten bestehenden Plat tengruppe. 4. Wärmeaustauscher gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch in die Platten des Plattenbündels gepresste, die Strömung lenkende und verteilende Stützrippen.
    5. Wärmeaustauscher gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch zwischen die Platten des Plattenbündels eingelegte, ge furchte Blecheinlagen, die mit ihren Furchen die benachbarten Platten des Bündels stützen und die Strömung lenken und verteilen. 6. Wärmeaustauscher gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanaleinsätze einzeln aus je einem durch Pressen gefalteten, mittleren Ring und auf demselben oben und unten aufliegenden fla chen Druckringen bestehen.
    7. Wärmeaustauscher gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dich- tend verbundenen Platten der Plattenpaare miteinander längs ihrer in Berührung stehen den Ränder verschweisst sind. B. Wärmeaustauscher gemäss Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten der Plattenpaare mittels elektrischer Linienschweissung verschweisst sind.
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