DE968235C - Fernsehabtastverfahren fuer Messzwecke - Google Patents

Fernsehabtastverfahren fuer Messzwecke

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DE968235C
DE968235C DEG18914A DEG0018914A DE968235C DE 968235 C DE968235 C DE 968235C DE G18914 A DEG18914 A DE G18914A DE G0018914 A DEG0018914 A DE G0018914A DE 968235 C DE968235 C DE 968235C
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deflection
frequency
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scanning
voltage
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DEG18914A
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English (en)
Inventor
Dipl-Phys Walter Mayer
Dipl-Ing Eitelfritz Spiegel
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B11/022Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness by means of tv-camera scanning

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Fernsehabtastverfahren für Meßzwecke Zur Aufnahme von Bildern für Fernsehzwecke sind bisher schon eine größere Zahl von Verfahren bekanntgeworden, die auf zeilenweiser oder spiralförmiger Abtastung beruhen. Es sind auch Verfahren bekannt, um beispielsweise unter Zuhilfenahme einer elektronischen Zähleinrichtung im Mikroskop Partikel mit Hilfe einer Bildaufnahmeröhre zu zählen und/oder zu sortieren. Es ist auch bekannt, Breitenmessungen von Gegenständen mit Hilfe von Fernsehgeräten durchzuführen.
  • Die berührungslose Messung von beliebigen Längen wäre prinzipiell durch Abmessung eines derartigen Fernsehbildes, unter eventueller Verwendung von Proportionalitätsfaktoren, möglich.
  • Die dabei zu erreichende Genauigkeit ist aber sehr gering. Eine Erhöhung der Meßgenauigkeit läßt sich unter anderem z. B. durch exakte Linearisierung der Ablenkspannung erreichen. Es sind auch Verfahren vorgeschlagen, aus der von der Bildaufnahmeröhre abgegebenen Signalspannung eine von der zu messenden Länge abhängige elektrische Größe abzuleiten und zur Aussteuerung einer Anzeigevorrichtung zu verwenden. Die besten Ergebnisse bezüglich der Linearität der Ablenkspannung können derzeit mit Hilfe von elektromechanischen Generatoren erhalten werden, jedoch ist deren Frequenz aus mechanischen Gründen eine obere Grenze gesetzt. Eine Abtastung mit niedriger Frequenz bedingt aber verschiedene Schwierigkeiten, z. B. eine geringe Amplitude der Signalspannung.
  • Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß bei einer berührungslosen Messung von Längen mittels Bildaufnahmeröhren, wobei zumindest eine oder zwei der Begrenzungen des Meßobjekts, deren Abstand von einem Bezugspunkt bzw. einer Bezugslinie oder untereinander gemessen werden soll, auf der lichtempfindlichen Schicht einer oder zweier Bildaufnahmeröhren abgebildet werden, in nur einer Zeile mit im Verhältnis zur bekannten Fernsehabtastung niedriger Frequenz abgetastet wird, wobei das Auflösungsvermögen der Bildaufnahmeröhre nur in Abtastrichtung voll ausgenutzt wird, während die Auflösung in dazu senkrechter Richtung demgegenüber sehr klein bleibt, wobei aber die wirksame Fläche der lichtempfindlichen Schicht der Bildaufnahmeröhre vollständig oder fast vollständig abgetastet wird.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Bei der Abtastung der Ladungsverteilung einer Bildaufnahmeröhre ist der Signalstrom bei konstanten Beleuchtungsverhältnissen, unveränderter Objektiveinstellung und bei unveränderten Betriebsspannungen der Bildaufnahmeröhre linear abhängig von der Ausschreibung und von der Frequenz der Abtastung bzw. von der in der Zeiteinheit vom Elektronenstrahl abgetasteten Fläche. Unter Ausschreibung sei hier der vom Elektronenstrahl auf der lichtempfindlichen Schicht zurückgelegte Weg verstanden. Im Fall der üblichen Ferusehabtastung erfolgt die Ablenkung des Elektronenstrahls geradlinig, beispielsweise von links nach rechts, so daß hier unter Ausschreibung die Entfernung von der linken zur rechten Kante der lichtempfindlichen Schicht zu verstehen wäre.
  • Bei niedriger Abtastfrequenz wird der Rauschabstand sehr klein, bzw. das Signal geht sogar im Rauschpegel unter, wie Fig. in und 1 b zeigen, wobei die Abtastung beispielsweise eines weißen Balkens a, b, c, d im schwarzen Umfeld längs der Zeile 1, 2 erfolgen soll. Mit Hilfe eines Zeilenwahlschalters läßt sich beispielsweise der Verlauf der Signalspannung bei einem bestimmten Röhrentyp bei der Abtastung längs der Zeile 1, 2 auf einem Oszillographenschirmbild darstellen und ergibt den Verlauf, wie er in Fig. in durch die Kurve I'-2' versinnbildlicht wird. Dabei bedeuten in der Figur die wellenförmigen Zacken längs der Kurve die Rauschspannung, die dem Signal überlagert ist.
  • Für die Messung der interessierenden Länge ist nur der Abstand e, f von Bedeutung, so daß die Abtastung mit nur einer Zeile ausreicht. Allerdings reicht dann bei niedriger Abtastfrequenz die Signalamplitude nicht genügend über den Störpegel heraus.
  • Durch Versuche bestätigte tfberlegungen führten zu neuen Erkenntnissen, die, wie oben erläutert, zeigten, daß die Signalamplitude unter anderem abhängig ist von der Ausschreibung und von der Frequenz der Abtastung. Die übrigen Abhängigkeiten interessieren bei der gestellten Aufgabe weniger. Bei der Messung von Längen entstehen also zwei sich widersprechende Forderungen.
  • Einerseits soll pro Zeiteinheit vom abtastenden Elektronenstrahl eine möglichst große Fläche der lichtempfindlichen Schicht abgetastet werden.
  • Andererseits soll aus Gründen der Linearität und anderen die Abtastfrequenz möglichst niedrig gehalten werden. Diese beiden Forderungen werden erfindungsgemäß in Einklang gebracht dadurch, daß entweder der Querschnitt des Elektronenstrahls größer gemacht wird oder die Ausschreibung vergrößert wird, wodurch sich, wie gefordert, eine Vergrößerung der abgetasteten Fläche pro Zeiteinheit ergibt. Es ist natürlich ebenso möglich, beide Maßnahmen gleichzeitig anzuwenden.
  • Eine Vergrößerung der Signalamplitude wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß z. B. der abtastende Elektronenstrahl durch an sich bekannte Vorrichtungen elliptischen oder rechteckigen Querschnitt erhält, wobei die längere Achse senkrecht zur Abtastrichtung liegt und das Achsenverhältnis zweckmäßig gewählt werden kann. Die Forderung, daß die längere Achse senkrecht zur Abtastrichtung liegen soll, ist dadurch gegeben, daß die Auflösung naturgemäß vom Querschnitt des abtastenden Elektronenstrahls abhängt und die Auflösung in Zeilenrichtung möglichst groß sein soll.
  • Eine beträchtliche Erhöhung der Signalamplitude wird auch erhalten, wenn der abtastende Elektronenstrahl durch Anwendung einer Hilfsspannung, vorzugsweise sinusförmigen Verlaufs, in zur Zeilenrichtung senkrechter Richtung abgelenkt wird, wie in Fig. 2 a sinnbildlich dargestellt ist. Dadurch wird bei gleicher Ablenkfrequenz in Zeilenrichtung die Ausschreibung und dementsprechend die Signalamplitude größer, wie in Fig. 2b dargestellt ist. Der Rauschabstand wird also entscheidend vergrößert. Durch sinnvolle Begrenzung des Signals läßt sich eine praktisch völlige Rauschfreiheit erreichen und dadurch die Meßgenauigkeit beträchtlich steigern.
  • Zweckmäßig wird eine Einrichtung vorgesehen, um die Amplitude der Hilfsspannung zu ändern, derart, daß die nutzbare Fläche der Signalplatte maximal ausgenutzt wird. Die Frequenz der Hilfsspannung ist vorbeilhaft größer zu wählen als die obere Grenzfrequenz des nachgeschalteten Meßsignalverstärkers. Würde nämlich die Frequenz der Hilfsspannung kleiner sein als die obere Grenzfrequenz des Meßsignalverstärkers, dann könnten beispielsweise bei Messungen der Breite eines bandförmigen Materials mit in Längsrichtung sich ändernder Helligkeit Schwankungen der Signalamplitude auftreten, die, sofern sie größer sind, als durch die Begrenzung der Signalamplitude abgeschnitten werden, zu Verzerrungen der Meßspannung, wie in Fig. 3 gezeigt, bzw. zu Fehlmessungen führen könnten. Andererseits ist die Frequenz nach oben sinnvoll zu begrenzen, da sie in Abhängigkeit vom Querschnitt des abtastenden Elektronenstrahls oberhalb eines optimalen Wertes keine wesentliche Zunahme der Signalamplitude bewirken würde. Dieser optimale Wert ist dann crreicht, wenn, wie in Fig. 4 beispielsweise dargestellt ist, die durch die endliche Breite des Elektronenstrahls überdeckten Streifen der lichtempfindlichen Schicht sich lückenlos aneinanderschließen würden.
  • Der Meßsignalverstärker kann bei niedriger Abtastfrequenz relativ schmalbandig ausgeführt werden. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß beispielsweise durch die größere Verstärkung eine kleinere Stufenzahl genügt. Sei beispielsweise die Abtastfrequenz 50 Hz, dann wird als Meßspannung eine 5o-Hz-Rechteckspannung erhalten. Die erforderliche Bandbreite für den Meßsignalverstärker kann dann mit beispielsweise 50 kHz als ausreichend betrachtet werden, da die nach Fourier im Rechtecksignal enthaltenen Oberwellen noch bis zur tausendsten Oberwelle unverzerrt verstärkt werden. Die Meßgenauigkeit des Verfahrens hängt von der Bandbreite des Meßsignalverstärkers natürlich ab. Es ist klar, daß bei einer bestimmten vorliegenden Meßaufgabe das jeweils optimale Verhältnis zwischen den einzelnen die Meßgenauigkeit bestimmenden Faktoren gesucht bzw. eingestellt werden muß. Während bei einer Abtastung. z. B. nach der europäischen Fernsehnorm, eine Bandbreite von 5 MHz erforderlich ist, ist sie bei der vorgeschlagenen Abtastung wesentlich geringer. wodurch auch die von der Quadratwurzel der Bandbreite abhängige Rauschspannung um den Faktor 10 erniedrigt und der Rauschabstand um eben denselben Faktor erhöht wird.
  • Hinzu kommt als Vorteil, daß bei der vorgeschlagenen geringen Bandbreite der Arbeitswiderstand der Bildaufnahmeröhre am Meßverstärkereingang, der beispielsweise bei einer Röhre .vom Vidicontyp bei normgerechter Abtastung etwa 50 kQ beträgt, auf ungefähr 2 erhöht werden kann, wodurch sich eine entsprechende, sehr erhebliche Erhöhung der Signalspannung ergibt.
  • In die Meßgenauigkeit des Verfahrens geht noch die Änderungsgeschwindigkeit der zu messenden Länge ein. Da die Abtastung nur längs einer Zeile erfolgt, wobei die Auflösung längs der Zeile besonders hoch ist, während sie in dazu senkrechter Richtung sehr gering ist, wird eine Änderung der Länge des zu messenden Objektes, die in den Zeitraum einer Abtastung fällt, nicht berücksichtigt. Dementsprechend soll die Anderungsgeschwindigkeit klein gegenüber der Abtastgeschwindigkeit sein bzw. die Abtastgeschwindigkeit muß zur Erreichung einer optimalen Meßgenauigkeit unter Berücksichtigung der früher erwähnten Faktoren zweckmäßig gewählt werden.
  • Für bestimmte Meßaufgaben sind auch Mittel vorgesehen, um die Ablenkspulen einer Bildaufnahmeröhre auf Ablenkströme bzw. Ablenkspannungen verschiedener Amplitude und/oder verschiedener Frequenz umschalten zu können bzw. die Amplitude und/oder die Frequenz in be stimmten Grenzen stetig veränderbar zu machen.
  • Ebenso können Mittel vorgesehen werden, die Bandbreite des angeschlossenen Meßsignalverstärkers entsprechend der Umschaltung der Ablenkspule auf Ablenkströme verschiedener Amplitude und/oder verschiedener Frequenz ebenfalls stufenweise oder stetig zu ändern.
  • Zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Funktion der Anlage bzw. zur Verwendung der Anlage für normale Fernsehzwecke ist eine Umschalteinrichtung vorgesehen, um die Bildaufnahmeröhre für die Fernsehübertragung des Objekts verwenden zu können. Dadurch können - in bekannter Weise -Fehlmessungen, die beispielsweise durch Fehler in der Übertragungsanlage verursacht werden, vermieden werden.
  • Das Wesen der Erfindung sei nochmals kurz an Hand eines Anwendungsbeispiels beschrieben.
  • Bei der Fabrikation bandförmiger Materialien oder beispielsweise auch in der Druckereitechnik ist die Überwachung der Breite des bandförmigen Materials von großer Wichtigkeit. Zur berührungslosen Messung der Breite wird nun mit Hilfe einer Bildaufnahmekamera das laufende Band aufgezeichnet, wobei das Verfahren, wie oben beschrieben, angewendet wird. Es wurde auch vorgeschlagen, bei Längen, die durch den begrenzten Offnungswinkel der zur Verwendung gelangenden Objektive nicht mehr auf einer Bildaufnahmekamera aufgezeichnet werden können, mit Hilfe zweier Aufnahmekameras nur die äußere Begrenzung aufzunehmen und aus der Differenz der Signale einen Meßwert abzuleiten. Es können also Absolut- sowie Relativmengen durchgeführt werden. Dabei kann die (absolute) Meßgenauigkeit, besonders bei der Messung der Längendifferenz, sehr hoch getrieben werden. Dabei bleiben die Verschiebungen des Bandes in Zeilenrichtung unberücksichtigt, da nur - wie schon erklärt - der Differenzbetrag der beiden Signale zur Ableitung der Bezugsgröße zur Aussteuerung der Anzeigevorrichtung verwendet wird. Unter gewissen Umständen kann dieses Verfahren auch dadurch vereinfacht werden, daß beispielsweise eine Begrenzung des Bandes an einer unveränderlichen Kante (Gleitschiene) entlang geführt wird und nur die andere Begrenzung mit Hilfe einer Bildaufnalimekamera registriert wird, wobei dann relative Längenänderungen gemessen werden, die je nach der vorgegebenen Anordnung entsprechend bei der Auswertung berücksichtigt werden.

Claims (13)

  1. PATENTANSPR0CHF I Verfahren zur berührungslosen Messung von Längen mittels Bildaufnahmeröhren, wobei aus den in ihnen erzeugten Signalen eine von der zu messenden Länge abhängige elektrische Größe abgeleitet wird und zur Aussteuerung einer Anzeigevorrichtung dient, wobei zumindest eine oder zwei der Begrenzungen des Meßobjekts, deren Abstand von einem Bezugspunkt bzw. einer Bezugshniebder untereinander gemessen werden soll, auf der lichtempfindlichen Schicht einer oder zweier Bildaufnahmeröhren abgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß in nur einer Zeile mit im Verhältnis zur bekannten Fernsehabtastung niedriger Frequenz abgetastet wird, wobei das Auflösungsvermögen der Bildaufnahmeröhre nur in Abtastrichtung voll ausgenutzt wird, während die Auflösung in dazu senkrechter - Richtung demgegenüber sehr klein bleibt, wobei aber die wirksame Fläche der lichtempfindlichen Schicht der Bildaufnahmeröhre vollständig oder fast vollständig abgetastet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Abtastung verwendet Elektronenstrahl einen elliptischen oder rechteckigen Querschnitt mit senkrechten Achsen gleicher oder verschiedener Länge besitzt, wobei die große Achse senkrecht zur Abtastrichtung liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abtastende Elektronenstrahl durch Anwendung einer Hilfsspannung, vorzugsweise sinusförmigen Verlaufes, in zur Zeilenrichtung senkrechter Richtung abgelenkt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Hilfsspannung größer ist als die obere Grenzfrequenz des Meßsignalverstärkers.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Veränderung der Amplitude der Hilfsspannung vorgesehen ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspannung elektronisch erzeugt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspannung elektro-mechanisch erzeugt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandbreite des Meßsignalverstärkers nicht größer gemacht wird, als zur Erreichung der gewünschten Meßgenauigkeit nötig ist.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspule einer Bildaufnahmeröhre auf Ablenkströme verschiedener Amplitude und verschiedener Frequenz umschaltbar ist bzw. die Amplitude und/oder die Frequenz in bestimmten Grenzen stetig veränderbar sil.d.
  10. IO. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandbreite des angeschlossenen Meßsignalverstärkers entsprechend der Umschaltung der Ablenkspulen auf Ablenkströme verschiedener Amplitude und/oder verschiedener Frequenz ebenfalls stufenweise oder stetig geändert wird.
  11. II. Verfahren nach Anspruch I bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitswiderstand der Bildaufnahmeröhre umschaltbar erhöht bzw. erniedrigt wird.
  12. I2. Verfahren nach Anspruch I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um durch eine Umschaltung die Bildaufnahmeröhre bei normaler Abtastung zur Abbildung des Meßobjekts oder anderer Aufnahmeobjekte bzw. zur Kontrolle benutzen zu können.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung zweier Bildaufnahmeröhren die Ablenkung gemeinsam durch den gleichen Strom bzw. die gleiche Spannung erfolgt und daß beiden Bildaufnahmeröhren gemeinsam dieselbe Hilfsspannung zugeführt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 945 542; deutsche Patentanmeldung E 930I In/421) (Patent 940 066); deutsche Patentanmeldung W 85213 VIIIa/2I a1 (Patent 70I 895); USA.-Patentschrift Nr. I 747 988.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1747988A (en) * 1925-05-27 1930-02-18 Gen Electric Transmission of pictures and views
DE701895C (de) * 1930-03-05 1941-01-25 Westinghouse Electric & Mfg Co Fernseheinrichtung, bei der ein ueber das Bildfeld gefuehrter Abtaststrahl einer Kathoden-strahlroehre sowohl auf dem Hinwege als auch auf dem Rueckwege Bildeindruecke vermittelt
DE940066C (de) * 1954-02-06 1956-04-19 Exatest Ges Fuer Messtechnik M Verfahren und Vorrichtung zur Messung paralleler Kanten an fest-stehendem oder durchlaufendem Gut, vorzugsweise bandfoermigem Gut
DE945542C (de) * 1954-10-28 1956-07-12 Exatest Ges Fuer Messtechnik M Verfahren und Vorrichtung zur Messung paralleler Kanten an feststehendem oder durchlaufendem, vorzugsweise bandfoermigem Gut

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