DE962137C - Kamera - Google Patents

Kamera

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Publication number
DE962137C
DE962137C DEK21184A DEK0021184A DE962137C DE 962137 C DE962137 C DE 962137C DE K21184 A DEK21184 A DE K21184A DE K0021184 A DEK0021184 A DE K0021184A DE 962137 C DE962137 C DE 962137C
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DE
Germany
Prior art keywords
camera
housing
approaches
camera according
handles
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Expired
Application number
DEK21184A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Schmuck
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KILFITT OPTISCHE FABRIK HEINZ
Original Assignee
KILFITT OPTISCHE FABRIK HEINZ
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/56Accessories
    • G03B17/563Camera grips, handles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1957
K 21184IX/ 57 a
Kamera
Die äußeren Formen einer photographischen Kamera sind im allgemeinen durch ihren inneren mechanischen Aufbau festgelegt. -Es ergeben sich dabei oft Formen, welche ein sicheres und bequemes Halten der Kamera erschweren und dadurch nicht selten ein Verwackeln bei der Aufnahme begünstigen. Als weiterer Nachteil kommt noch hinzu, daß die Finger der Hand, welche keinen festen und bestimmten Griff an der Kamera finden können, leicht das Objektiv, den Sucher- oder Entfernungsmessereinblick abdecken und dadurch die Aufnahme, für den Photographen im Augenblick nicht erkennbar, unbrauchbar machen oder das Suchen und Einstellen des Gegenstandes erschweren.
Besonders erschwerend wirken sich diese Umstände bei Kleinbildkameras aus, da diese in ihrer Größe durchweg auf das kleinstmögliche Maß beschränkt werden, um ihr Mitführen zu erleichtern. Bei diesen steht meist nur der innen von den Filmspulen in Anspruch genommene Raum außen zum Halten der Kamera zur Verfügung.
Es wurden aus diesen Gründen bereits Griffe zum sicheren Halten von photographischen Kameras bekannt, welche, meist am Stativgewinde der Kamera befestigt, ungefähr die Form eines Pistolengriffes besitzen und das Halten der Kamera mit einer Hand ermöglichen sollen. Es handelt sich somit um Zusatzgeräte, welche nachträglich an Kameras angebracht und wieder entfernt werden können.
Es gibt zwar auch bereits Kameras, bei denen mit ihr bleibend verbundene, das Halten der Kamera begünstigende Ausbuchtungen des Kameragehäuses dadurch entstanden sind, daß in diesen Ausbuchtungen Filme besonders großer Länge untergebracht werden. Das ändert aber nichts daran, daß diese
vorspringenden Gehäuseteile die Kamera im übrigen unhandlich machen, abgesehen davon, daß der Aufbau der Kamera sperrig und schwer wird. Das Gehäuse muß als Spezialgehäuse ausgeführt werden, so daß serienmäßig vorbereitete Gehäuse allenfalls als Teilstücke des Gehäuses benutzbar sind. Demgegenüber ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, das Gehäuse nach wie vor mit der Zweckform herzustellen, die sich aus baulichen Gründen entsprechend der Lage
ίο des Verschlusses, der Filmspulen, der Ausbildung als Spiegelreflex- oder Stereokamera und aus weiteren Gegebenheiten ergibt, wobei der Gesichtspunkt möglichst niedriger Gestehungskosten des Gehäuses maßgebend bleibt.
Eine zur Beseitigung der dargelegten Nachteile bekanntgewordener Ausführungen führende und der genannten Aufgabenstellung genügende Kamera mit dauernd an ihr verbleibenden Mitteln zur Begünstigung ihrer Haltung und Handhabung kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß an den seitlichen Enden des unabhängig von der Anordnung der Handhaben unter ihnen durchgehenden Kameragehäuses gesonderte, wulstartige Handhaben vorgesehen sind, die durch Befestigungsmittel mit dem Gehäuse verbunden sind.
Dadurch ergibt sich zunächst der Vorteil, daß das Gehäuse wie bisher in der mechanisch zweckgünstigsten Form und Ausbildung hergestellt werden kann, ohne daß besondere Maßnahmen getroffen werden müssen, welche ein besseres Halten der Kamera zu bewirken hätten. Es können weiter solche Kameras, die aus baulichen und fertigungstechnischen Gründen haltungsungünstige Gehäuseformen aufweisen, nachträglich haltungssicher ausgebildet werden, wobei nicht nur die Gebrauchsform der Kamera technisch verbessert, sondern auch die zusätzliche Möglichkeit erhalten wird, Aufmachung und Ausstattung der Kamera nach vorwiegend geschmacklichen Gesichtspunkten zu treffen, wenn diesen der Vorrang vor der Zweckform gegeben werden muß.
Zur Ausbildung der Handhaben besonders geeignet sind Kunststoffe, da sie durch ihre schlechten Wärmeleiteigenschaften die Bedienung der Kamera bei Frost erleichtern.
Den Handhaben kann dabei jede gewünschte Form erteilt werden, so daß man sie etwa fingerleistenartig oder geriffelt ausbilden kann, um einem Gleiten der Kamera in der Hand, insbesondere bei Bedienung mit Handschuhen, vorzubeugen.
Die Ansätze sind am Kameragehäuse vorteilhaft vom Gehäuseinneren aus befestigt, um die Befestigungsmittel unsichtbar anbringen zu können.
In weiterer Durchführung des Erfindungsgedankens können die Ansätze so ausgebildet sein, daß sie die übliche Belederung der Kamera wenigstens zum Teil ersetzen. Sie können sich also zu diesem Zwecke mit einer vorzugsweise dünneren Wandstärke über weitere Teile des Gehäuses erstrecken, als dies für den eigentlichen Zweck ihrer Anordnung notwendig wäre.
Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Kamera wieder.
Fig. ι ist ein Aufriß der Kamera, während
Fig. 2 einer Draufsicht mit teilweisem Schnitt durch die Kamera entspricht.
Die Zeichnung läßt die wulstartigen und geriffelten Handhaben 1 und 2 erkennen, unter denen das Gehäuse durchgeht, so daß diese Handhaben durch besondere Befestigungsmittel festgelegt werden müssen. An die Wülste 1, 2 sich ansetzende Teile 3, 4 geringerer Wandstärke erstrecken sich über diejenigen Gehäuseflächen, welche ohne diese Maßnahme mit einer Belederung 6 versehen werden müßten; eine derartige Belederung 6 ist beispielsweise auf der Rückseite des ^Gehäuses vorgesehen. Schrauben, deren Köpfe dem Gehäuseinneren zugewandt sind, dienen zur von außen unsichtbaren Verbindung der Handhaben 1, 2 mit dem Gehäuse.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kamera mit dauernd an ihr verbleibenden Mitteln zur Begünstigung ihrer Haltung und Handhabung, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Enden des unabhängig von der Anordnung der Handhaben unter ihnen durchgehenden Kameragehäuses gesonderte, wulstartige Handhaben vorgesehen sind, die durch Befestigungsmittel mit dem Gehäuse verbunden sind.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze aus Kunststoffen bestehen.
3. Kamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze geriffelt sind.
4. Kamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze eine solche Form besitzen, daß die Ansatzteile unmittelbar metallische Gehäuseflächen abkleiden.
5. Kamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze vom Gehäuseinneren aus befestigt, etwa angeschraubt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Kurt Michel, »Handbuch der wissenschaftlichen und angewandten Photographic«, Ergänzungswerk 1943, Erster Band, S. 119, Abb. 10.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©«09 659/272 W. (609 863 4. 57)
DEK21184A 1954-02-18 1954-02-18 Kamera Expired DE962137C (de)

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DEK21184A DE962137C (de) 1954-02-18 1954-02-18 Kamera

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DEK21184A DE962137C (de) 1954-02-18 1954-02-18 Kamera

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DE962137C true DE962137C (de) 1957-04-18

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ID=7216125

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DEK21184A Expired DE962137C (de) 1954-02-18 1954-02-18 Kamera

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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