DE960945C - Anwendung eines Gewindeschneidkopfes zum Schneiden des Gewindes auf dem kegeligen Ende von Schrauben - Google Patents

Anwendung eines Gewindeschneidkopfes zum Schneiden des Gewindes auf dem kegeligen Ende von Schrauben

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Publication number
DE960945C
DE960945C DET6718A DET0006718A DE960945C DE 960945 C DE960945 C DE 960945C DE T6718 A DET6718 A DE T6718A DE T0006718 A DET0006718 A DE T0006718A DE 960945 C DE960945 C DE 960945C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
thread
screws
cutting head
tip
Prior art date
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Expired
Application number
DET6718A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Trurnit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDR TRURNIT
Fritz Werner AG
Original Assignee
FRIEDR TRURNIT
Fritz Werner AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDR TRURNIT, Fritz Werner AG filed Critical FRIEDR TRURNIT
Priority to DET6718A priority Critical patent/DE960945C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE960945C publication Critical patent/DE960945C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle
    • B23G1/06Machines with one working-spindle specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • .Anwendung eines Gewindeschneidkopfes zum Schneiden des Gewindes auf dem kegeligen Ende von Schrauben Bei der Herstellung von Schrauben, insbesondere Holzschrauben, mit gehämmertem Gewinde ist es erforderlich, an die stumpf abgeschnittenen Rohlinge vor der Einführung in das Hämmergesenk eine Gewindespitze anzuschneiden. Bisher hat man diese Arbeit auf den üblichen Gewindeschneidmaschinen durchgeführt, was eine zweimalige Handhabung der Rohlinge bedingt und außerdem zu dem Nachteil führt, daß die im allgemeinen zum Schneiden ganzer Gewinde ausgebildeten Maschinen nur unvollkommen ausgenutzt sind.
  • Die Erfindung ermöglicht es demgegenüber, den Vorgang des Anschneidens der .Gewindespitze -an stumpf abgeschnittenen Rohlingen derart zu vereinfachen, daß er mit Vorrichtungen durchgeführt werden kann, die infolge ihrer einfachen Ausführung z. B. unmittelbar in eine Gewindehämmermaschine eingebaut werden können.
  • Die Erfindung betrifft daher die Anwendung eines Gewindeschneidkopfes zum Schneiden des Gewindes auf dem kegeligen Ende von Schrauben, insbesondere Holzschrauben mit gehämmertem Gewinde auf dem zylindrischen Teil, für das Anschneiden der Kegelspitze vor dem Gewindeschneiden und besteht darin, daß dem für Gewindeschneiden bei steigungsgerechtem Herausfallen des kegelig angespitzten Rohlings ausgebildeten Schneidkopf der zylindrische Rohling für ein Anschneiden der Kegelspitze nicht steigungsgerecht zugeführt wird.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Schneidkopf kann. beispielsweise zwei in radialer Richtung gegenläufig zueinander beweghare Gewindesträhler enthalten. Bei der Einführung des Rohlings in den Schneidkopf wird dann die Vorschubgeschwindigkeit abweichend von der durch die Drehzahl des Schneidkopfes und die Gewindesteigung bedingten Geschwindigkeit gewählt, so daß die Gewindesträhier eine abschälende Wirkung ausüben. Dabei wird die Radialbewegung dieser Werkzeuge so gesteuert, daß die gewünschte, z. B. kegelige Grundform entsteht. Das Zurückziehen des Werkstückes aus dem Schneidkopf erfolgt dagegen unter gleichzeitiger entsprechender Steuerung der Radialbewegung der Werkzeuge, mit der für das Einschneiden des Gewindes in die kegelige Grundform erforderlichen Geschwindigkeit.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Abschälwirkung beim Vorgehen des Werkstückes und das Einschneiden des Gewindes beim Zurückgehen desselben durch verschiedene Ausbildung der Werkzeuge des Schneidkopfes erreicht, indem z. B. an Stelle des zweiten Gewindestrählers ein Stahl mit glatter Schneidkante vorgesehen wird. In diesem Fall werden zweckmäßig die beiden Werkzeuge in radialer Richtung gleichsinnig zueinander bewegbar ausgebildet.
  • Die erfindungsgemäße Anwendung des Schneid.-kopfes ist nicht auf das Anschneiden der Gewindespitzen innerhalb der Gewindehämmermaschine beschränkt, sondern kommt auch für selbständige Gewindeanspitzmaschinen in Frage.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i die gegenläufig ausgebildeten Gewindesträhler des Schneidkopfes mit den zugehörigen Teilen und dem Werkstück in drei verschiedenen Stellungen, Abb. 2 die gleichen Teile im Schnitt nach Linie II-II der Ab. i, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Abb. i, Abb.4 und 5 die Ausbildung der Gewindesträhler zur Erzielung verschiedener Formen der Spitze, Abb: 6 bis io die Werkzeuge und Führungen des Schneidkopfes in den gleichen Stellungen wie in Abb. i bis 5, wobei jedoch die Werkzeuge für eine gleichsinnige Bewegung eingerichtet sind und aus einem Gewindesträhler und einem Stahl mit glatter Schneidkante bestehen.
  • In den Abb. i bis 5 sind die Gewindesträhler mit i und 2 bezeichnet. Diese sind zwischen die Backen 3 bis 6 des nicht,dargestellten Schneidkopfes so eingespannt, daß sie zusammen mit dem Schneidkopf um dessen Achse umlaufen. Die Teile i bis 6 können durch eine nicht dargestellte Steuereinrichtung im Sinne der eingezeichneten Pfeile gegenläufig zueinander, also radial zu dem Schneidkopf verstellt werden. Die Backen 4 und 5 dienen gleichzeitig zur Führung des Werkstückes 7. Dieses ist außerdem in einer bei 8 angedeuteten, feststehenden Führungsvorrichtung so eingespannt, daß seine Achse mit der Achse des Schneidkopfes zusammenfällt und es nur in Richtung dieser Achse zugeführt werden kann. Die Führungsvorrichtung 8 wird zum Eintritt des Werkstückes zwangläufig geöffnet und ermöglicht daher auch den Durchtritt mit Abschergrat versehener Schäfte.
  • Die Stellung der verschiedenen Teile zueinander ist inAbb. i bis 3 mitA bis C bezeichnet, und zwar bedeutet A die Anfangsstellung, B die Grundstellung und C die Endstellung.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Aus der mit A bezeichneten Anfangsstellung (vgl. Abb. 2) wird das -Werkstück 7 durch die Führungsvorrichtung 8 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles genau in der Achse des Schneidkopfes zugeführt. Die Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes 7 entspricht nicht der für das Gewindeschneiden erforderlichen, sondern liegt darunter, so daß die Gewindestähle i und 2 als Schälwerkzeuge wirken. Beim Auftreffen auf die Schneiden der umlaufenden Gewindestähle beginnen diese daher sofort das Herausschälen der Grundform und weichen, zwangläufig gesteuert, mit weiterem Eindringen des Schaftes zunächst auseinander, so daß die ganze schneidende Länge d-es Strählers für den Abschälvorgang ausgenutzt wird. Bei diesem Anschnitt der kegeligen Grundform wirken die Gewinderillen als Spanbrechernuten unid gestatten infolge ihrer Versetzung um i8o° die Erzeugung einer glatten Grundform für die darauf zu bildende Gewindespitze.
  • Das Ende der Vorwärtsbewegung ist bei Stellung B (Abb. 2) erreicht. Von diesem Zeitpunkt ab erfolgt die Zurückbewegung des Werkstückes unter gleichzeitiger Zusammenbewegung der Strähler i und 2 im Sinne der für Stellung C eingezeichneten Pfeile. Während dieser Bearbeitungsstufe sind die Drehzahl des Schneidkopfes und die Bewegungsgeschwindigkeit des Werkstückes so aufeinander abgestimmt, daß in die vorher erzeugte kegelige Spitze ein konisches Genrinde eingeschnitten wird.
  • Beim Vorgehen des Werkstuckes 7 in den Schneidkopf sowicauchbeimZurückziehen desselben wird der Teil des zylindrischen Schaftes, der nicht bearbeitet wird, zwischen den Messern i; 2 durch die beiden dazwischen angeordneten Stützbacken 4,5 geführt. Diese gewährleisten zusammen mit der feststehenden Führungsvorrichtung 8 stets eine genaue Lage des Schaftes in der Achse des Schneidkopfes.
  • Durch entsprechende Formgebung und Anstellung der Schneidstähle kann die Form der Gewindespitze weitgehend beeinflußt werden. So ergibt z. B. die Ausbildung nach Abb. 4 eine sogenannte Schaufelspitze und diejenige nach Abb.5 eine Punktspitze.
  • In Abb. 6 bis io sind für die gleichen Teile die gleichen Bezugszeichen gewählt wie in den vorhergehenden Abbildungen. Das zweite Schneidwerkzeug des Schneidkopfes, in diesem Fall mit 9 bezeichnet, ist jedoch als Schneidstahl mit glatter Schneidkante ausgebildet, wie Abb. 9 und io erkennen lassen. Die Werkzeuge i und 9 sind für gleichsinnige Bewegung im Sinne der eingezeichneten Pfeile eingerichtet.
  • Das Anschneiden der kegeligen Grundform an dem stumpf abgeschnittenen Bolzen 7 erfolgt durch den Schneidstahl9, während das Werkstück aus der Anfangsstellung A (Abb. 7) in die Grundstellung B bewegt wird. Beide Schneidwerkzeuge i und 9 bewegen sich während dieses Vorganges, auf Abb. 7 bezogen, nach links, wie durch die für Stellung A eingezeichneten Pfeile angedeutet ist. Das Einschneiden des Gewindes erfolgt während der Zurückbewegung des Werkstückes aus Stellung B in Stellung C. Während dieser Bewegung werden die Schneidwerkzeuge im Sinne der Pfeile weiter nach links bewegt, so daß der Strähler i mit dem Werkstück zum Eingriff kommt, der Schneidstahl sich dagegen weiter von diesem entfernt.
  • Abb. 9 und io zeigen wieder die Ausbildung des Strählers zur Erzielung einer Schaufel- bzw. Punktspitze.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr können beliebige, im Rahmen derAnsprüche liegendeAbänderungen vorgenommen werden. So können an Stelle der dargestellten Holzschrauben beliebige andere Schrauben hergestellt werden. Auch kann die vor dem Einschneiden des Spitzengewindes herzustellende Grundform anstatt der kegeligen Ausführung jede andere gewünschte Form erhalten'.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Die Anwendung eines Gewindeschneidkopfes zum Schneiden des Gewindes auf dem kegeligen Ende von Schrauben, insbesondere Holzschrauben mit gehämmertem Gewinde auf dem zylindrischen Teil, für das Anschneiden der Kegelspitze vor dem Gewindeschneiden, dadurch gekennzeichnet, daß dem für Gewindeschneiden bei steigungsgerechtem Herausführen des kegelig angespitzten Rohlings ausgebildeten Scihneidkopf der zylindrische Rohling für ein Anschneiden der Kegelspitze nicht steigungsgerecht zugeführt wird.
  2. 2. Schneidkopf für die Anwendung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kegelspitze anschneidende Gewindeschneidwerkzeug des' Schneidkopfes durch ein Schneidwerkzeug mit glatter Schneidkante ersetzt ist.
  3. 3. Schneidkopf für die Anwendung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er dem Hämmergesenk zur Herstellung von Schrauben, insbesondere Holzschrauben mit gehämmertem Gewinde, unmittelbar vorgeschaltet ist.
DET6718A 1952-09-18 1952-09-18 Anwendung eines Gewindeschneidkopfes zum Schneiden des Gewindes auf dem kegeligen Ende von Schrauben Expired DE960945C (de)

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