DE960778C - Entlueftungsventil fuer unter UEberdruck stehende Raeume - Google Patents

Entlueftungsventil fuer unter UEberdruck stehende Raeume

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DE960778C
DE960778C DEM21379A DEM0021379A DE960778C DE 960778 C DE960778 C DE 960778C DE M21379 A DEM21379 A DE M21379A DE M0021379 A DEM0021379 A DE M0021379A DE 960778 C DE960778 C DE 960778C
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DE
Germany
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valve
vent valve
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valve flap
vent
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Expired
Application number
DEM21379A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz-Detlev Heinen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinwerk Heinen & Co Maschf
Original Assignee
Rheinwerk Heinen & Co Maschf
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/006Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves specially adapted for shelters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
M21379 V/6ia
Die Erfindung betrifft ein Entlüftungsventil für Räume, die unter Überdruck stehen. Das Ventil dient dazu, Abluft oder verbrauchte Luft bei einem einstellbaren Luftdruck aus dem Raum zu fördern und verhindert selbsttätig, daß bei höherem Außendruck Außenluft in den Raum tritt. Hierzu ist das Ventil nach Art eines Rückschlagventils unter Verwendung einer scharnierartig aufgehängten Ventilklappe ausgebildet. Derartige Ventile werden zweckmäßig für Luftschutzräume verwendet, denen fortlaufend oder in gewissen Zeitabständen gereinigte Frischluft zugeführt wird und in denen ein bestimmter Überdruck herrschen soll, wobei verhindert werden muß, daß bei außerhalb des Raumes auftretenden Druckwellen verunreinigte, heiße oder mit Kampfstoffen durchsetzte Außenluft eindringt.
Es sind Entlüftungsventile bekannt, bei denen die Ventilklappe in einem festen Scharnier aufgehängt ist. Zur Einstellung des gewünschten Überdruckes dient ein Laufgewicht an einem senkrecht an der Ventilklappe angebrachten Hebelarm. Der Hebelarm und das Laufgewicht können bei schlagartigen Beanspruchungen durch Druckwellen be-
schädigt oder unbeabsichtigt beeinträchtigt werden. Es ist weiterhin bei den bekannten Ausführungen notwendig, den Innendruck unter Verwendung eines Luftdruckmessers festzustellen und das Laufgewicht entsprechend einzustellen.
Gemäß der Erfindung ist die Ventilplatte mit der an ihr scharnierartig aufgehängten Ventilklappe um ihre horizontale Mittelachse drehbar und vorzugsweise mittels Schraubbolzen in zentrisch zur ίο Mittelachse ausgesparten Schlitzen feststellbar. Die Ventilklappe wirkt durch ihr Eigengewicht dem Überdruck im Raum entgegen. Hat der Überdruck ein gewisses Maß erreicht, so wird die Ventilklappe nach außen geschwenkt, und die Raumluft tritt ins Freie. Durch Drehen der Ventilplatte ist innen der Gegendruck der Ventilklappe und damit der gewünschte Innendruck im Raum einstellbar. Hängt die Ventilklappe lotrecht, so wirkt ihr volles Gewicht. Hängt sie in einem Winkel zur Lotrechten, so wird ein Teil ihres Gewichtes durch das Scharnierlager aufgenommen. Durch diese Gewichtsverlagerung wird das Gegengewicht leichter, und die Innenluft strömt bei geringerem Überdruck aus. Durch Änderung der Winkelstellung as der Ventilklappe wird also der gewünschte Innendruck eingestellt bzw. der Überdruck geregelt. Durch Festziehen der Schraubbolzen wird dann die erforderliche Winkelstellung der Ventilklappe bzw. der Ventilplatte festgelegt. Das Ventil gemaß der Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß vorspringende Teile, die beschädigt werden könnten, praktisch nicht vorhanden sind.
Unter den Gegebenheiten im Luftschutz ist es besonders zweckmäßig, zum Einstellen des Uberdruckes eine Maßeinteilung mit Zeiger zu benutzen. Eine der beiden Meßvorrichtungen ist am drehbaren, die andere am fest eingebauten Teil des Entlüftungsventils angebracht. Die Maßeinteilung lautet in der Regel auf mm Wassersäule. Sie kann serienmäßig bei der Fertigung angebracht werderi, so daß die Einstellung des Überdruckes an der Verwendungsstelle ohne Luftdruckmeßgeräte vorgenommen werden kann.
Ventilklappen müssen, insbesondere bei Verwendung der Entlüftungsventile im Luftschutz, zuverlässig an ihren Dichtflächen anliegen, auch wenn sie um ihre Mittelachse gedreht, also unter einem Winkel zur Waagerechten in ihren Scharnieren gelagert sind. Dies wird nach einem weiteren Erfindungsgedanken'dadurch erreicht, daß die Ventilklappen in Körner spitzen aufgehängt sind, die an einstellbaren zylindrischen Scharnierbolzen sitzen. Die Lager für die Körnerspitzen werden durch die Bohrungen für die. Scharnierbolzen hindurch gebohrt, und zwar im Einbauzustande. Die Lagerung ist dadurch einwandfrei zentrisch, und die Ventilklappe liegt voll an der Dichtfläche. In dieser Stellung werden die Scharnierbolzen durch Verschraubungen festgelegt.
Gleichfalls zur Sicherstellung eines einwandfreien Sitzes der Ventilklappe auf ihrer Dichtfläche dient eine Vorrichtung zum Verschließen des Entlüftungsventils, wenn dieses für längere Zeitdauer nicht benötigt wird. Bleibt das Entlüftungsventil langzeitig offen, so korrodieren und verschmutzen die Dichtflächen und dichten im Bedarfsfalle nicht mehr ausreichend. Es wird daher vorgeschlagen, auf· der Innenseite der Ventilklappe einen doppelarmigen Verschlußhebel drehbar zu lagern, dessen Enden auf Schrägnocken auf der Ventilplatte auflaufen und hierbei diese beiden Teile aneinanderpressen. Zum Drehen des Verschlußhebels dient ein Handknopf an diesem. Zwischen den Verschlußhebel und den Handknopf ist zweckmäßig eine Blattfeder geschaltet, die Anpreßdruck bewirkt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht;
Abb. 2 stellt einen Längsschnitt nach der Linie A-A der Abb. 1 dar, und
Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2 durch das Scharnier in vergrößertem Maßstabe.
Im Mauerwerk 1 des Raumes ist der Abluftstutzen 2 eingemauert, an dessen Innenseite die Ventilplatte 3 mittels der Schraubbolzen 4 gegen einen Flansch 18, der im Abluftstutzen 2 dicht eingeschweißt ist, angeschraubt ist. In der Ventilplatte 3 sind zentrisch zur Mittelachse vier Schlitze 5 ausgespart, in denen die Ventilplatte 3 drehbar ist. Auf der Außenseite der Ventilplatte 3 ist das Scharnierlager 6 angebracht, in dem die zylindrischen Scharnierbolzen 7 mittels der Verschraubungen 8 einstellbar festgelegt sind. Um die Körnerspitzen 9 an den Scharnierbolzen 7 ist die Ventilklappe 10 schwenkbar. Auf der Ventilplatte 3 istdie Maßeinteilung 11 angebracht. Der zugehörige Zeiger 12 ist mit den Schraubbolzen 4 verbunden. Zum Schließen der Ventilklappe 10 dient der doppelarmige Verschluß hebel 13, der mittels des Handknopf es 14 um die Nabe 15 auf der Ventilklappe 10 drehbar ist. Die Enden des Verschlußhebels 13 laufen auf Schrägnocken 16 auf der Ventilplatte 3 auf. Der Andruck wird durch die zwischengeschaltete Blattfeder 17 bewirkt.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Entlüftungsventil für unter Überdruck stehende Räume mit einer scharnier ar tig aufgehängten-Ventilklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplatte (3) mit der daran aufgehängten Ventilklappe (10) um ihre horizontale Mittelachse drehbar und feststellbar ist.
2. Entlüftungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplatte (3) in zentrisch zur Mittelachse ausgesparten Schlitzen (5) mittels Schraubbolzen (4) feststellbar ist.
3. Entlüftungsventil nach Anspruch 1 oder 2, iao gekennzeichnet durch eine Maßeinteilung (11) mit Zeiger (12) zum Einstellen des Überdruckes.
4. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilklappe (10) in Körnerspitzen (9) an
einstellbaren zylindrischen Scharnierbolzen (7) aufgehängt ist.
5. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche ι bis 4, gekennzeichnet durch einen auf der Innenseite der Ventilklappe'(10) drehbar gelagerten, doppelarmigen Verschlußhebel (13), dessen Enden auf Schrägnooken (16) auf der Ventilplatte (3) auflaufen.
6. Entlüftungsventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verschlußhebel (13) und einen Handknopf (14) eine Blattfeder (17) geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©«8619/75 9.56 (609 845 3.57)
DEM21379A 1954-01-01 1954-01-01 Entlueftungsventil fuer unter UEberdruck stehende Raeume Expired DE960778C (de)

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