DE960694C - Bremsvorrichtung fuer Pressen - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer Pressen

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DE960694C
DE960694C DEA15949A DEA0015949A DE960694C DE 960694 C DE960694 C DE 960694C DE A15949 A DEA15949 A DE A15949A DE A0015949 A DEA0015949 A DE A0015949A DE 960694 C DE960694 C DE 960694C
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DE
Germany
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braking device
braking
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brake
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Expired
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DEA15949A
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English (en)
Inventor
Lucien Deliry
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CONST DE REMIREMONT ATEL
Original Assignee
CONST DE REMIREMONT ATEL
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D63/00Brakes not otherwise provided for; Brakes combining more than one of the types of groups F16D49/00 - F16D61/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/28Means for securing sliding members in any desired position
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/10Brakes specially adapted for presses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/22Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
A 15949 Ib 158b
(Frankreich)
Bekanntlich müssen Pressen und insbesondere mechanische Pressen mit einer Bremsvorrichtung versehen sein, die augenblicklich deren Bewegung abbremst, wenn aus irgendeinem Grunde eine Unterbrechung zwischen dem Antrieb und den Arbeitsorganen eintritt, z. B., wenn die Presse ausgekuppelt wird.
Die meisten bisher bekannten Bremsvorrichtungen wirken auf die Exzenter-, Kurbel- oder Kni&- hebelwelle ein, weil vorausgesetzt wurde, daß es genügt, diese Welle zu blockieren, um damit auch alle anderen unmittelbar oder mittelbar mit ihr verbundenen Organe zu sperren. Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, daß in bestimmten Sonderfällen eine plötzliche Unterbrechung zwischen der Exzenterwelle und dem Stempelschlitten eintreten kann und daß trotz Blockierung der ersteren, letzterer, da freigegeben, seinen Weg fortsetzt, und zwar mit der durch die Schwerkraft bedingten Beschleunigung. Hierbei kam es manchmal zu schweren Unglücksfällen.
Es wurde deshalb, namentlich bei Reibscheiben-Spindelpressen, schon vorgeschlagen, den Stempelschlitten selbst mit einer Bremsvorrichtung zu versehen, die selbsttätig in Wirkung treten soll, sobald der Stempelschlitten zu einer ungewollten Abwärtsbewegung ansetzt. Die bekannten Einrichtungen dieser Art sind jedoch sehr verwickelt und besitzen im allgemeinen eine verhältnismäßig große Anzahl von Zwischenorganen, die Anlaß zu Fehlwirkungen der Bremsvorrichtung geben können und auf alle Fälle ein unmittelbares Inwirkungtreten derselben,
wie solches im vorliegenden Falle eine unbedingte Notwendigkeit ist, nicht gestatten. Auch arbeiten diese nicht, wenn während einer gewollten Abwärtsbewegung des Stempelschlittens seine Verbindung mit der Betätigungsspindel bzw. Pleuelstange unversehens abreißt.
Die Erfindung betrifft eine auf den Stempelschlitten von Pressen einwirkende Bremsvorrichtung, welcher die vorerwähnten Mängel nicht anhaften. Diese setzt eine enge Verbindung zwischen der Bremsvorrichtung einerseits und der Kupplung der Presse anderseits voraus, derart, daß erstere freigegeben wird, wenn letztere einkuppelt, und! umgekehrt, was vorzugsweise mittels eines Mediums unter Druck, z. B. Druckluft, die gegebenenfalls in Wechselwirkung mit mechanischen Triebmitteln, z. B. Federn, tritt, erfolgen kann.
Erfindungsgemäß umfaßt die Bremsvorrichtung mindestens eine, vorzugsweise aber mehrere am
so Stempelschlitten selbst oder an Ansätzen des Stempelschlittens vorgesehene Bremsflächen und eine am Maschinengestell vorgesehene, unter Federwirkung stehende Bremsklotzvorrichtung, die unter der Einwirkung eines Druckmittels auf die Bremsflächen einwirkt, sobald die Kupplung der Presse ausschaltet.
Eine auf dem Prinzip der Wechselwirkung von Druckluft und Federn beruhende Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung umfaßt einerseits zwei am Stempelschlitten angeformte Bremsleisten und anderseits einen am Maschinengestell befestigten Träger, der sowohl für die Zufuhr und Verteilung der Druckluft als auch zur Aufnahme der in Wechselwirkung mit dieser arbeitenden Federn ausgebildet ist. Zwischen dem Träger und den Bremsleisten sind Bremsklötze eingebaut, die auf die Bremsleisten einwirken. Unter der Einwirkung der Druckluft werden diese Bremsklötze von den Bremsleisten abgehoben und damit der Stempelschlitten freigegeben, während die Federn die Bremsklötze gegen die Bremsleisten anpressen und so das Abbremsen des Stempelschlittens bewirken.
Als Mittel zum Übertragen des Luftdruckes auf die Bremsklötze werden vorzugsweise Membranen aus einem biegsamen und dehnfähigen Stoff verwendet. Die Bremsklötze stehen vorzugsweise in unmittelbarer Berührung mit den Membranen, so daß eine minimale seitliche Bewegung genügt, um die Bremse freizugeben oder zu blockieren.
Die so beschaffene Bremsvorrichtung vereinigt eine hohe Empfindlichkeit mit einem äußerst sparsamen Druckluftverbrauch. Außerdem kann, da die Federspannung einstellbar ist, das Inwirkungtreten derselben bequem den zu erfüllenden Betriebsbedingungen angepaßt werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung.
Fig. ι ist ein waagerechter Schnitt;
Fig. 2 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt nach Linie A-A der Abb. 1.
In diesen Zeichnungen bezeichnet 1 _ das Maschinengestell, 2 den Stempelschlitten, 3 die am letzteren angegossenen Bremsleisten, 4 den Träger für die Bremsmittel, 5 die Bremsklötze.
Der Träger 4 hat einen Mittelkamm 6, in welchem sich die Zuführungs- und Verteilungskanäle 7 für die Druckluft befinden, sowie zwei symmetrische Seitenrippen 8, in welchen die Rückführungsfedern 9 gelagert sind. Der Mittelkamm 6 ist auf beiden Flanken mit Membranen 10 ausgerüstet, die an ihren Rändern mittels Klemmleisten 11 festgehalten sind, damit die durch die Kanäle 7 hinter die Membranen geführte Druckluft nicht entweichen kann.
Die Bremsklötze 5 haben einen U-förmigen Querschnitt. Sie umfassen die Bremsleisten 3, und der eine Schenkel befindet sich vor der entsprechenden Membran 10 und der andere vor einer Bremsleiste 3. Letzterer ist mit einem Reibungsbelag 12 versehen.
In der Ruhestellung werden die Bremsklötze 5 durch die Federn 9 gegen die beiden Bremsleisten 3 gepreßt und da'dur.ch der Stempelschlitten 2 blockiert. Wird die Presse eingekuppelt, so gelangt Preßluft durch die Kanäle 7 unter die Membran 10. Letztere werden dadurch genügend aufgeblasen, um sie auf die Bremsklotzes einwirken zu lassen; diese öffnen sich wie die Backen einer Zange und geben somit die Bremsleisten 3 frei. Der Stempelschlitten kann sich somit frei bewegen. Beim Auskuppeln der Presse wird die Wirkung der Druckluft auf die Membranen 10 aufgehoben, und die Rückzugsfedern 9 bringen die Bremsklötze in ihre Bremsstellung zurück. Die Spannung der Federn kann übrigens verstellt werden. Zu diesem Zweck sind sie in Gewindebüchsen 13 gelagert, die in die Rippen 8 des Trägers 4 eingeschraubt sind.
Die Bremswirkung der Bremsklötze 5 auf den Stempelschlitten 2 äußert sich auch, wenn eine nicht gewollte Unterbrechung in der Verbindung zwischen dem Stempelschlitten und seinem Antrieb auftritt, denn jeder Zwischenfall dieser Art hat zwangläufig eine Unterbrechung in der Druckluftzufuhr zu den Membranen 10 im Gefolge. Der Stempelschlitten wird demzufolge an der betreffenden Stelle festgesetzt und jede Gefahr einer Verletzung des Bedienungspersonals ausgeschaltet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Bremsvorrichtung für Pressen, insbesondere für mechanische Pressen, bei welcher die Bremswirkung in Wechselwirkung mit der Kupplung der Presse auf den Stempelschlitten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß am Stempelschlitten (2) selbst bzw. an an diesem vorgesehenen Ansätzen (3) mindestens eine, vorzugsweise aber mehrere Bremsflächen und am iao Maschinengestell eine von einem Druckmittel beeinflußte, unter Federwirkung stehende Bremsklotzvorrichtung vorgesehen sind, wobei letztere bei ausgekuppelter Presse auf die Bremsflächen einwirkt und diese bei eingeschalteter Presse freigibt.
  2. 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Maschinengestell (i) verbundene Bremsklotzvorrichtung aus einem Träger (4) besteht, der einerseits mit Kanälen (7) zur Zufuhr und Verteilung des Druckmittels — Druckluft — und anderseits zur Aufnahme von Rückführungsfedern (9), die der Druckluft entgegenwirken, ausgerüstet ist, und wobei zwischen diesem Träger (4) und den Schlittenansätzen (3) die Bremsklötze (5) eingebaut sind.
  3. 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des Luftdruckes auf die Bremsklötze (5) mittels Membranen (10). aus biegsamem und dehnfähigem Stoff erfolgt.
  4. 4. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführungsfedern (9) in Gewindebüchsen (13) gelagert sind.' ao
  5. 5. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsklötze (5) einen U-förmigen Querschnitt haben, deren einer Schenkel sich gegenüber dem entsprechenden Schlittenansatz (3) und der andere sich gegenüber der entsprechenden Membran (10) befindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 673 516; französische Patentschrift Nr. 984 869;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 198 767.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 619/73 9.56 (609 845 3. 57)
DEA15949A 1952-05-08 1952-06-11 Bremsvorrichtung fuer Pressen Expired DE960694C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR960694X 1952-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE960694C true DE960694C (de) 1957-03-28

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ID=9492745

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DEA15949A Expired DE960694C (de) 1952-05-08 1952-06-11 Bremsvorrichtung fuer Pressen

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BE (1) BE511796A (de)
CH (1) CH303392A (de)
DE (1) DE960694C (de)
FR (1) FR1055581A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE673516C (de) * 1936-11-15 1939-03-23 Kieserling & Albrecht Bremse fuer Reibscheibenspindelpressen mit hydraulischer Steuerung
US2198767A (en) * 1938-10-21 1940-04-30 Rudolph W Glasner Slide locking means for presses and the like
FR984869A (fr) * 1949-04-21 1951-07-11 Dispositif de sécurité pour balanciers à friction

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE673516C (de) * 1936-11-15 1939-03-23 Kieserling & Albrecht Bremse fuer Reibscheibenspindelpressen mit hydraulischer Steuerung
US2198767A (en) * 1938-10-21 1940-04-30 Rudolph W Glasner Slide locking means for presses and the like
FR984869A (fr) * 1949-04-21 1951-07-11 Dispositif de sécurité pour balanciers à friction

Also Published As

Publication number Publication date
FR1055581A (fr) 1954-02-19
CH303392A (fr) 1954-11-30
BE511796A (de)

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