DE960694C - Bremsvorrichtung fuer Pressen - Google Patents
Bremsvorrichtung fuer PressenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D63/00—Brakes not otherwise provided for; Brakes combining more than one of the types of groups F16D49/00 - F16D61/00
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/26—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
- B23Q1/28—Means for securing sliding members in any desired position
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/10—Brakes specially adapted for presses
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D55/00—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
- F16D55/02—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
- F16D55/22—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads
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Description
AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
A 15949 Ib 158b
(Frankreich)
Bekanntlich müssen Pressen und insbesondere mechanische Pressen mit einer Bremsvorrichtung
versehen sein, die augenblicklich deren Bewegung abbremst, wenn aus irgendeinem Grunde eine
Unterbrechung zwischen dem Antrieb und den Arbeitsorganen eintritt, z. B., wenn die Presse ausgekuppelt
wird.
Die meisten bisher bekannten Bremsvorrichtungen wirken auf die Exzenter-, Kurbel- oder Kni&-
hebelwelle ein, weil vorausgesetzt wurde, daß es genügt, diese Welle zu blockieren, um damit auch
alle anderen unmittelbar oder mittelbar mit ihr verbundenen Organe zu sperren. Es hat sich jedoch in
der Praxis gezeigt, daß in bestimmten Sonderfällen eine plötzliche Unterbrechung zwischen der
Exzenterwelle und dem Stempelschlitten eintreten kann und daß trotz Blockierung der ersteren, letzterer,
da freigegeben, seinen Weg fortsetzt, und zwar mit der durch die Schwerkraft bedingten Beschleunigung.
Hierbei kam es manchmal zu schweren Unglücksfällen.
Es wurde deshalb, namentlich bei Reibscheiben-Spindelpressen, schon vorgeschlagen, den Stempelschlitten
selbst mit einer Bremsvorrichtung zu versehen, die selbsttätig in Wirkung treten soll, sobald
der Stempelschlitten zu einer ungewollten Abwärtsbewegung ansetzt. Die bekannten Einrichtungen
dieser Art sind jedoch sehr verwickelt und besitzen im allgemeinen eine verhältnismäßig große Anzahl
von Zwischenorganen, die Anlaß zu Fehlwirkungen der Bremsvorrichtung geben können und auf alle
Fälle ein unmittelbares Inwirkungtreten derselben,
wie solches im vorliegenden Falle eine unbedingte Notwendigkeit ist, nicht gestatten. Auch arbeiten
diese nicht, wenn während einer gewollten Abwärtsbewegung des Stempelschlittens seine Verbindung
mit der Betätigungsspindel bzw. Pleuelstange unversehens abreißt.
Die Erfindung betrifft eine auf den Stempelschlitten von Pressen einwirkende Bremsvorrichtung,
welcher die vorerwähnten Mängel nicht anhaften. Diese setzt eine enge Verbindung zwischen
der Bremsvorrichtung einerseits und der Kupplung der Presse anderseits voraus, derart, daß erstere
freigegeben wird, wenn letztere einkuppelt, und! umgekehrt,
was vorzugsweise mittels eines Mediums unter Druck, z. B. Druckluft, die gegebenenfalls in
Wechselwirkung mit mechanischen Triebmitteln, z. B. Federn, tritt, erfolgen kann.
Erfindungsgemäß umfaßt die Bremsvorrichtung mindestens eine, vorzugsweise aber mehrere am
so Stempelschlitten selbst oder an Ansätzen des Stempelschlittens
vorgesehene Bremsflächen und eine am Maschinengestell vorgesehene, unter Federwirkung
stehende Bremsklotzvorrichtung, die unter der Einwirkung eines Druckmittels auf die Bremsflächen
einwirkt, sobald die Kupplung der Presse ausschaltet.
Eine auf dem Prinzip der Wechselwirkung von Druckluft und Federn beruhende Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung umfaßt einerseits zwei am Stempelschlitten angeformte
Bremsleisten und anderseits einen am Maschinengestell befestigten Träger, der sowohl für die Zufuhr
und Verteilung der Druckluft als auch zur Aufnahme der in Wechselwirkung mit dieser arbeitenden
Federn ausgebildet ist. Zwischen dem Träger und den Bremsleisten sind Bremsklötze eingebaut,
die auf die Bremsleisten einwirken. Unter der Einwirkung der Druckluft werden diese Bremsklötze
von den Bremsleisten abgehoben und damit der Stempelschlitten freigegeben, während die Federn
die Bremsklötze gegen die Bremsleisten anpressen und so das Abbremsen des Stempelschlittens bewirken.
Als Mittel zum Übertragen des Luftdruckes auf die Bremsklötze werden vorzugsweise Membranen
aus einem biegsamen und dehnfähigen Stoff verwendet. Die Bremsklötze stehen vorzugsweise in
unmittelbarer Berührung mit den Membranen, so daß eine minimale seitliche Bewegung genügt, um
die Bremse freizugeben oder zu blockieren.
Die so beschaffene Bremsvorrichtung vereinigt eine hohe Empfindlichkeit mit einem äußerst sparsamen
Druckluftverbrauch. Außerdem kann, da die Federspannung einstellbar ist, das Inwirkungtreten
derselben bequem den zu erfüllenden Betriebsbedingungen angepaßt werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung.
Fig. ι ist ein waagerechter Schnitt;
Fig. ι ist ein waagerechter Schnitt;
Fig. 2 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt nach Linie A-A der Abb. 1.
In diesen Zeichnungen bezeichnet 1 _ das
Maschinengestell, 2 den Stempelschlitten, 3 die am letzteren angegossenen Bremsleisten, 4 den Träger
für die Bremsmittel, 5 die Bremsklötze.
Der Träger 4 hat einen Mittelkamm 6, in welchem sich die Zuführungs- und Verteilungskanäle 7 für die Druckluft befinden, sowie zwei
symmetrische Seitenrippen 8, in welchen die Rückführungsfedern 9 gelagert sind. Der Mittelkamm 6
ist auf beiden Flanken mit Membranen 10 ausgerüstet, die an ihren Rändern mittels Klemmleisten
11 festgehalten sind, damit die durch die Kanäle 7 hinter die Membranen geführte Druckluft
nicht entweichen kann.
Die Bremsklötze 5 haben einen U-förmigen Querschnitt. Sie umfassen die Bremsleisten 3, und der
eine Schenkel befindet sich vor der entsprechenden Membran 10 und der andere vor einer Bremsleiste
3. Letzterer ist mit einem Reibungsbelag 12 versehen.
In der Ruhestellung werden die Bremsklötze 5 durch die Federn 9 gegen die beiden Bremsleisten 3
gepreßt und da'dur.ch der Stempelschlitten 2 blockiert. Wird die Presse eingekuppelt, so gelangt
Preßluft durch die Kanäle 7 unter die Membran 10. Letztere werden dadurch genügend aufgeblasen,
um sie auf die Bremsklotzes einwirken zu lassen;
diese öffnen sich wie die Backen einer Zange und geben somit die Bremsleisten 3 frei. Der Stempelschlitten
kann sich somit frei bewegen. Beim Auskuppeln der Presse wird die Wirkung der Druckluft
auf die Membranen 10 aufgehoben, und die Rückzugsfedern 9 bringen die Bremsklötze in ihre
Bremsstellung zurück. Die Spannung der Federn kann übrigens verstellt werden. Zu diesem Zweck
sind sie in Gewindebüchsen 13 gelagert, die in die Rippen 8 des Trägers 4 eingeschraubt sind.
Die Bremswirkung der Bremsklötze 5 auf den Stempelschlitten 2 äußert sich auch, wenn eine
nicht gewollte Unterbrechung in der Verbindung zwischen dem Stempelschlitten und seinem Antrieb
auftritt, denn jeder Zwischenfall dieser Art hat zwangläufig eine Unterbrechung in der Druckluftzufuhr
zu den Membranen 10 im Gefolge. Der Stempelschlitten wird demzufolge an der betreffenden
Stelle festgesetzt und jede Gefahr einer Verletzung des Bedienungspersonals ausgeschaltet.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Bremsvorrichtung für Pressen, insbesondere für mechanische Pressen, bei welcher die Bremswirkung in Wechselwirkung mit der Kupplung der Presse auf den Stempelschlitten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß am Stempelschlitten (2) selbst bzw. an an diesem vorgesehenen Ansätzen (3) mindestens eine, vorzugsweise aber mehrere Bremsflächen und am iao Maschinengestell eine von einem Druckmittel beeinflußte, unter Federwirkung stehende Bremsklotzvorrichtung vorgesehen sind, wobei letztere bei ausgekuppelter Presse auf die Bremsflächen einwirkt und diese bei eingeschalteter Presse freigibt.
- 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Maschinengestell (i) verbundene Bremsklotzvorrichtung aus einem Träger (4) besteht, der einerseits mit Kanälen (7) zur Zufuhr und Verteilung des Druckmittels — Druckluft — und anderseits zur Aufnahme von Rückführungsfedern (9), die der Druckluft entgegenwirken, ausgerüstet ist, und wobei zwischen diesem Träger (4) und den Schlittenansätzen (3) die Bremsklötze (5) eingebaut sind.
- 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des Luftdruckes auf die Bremsklötze (5) mittels Membranen (10). aus biegsamem und dehnfähigem Stoff erfolgt.
- 4. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführungsfedern (9) in Gewindebüchsen (13) gelagert sind.' ao
- 5. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsklötze (5) einen U-förmigen Querschnitt haben, deren einer Schenkel sich gegenüber dem entsprechenden Schlittenansatz (3) und der andere sich gegenüber der entsprechenden Membran (10) befindet.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 673 516; französische Patentschrift Nr. 984 869;
USA.-Patentschrift Nr. 2 198 767.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 619/73 9.56 (609 845 3. 57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR960694X | 1952-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960694C true DE960694C (de) | 1957-03-28 |
Family
ID=9492745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA15949A Expired DE960694C (de) | 1952-05-08 | 1952-06-11 | Bremsvorrichtung fuer Pressen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE511796A (de) |
| CH (1) | CH303392A (de) |
| DE (1) | DE960694C (de) |
| FR (1) | FR1055581A (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE673516C (de) * | 1936-11-15 | 1939-03-23 | Kieserling & Albrecht | Bremse fuer Reibscheibenspindelpressen mit hydraulischer Steuerung |
| US2198767A (en) * | 1938-10-21 | 1940-04-30 | Rudolph W Glasner | Slide locking means for presses and the like |
| FR984869A (fr) * | 1949-04-21 | 1951-07-11 | Dispositif de sécurité pour balanciers à friction |
-
0
- BE BE511796D patent/BE511796A/fr unknown
-
1952
- 1952-05-08 FR FR1055581D patent/FR1055581A/fr not_active Expired
- 1952-05-28 CH CH303392D patent/CH303392A/fr unknown
- 1952-06-11 DE DEA15949A patent/DE960694C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE673516C (de) * | 1936-11-15 | 1939-03-23 | Kieserling & Albrecht | Bremse fuer Reibscheibenspindelpressen mit hydraulischer Steuerung |
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| FR984869A (fr) * | 1949-04-21 | 1951-07-11 | Dispositif de sécurité pour balanciers à friction |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1055581A (fr) | 1954-02-19 |
| CH303392A (fr) | 1954-11-30 |
| BE511796A (de) |
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