DE960293C - Verfahren zur UEbertragung von Radarschirmbildern - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung von Radarschirmbildern

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DE960293C
DE960293C DER17104A DER0017104A DE960293C DE 960293 C DE960293 C DE 960293C DE R17104 A DER17104 A DE R17104A DE R0017104 A DER0017104 A DE R0017104A DE 960293 C DE960293 C DE 960293C
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DE
Germany
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transmission
pulse
radar
echo
frequency
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Expired
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DER17104A
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English (en)
Inventor
Dr Helmut Roeschlau
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DR HELMUT ROESCHLAU
Original Assignee
DR HELMUT ROESCHLAU
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/003Transmission of data between radar, sonar or lidar systems and remote stations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Die kontinuierliche flberwachung der Luftstraßen bzw. besonders interessierender Lufträume mit Hilfe von Radargeräten macht die Übertragung des Schirmbildes von den einzelnen Radarstationen zu einer gemeinsamen Überwachungszentrale erforderlich, um dieser ein regulierendes Eingreifen in den Verkehrsabfluß zu ermöglichen.
  • Die Ubertragung dieser Schirmbilder kann grundsätzlich über übliche Fernseheinrichtungen erfolgen. Der große Frequenzbedarf solcher Anlagen rechtfertigt indessen nicht die Verwendung des Fernsehens, da der Nachrichteninhalt eines Luftradarbildes gegenüber dem eines Fernsehbildes sehr viel geringer ist.
  • Zur Verminderung des Frequenzbandes bei der Übertragung von Radarbildern wurden spezielle Speicherröhren entwickelt, die gestatten, mit Frequenzen bis 6 oder 10kHz zu arbeiten.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das nicht nur das sehr teure Speicherrohr entbehrlich macht, sondern das darüber hinaus mit noch geringerem Frequenzaufwand auskommt. Sie besteht darin, daß dem Sendeimpuls und jedem unter sich laufzeitunterschiedlichen Echoimpuls für die Dauer seines Auftretens je eine Sinusschwingung zugeordnet wird, deren Frequenz gleich der Impulsfolgefrequenz gewählt ist und deren Phasen entsprechend dem jeweiligen Laufzeitunterschied gegeneinander verschoben sind, und daß diese phasenverschobenen Sinusschwingungen über getrennte Kanäle zum Anzeigegerät übertragen und dort in Impulse zurückverwandelt werden.
  • Eine Vereinfachung des Verfahrens wird dadurch ermöglicht, daß die Radaranlage nur bewegliche Ziele aufzeichnet, Festziele folglich kompensiert.
  • Im einzelnen wird das Verfahren wie folgt näher beschrieben: Der erste Echoimpuls löst über eine geeignete Multivibratorschaltung einen Schwingungszug aus, dessen Frequenz gleich der Impulsfolgefrequenz der Radaranlage gewählt wird. Dieser Schwingungszug bleibt über mehrere Perioden bestehen, und zwar solange die Echoimpulse des Zieles eintreffen.
  • Die Zeichnung zeigt das Impulsschema, und zwar in Zeile cd die Sendeimpulse und in Zeilen einen Echoimpuls, der in fünf aufeinanderfolgenden Perioden erscheint. In Zeile c ist die den Sendeimpulsen zugeordnete Sinusschwingung gezeichnet und irr Zeile d der Schwingungszug, der durch die Echoimpulse ausgelöst wird. Dieser ist gegen die erste Sinusschwingung c entsprechend dem Abstand der Echoimpulse vom Senderimpuls phasenverschoben. Diese beiden gegeneinander verschobenen Sinusschwingungen werden übertragen.
  • Erscheinen pro Impulsperiode mehr als ein Echoimpuls, dann werden die Echoimputse über einen elektronischen Schalter verschiedenen Multivibratoren zugeführt, so daß ebensoviel voneinander getrennte Schwingungszüge entstehen, wie Echoimpulse auftreten. Diese werden dann über geeignete Kanäle zur zentralen Überwachungsstelle weitergeleitet. Dort werden aus den Schwingungszügen in bekannter Weise Impulse abgeleitet, die auf dem Radarbildrohr sichtbar gemacht werden.
  • Das Verfahren bietet wegen seines geringen Frequenzbedarfs ohne weiteres die Möglichkeit der Konservierung der zu übertragenden Meßwerte durch magnetische Aufzeichnung.
  • PATENTANSPRSCHE I. Verfahren zur Übertragung von Radarschirmbildern, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sendeimpuls und jedem unter sich laufzeitunterschiedlichen Echoimpuls für die Dauer seines Auftretens je eine Sinusschwingung zugeordnet wird, deren Frequenz gleich der ImpulEsfolgefrequenz ist und deren; Phasen entsprechend dem jeweiligen Laufzeitunterschied gegeneinander verschoben sind, und daß diese Sinusschwingungen über getrennte Kanäle zum Anzeigegerät übertragen und dort in Impulse zurückverwandelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine Konservierung der zu übertragenden Meßwerte durch magnetische Aufzeichnung erfolgt.
DER17104A 1955-07-24 1955-07-24 Verfahren zur UEbertragung von Radarschirmbildern Expired DE960293C (de)

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