DE959918C - Regenerativ-Waermeaustauscher - Google Patents

Regenerativ-Waermeaustauscher

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DE959918C
DE959918C DEP8740A DEP0008740A DE959918C DE 959918 C DE959918 C DE 959918C DE P8740 A DEP8740 A DE P8740A DE P0008740 A DEP0008740 A DE P0008740A DE 959918 C DE959918 C DE 959918C
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DE
Germany
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heat exchanger
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regenerative heat
outlets
medium
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DEP8740A
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English (en)
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Waldemar Hryniszak
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CA Parsons and Co Ltd
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CA Parsons and Co Ltd
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    • F28D19/00Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium
    • F28D19/04Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier
    • F28D19/041Regenerative heat-exchange apparatus in which the intermediate heat-transfer medium or body is moved successively into contact with each heat-exchange medium using rigid bodies, e.g. mounted on a movable carrier with axial flow through the intermediate heat-transfer medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
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    • F02C7/10Heating air supply before combustion, e.g. by exhaust gases by means of regenerative heat-exchangers
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
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Description

  • Regenerativ-Wärmeaustauscher Die Erfindung bezieht sich auf Regenerativ-Wärmeaustauscher, insbesondere auf solche in Verbindung mit Gas- oder anderen Brennkraftturbinen.
  • Im einzelnen bezieht sich die Erfindung auf einen Wärmeaustauscher, der aus einer Anzahl rotierender Scheiben besteht.
  • Es ist bekannt, in einer Gas-, d. h. in einer Brennkraftturbinenanlage Einscheiben-Regenerativ-Wärmeaustauscher anzuordnen, um die Luft vorzuwärmen, bevor dieselbe in der Brennkammer auf ihre Endtemperatur erhitzt wird.
  • Regenerativ-Wärmeaustauscher sowohl mit Einscheibenrotoren als auch mit Mehrscheibenmotoren sind bekannt. Im letzteren Fall sind die einzelnen Scheiben gewöhnlich hintereinander auf einer gemeinsamen Welle angeordnet bzw. - technisch ausgedrückt - in Serie geschaltet.
  • Wo ein großer Wärmerückgewinnungsgrad -vom Wärmeaustauscher gefordert wird, ist eine Anzahl einzelner Scheiben auf einer Welle so angeordnet, daß sie zusammen einen einzigen Wärmeaustauscher bilden. Ein solcher Wärmeaustauscher hat den Nachteil, daß er ziemlich sperrig ist und daß die Verteilung und die Sammlung der Gase, welche in den Scheiben ihre Wärme austauschen, schwierig ist und komplizierte Kanalanordnungen erfordert. Infolgedessen werden durch solche Anordnungen die verbleibenden Restmengen der Gase erhöht und der Wirkungsgrad der Gasturbinenanlage verschlechtert.
  • Es ist bekannt, daß mit der Einbeziehung eines Luftvorwärmers in eine Brennkraftturbinenanlage verschiedene Unannehmlichkeiten verbunden 'sind, wie beispielsweise zusätzliche Kanäle, zusätzlicher Platzbedarf der Brennkraftturbinenanlage u. dgl. Wenn der Vorwärmer aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt ist und insbesondere dann, wenn diese letzteren selbständig sind, d. h. bezüglich ihres Antriebs unabhängig voneinander sind, dann kann der Vorwärmer im einzelnen so ausgebildet sein, daß er so. wenig wie möglich den Gesamtaufbau der Turbinenanlage verändert.
  • Wenn Wärmeaustauscher in Scheibenbauart als Luftvorwärmer in einer Brennkraftturbinenanlage Anwendung finden, dann ist dies bekanntermaßen mit verschiedenen Nachteilen verbunden. Einige dieser Nachteile beziehen sich insbesondere auf die Gasführung zwischen dem Verdichter bzw. der Turbine einerseits und dem Luftvorwärmer andererseits. Sowohl die heißen als auch die kalten Gase verlassen die Turbine bzw. den Verdichter jeweils in ringförmig verteilter Form. Wenn ein Einscheibenluftvorwärmer verwendet wird, so ist sowohl die Heißgasseite als auch die Kaltgasseite in ein und demselben Ringkörper untergebracht, und dies bedeutet, daß die Kanäle, welche die beiden Gase führen, die ihre Wärme gegenseitig austauschen sollen, aneinander entlang geführt werden müssen. Die Zahl der vorerwähnten Heißgasseiten und Kaltgasseiten soll so klein wie möglich sein, damit übermäßige Spaltverluste zwischen Rotor und Stator des Luftvorwärmers vermieden werden. Dies bedingt die Anwendung komplizierter Kanalformen zwischen den Verdichter- bzw. Turbinenauslässen und den Einlässen der Heiß- und Kaltgasseiten des Luftvorwärmers, um zu erreichen, daß die Gase von zwei verschiedenen in Längsrichtung nebeneinander herlaufenden Ringquerschnitten her übergeführt werden. Wirksame Luftvorwärmer benötigen einen großen Futterquerschnitt, d. h. strömungstechnisch ausgedrückt, eine große Stirnfläche. Diejenigen Flächen, welche den Spalt zwischen dem Rotor und dem Stator bilden, d. h. diejenigen Flächen, welche die Ursache für die Spaltverluste bilden, sind zum Futterquerschnitt proportional. Je größer dieser Querschnitt ist, um so größer ist der Grad des Verzuges, der an den Flächen auftritt, die diese Spalte bilden, und um so größer müssen die Abmessungen der zwischen diesen Flächen erforderlichen Spiele sein. Dadurch wird der Spaltverlust größer. Je größer also der Futterquerschnitt ist, um so weniger günstig ist es mit Rücksicht auf den eben erwähnten Verzug und den Umstand, daß eine Vergrößerung des Futterquerschnittes eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe mit sich bringt, Schleifdichtungen anzuwenden. Wenn also Schleifdichtungen benutzt werden, so ergibt sich eine Erhöhung der Abnutzung der Dichtmittel. Es wurden bereits Versuche gemacht, diese Schwierigkeiten zu überwinden, indem mehr als eine Scheibe angewandt wurde, so daß der Stirnquerschnitt jeder -Scheibe vermindert werden konnte.
  • Luftvorwärmer der Mehrscheibenbauart haben einen von einer Anzahl gleicher Scheiben gebildeten Rotor, die räumlich hintereinander auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, und sie weisen die gleichen Nachteile wie die oben geschilderten, bisher bekannten Wärmeaustauscher nach Mehrscheibenbauart auf.
  • Obwohl der Verzug in den Scheiben selbst mit Rücksicht ihrer kleineren Abmessungen an sich geringer ist, ist infolge des komplizierten Aufbaus des Stators und des Rotors das Abdichtungsproblem bei dieser Bauart immer noch äußerst schwierig.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Regenerativ-Wärmeaustauschers, insbesondere diejenige einer Anordnung von zwei oder mehr Regenerativ-Wärmeaustauscherelementen, die beispielsweise einen scheibenförmigen Rotor besitzen, der aus einem die Speichermasse enthaltenden und rechtwinklig zur Drehachse unterteilten Gehäuse besteht, welches mit bogenförmigen Ein- und Auslaßöffnungen versehen ist, während der Stator aus zwei gleichen aus Blech gepreßten Hälften besteht und die Welle des Rotors trägt. Die Anordnung dieser Elemente soll in einer Weise erfolgen, daß sie einen zusammengesetzten Regenerativ-Wärmeaustauscher bilden, insbesondere einen solchen, der sich hauptsächlich seines Aufbaus, seines Wirkungsgrads, seiner Betriebseigenschaften und seiner Einfachheit wegen als Luftvorwärmer für Brennkraftturbinenanlagen eignet.
  • Es ist deshalb ein Gegenstand der Erfindung, einen Regenerativ-Wärmeaustauscher mit einer Mehrzahl von den Wärmeaustausch bewirkenden rotierenden Scheiben insbesondere zur Vorwärmung der Verbrennungsluft von Gasturbinen zu schaffen, bei welchem die Scheiben ringförmig um eine zentrale Achse angeordnet sind und die Ein-und Auslässe zu und von jeder Scheibe für das zu erhitzende Medium einerseits und die Ein- und Auslässe für das abzukühlende Medium andererseits in getrennten Ringbereichen zusammengefaßt sind.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Regenerativ-Wärmeaustauscher obiger Bauart, bei welchem sämtliche Scheiben in einer Ebene liegen.
  • Ferner ist ein Gegenstand der Erfindung ein Regenerativ-Wärmeaustauscher obiger Bauart, bei welchem die Scheiben derart angeordnet sind, daß die Ein- und Auslässe zu und von jeder Scheibe für das zu erhitzende Medium in einem äußeren, die Ein- und Auslässe zu und von jeder Scheibe für das abzukühlende Medium dagegen in einem inneren Ringbereich zusamrnengefaßt sind.
  • Noch ein Gegenstand der Erfindung ist ein Regenerativ-Wärmeaustauscher obiger Bauart, bei welchem die Scheiben derart angeordnet sind, daß ihre Achsen radial zur Hauptachse des Wärmeaustauschers angeordnet sind, und zwar in einer Ebene rechtwinklig zur Hauptachsenebene.
  • Gleichzeitig umfaßt die vorliegende Erfindung Regenerativ-Wärmeaustauscher in Gasturbinenanlagen, in welchen ein oder mehrere zusammengefaßte Wärmeaustauscher obiger Bauart ihre Heißgaseinlässe von einem gemeinsamen Ringkanal oder Verteilerkanal und ebenso ihre Kaltgaseinlässe abzweigen, wobei die Heißgaseinlässe unmittelbar mit einem Ringkanal des Turbinenauslasses verbunden oder gekuppelt und die Kaltgaseinlässe unmittelbar mit einem Ringkanal des Verdichterauslasses oder des Diffusorauslasses verbunden oder gekuppelt sind.
  • An Hand der Zeichnungen soll die Erfindung. noch näher beschrieben werden.
  • In den Zeichnungen bedeutet Fig. i eine teilweise geschnittene Vorderansicht und Fig. 2 einen Querschnitt einer Ausführungsform der Erfindung, welche mit »Frontalform« bezeichnet sei.
  • Fig. i ist aus einer Anzahl einzelner Schnitte zusammengesetzt, wobei das linke obere Viertel ein Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 2, das rechte obere Viertel ein Schnitt längs der Linie C-C der Fig.2, das linke untere Viertel ein Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 2 und das rechte untere Viertel ein Schnitt längs der Linie X-X der Fig. 2 ist und wobei alle diese Schnitte jeweils die Ansicht in der jeweils angegebenen Pfeilrichtung zeigen.
  • Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Scheiben polygonal angeordnet sind.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3.
  • Die in Fig. i und 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung weist vier gleiche scheibenförmige Rotoren i auf, welche in einer gemeinsamen Ebene eines Stators 2 angeordnet sind, der ebenfalls dem Einscheibentyp angehört. Die Rotoren sind so angeordnet, daß die Kaltgasseiten 3 und die Heißgasseiten 4 jeweils in einem außen bzw. innen gelegenen Ringraum liegen. Der äußere Ringraum 5 kann die Kaltgasseite enthalten, während der innere Ringraum 6 die Heißgasseite des Luftvorwärmers enthalten kann. Die Anordnung der beiden Ringkörper kann jedoch auch umgekehrt sein, wenn dies die Bauart anderer Teile der Turbinenanlage erfordert.
  • Das kalte Gas wird von einem (nicht dargestellten, jedoch in Fig.2 links angeordneten) Verdichter der Gasturbine über Kanäle 7 in den Stator zum Einlaß der Kaltgasseite geleitet. Diese Kanäle sind in den freien Räumen zwischen den Rotoren so angeordnet, daß die zylindrische Anordnung des Stators nicht gestört wird. Die die Kanäle so verlassende Luft wird in einer Ringkammer 8 gesammelt und über die Einlässe der Kaltgasseiten verteilt.
  • Die Rotoren können aus einem zylindrischen Mittelteil 9 bestehen, welcher einen äußeren Ring9" und .einen inneren Ring 9b aufweist. Diese Ringe sind durch Rippen io so miteinander verbunden, daß sie eine Anzahl von Abteilungen i i bilden, die in gleichen Winkelabständen voneinander liegen und in welchen. jeweils ein Futter i2 eingebettet ist. Die Einlaß- und Auslaßquerschnitte der einzelnen Abteilungen sind kleiner als der Futterquerschnitt. Der Querschnitt 13 der dem größeren Volumen zugeordneten Seite ist größer als der -Querschnitt 14 der dem kleineren Volumen zugeordneten Seite. Eine Abdichtung ist in Form zweier Platten auf beiden Seiten vorgesehen. Je eine, 15, dieser Platten ist an dem Rotor befestigt, und die andere, 16, derselben ist am Stator befestigt. Um schleifende Berührung zu erzielen, wird die auf der der niedrigeren Temperatur zugeordneten Seite befindliche, mit einer Muffe 17 versehene Platte 16b unter der Wirkung einer Feder 18 an den Rotor angepreßt. Die Muffe wird durch einen Dichtring i9 gegen den Stator abgedichtet. Die Platten 15 und 16 sind vorzugsweise aus einem Werkstoff niedriger Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise aus keramischem Material, hergestellt.
  • Die Rotoren laufen mittels Lager 21 auf Achszapfen 2o. An der kalten Stirnseite der Rotoren sind Zahnräder 22 angeordnet, die im Eingriff mit der Verzahnung eines in der Mitte angeordneten Ritzels 23 stehen, welches durch eine Welle 24 in Umdrehung versetzt wird, die ihrerseits in Lagern 25 und 26 gelagert ist, während ein weiterer Satz von Zahnrädern. 27 durch ein beispielsweise hydraulisches, elektrisches oder pneumatisches Antriebsmittel angerieben wird.
  • Die heißen Gase werden in einer Ringkammer 28 gesammelt, die sich an der Öffnung der Heißgasseite des Luftvorwärmers befindet.
  • Fig. 3 zeigt die Scheiben in polygonaler. Anordnung; die Scheiben haben dabei die gleiche Konstruktion wie die in Verbindung mit -Fig. i und 2 dargestellten Scheiben. Die Figur zeigt eine Anordnung von sechs solchen Scheiben, jedoch ist die Kanalführung nicht gezeigt. In der Darstellung sind die Scheiben in einem ein einziges starres Gehäuse bildenden Gußteil 30 untergebracht, während andererseits natürlich auch jedes Rotorgehäuse für sich gefertigt sein kann.
  • Fig.4 zeigt einen Querschnitt längs derLinie4-4 der Fig.3, während die Einzelheiten der beiden dazu im Winkel geneigten Scheibengehäuse 3-1 und 32 nicht dargestellt sind. Die heißen Auspuffgase der Turbine können durch eine Öffnung 33 eintreten, strömen durch die Scheibe und verlassen sie durch eine Austrittsöffnung 34 zum Auspuff. Kaltes Gas oder Luft vom Verdichter her kann durch eine. Öffnung 35 eintreten, strömt durch die Scheibe und verläßt die Anordnung durch den Auslaß 36 zur Brennkammer hin. Bei einer solchen Anordnung sind die Heißgaskanäle auf dem inneren Ringbereich und die Kaltgaskanäle auf dem äußeren Ringbereich angeordnet.
  • Es muß stets beachtet werden, und zwar gleichgültig ob eine Frontalanordnung oder eine polygonale Anordnung zur Wahl steht, daß gewöhnlich der größte Kreis, in welchem der Luftvorwärmer, d. h. dessen Elemente, untergebracht sind, jeweils durch dieselben Grenzen festgelegt wird wie die Turbineneinheit. Es ergibt sich dann die Frage, wie in einem gegebenen Durchmesser der größtmögliche Futterquerschnitt untergebracht werden kann, d. h. welche Anzahl von Einzelelementen einer bestimmten Abmessung untergebracht werden kann.
  • Wenn man bei einer Frontalanordnung den durch jeweils eine verschiedene Anzahl von Elementen innerhalb eines gegebenen Kreises aufgenommenen Futterquerschnitt vergleicht und den jeweiligen Futterquerschnitt mit der Fläche des betreffenden Kreises vergleicht, dann ist der Gesamtfutterquerschnitt stets kleiner als die Kreisfläche; das Verhältnis dieser beiden Flächen zueinander erreicht bei etwa vier Elementen seinen Größtwert. Der obenerwähnte Kreis kann jedoch auch eine Fläche gleich der Gesamtfläche des Futters einnehmen.
  • Die Polygonalanordnung zeigt ein anderes Ergebnis. Hier ist der Gesamtfutterquerschnitt bis zu etwa neun Elementen größer als die Fläche des umschriebenen Kreises. Das Flächenverhältnis erreicht bei drei Elementen ein Maximum. Wenn die Zahl der Elemente innerhalb eines gegebenen Kreises zunimmt, dann kann die Gesamtlänge des zusammengesetzten Vorwärmers durch dadurch bedingten besseren Wärmeaustausch abnehmen:. Wenn im Falle der Polygonalanordnung vier Elemente verwendet werden, dann ist der Futterquerschnitt zweimal so groß wie die Kreisfläche. Bei der Frontalanordnung beträgt der Futterquerschnitt ungefähr nur 70% des Kreisquerschnittes.
  • Von den Vorteilen eines zusammengesetzten Vorwärmers der beschriebenen Art seien folgende erwähnt i. Anordnung. Ein wesentlicher Vorteil ist, daß man den Regenerativ-Vorwärmer in verschiedene selbständige Elemente unterteilt, die, da sie klein sind, so angeordnet werden können, daß sie zu der jeweiligen besonderen Anordnung der Turbinenkomponenten passen. Sie können beispielsweise so angeordnet werden, daß die Vorteile der Trommelbauart mit denjenigen der Scheibenbauart eines Luftvorwärmers verbunden werden, indem eine Polygonalanordnung gewählt wird. Weiterhin können sämtliche Kaltgasseiten und sämtliche Heißgasseiten jeweils innerhalb eines Ringbereiches angeordnet werden., wodurch es möglich ist, diesen ohne Schwierigkeiten mit dem Auslaßringbereich der Turbomaschinen und dem Einlaßringbereich der Brennkammer bzw. dem Auspuffkanalsystem zu verbinden.
  • a. Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad des Vorwärmers kann durch Veränderung der Anzahl seiner Einzelelemente geändert werden. Die üblichen Vorwärmerbauarten können normalerweise jeweils immer nur für eine bestimmte Turbinenanlage Verwendung finden, während die zusammengesetzte Bauart unabhängig von der Form und der Anordnung der Komponenten einer Brennkraftturbine in jede beliebige solche Anlage eingefügt werden kann. Weiterhin kann ein und dieselbe Turbinenanlage jeweils mit einem bestimmten zusammengesetzten Vorwärmer ausgerüstet werden, der je nach dem besonderen Zweck, für welchen die Turbine verwendet werden soll, aus einer bestimmten Anzahl von Elementen zusammengebaut sein kann. Es ist infolgedessen verhältnismäßig leicht und ohne große Kosten möglich, eine Einheit mit niedrigem Brennstoffverbrauch und folglich mit größerem Wirkungsgrad zu entwickeln.
  • 3. Betriebseigenschaften. Da in einem zusammengesetzten Luftvorwärmer eine Mehrzahl einzelner Elemente vorgesehen ist, wird der Ausfall eines Elements die Wirksamkeit der gesamten Turbinenanlage nur zeitweise in geringem Maß beeinträchtigen, da die übrigen Elemente weiterhin einwandfrei funktionieren. Die Elemente eines solchen Luftvorwärmers sind leicht zu ersetzen und können im Massenproduktionsverfahren hergestellt werden.
  • q.. Vereinfachung der Entwicklungsarbeit. Die Entwicklungskosten können vermindert werden, da jeweils nur ein Element gebaut und erprobt zu werden braucht, wobei das Einzelelement niedrigere Herstellungskosten verursacht und somit die Erprobung des Versuchsvorwärmers mit verminderten Kosten für Brennstoffverbrauch und Luftzuführung sowie geringerem Platzbedarf u. dgl. verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regenerativ-Wärmeaustauscher mit einer Mehrzahl von den Wärmeaustausch bewirkenden rotierenden Scheiben, insbesondere zur Vorwärmung der Verbrennungsluft von Gasturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben ringförmig um eine zentrale Achse angeordnet sind und die Ein- und Auslässe zu und von jeder Scheibe für das zu erhitzende Medium einerseits und die Ein- und Auslässe für das abzukühlende Medium andererseits in getrenntenRingbereichen zusammengefaßt sind. a. Regenerativ-Wärmeaustauscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Scheiben in einer Ebene liegen. 3. Regenerativ-Wärmeaustauscher nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben derart angeordnet sind, daß die Ein- und Auslässe zu und von jeder Scheibe für das zu erhitzende Medium in einem äußeren, die Ein- und Auslässe zu und von jeder Scheibe für das abzukühlende Medium dagegen in einem inneren Ringbereich zusammengefaßt sind. q.. Regenerativ-Wärmeaustauscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben derart angeordnet sind, daß ihre Achsen radial zur Hauptachse des Wärmeaustauschers angeordnet sind, und zwar in einer Ebene rechtwinklig zur Hauptachsenebene. 5. Regenerativ-Wärmeaustauscher in Gasturbinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere zusammengefaBte Wärmeaustauscher nach Anspruch i bis 4 ihre Heißgaseinlässe von einem gemeinsamen Ringkanal oder Verteilerkanal und ebenso ihre Kaltgaseinlässe abzweigen, wobei die Heißgaseinlässe unmittelbar mit einem Ringkanal des Turbinenauslasses verbunden oder gel:uppzlt und die Kaltgaseinlässe unmittelbar mit einem Ringkanal des Verdichterauslasses oder des Diffusorauslasses verbunden oder gekuppelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 842 948, 859 482: schweizerische Patentschrift Nr. 2743,46.
DEP8740A 1952-06-23 1952-11-21 Regenerativ-Waermeaustauscher Expired DE959918C (de)

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DE954061C (de) 1956-12-13

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