DE957724C - Einrichtung zur Auffindung versunkener oder verschütteter Personen - Google Patents
Einrichtung zur Auffindung versunkener oder verschütteter PersonenInfo
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- DE957724C DE957724C DENDAT957724D DE957724DA DE957724C DE 957724 C DE957724 C DE 957724C DE NDAT957724 D DENDAT957724 D DE NDAT957724D DE 957724D A DE957724D A DE 957724DA DE 957724 C DE957724 C DE 957724C
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- Germany
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C9/00—Life-saving in water
- B63C9/0005—Life-saving in water by means of alarm devices for persons falling into the water, e.g. by signalling, by controlling the propulsion or manoeuvring means of the boat
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Transmitters (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
Description
Bei Unglücksfällen, die beim Baden auftreten, werden Polizeiboote, Rote-Kreuz-Boote und entsprechende
Einheiten der zuständigen Landpolizei —■ Funkwagen, Krankenwagen usw. — bereitgestellt
und benötigt. In den meisten Fällen wird nach 2 bis 3 Stunden vergeblichen Suchens die
Aktion eingestellt und der Verunglückte nach 2 bis 3 Tagen auf Grund der Verwesungsgase gelandet
und dem Leichenschauhaus zugeführt.
Die nachstehende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Auffindung versunkener oder verschütteter
Personen, insbesondere beim Baden in Strandbädern. Sie kann auch zu einer schnelleren
Rettung von in einem Streb verschütteten Grubenarbeitern dienen. Die Erfindung besteht in einer
von diesen Personen mitgeführten automatischen Sendeeinrichtung, deren akustische Zeichen von
einem auf die Senderwelle abgestimmten, der Rettungsmannschaft zur Verfügung stehenden Empfänger
wahrnehmbar sind. In einer Tasche, in der ao Größe eines Portemonnaies, wird ein kleiner Sender
einer entsprechenden Frequenz untergebracht, der durch eine Taschenlampenbatterie versorgt wird.
Die Antenne ist als Kupferfaden in den Gürtel der Badehose eingewebt. Der betreffende Badende wird as
diese Sendeanlage erst einschalten, wenn er sich zum Schwimmen in tieferes Wasser bereit hält. Ist
von anderen Badenden das Versinken des Verunglückten erkannt oder ist man auf ihn durch
Hilferufe aufmerksam geworden, so wird man die
mit Funkverbindung ausgestatteten Rote-Kreuz-Boote, Schutzpolizeiboote od. dgl. heranholen, die
unter dem Boden des Schiffes entsprechende Empfangsgeräte eingebaut haben, die auf die Sendefrequenz
dieser kleinen Sender ansprechen. Durch kreuzweises Hin- und Herfahren über der vermeintlichen
Unfallstelle kann man sehr schnell durch Kopfhörerpeilung die Stelle ermitteln, an
der der Verunglückte liegt, da sein Sender an dieser
to Stelle am lautesten zu hören ist. Es kann dann ein geübter Taucher aus dem Rote-Kreuz- oder dem
Boot der Lebensrettungsgesellschaft tauchen und den Verunglückten sicher und schnell bergen, so
daß Wiederbelebungsversuche an Ort und Stelle — durch fachkundige Personen ausgeübt — sofort vorgenommen
werden können, die, ermöglicht durch die rechtzeitige Bergung, in vielen Fällen zum
Erfolg führen werden.
Bei Grubenunglücken kann man auf diese Weise den Abbau des verschütteten Strebs oder neuartige
Querschläge so lenken, daß man auf dem schnellsten Wege an die Verunglückten herankommt.
Der kleine Sender ist so eingerichtet, daß seine Frequenz Wasser bis zu 5 m und entsprechende
Gesteinsarten bis zu 10 oder 20 m durchdringt und in den Empfängern noch hörbar ist.
Der Sender für Bergbauzwecke kann auch eventuell größer ausgebildet sein, da er nicht unbedingt
von jedem Bergarbeiter getragen werden muß, sondern neben dem Bergarbeiter an die Aussteifung
gehängt werden· kann.
Das Gerät für die Badehose muß so klein und leicht sein, daß,.es den Badenden nicht behindert.
Der Verbrauch an elektrischer Energie muß so dimensioniert werden, daß bei häufigem Baden an
einem Tag eine Batterie, die rund 0,30 DM kostet und überall am Strand zu haben sein muß, ausreicht.
Für den Sender sind neuartige Transistoren oder entsprechende Röhren kleinen Verbrauchs und
kleinerer Abmessungen zu verwenden (s. Schwerhörigenanlage). 'Die Anlage soll nur dann einge-schaltet
sein, wenn der Betreffende so weit hinausgeht, daß er keinen Grund mehr unter den- Füßen
hat, und soll dann wieder ausgeschaltet werden, wenn er aus dem Wasser herauskommt.
Der Sender kann von sich aus wasserdicht gekapselt sein, mit Bakelit vergossen oder in einer
gummierten Tasche in einer Aussparung der Badehose wasserdicht eingeschlossen werden (s. wasserdichte
Beutel für Uhren usw. bei Klepperbooten).
Da es bei dem Prinzip dieser Erfindung (Sender kleiner Leistung und Empfänger hoher Empfindlichkeit)
wichtig ist, daß der Sender nicht unnötigerweise eventuell durch den Körper des Ertrinkenden
selbst stark abgeschirmt wird, ist es vorteilhaft, den Sender oder die zugehörige Antenne oder den
AusstrahhingisappaTat des Senders in der Badekappe
anzubringen.
Claims (9)
1. Einrichtung zur Auffindung versunkener oder verschütteter Personen, gekennzeichnet
durch eine von diesen Personen mitgeführte automatische Sendeeinrichtung, deren akustische
Zeichen von einem auf die Senderwelle abgestimmten, der Rettungsmannschaft zur Verfügung
stehenden Empfänger wahrnehmbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ¥
kennzeichnet, daß die Sender sehr kleine Leistung und die Empfänger sehr große Empfindlichkeit
haben.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sender klein
und leicht sind, so daß sie von den Badenden leicht an der Badehose oder am Körper befestigt
werden können.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender von einer
Taschenlampenbatterie betrieben wird, welche so auswechselbar ist, daß weder in den wasserdicht
gekapselten Sender noch in den Batterieraum Wasser eindringen kann.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit Schall- oder
Ultraschallwellen gearbeitet wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit elektromagnetischen
Wellen gearbeitet wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder die Empfänger unter dem Boden der Rettungsboote angebracht
sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfänger so angeordnet
sind, daß Peilmöglichkeit auch bei festliegendem Boot gegeben ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sender oder die An-' tenne oder der Ausstrahlungsapparat des Senders
in der Badekappe angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 757510.
Französische Patentschrift Nr. 757510.
© 609 578/91 7.56 (609 782 1. 57)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957724C true DE957724C (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=582227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT957724D Expired DE957724C (de) | Einrichtung zur Auffindung versunkener oder verschütteter Personen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE957724C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099486B (de) * | 1956-08-17 | 1961-02-16 | Eduard Koster | Vorrichtung zur Feststellung von bei Grubenkatastrophen eingeschlossenen Bergleuten |
| DE3815611A1 (de) * | 1988-05-05 | 1989-11-16 | Kolbatz Klaus Peter | Notrufmeldeeinrichtung |
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- DE DENDAT957724D patent/DE957724C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099486B (de) * | 1956-08-17 | 1961-02-16 | Eduard Koster | Vorrichtung zur Feststellung von bei Grubenkatastrophen eingeschlossenen Bergleuten |
| DE3815611A1 (de) * | 1988-05-05 | 1989-11-16 | Kolbatz Klaus Peter | Notrufmeldeeinrichtung |
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