DE955366C - Stapelachse fuer Schallplatten mit grossem Mittelloch - Google Patents

Stapelachse fuer Schallplatten mit grossem Mittelloch

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DE955366C
DE955366C DES29442A DES0029442A DE955366C DE 955366 C DE955366 C DE 955366C DE S29442 A DES29442 A DE S29442A DE S0029442 A DES0029442 A DE S0029442A DE 955366 C DE955366 C DE 955366C
Authority
DE
Germany
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records
stacking axis
leaf springs
record
axis
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Expired
Application number
DES29442A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Jahnke
Wolfgang Kuhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES29442A priority Critical patent/DE955366C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955366C publication Critical patent/DE955366C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/14Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in rotating centre post, e.g. permitting the playing of both sides of a record

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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Stapelachse für Schallplatten mit großem Mittelloch Es sind Schallplattenwechsler bekannt, bei denen alle Wechselorgane für die auf Stapel liegenden Schallplatten innerhalb der auf dem Plattenteller befestigten Stapelachse liegen. Die räumliche Ausdehnung des Gebildes wird hierbei sehr klein, da die früher am Plattenrand angebrachten Messer und Klappen wegfallen können. Das Wechslerprinzip ist insbesondere vorteilhaft bei Schallplatten, die ein großes Mittelloch mit einem Durchmesser von 'mehreren Zentimetern haben. Die Stapelachse auf dem Plattenteller kann dann einen entsprechend großen Durchmesser besitzen, und es ist dann räumlich besonders bequem, alle Wechselorgane in ihrem Innern unterzubringen.
  • Bei einer bekannten Ausführungsform dieser Mehrfach-Schallplattenwechsler wird innerhalb der Stapelachse ein Stempel bewegt, dessen Ende als Doppelkonus ausgebildet ist und als Wechselorgane ausgebildete Sprengringe je nach seiner Lage spreizt bzw. wieder zusammengehen läßt. Hierbei entsteht aber der Nachteil, daß mehrere feine Passungen vbrhanden sein müssen, um eine exakte Bewegung der Einzelteile zu gewährleisten, und außerdem muß der am Stempelende angebrachte Konus sehr maßhaltig sein. Darüber hinaus sind verhältnismäßig große Kräfte aufzuwenden, um die Sprengringe jeweils in ihre Arbeitsstellung zu bringen. Zu diesem Zweck werden in diesen bekannten Vorrichtungen Federkräfte in Zusammenwirkung mit einem Elektromagneten ausgenutzt.
  • Die Erfindung bezweckt eine wesentliche Vereinfachung des Wechselmechanismus und erreicht dies dadurch, daß als Stützorgane für die Schallplatten die Enden von Blattfedern dienen, die quer im vorzugsweise rohrförmigen Mitteldorn angeordnet sind und durch in Achsrichtung des Dornes bewirktes Biegen und Strecken durch Schlitze heraus- bzw. hereinbewegt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung sind in der Stapelachse zwei Blattfedern gekreuzt übereinander angeordnet, von denen die eine gebogen ist, wenn die andere gestreckt ist und umgekehrt, so daß ihre Enden abwechselnd im Abstand einer Schallplattendicke übereinander heraus- bzw. hereinl5ewegt werden. Gemäß der Erfindung erfolgt zweckmäßig das Biegen und Strecken der Blattfedern durch einen axial in der Stapelachse verschiebbaren zentralen Stift. Gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung drücken zweckmäßig von oben auf die Enden der Blattfedern und gegebenenfalls auch auf den zentralen Stift zylindrische Federn. Dies hat den Vorteil, daß die Blattfederenden beim Abheben des Plattenstapels vom Plattenteller nach oben ausweichen. Wenigstens eine Blattfeder ist an den Enden gekröpft.
  • Diese Ausführung nach der Erfindung hat unter anderem den Vorteil, daß zur Führung der Stapelachse keinerlei Passungstoleranzen erforderlich sind. Ebenso können die Blattfedern so weich gewählt werden, daß bereits ganz geringe Kräfte den Mitteldorn verschieben können, um den Schallplattenwechsel zu bewirken. Diese beiden Vorteile ergeben große Wirtschaftlichkeit bei der Fertigung, da insbesondere Präzisionseinzelteile entbehrlich sind.
  • Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind, an Hand von Fig. i bis 3 beispielsweise erläutert.
  • Fig. i bis 4 zeigen Vertikäl- und Horizontalschnitte durch die Stapelachse bei verschiedenen Wechslerstellungen; Fig. 5 und 6 zeigen eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf die Stapelachse und Fig. 7 und 8 eine um 9o° versetzte Seitenansicht und eine entsprechende Draufsicht.
  • In den Figuren ist der Plattenteller i erkennbar, dessen Antriebsachse :2 zweckmäßig hohl ausgebildet ist. Auf dem Plattenteller i ist die Stapelachse 3 befestigt, die wenigstens im oberen Teil rohrförmig ist. Die Schallplatten 4 sind in an sich bekannter Weise als Stapel auf die Stapelachse 3 aufgesteckt. Erfindungsgemäß liegen innerhalb des rohrförmigen Oberteiles der Stapelachse 3 die gekreuzten Blattfedern 5 und 6. Ihre Enden können sich in den Schlitzen 7 bäw. 8 bewegen. In der Mitte greift an den Blattfedern 5 und 6 der zentrale Stift 9 an, der in axialer Richtung in der Stapelachse 3 verschiebbar gelagert ist. Von oben drückt die zylindrische Feder io auf die Enden der Blattfeder 5 und die weitere zylindrische Feder i i auf den Stift 9. Zu Beginn des Abspielens ist am Schallplattenwechsler die in Fig.-t und 2 dargestellte Stellung der Elemente vorhanden. Dabei liegt die Blattfeder 5 gestreckt in der Stapelachse, so daß ihre Enden beiderseits durch die Schlitze 7 herausragen. Die Schallplatten 4 des Stapels liegen infolgedessen auf den Enden der Blattfeder 5 auf und werden von diesen festgehalten. Die Blattfeder 6 liegt durchgebogen in der Stapelachse, so daß ihre Enden innerhalb der Schlitze 8 verschwinden. Die Grundfläche der Schlitze 8 liegt um eine Plattendicke höher als die Grundfläche der Schlitze 7. Der Wechselvorgang wird nun jetzt dadurch eingeleitet, daß der Stift 9 durch den Antriebsmechanismus nach oben verschoben wird. Dann stellt sich die in Fig. 3 und 4 dargestellte Lage der Elemente ein. Die Blattfeder 5 biegt sich nämlich jetzt nach oben durch, so daß ihre Enden in den Schlitzen 7 verschwinden. Gleichzeitig wird die- senkrecht dazu gekreuzt gelagerte Blattfeder 6 gestreckt, so daß ihre Enden aus den Schlitzen .8 herauskommen. Die unterste Schallplatte 4 gleitet jetzt an der Stapelachse 3 herab auf den Plattenteller i. Die herauskommenden Enden der Blattfeder 6 greifen dabei unter die zweite Schallplatte und halten. jetzt an Stelle der Blattfeder 5 den Schallplattenstapel. Die auf. dem Plattenteller i liegende Schallplatte wird jetzt abgespielt. Der Stift 9 wird währenddessen wieder zurückbewegt, so daß die Blattfeder 5 sich wieder streckt und die Blattfeder 6 durchgebogen wird. Die Enden der Feder 5 übernehmen nunmehr wieder entsprechend Fig. i und 2 den Schallplattenstapel.
  • Die Seitenansicht und Draufsicht Fig. 5 und 6 zeigen Wechslerstellungen entsprechend Fig. und 2. Die Enden der Blattfeder 5 kommen aus den Schlitzen 7 heraus. Die Enden der Feder 6 liegen innerhalb der Schlitze B. Man sieht aus dieser Darstellung, daß die Grundflächen der Schlitze 7 und 8 um eine Schallplattendicke höher gelagert sind. Die Schlitze 7 sind außerdem, wie schon aus den Schnittzeichnungen Fig. i und 3 hervorging, wesentlich höher als die Schlitze B. Dies hat den Zweck, daß beim Abheben des Plattenstapels vom Plattenteller die Enden der Blattfedern 5 nach oben ausweichen können, wie es die Fig. 7 ergibt.
  • Der Antrieb des axial verschiebbaren Stiftes 9 erfolgt zweckmäßig vom Antrieb des Plattentellers i her. Hierfür ist ein quer zur Plattentellerachse verschiebbarer Schlitten geeignet, an dem eine schräge Fläche angebracht wird. Eine daran angebrachte schräge Fläche wird unter dem Stift 9 hinwegbewegt und schiebt diesen nach oben bzw. läßt ihn beim Zurückgehen des Schlittens unter Wirkung der Feder i i wieder nach unten gleiten. Das Wechseln kann umgekehrt auch durch Ziehen am Stift 9 bewirkt werden. Die Blattfedern 5 und 6 liegen dann entsprechend umgekehrt gebogen im Mitteldorn.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schallplattenwechsler für Schallplatten mit großem Mittelloch mit einer Stapelachse, aus der als Stützorgane für die Schallplatten ausgebildete Federn in radialer Richtung heraus- und hereinbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, das als Stützorgane für die Schallplatten die Enden von Blattfedern (5) dienen, die waagerecht uild zueinander gekreuzt in der vorzugsweisen rohrförmigen Stapelachse (3) angeordnet sind und durch in Achsrichtung der Stapelachse bewirktes Biegen und Strecken wechselseitig durch Schlitze (7) heraus- bzw. hereinbewegt werden.
  2. 2. Schallplattenwechsler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Blattfedern (5, 6) gekreuzt übereinander in der Stapelachse angeordnet sind, von denen die eine gebogen ist, wenn die andere gestreckt ist und umgekehrt, so daß ihre Enden durch Heben oder Senken ihres Mittelteiles abwechselnd im Abstand einer Schallplattendicke übereinander heraus- bzw. hereinbewegt werden.
  3. 3. Schallplattenwechsler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Biegen und Strecken der Blattfedern durch einen axial in der Stapelachse verschiebbaren zentralen Stift (9) erfolgt. q..
  4. Schallplattenwechsler nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von oben auf die Enden der Blattfedern und gegebenenfalls auch auf den zentralen Stift zylindrische Federn (io, ii) drücken, um ein Ausweichen der Federenden beim Abheben des Plattenstapels zu ermöglichen.
  5. 5. Schallplattenwechsler nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Blattfeder an den Enden gekröpft ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 507 04i.
DES29442A 1952-07-25 1952-07-25 Stapelachse fuer Schallplatten mit grossem Mittelloch Expired DE955366C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2507041A (en) * 1945-03-17 1950-05-09 Wayne J Morrill Record releasing mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2507041A (en) * 1945-03-17 1950-05-09 Wayne J Morrill Record releasing mechanism

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