DE954540C - Drosselspulenanordnung - Google Patents

Drosselspulenanordnung

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DE954540C
DE954540C DEG16396A DEG0016396A DE954540C DE 954540 C DE954540 C DE 954540C DE G16396 A DEG16396 A DE G16396A DE G0016396 A DEG0016396 A DE G0016396A DE 954540 C DE954540 C DE 954540C
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DE
Germany
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core
central core
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yoke
central
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Expired
Application number
DEG16396A
Other languages
English (en)
Inventor
Wayne Lee Roy Henderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Application granted granted Critical
Publication of DE954540C publication Critical patent/DE954540C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F37/00Fixed inductances not covered by group H01F17/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Drosselspulenanordnung, Die Erfindung bezieht sich auf Drosselspulenanordnungen, bei denen zwei Spulen auf einem einzigen Kern angeordnet sind, so daß sie entweder als eine einzige Drosselspule oder als zwei getrennte Drosselspulen benutzt werden können.
  • Beim Entwurf von Stabilisierungseinrichtungen für Bogenentladungsvorrichtungen, z. B. Ouecksilberdampfentladungslampen, sind Stromkreise, welche zwei Drosselspulen erfordern, und solche Stromkreise zu berücksichtigen, die nur eine einzige Drosselspule benötigen. Wenn zwei Drosselspulen erforderlich waren, hat man bisher zwei gesonderte Drosselspulen benutzt, von denen jede einen besonderen Kern und eine besondere Spule hatte. Aus Gründen der möglichst großen Wirtschaftlichkeit in der Ausnutzung des Materials und des Raumes ist es jedoch wünschenswert, eine Drosselspulenkonstruktion zu schaffen, welche zwei getrennte Drosselspulen auf einem gemeinsamen Kern aufweist. Außerdem ist es zwecks Herabsetzung der Vorratshaltung an verschiedenen Drosselspulenmodellen wünschenswert, daß eine solche Reaktanz in verschiedenen Stromkreisen verwendungsfähig sein soll, beispielsweise mit zwei parallel geschalteten Drosselspulen bei der Speisung eines einzigen Verbrauchers, mit zwei in Reihe geschalteten Drosselspulen bei der Speisung eines einzigen Verbrauchers oder mit zwei Drosselspulen bei der Speisung verschiedener Verbraucher. In dem zuletzt genannten Fall, d. h. bei der Speisung verschiedener Verbraucher über zwei Drosselspulen, ist es außerdem wünschenswert, daß die Vorrichtung beide Verbraucher mit nacheilendem Strom, beide Verbraucher mit voreilendem Strom oder einen Verbraucher mit nacheilendem und einen Verbraucher mit voreilendem Strom speisen kann. Es ist daher wünschenswert,- daß die Vorrichtung nach Bedarf mit zwei Luftspalten gleicher Breite oder wahlweise mit zwei Luftspalten verschiedener Breite versehen werden kann.
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Drosselspulenkonstruktion anzugeben, welche die obenerwäbuten wünschenswerten Merkmale aufweist.
  • Gemäß der Erfindung werden zwei Drosselspulen mit einem Mantelkern versehen, der aus einem Mittelkern und einem äußeren Jochkern besteht, wobei der Mantelkern derart ausgeführt ist, daß auf jeder Seite des Mittelkerns zwei Spulenöffnungen entstehen. Hierzu hat einer der beiden Kerne zwei von ihm in die Kernöffnungen und in Richtung auf den anderen Kern vorstehende Vorsprünge, die mit diesem anderen Kern Luftspalte begrenzen. Auf den Vorsprüngen sind zwei Drosselspulen in den erwähnten Spulenöffnungen angeordnet. Die bisher erläuterte Ausbildung gibt eine Reaktanz mit zwei Drosselspulen, die einzeln in Reihe an verschiedene Verbraucher oder nach Wahl parallel zueinander an einen Verbraucher oder in Reihe an einen Verbraucher geschaltet werden können. Um einen voreilenden Strom für einen Verbraucher und einen nacheilenden Strom für einen anderen Verbraucher zu schaffen, können die Längen der beiden Vorsprünge verschieden gewählt und eine Aussparung in einem der Kerne vorgesehen sein, gegen den sich der eine der Vorsprünge erstreckt. Der Mittelkern kann dann wahlweise so angeordnet werden, daß entweder der längere oder der kürzere Vorsprung der Aussparung gegenübersteht, so daß die Luftspalte wahlweise gleich oder ungleich breit gemacht werden können.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i eine perspektivische Ansicht einer Recktanz gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Kern der erfindungsgemäßen Recktanz, wobei sich der Mittelkern in der einen Lage befindet, Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit dem Mittelkern in der anderen Lage, Fig.4 ein schematisches Schaltbild, bei dem die beiden Drosselspulen parallel in der Speiseleitung eines einzigen Verbrauchers liegen, Fig. 5 ein schematisches Schaltbild, bei dem die beiden Drosselspulen in Reihe in der Speiseleitung eines einzigen Verbrauchers liegen, Fig. 6 ein Schaltschema; bei dem die beiden Drosselspulen in den Speiseleitungen verschiedener Verbraucher liegen, und Fig. 7 ein Schaltschema, bei dem die beiden Drosselspulen zwei verschiedene Verbraucher einerseits mit voreilendem und andererseits mit nacheilendem Strom speisen.
  • Gemäß Fig. 1, 2 und 3 hat die Reaktanz einen allgemein mit i bezeichneten Kern. Dieser Kern i ist vorzugsweise ein Mantelkern und umfaßt bei dem Ausführungsbeispiel einen Jochkern 2, der aus einer Mehrzahl aufeinandergestapelter, relativ dünner Lamellen magnetischen Materials besteht, und einen kreuzförmigen Mittelkern 3, der gleichfalls aus einer Mehrzahl aufeinandergestapelter, relativ dünner Lamellen magnetischen Materials besteht. Der Jochkern 2 umfaßt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Seitenschenkel ¢ und und Stirnschenkel 6 und 7, welche die Seitenschenkel 4 und 5 verbinden. Die Stirnschenkel 6 und 7 sind zweckmäßig an ihren Innenseiten bei 8 und 9 mit Nuten versehen, und die Enden i o und i i des Mittelkerns 3 werden in diese Nuten eingefügt, so daß der Mittelkern 3 magnetisch mit dem Jochkern :2 verbunden ist. Auf diese Weise begrenzt der Mittelkern 3 zusammen mit dem Jochkern 2 zwei Spulenöffnungen 27 und 28.
  • Der Mittelkern 3 ist mit zwei Vorsprüngen 12 und 13 versehen, die mit ihm aus einem Stück bestehen und sich auf seinen beiden Seiten in die Spulenöffnungen 27 bzw. 28 in Richtung auf die Seitenschenkel4 und 5 erstrecken. Der Vorsprung 12 ist kürzer als der Vorsprung 13, und auf der Innenseite des Seitenschenkels 5 ist in der Ebene der Vorsprünge i2 und 13 eine Aussparung 14 vorgesehen. In- dem Jochkern 2 sind an geeigneter Stelle Löcher 15 zur Aufnahme passender Schraubenbolzen 16 vorgesehen, welche die Jochlamellen zusammenhalten; in ähnlicher Weise sind im Mittelkern 3 und seinen Vorsprüngen 12 und 13 passende Löcher 17 zur Aufnahme von durchgehenden Schraubenbolzen 16 vorgesehen, welche die Mittelkernlamellen zusammenhalten. An den Außenseiten der Stirnschenkel 6 und 7 können Nuten 18 vorgesehen sein, um die Befestigung der vollständigen Reaktanz in einem umschließenden, nicht dargestellten Gehäuse zu erleichtern.
  • Aus Fig.2 ersieht man, daß hier der kürzere Vorsprung 12 sich gegen den Seitenschenkel 4 des Jochkerns :2 erstreckt, während der längere Vorsprung 13 gegen die Aussparung 14 im Seitenschenkel 5 gerichtet ist. Wenn der Vorsprung 12 um die Tiefe der Aussparung 14 kürzer ist als der Vorsprung 13, so ergibt sich bei der Stellung gemäß Fig. 2, daß der Luftspalt i9 zwischen dem Vorsprung 12 und dem Seitenschenkel 4 ebenso breit ist wie der Luftspalt 20 zwischen dem Vorsprung 13 und dem Grund der Aussparung 14 im Seitenschenkel 5.
  • Aus Fig_ 3 erkennt man,- daß durch ausschließliches Umdrehen der Stellung des Mittelkerns 3, @vobei dann der längere Vorsprung 13 gegen den Seitenschenkel 4 und der kürzere Vorsprung 12 gegen die Aussparung 14 im Seitenschenkel 5 gerichtet ist, der Luftspalt i9 wesentlich schmäler geworden ist, während der Luftspalt 2o größer geworden ist, so daß nunmehr die Luftspalte verschieden sind.
  • Zur Vervollständigung der Anordnung sind zwei Drosselspulen 21 und 22 auf den Vorsprüngen 12 bzw. 13 des Mittelkerns 3 in den Spulenöffnungen 27 und 28 vorgesehen.
  • Anwendungsbeispiele der Reaktanz ergeben sich aus den Fig.4, 5, 6 und 7. Nach Fig. 7 sind die Drosselspulen 21 und 22 parallel geschaltet und dienen zur Speisung eines einzigen Verbrauchers 23, z. B. einer Quecksilberdampflampe. Andererseits können die Spulen 21 und 22 in Reihe geschaltet werden, um gemäß Fig. 5 den Verbraucher 23 zu speisen. In jedem Fall wird der durch die Spule 2i hervorgerufene magnetische Fluß bei der Ausbildung des Kerns gemäß Fig. 2 den Vorsprung 12 und den Luftspalt i9 sowie dann nach der Teilung den Seitenschenkel 4, die Stirnschenkel 6 und 7 und die Enden io und i i des Mittelkerns 3 durchsetzen, von wo er zurück zum Vorsprung 12 fließt; andererseits geht der magnetische Fluß, der durch die Spule 22 erzeugt wird, in ähnlicher Weise durch den Vorsprung 13 und den Luftspalt 2o sowie nach der Teilung durch den Seitenschenkel 5 und die Stirnschenkel 6 und 7 und- geht von den Endteilen io und ii des Mittelkerns 3 zurück zum Vorsprung 13. Die beiden Spulen 21 und 22 können gemäß Fig. 6 in Reihe zu zwei getrennten Verbrauchern 24 bzw. 25 geschaltet sein, und da in diesem Falle beide Verbraucher mit nacheilendem Strom gespeist werden, wird man die Luftspalte i9 und 2o vorzugsweise gleich groß machen, so daß man dann die Kernanordnung gemäß Fig. 2 benutzt. Wenn gemäß Fig. 7 der Verbraucher 24 mit einem nacheilenden Strom und der Verbraucher 25 wegen der Serienschaltung des Kondensators 26 mit .einem voreilenden Strom gespeist werden soll, so sollte der Luftspalt im magnetischen Kreis der Spule 22 größer sein als der Luftspalt im magnetischen Kreis der Spule 21, und man verwendet den Kern in der Anordnung der Fig. 3. Bei jeder der Anordnungen nach Fig.6 und 7 durchsetzt der magnetische Fluß den Kern in derselben Weise, wie dies in Verbindung mit Fig. 4 und 5 beschrieben wurde.
  • Man erkennt, daß die erfindungsgemäße Drosselspulenanordnung einen einzigen Satz von Kernteilen, d. h. Jochkern und Mittelkern, benutzt, um Reaktanzen für vier verschiedenartige Stromkreise zu liefern, wobei entweder zwei Drosselspulen parallel vor -einen einzigen Verbraucher oder zwei Drosselspulen in Reihe vor einen einzigen Verbraucher oder zwei Drosselspulen einzeln in Reihe mit zwei verschiedenen Verbrauchern oder zwei Drosselspulen derart in Reihe mit zwei verschiedenen Verbrauchern geschaltet sind, daß der eine voreilenden und der andere nacheilenden Strom erhält. Man erkennt ferner, daß zwar die Vorsprünge 12 und 13 bei den Ausführungsbeispielen am Mittelkern 3 und die Aussparung 14 am Seitenschenkel s angeordnet sind, daß aber die Vorsprünge auch im Rahmen der Erfindung an den Seitenschenkeln 4 und 5 angebracht sein könnten, wobei sich dann die Aussparung 14 am Mittelkern befindet und die gleichen Ergebnisse erhalten werden. Auch andere Änderungen und Verbesserungen können am Gegenstand der Erfindung vorgenommen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drosselspulenanordnung, insbesondere zur Verwendung bei elektrischen Entladungslampen, deren Mantelkern einen mittleren Schenkelkern und einen die Enden des Mittelkerns verbindenden äußeren Jochkern aufweist, Zwobei Mittelkern und Jochkern auf jeder Seite des Mittelkerns (3) zwei Spulenöffnüngen begrenzen, in denen je eine von zwei Drosselspulen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Kerne (2 oder 3) zwei von ihm in Richtung auf den anderen Kern vorstehende und Luftspalte-(i9, 2o) mit diesem bildende Vorsprünge (12, 13) aufweist, auf denen die Drosselspulen (21, 22) angeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (12, 13) unterschiedliche Länge aufweisen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Kern (2 oder 3) gegenüber einem .der Vorsprünge (12 oder 13) mit einer Aussparung (14) versehen ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelkern (3) wahlweise derart in verschiedenen Lagen in den Jochkern (2) einsetzbar ist, daß entweder der längere oder der kürzere Vorsprung (12 oder 13) der Aussparung (14) benachbart ist, so daß die Luftspalte (i9, 2o) wahlweise gleich oder verschieden breit gemacht werden können.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (12, 13) am Mittelkern (3) angebracht sind und daß sich die-Aussparung (14) auf der Innenseite eines (5) der Seitenschenkel (4, 5) des Jochkerns (2) befindet.
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenöffnungen (27, 28) auf den Seiten des Mittelkerns (3) praktisch die gleichen Abmessungen haben und daß der Mittelkern (3) im Jochkern (2) mittels Nuten (8, g) in den Stirnschenkeln (6, 7) des Jochkerns (2) festgelegt ist.
DEG16396A 1954-02-19 1955-02-05 Drosselspulenanordnung Expired DE954540C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147693B (de) * 1957-06-21 1963-04-25 Elektrogeraete Manteldrossel fuer Entladungslampen
DE1163962B (de) * 1959-02-03 1964-02-27 May & Christe G M B H Transfor Verfahren zur Herstellung eines langgestreckten eisengeschlossenen magnetischen Mantelkernes fuer Kleintransformatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147693B (de) * 1957-06-21 1963-04-25 Elektrogeraete Manteldrossel fuer Entladungslampen
DE1163962B (de) * 1959-02-03 1964-02-27 May & Christe G M B H Transfor Verfahren zur Herstellung eines langgestreckten eisengeschlossenen magnetischen Mantelkernes fuer Kleintransformatoren

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