DE952944C - Laengenmessgeraet fuer grosse Laengen - Google Patents

Laengenmessgeraet fuer grosse Laengen

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DE952944C
DE952944C DESCH16339A DESC016339A DE952944C DE 952944 C DE952944 C DE 952944C DE SCH16339 A DESCH16339 A DE SCH16339A DE SC016339 A DESC016339 A DE SC016339A DE 952944 C DE952944 C DE 952944C
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DE
Germany
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measuring device
length measuring
pressure
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pipe
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Expired
Application number
DESCH16339A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schaerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaerer & Co A G W
Original Assignee
Schaerer & Co A G W
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Publication date
Application filed by Schaerer & Co A G W filed Critical Schaerer & Co A G W
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/18Micrometers
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Längenmeßgerät für große Längen Die Erfindung betrifft ein Längenmeßgerät für große Längen, insbesondere von Längen über 1,5 m und ist beispielsweise bestimmt zur Kontrolle der Masse und der Rundheit großer Bohrungen. Wird das Werkstück auf einer Horizontaldrehbank bearbeitet, und soll die Messung in mindestens zwei zueinander senkrechten Richtungen vorgenommen werden, so muß mindestens einmal horizontal gemessen werden. Wird das Werkstück auf einer Karusselldrehbank bearbeitet, so muß unter allen Umständen in horizontaler Richtung gemessen werden.
  • Bei einer Messung in horizontaler Richtung besteht bei großen Längen die Schwierigkeit, daß das Meßorgan erheblich durchhängt und damit die Messung um unzulässig große Beträge verfälscht.
  • Diese Tatsache ist allgemein bekannt, und es wurde bereits vorgeschlagen, das eigentliche Meßorgan in einem Tragorgan, z. B. in einem dasselbe umgebenden Rohr zu stützen, womit auch eine gewisse Isolation des Meßorgans gegen äußere Temperatureinflüsse, z. B. vor Berührung desselben bei der Messung erzielt werden konnte. Es wurden auch bereits bestimmte günstigste Auflagebedingungen für das Meßorgan im Tragorgan. ermittelt, um kleinste Durchbiegung und geringste - Verkürzung zu erzielen. Zu diesem Zweck soll z. B. das Meßorgan auf seiner gesamten Länge frei auf- liegen, oder bei Zweipunktauflage sollen die Stützpunkte um je zwei Neuntel der gesamten Meßlänge von den Enden entfernt liegen (Unterstützung in den Besselschen Punkten).
  • Gemäß Erfindung wird nun ein völlig neuer Weg eingeschlagen, um den Durchhang des Meßorgans noch wesentlich herabzusetzen, indem man dafür sorgt, daß das Tragorgan, z. B. das genannte Rohr, unter Zug steht und daß die an den Enden des Tragorgans, z. B. des Rohres, angreifenden Zugkräfte durch ein Druckorgan, z. B. ein das erwahnte Rohr umgebendes Druckrohr, aufgenommen werden. Natürlich können an Stelle von Rohren irgendwelche andere geignete Trag- bzw.
  • Druckorgane verwendet werden. Der Durchhang des Tragorgans ist bei großem Zug sehr klein, und das Meßorgan, welches vorzugsweise in mehreren Punkten auf das Tragorgan abgestützt ist, weist einen ebenso kleinen Durchhang auf, ohne selbst irgendwelchen Zug- oder Druckkräften ausgesetzt zu sein.
  • Es ist allerdings für Spannbetonbauteile bereits bekanntgeworden, daß ein konzentrisches, aus einem Zugteil und einem Druckteil bestehendes System im Prinzip starr ist. Diese Erkenntnis konnte aber nicht ohne weiteres auf Meßinstrumente angewendet werden, weil hierzu nicht die einfache Einsicht genügte, das Meßorgan an sich unter Zug zu setzen, sondern weil es der weitergehenden Igedanklichen Kombination bedurfte, den Zug auf ein das Meßorgan stützendes Tragorgan auszuüben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Längenmeßgerätes dargestellt.
  • Fig. I zeigt das ganze Meßgerät in Ansicht bei der Messung eines Bohrungsdurchmessers, und Fig. 2 zeigt einen Axialschnitt des LängenmeB-gerätes.
  • Das als Meßstab oder Meßrohr ausgebildete Meßorgan I ist in einem Trägerrohr 2 mittels Stützringen 3 axial verschiebbar, aber radial möglichst spielfrei gelagert. In die Enden des Rohres 2 sind Schrauben 4 bzw. 5 eingesetzt, welche einerseits der radialen Führung des Meßstabes I und anderseits der axialen Abstützung von Ringen 6 dienen. Auf Kugelflächen der Ringe 6 stützen sich beidseitig Ringe 7 mit entsprechender Gegenkugelfläche ab. Die Ringe 7 sind fest mit einem Druckrohr 8 verbunden. Das Rohr 2 ist mittels Stützringen g am Druckrohr 8 abgestützt. Die inneren Stützringe 3 werden dabei vorzugsweise gleichmäßig über die ganze Länge des Meßgerätes verteilt angeordnet, während die äußeren Stützringe g besser nur in einem Mindestabstand von der Stabmitte, beispielsweise um ein Viertel der Stablänge von den Enden entfernt vorgesehen sind.
  • In die Schraube 5 des Längenmeßgerätes ist ein Schluß stück 20 mit vorstehendem Meßorgan 2I eingesetzt.
  • Um das Meßorgan I im Ruhezustand des Meßgerätes stets in derselben Lage im Stützrohr 2 festzuhalten, ist auf dem Meßorgan I eine mittels Segerring gesicherte Scheibe 22 vorgesehen, welche die Feder 23 gegen den durch die Schraube 5 gebildeten Anschlag preßt. Das andere Ende der Feder 23 ist gegen einen mit dem Rohr 2 verschraubten Ring 24 abgestützt.
  • Die Schraube 4 ist mit einem Außengewinde versehen, mit welehem ein verhältnismäßig kurzes Verlängerungsstück 19 einer bestimmten Länge angesetzt ist. Auf dieses Verlängerungsstück 19 könnten in nicht dargestellter Weise weitere Verlängerungsstücke mit entsprechenden Vater- und Muttergewinden aufgesetzt werden, wobei im äußersten Verlängerungsstück außerdem eine Mikrometerschraube und eine Meßuhr vorgesehen sein könnten. Durch dieses Ansetzen von Verlängerungsstücken wird das Meßgerät für einen bestimmten Meßbereich verwendbar, beispielsweise für einen Bereich von ungefähr 3 bis 3,5 m, wenn die Länge des Längenmeßgerätes 3 m beträgt.
  • Zur Abstützung der Verlängerungen ist auf dem Druckrohr 8 eine Stützhülse befestigt. Diese Stützhülse weist einen geschlitzten Mantel 10 auf, welcher am linken Ende mit einem trichterförmigen Halter II verschraubt ist. Auf das rechte, auf dem Rohr 8 befindliche Ende des Mantels 10 ist ein Stellring 12 mit konischem Anzug I3 aufgesetzt.
  • Durch vollständiges Aufschrauben des Stellringes I2 auf den Mantel 10 wird dieser am rechten Ende auf das Rohr 8 aufgepreßt. Auf dem rechten Ende des Druckrohres 8 ist ein geschlitzter, mit Außengewinde versehener Ring 14 durch eine Schraube lose gehalten, welcher vom geschlitzten Mantel 10 durchragt wird. Auf dem Ring 14 befindet sich ein Stellring 15 mit konischem Anzug I6. Wird dieser Stellring I5 in Fig. 2 ganz nach rechts geschraubt, so wird der geschlitzte Ring 14 und damit der geschlitzte Mantel 10 auf das Rohr 8 aufgepreßt.
  • Bei gelöstem Stellring I5 und gelöstem Stellring 12 kann der Mantel 10 auf dem Rohr 8 in die gewünschte Stellung geschoben werden, d. h. in diejenige Stellung. bei welcher die Auflagefläche I7 des Halters II auf die Auflagefläche I8 des vordersten Verlängerungsstückes 19 aufliegt. Nun kann die Stützhülse durch Festziehen der Stellringe 12 und I5 an zwei Stellen am Rohr 8 abgestützt werden, womit die Lage derselben und der Verlängerungen gegenüber dem Rohr 8 festgelegt ist.
  • Beim Zusammenbau des dargestellten Längenmeßgerätes wird beispielsweise wie folgt vorgegangen: Zuerst wird das Meßorgan I in das mit den Stützringen 3, dem Ring 24, der Feder 23 und der Scheibe 22 versehene gewärmte Rohr 2 eingeschoben. Hierauf werden die äußeren Teile, das Druckrohr 8 mit den Ringen 7 und die Ringe 6 auf das Rohr 2 aufgeschoben. Dann werden die Schrauben 4 und 5 eingesetzt und fest verschraubt, so daß kein axiales Spiel zwischen den Rohren 2 und 8 bzw. den diese miteinander verbindenden Teilen verbleibt. Wenn sich nun das Rohr 2 abkühlt, so entsteht darin eine Zugspannung, die über die Teile 4, 5, 6 und 7 auf das Druckrohr 8 übertragen wird.
  • Im vollendeten Zustand des Längenmeßgerätes steht also das Tragrohr 2 ständig unter Zug und kann daher, wenn das Meßgerät horizontal liegt, nur um einen geringen Betrag durchhängen. Damit ist aber auch ein Durchhängen des durch die Stützringe 3 im Rohr 2 geführten Meßstabes I ausgeschlossen. Damit Bearbeitungsungenauigkeiten an den Auflageflächen der Rohre 2 und 8 nicht zu Drehmomenten in den Verbindungsstellen dieser Rohre führen, welche eine dauernde Biegung dieser Rohre verursachen könnten, sind die Teile 6 und 7 -mit Kugelflächen versehen. Dadurch wird erreicht, daß nur reine Zug- bzw. Druckkräfte auf die Rohre 2 und 8 wirken.
  • Durch die Abstützung des Druckrohres 8 am Zugrohr 2 wird die Knickfestigkeit des Druck-.rohres 8 erhöht, indem die zentrierenden Kräfte des Zugrohres 2 jeder Ausknickung entgegenwirken.
  • Durch diese gegenseitigen Stützstellen wird außerdem sowohl die freie Knicklänge im Druckrohr 8 als auch die freie Durchhanglänge des Zugrohres 2 verkürzt, wodurch die Beträge der maximalen Ausknickung und des maximalen Durchhangs wesentlich herabgesetzt werden können. Es wurde bei einem Längenmeßgerät von 3 m Länge festgestellt, daß der Durchhang des an den Enden gestützten ungespannten Rohres 2 mit dem Meßstab I rund das Zehnfache des Durchhangs des unter Zug stehenden und am Rohr 8 abgestützten Rohres 2 betrug.
  • Die Stützhülse I0, 11 sorgt schließlich dafür, daß längere Reihen von aufgesetzten ETerlängerungsstücken 19 keine äußeren Kräfte aufzunehmen haben und daher keinen bemerkenswerten Durchhang aufweisen.
  • Die beiden, den Meßstab I umgebenden Rohre 2 und 8 bzw. der dazwischen eingeschlossene Hohlraum ergeben eine sehr gute Wärmeisolation des Meßstabes, was wesentlich zur guten Konstanz der Länge desselben beiträgt.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Längenmeßgerät für große Längen, bei welchem das Meßorgan an einem Tragorgan abgestützt ist, z. B. in einem Rohr gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan, z. B. das Rohr, unter Zug steht und daß die an den Enden des Tragorgans, z. B. des Rohres, angreifenden Zugkräfte durch ein Druckorgan, z. B. ein das Rohr umgebendes Druckrohr, aufgenommen werden.
  2. 2. Längenmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kräfte vom Tragorgan, z. B. vom Rohr, auf das Druckorgan, z. B. das Druckrohr, über relativ bewegliche Kugelflächen erfolgt, so daß weder am Tragorgan noch am Druckorgan Einspanndrehmomente angreifen können.
  3. 3. Längenmeßgerät nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tragorgan und dem Druckorgan Abstützorgane vorgesehen sind.
  4. 4. Längenmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abstützorgane in einem Mindestabstand von der Mitte des Tragorgans befinden.
  5. 5. Längenmeßgerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Tragorgan in gleichmäßigen Abständen angeordnete Abstützorgane für eine punktweise Abstützung des Meßorgans vorgesehen sind.
  6. 6. Längenmeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem mindestens einseitig Verlängerungsstücke angeschlossen werden können, gekennzeichnet durch ein am Druckorgan befestigbares, biegesteifes Stützorgan für die Verelängerungsstücke.
  7. 7. Längenmeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan für die Verlängerungsstücke in axialer Richtung auf dem Druckorgan verschiebbar ist.
  8. 8. Längenmeßgerät nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan für die Verlängerungsstücke einen auf das Druckrohr aufschiebbaren und an zwei Stellen auf dasselbe aufpreßbaren, geschlitzten Zylinder und ein mit demselben verbundenes Halteorgan für die Verlängerungsstücke aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. goo 992; schweizerische Patentschriften Nr. 94 705, 251 154; Werkstattstechnik und Maschinenbau 1954, Heft 8, S. 383 bis 388.
DESCH16339A 1953-11-05 1954-09-18 Laengenmessgeraet fuer grosse Laengen Expired DE952944C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH94705A (de) * 1920-03-04 1922-05-16 Zeiss Carl Fa Satz von zylindrischen Endmassen.
CH251154A (fr) * 1945-01-31 1947-10-15 Pitter Gauge & Precision Tool Rallonge pour instrument de mesure, notamment pour jauge.
DE900992C (de) * 1951-12-13 1954-01-07 Johannes Bakker In sich vorgespanntes Bewehrungsglied fuer Spannbetonbauteile

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH94705A (de) * 1920-03-04 1922-05-16 Zeiss Carl Fa Satz von zylindrischen Endmassen.
CH251154A (fr) * 1945-01-31 1947-10-15 Pitter Gauge & Precision Tool Rallonge pour instrument de mesure, notamment pour jauge.
DE900992C (de) * 1951-12-13 1954-01-07 Johannes Bakker In sich vorgespanntes Bewehrungsglied fuer Spannbetonbauteile

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